DAB+ in Niedersachsen

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PrismaPlayer
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von PrismaPlayer »

Das Torfhaus mit ordentlicher Leistung rundstrahlen wird,kann ich mir nicht vorstellen. Da muss Leipzig 6c geschützt werden oder Leipzig müsste den Kanal wechseln.
Schön wäre eine Rundstrahlung natürlich, aber auch der Brocken wird wohl nie rundstrahlen. Zum einen ist das Zielgebiet gut abgedeckt und zum anderen würde Holland wegen 6b und 11c Einsprüche erheben. Man sieht ja jetzt schon was für ein Theater das ist, die Sackpfeife 7b mit 10kw rund zu betreiben.
Gleiches Beispiel Meißner. Der Einzug nach Nordost auf die Hälfte der Leistung bei allen Muxen dort ist wahrscheinlich 7b Berlin zu zuschreiben, der geschützt werden soll. Echt schade, das alle anderen Muxe darunter leiden müssen. Bei sowas ist es sinnvoll einen Kanalwechsel durchzuführen,da es sich eh nur um einen Städtemux handelt,wie in Leipzig. Einen freieren Kanal zu finden, dürfte daher nicht ganz so schwer sein.
planetradio
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von planetradio »

Göttingen-Bovenden 6C ist off.

6C hat am Fenster noch 7 Balken vom Standort Einbeck.
In der Wohnung nur noch 2 Balken und spielt dort nicht mehr ab.

102,8 und 106,0 sind auch off
Nicoco
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von Nicoco »

planetradio
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von planetradio »

Seit 11.55 Uhr ist wieder alles eingeschaltet.

Es sah folgendermaßen aus
DAB aus von 10.10-10.17, 11.14-11.31, 11.49-11.51 Uhr.
UKW war von 10.10-11.55 Uhr komplett off.

Folgende Balken wurden angezeigt während der Abschaltung
5C: Wohnung 8 Balken, am Fenster Richtung Norden 12 Balken, Balkon Richtung Süd West 15 Balken, Signal vom hohen Meißner

5D: Wohnung 0 Balken , am Fenster 5 Balken , Balkon 1 Balken, Signal vom Brocken

6C: Wohnung 2 Balken, am Fenster 7 Balken, Balkon 4 Balken, Signal von Einbeck
Marc!?
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von Marc!? »

Nicoco hat geschrieben: Di 27. Apr 2021, 13:46 Ich habe mal einen Plot für den BS-Mux erstellt, inklusive aller bisher bekannten Standorte.
Was dabei direkt auffällt, trotz der ganzen Füllsender die der NDR im Harz plant, wird Torfhaus wohl weiterhin benötigt, auch wenn nur mit geringer Leistung. Denn rund um Torfhaus bleibt bisher eine Lücke.
Welche Antennenhöhe hast du beim Standort Harz/West denn angenommen?
Holdudieladio
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von Holdudieladio »

PrismaPlayer hat geschrieben: Mi 28. Apr 2021, 13:03 Das Torfhaus mit ordentlicher Leistung rundstrahlen wird,kann ich mir nicht vorstellen. Da muss Leipzig 6c geschützt werden oder Leipzig müsste den Kanal wechseln.
Schön wäre eine Rundstrahlung natürlich, aber auch der Brocken wird wohl nie rundstrahlen. Zum einen ist das Zielgebiet gut abgedeckt und zum anderen würde Holland wegen 6b und 11c Einsprüche erheben. Man sieht ja jetzt schon was für ein Theater das ist, die Sackpfeife 7b mit 10kw rund zu betreiben.
Gleiches Beispiel Meißner. Der Einzug nach Nordost auf die Hälfte der Leistung bei allen Muxen dort ist wahrscheinlich 7b Berlin zu zuschreiben, der geschützt werden soll. Echt schade, das alle anderen Muxe darunter leiden müssen. Bei sowas ist es sinnvoll einen Kanalwechsel durchzuführen,da es sich eh nur um einen Städtemux handelt,wie in Leipzig. Einen freieren Kanal zu finden, dürfte daher nicht ganz so schwer sein.
Es wäre schon wegen der Einstrahlung aus Bayern vom Ochsenkopf besser, den 6c in Leipzig zu verlegen.
Die DAB+-Sender vom Ochsenkopf konnte ich vor wenigen Jahren noch zeitweise am Leipziger Hauptbahnhof mit dem Kofferradio Panasonic RF-D10 hören. Somit dürfte schon eine regelmäßige Beeinträchtigung des Leipziger 6c aus dem Süden gegeben sein.

Der Einzug am Meißner nach Nordost auf die Hälfte der Leistung dürfte eher dadurch begründet sein, dass Niedersachsen nicht so weit überstrahlt werden soll, so wie die das auch vom Brocken her nicht wollen.
Mit Berlin hat das mit Sicherheit gar nichts zu tun, weil das mit einer Entfernung von ca. 290 Kilometern Luftlinie dafür viel zu weit weg ist.
Die Empfangbarkeit der 100-Kilowatt-UKW-Brummer vom Meißner reicht ja schon nicht mal bis an die Landesgrenze Brandenburgs heran.
Da ist schon bei Halle/Saale Ende im Gelände, was per Luft einer Entfernung von 160 Kilometern entspricht. Zum Vergleich: Auch Celle und Nienburg/Weser liegen vom Meißner ca. 160 Kilometer entfernt. Und bei DAB+ ist die mögliche Reichweite ja auch noch deutlich geringer als das.
Zudem ist ja auch der Kanal 6a bereits in Bremen schon wieder belegt, wobei Bremen-Walle mit 218 km Entfernung immerhin um etwa 75 km näher am Hohen Meißner dran ist als der Berliner Fernsehturm (am Alex).

Die Entfernung von der Sackpfeife bis an den nähesten Punkt der niederländische Grenze beträgt zwar "nur" ca. 165 Kilometer, was aber immerhin auch schon ca. 20 Kilometer weiter ist als vom Ochsenkopf aus Bayern bis nach Leipzig.
In der Entfernung ist von der Sackpfeife selbst auf UKW kaum noch was hörbar.
Was sollte dann ein 10-kW-DAB+-Strahler von dort in NL noch für Störungen verursachen können ?
Nicoco
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Re: DAB+ in Niedersachsen

Beitrag von Nicoco »

Marc!? hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 22:48
Nicoco hat geschrieben: Di 27. Apr 2021, 13:46 Ich habe mal einen Plot für den BS-Mux erstellt, inklusive aller bisher bekannten Standorte.
Was dabei direkt auffällt, trotz der ganzen Füllsender die der NDR im Harz plant, wird Torfhaus wohl weiterhin benötigt, auch wenn nur mit geringer Leistung. Denn rund um Torfhaus bleibt bisher eine Lücke.
Welche Antennenhöhe hast du beim Standort Harz/West denn angenommen?
Pauschal bei 200m angesetzt.
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