DAB(+) in NRW
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wupper1979
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Re: DAB(+) in NRW
Ich bin gespannt was hier geht. Leider ist Langenberg erst mal raus. Denke der Muxx von Essen wird bei mir zu hören sein, bei Tropo Wuppertal.
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SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW
SeltenerBesucher hat geschrieben: ↑So 16. Nov 2025, 03:02Wir müssen aufpassen, denn Klagen ist des Kaufmanns Gruß. Schaut man sich die MB-Preise von 2018 für UKW-Antennenmitbenutzung an, dann relativiert sich einiges.
Ob freiwillig oder gezwungen, die MB Preise waren eine Zeit lang öffentlich und einige Preistabellen findet man immer noch bei der BnetzA. Wenn die alten Preise nicht mehr stimmen, der Markt heute anders aussieht, dann könnte man sachlich argumentieren und den Unterschied in Prozent benennen. Ein ungefährer Preis für DAB+ Regio des Marktführers sickerte durch, der Preis der Wettbewerber blieb geheim. So richtig redlich ist es nicht zu behaupten, man könnte es günstiger ohne eine Zahl zu präsentieren.
Hier wird der Anschein erweckt, dass nur die Programmveranstalter sich auf einen Netzbetreiber hätten einigen müssen, das gilt auch für Plattformbetreiber. Jeder Bewerber hätte „nein“ sagen können und die Medienkommission hätte eine Einzelzuweisung gemacht. Dann hätten sich alle Programmveranstalter auf einen Netzbetreiber schnell einigen müssen, sonst würde die BnetzA eine Ausschreibung durchführen. Hätte ein Plattformbetreiber nach einer Entscheidung der LfM geklagt, wären seine Chancen gewählt zu werden nicht größer. Ansonsten werden in Verhandlungsrunden geschulte Verhandler geschickt, die gezielt solche Aussagen treffen.
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Pfennigfuchser
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Re: DAB(+) in NRW
Ich gehe mal davon aus, dass in Wuppertal der Empfang an weiten Stellen noch möglich ist. Bei mir in Wuppertal geht auf UKW die 88,3 sowie die 102,2 und 105,0 schwach.wupper1979 hat geschrieben: ↑So 16. Nov 2025, 21:57 Ich bin gespannt was hier geht. Leider ist Langenberg erst mal raus. Denke der Muxx von Essen wird bei mir zu hören sein, bei Tropo Wuppertal.
Re: DAB(+) in NRW
Öffentlich waren die Antennenmitbenutzungspreise. Weder die Preise für Rackspace bei der DFMG, Stromkosten, Betriebskostenpauschalen, Zuführungskosten, Servicekosten, Frequenzschutzbeiträge und deren Entwicklungen etc. waren einsehbar. Sei doch ein guter Journalist, wenn es Dich interessiert und frage die Programmanbieter, die sich der Monopolistenschlinge entziehen konnte und eigene Infrastruktur aufgebaut und übernommen haben, wie sich für sie die Situation darstellt (Tipp für die Suchfaulen: z.B. Radio Osnabrück, die Radio Group Sender in RLP und dem Saarland, die OKs in Schleswig-Holstein etc.). Ich kann Dir sagen, dass bei uns in der Eifel ein Standort betrieben von einem Monopolisten gut das 3-4-fache zum Eigenbetrieb kosten würde. Schmecken die Canapé auf den Veranstaltungen der MB und der LfM eigentlich so gut, dass man sich so furchtbar in der Berichterstattung anbiedern muss? Wer auch nur 1dB Empathie für Rundfunk und seine MitarbeiterInnen hat, muss bei der Fahrt gegen die Wand (mit Ansage) laut schreien: "Habt Ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank, so ein Himmelfahrtskommando zu veranstalten?"SeltenerBesucher hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 02:16 Ob freiwillig oder gezwungen, die MB Preise waren eine Zeit lang öffentlich und einige Preistabellen findet man immer noch bei der BnetzA. Wenn die alten Preise nicht mehr stimmen, der Markt heute anders aussieht, dann könnte man sachlich argumentieren und den Unterschied in Prozent benennen. Ein ungefährer Preis für DAB+ Regio des Marktführers sickerte durch, der Preis der Wettbewerber blieb geheim. So richtig redlich ist es nicht zu behaupten, man könnte es günstiger ohne eine Zahl zu präsentieren.
Ja, und mit der Klage wäre, siehe Metropol FM-Kette, der Mux auch 2029 noch nicht in Betrieb. Durch die Entscheidung, Plattformen bei der Ausschreibung mit zuzulassen, hat die LfM indirekt dafür gesorgt, dass es jetzt eine monopolistisch diktierte Preisstruktur gibt. Schaut man sich das Thema in Sachsen an, sind vergleichbare Muxe vom Monopolisten auf einmal zu ganz anderen Preisen möglich (es gibt Aussagen von 40-50% unterm Plattformpreis). Wenn das nicht nach Missbrauch einer Monopolsituation schreit, weiss ich es auch nicht.SeltenerBesucher hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 02:16 Hätte ein Plattformbetreiber nach einer Entscheidung der LfM geklagt, wären seine Chancen gewählt zu werden nicht größer. Ansonsten werden in Verhandlungsrunden geschulte Verhandler geschickt, die gezielt solche Aussagen treffen.
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NurAbUndZuHier
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Re: DAB(+) in NRW
Scheinbar wurde das Problem nun behoben.Nicoco hat geschrieben: ↑Di 11. Nov 2025, 11:34 Du verstehst das Problem offensichtlich nicht ganz. Wenn Rock FM irgendwo im Grenzbereich des 9D kurz aussetzt und dann wieder spielt, okay.
Wenn dann aber beim aussetzen des Empfangs direkt auf bigFM gewechselt wird, obwohl Rock FM nach dem kurzen Aussetzer wieder empfangbar ist, muss man wieder manuell auf Rock FM zurück wechseln. Das nervt natürlich.
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SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW
Es macht in NRW keiner Rundfunk aus Empathie für das Medium. Dieses System wolle noch nie jemand haben außer die Politik. Man blickt jetzt nach Rheinland-Pfalz, wie Beteiligungen für Pressehäuser gefallen sind und wird genau das Gleiche in NRW fordern.
In Mecklenburg-Vorpommern gab es eine Anhörung zur geplanten Ausschreibung, die Rundfunkanbieter wollten eine Direktvergabe der Plätze wie in Sachsen. In NRW wollte es niemand haben. Es ist aber nicht so, dass man das in NRW nicht genauso hätte machen können. Wenn man aber 12 Jahre allen Behörden und Politikern verlautbart, man wolle kein DAB+, dann ist doch keine Gesprächsgrundlage gegeben. Jeder wusste, dass bei einer Ausschreibung die Lokalradios keine Wahl haben werden, sie werden sich bewerben müssen. Dennoch habe ich auch noch in diesem Jahrzehnt Aussagen gehört, man braucht dieses DAB+ nicht. Wenn man es kategorisch ablehnt, kann man über die Bedienungen nicht diskutieren, weil der ganze Fokus auf Ablehnung gelenkt wird. Dann schaut der Regulierer ins Gesetz und arbeitet es von oben nach unten ab. Diese Diskussion führen wir hier 7 - 8 Jahre zu spät. Damals waren alle am Thema Antennen und UKW interessiert und damals wurden die Weichen für DAB+ gestellt, weil es das erste Goldmedia-Gutachten gab. Momentan sieht alles danach aus, als hätte der UKW-Antennenverkauf dem Verkäufer nicht geschadet. Es wäre auch zur keiner Klage gekommen.shortwave hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 07:42Ja, und mit der Klage wäre, siehe Metropol FM-Kette, der Mux auch 2029 noch nicht in Betrieb. Durch die Entscheidung, Plattformen bei der Ausschreibung mit zuzulassen, hat die LfM indirekt dafür gesorgt, dass es jetzt eine monopolistisch diktierte Preisstruktur gibt. Schaut man sich das Thema in Sachsen an, sind vergleichbare Muxe vom Monopolisten auf einmal zu ganz anderen Preisen möglich (es gibt Aussagen von 40-50% unterm Plattformpreis). Wenn das nicht nach Missbrauch einer Monopolsituation schreit, weiss ich es auch nicht.SeltenerBesucher hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 02:16 Hätte ein Plattformbetreiber nach einer Entscheidung der LfM geklagt, wären seine Chancen gewählt zu werden nicht größer. Ansonsten werden in Verhandlungsrunden geschulte Verhandler geschickt, die gezielt solche Aussagen treffen.
Re: DAB(+) in NRW
Ich wusste gar nicht, dass in Wuppertal das Programm von Radio Essen gehört wird.Pfennigfuchser hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 06:38Ich gehe mal davon aus, dass in Wuppertal der Empfang an weiten Stellen noch möglich ist. Bei mir in Wuppertal geht auf UKW die 88,3 sowie die 102,2 und 105,0 schwach.wupper1979 hat geschrieben: ↑So 16. Nov 2025, 21:57 Ich bin gespannt was hier geht. Leider ist Langenberg erst mal raus. Denke der Muxx von Essen wird bei mir zu hören sein, bei Tropo Wuppertal.
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Ingelheimer
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Re: DAB(+) in NRW
"In Wuppertal" gibt es nicht. Auf den Höhen gingen bei meinem letzten Scan 27 Muxe und im Tal gehen oft nur 4 Muxe. In bin sehr sicher, dass ich bei meinem Bandscan nach Aufschaltung der NRW Muxe alle bis auf OWL rein kriege. Das heißt natürlich nicht, dass im Tal mehr geht als der 12D. Wir werden sehen...
Re: DAB(+) in NRW
Im Tal wird wahrscheinlich nur der 12D empfangbar sein. Aber man braucht eigentlich auch keine ortsfremde Lokalsender, ist ja die gleiche Musik. Es sei denn man hat persönliche Verbindungen z. B. nach Essen oder Duisburg.Ingelheimer hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 16:45 "In Wuppertal" gibt es nicht. Auf den Höhen gingen bei meinem letzten Scan 27 Muxe und im Tal gehen oft nur 4 Muxe. In bin sehr sicher, dass ich bei meinem Bandscan nach Aufschaltung der NRW Muxe alle bis auf OWL rein kriege. Das heißt natürlich nicht, dass im Tal mehr geht als der 12D. Wir werden sehen...
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wupper1979
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Re: DAB(+) in NRW
Ich kann hier auf dem Dönberg Radio Essen auf der 102.2 besser empfangen als Radio Wuppertal auf der 107,4 irgendwie drückt hier die 107.4 von Radio Kiepenkerl dagegen. Wohne eigentlich nur 2 km vom Radio Wuppertal Sendemast weg. Wenn Radio Wuppertal von Langenberg käme dann hätte ich das Problem nicht.
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PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in NRW
107.4 ist eh schlecht gewählt, da in den Höhenlagen in und um Wuppertal die starke 107.4 SWR4 aus Koblenz mit 40kw dazwischen funkt.wupper1979 hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 20:15 Ich kann hier auf dem Dönberg Radio Essen auf der 102.2 besser empfangen als Radio Wuppertal auf der 107,4 irgendwie drückt hier die 107.4 von Radio Kiepenkerl dagegen. Wohne eigentlich nur 2 km vom Radio Wuppertal Sendemast weg. Wenn Radio Wuppertal von Langenberg käme dann hätte ich das Problem nicht.
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sano27
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Re: DAB(+) in NRW
Ja zumindest wird sich das mit der DAB+ Aufschaltung im 12D Richtung Leverkusen deutlich verbessern, wo jetzt schon die 107.4 angeschlagen ist von SWR4 KO....PrismaPlayer hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 21:04107.4 ist eh schlecht gewählt, da in den Höhenlagen in und um Wuppertal die starke 107.4 SWR4 aus Koblenz mit 40kw dazwischen funkt.wupper1979 hat geschrieben: ↑Mo 17. Nov 2025, 20:15 Ich kann hier auf dem Dönberg Radio Essen auf der 102.2 besser empfangen als Radio Wuppertal auf der 107,4 irgendwie drückt hier die 107.4 von Radio Kiepenkerl dagegen. Wohne eigentlich nur 2 km vom Radio Wuppertal Sendemast weg. Wenn Radio Wuppertal von Langenberg käme dann hätte ich das Problem nicht.
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wupper1979
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Re: DAB(+) in NRW
In Ronsdorf und auf Cronenberg kenne ich das Problem mit SWR 4. Dort kann man Radio RSG störungsfrei empfangen. Deswegen gibt es auf Radio RSG auch Infos über Wuppertal. Aber wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ich freue mich über die kommenden neuen Muxxe. Brauche dann nicht mehr hin und her zu wechseln.
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Sarstedter
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Re: DAB(+) in NRW
Prinzipiell stimmt das schon... ausser bei bestimmten Sendern, die dann neben den Lokalen auch noch im RegioMux drin sind. Da wird es ja in NRW schon Unterschiede geben je nach Region. Bin immer noch gespannt, ob z.B. Teutoradio (a.k.a. Radio Osnabrück) in den 12D geht... um z.B. auch in Bad Oeynhausen besser empfangen zu werden. Falls das geschieht bin ich mal gespannt ob dann 9C noch bleibt. (wäre schade wenn nicht) Natürlich weiss ich nicht was "günstiger" ist: ein Platz im 12D OWL oder der im 9C Weserbergland ? Würde mich mal interessieren.
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Nicoco
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Re: DAB(+) in NRW
Natürlich ist der Platz im 9C günstiger, da (bis auf Weiteres) drei Senderstandorte weniger als im 12D.
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