B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

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Cha
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von Cha »

Hans Maulwurf hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 09:54 @Chris_BLN: irgendwie fehlt in Deinem Netz dann doch noch Radio Fritz
Bis vor ein paar Jahren hätte ich das auch gesagt. Fritz hatte musikalisch für meinen Geschmack eine ideale Mischung zwischen Alternative und Mainstream. Zudem war es das einzige Jugendprogramm mit nennenswertem Wortanteil. Der Slogan "Fritz... und das hört man!" hatte definitiv seine Berechtigung. Jedoch seit Februar 2019 hört man [inklusive mir] das eben nicht mehr.
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Winterkönig
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von Winterkönig »

Radio Fan hat geschrieben: Mo 22. Mär 2021, 10:21
TobiasF hat geschrieben: Mo 22. Mär 2021, 09:44
Wie soll jetzt eigentlich der durchschnittliche Radiohörer „Schlager Radio“, „Schlagerparadies“ und „SchlagerPlanet“ auseinanderhalten können?
Auweia welch ein Problem ! :gruebel:
Ganz einfach, gar nicht erst einschalten… :D ;)
Oder doch einschalten wenn man die Musik mag. ;)
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TobiasF
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von TobiasF »

Inzwischen verfügt „Schlager Radio“ über drei Programmplätze auf dem Astra-Satelliten:
  1. ex „radioB2 SCHLAGER“
  2. ex „SCHLAGERPARADIES“
  3. ex „MB SAT - Test2“ (Signalisierung als TV-Sender)
Per Zufall habe ich herausgefunden, dass die Programmplätze 1 und 3 über eine Slideshow per HbbTV verfügen:
20210402_233915.jpg
(Wobei auf dem Digit ISIO S2 die Titelanzeige nicht funktioniert.)

Damit ist „Schlager Radio“ das erste Privatradio, das über eine HbbTV-Funktionalität verfügt. Bisher gab es sowas nur bei öffentlich-rechtlichen Programmen.
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von pomnitz26 »

Auf meinem TechniSat steht bei der Titelanzeige:
"error fetching data"

25000 Masken für Vereine und Institutionen in Kooperation mit TechniSat. Schade das die sich nur noch auf sowas konzentrieren statt sich um die Erweiterung der Geräte zu kümmern. Naja, einfach viel zu alt, mich wundert das YouTube oder watchmi wieder funktionieren. Am besten macht der rbb 88.8 immer noch das HbbTV im sogenannten RadioFlow.
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von RZCH »

Wenn der OAS BW Mux auf dem Höchsten aufgeschaltet wird, habe ich "SCHLAGER RADIO" (7D SMC_D02) und "Schlager Radio" (11B OAS BW) in der Senderliste. Die beiden haben jedoch nichts miteinander zu tun (ausser Schlager natürlich) :rolleyes:
QTH: Breite, Schaffhausen, Schweiz JN47HR 471 m.ü.M
Empfänger: Opel Blaupunkt CD30MP3 (Autoradio) | RTL-SDR Blog V3 | Dual IR 6S | Sony XDR-S41D

Spy Server: sdr://spy.rzch.cf:5555
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von Chris_BLN »

TobiasF hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 23:48 Damit ist „Schlager Radio“ das erste Privatradio, das über eine HbbTV-Funktionalität verfügt. Bisher gab es sowas nur bei öffentlich-rechtlichen Programmen.
Sinnvoller wäre aus meiner Sicht RDS gewesen. Haben sie nach wie vor nicht.
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von Felix II »

Aber falls die ARD Ende 2021 den Hörfunktransponder nicht verlängern oder auf AAC umstellen sollte, ists eh vorbei.
Naja Ihr könntet eventuell wegfallende Programme auf dem selben Weg wie das Schwarzwaldradio wieder dazuholen.
mfG: Felix II

[hr]

Sticks and stones may break my bones but there will always be something to offend a feminist.

Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard
Chris_BLN
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Re: B2 heißt jetzt „Schlager Radio B2“ und hat sein Logo überarbeitet

Beitrag von Chris_BLN »

Felix II hat geschrieben: Mo 5. Apr 2021, 20:10 Naja Ihr könntet eventuell wegfallende Programme auf dem selben Weg wie das Schwarzwaldradio wieder dazuholen.
Kaum. Wir haben nur noch 1 ½ Twin-Modulatoren, in die man mit NF reinkommt (via S/PDIF). Weitere müssten, so überhaupt noch zu bekommen, gekauft werden. Die letzten beiden kosteten soweit mir bekannt noch je 700 EUR das Stück (Produkt einer Firma, die seit 2016 nicht mehr existiert, irgendwo noch herbeschafft). Es wären 9 weitere Twin-Modulatoren nötig, um alles zu ersetzen. Alleine dafür also 6,3 kEUR.

Während in einer Kassette unseres UKW-Kopfstellensystems 6 UKW-Programme aus DVB-S erzeugt werden, werden in einer Modulatorkassette nur 2 Programme erzeugt. Wir bräuchten also schon 3-faches Installationsvolumen - das ist nicht vorhanden. Jedes Programm bräuchte einen AAC-tauglichen S2- oder C-Receiver (ich hätte da eine Idee, was gehen könnte, es wäre freilich zu evaluieren). Auch der Aufstellplatz für diese Geräte ist nicht vorhanden. 21 AAC-taugliche Receiver wären nochmal ca. 650 EUR dazu.

Derzeit erfordert die Umsetzung eines Programms aus DVB-S 1,7 Watt:
Typenschild STR821.jpg
(12 Volt Speisespannung der Module)


Der Twin-Modulator gönnt sich je Programm alleine 4,5 Watt:
Typenschild MCR221.jpg

Dazu ein DVB-Receiver je Programm, das sind gerne auch nochmal 4,5 Watt zusätzlich. In Summe also 9 Watt gegen 1,7 Watt. Das sind im Jahr 1340 kWh mehr, also ca. 400 EUR laufende Kosten mehr. Die Abwärme muss dann wiederum aus der Kopfstelle rausgekühlt werden, was nochmal Geld kostet.

So wird das nichts - mehrfach nichts.

Sinnvoller wäre eigentlich, ein komplettes Transcoding in Layer II zu machen, nicht nur mit den Programmen, die wir auf UKW umsetzen, sondern mit allen Programmen, damit die DVB-Endgeräte bei den Kunden kompatibel bleiben. Sowas geht prinzipiell - bei Einbindung in ein nicht-IP-Kopfstellensystem für ca. 25 kEUR. Und ca. 100-150 Watt, also auch 400 EUR Energiekosten jährlich und dazu Kühlkosten.

Für kleine Netze heißt das ganz klar: auf UKW fällt die ARD bis auf den ortsüblichen terrestrischen Empfang weg, auf DVB ist die ARD dann inkompatibel.

Zum Vergleich: wer kein Remultiplex braucht, kommt mit 3 Stück Astro QAM Box eco 16 zum kompletten Kabelnetzangebot in DVB. Die 3 Boxen kosten zusammen weniger als 12 kEUR brutto. Da kann niemand nur für UKW im Jahre 2021 Gerätekosten von 7 kEUR oder Transcodingkosten von 25 kEUR rauswerfen. Klein-Netze haben ja auch nicht so viele Kunden, dass man das einfach so unmerklich mit reinholen könnte.
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