Konzept eines Privatradios

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diddi321123
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Konzept eines Privatradios

Beitrag von diddi321123 » Di 23. Apr 2019, 09:23

Moin

Ich habe mal eine Frage zum Konzept eines Privatradios. Ich habe das Beispiel FFN in Niedersachsen.
Nun fällt zunehment auf, dass diesen Sendern wohl nichts mehr an Hörerzahlen liegt, obwohl diese ja eigentlich deren Kapital sind. Die Musikauswahl ist sehr dürftig, die Moderationen derartig unprofessionell und diese ganzen Aktionen halten sicher auch keine Hörer bei Laune. Es nervt irgendwann doch sehr und bringt die meisten Hörer zum Ab- oder Umschalten.

Die nun gelaufene "Osterhitparade" bei ffn ist so daneben und lässt an der Glaubwürdigkeit des Senders zweifeln. So ist die Playlist mit den "1000 von euch gewählten Songs" eigentlich seit Jahren identisch und beinhaltet ein paar neuere Songs, die die Aktualität ein wenig hervorbringen sollen. Am Ende soll diese Liste dann unter anderem mit Sesamstraße und Schnappi etwas lustig gehalten werden.
Wenn man sich diese Liste auf der HP mal genauer ansieht, fällt einem eigentlich auf, dass diese Liste unmöglich eine Auswertung von Hörerwünschen sein kann. Wenn man diese Liste mal mit Hörerwunschhitsendungen wie die Osternasen auf N-Joy oder das Wilde Wunschhitwochenende auf NDR1 NDS vergleicht, merkt man direkt, dass in der Liste Stücke fehlen, die eigentlich nicht fehlen können. Ich möchte N-Joy oder NDR1 NDS nicht glorifizieren und behaupten, diese Sender seien besser oder Ähnliches, nein, ich finde derartige Wunschsendungen nur authentischer, da dort Songs gespielt werden, die man zum Beispiel nur noch auf Feten aber niemals im regulären Radio hört. Zum Beispiel Torfrock oder Christian Steiffen. Liefen bei N-Joy über Ostern mehrere Male, haben es bei FFN nicht in die Liste geschafft und das obwohl es sogar Regionsbedingt eigentlich ein Muss ist. Denn diese Künstler kommen sogar z.T. aus dem Sendegebiet und erfreuen sich einer gewissen Beliebtheit...naja

Was mich an dieser Sache eigentlich wundert ist, dass man den Hörer mit solchen Sendungen für dumm verkauft. Ich persönlich finde es schade, dass Hörer wegen solcher Aktionen abwandern und das Radio dadurch immer schlechter wird. Ein Privatsender sollte doch versuchen mit Exklusivität hervorzustechen. Das bringt Hörer und dadurch mehr Werbeeinnahmen.

Ist das das richtige Konzept, oder geht das Radio irgendwann durch solche Sachen vor die Hunde?

the jazzman
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von the jazzman » Di 23. Apr 2019, 11:25

Während die Bedeutung des (Dudel-)Radios immer weiter abnimmt und sich vor allem jüngere Hörer dem Streaming zuwenden, scheint es immer noch einen Kern treuer Hörer zu geben, die es dennoch "toll" finden und weiter hören. Dabei scheint es egal zu sein, ob 20% von 100.000 Hörern oder 20% von 50.000 Hörern einschalten. 20% sind 20%. - So kommt es mir vor.

Außerdem geht es nicht mehr um wirkliche Hörerbindung mit besonderen Sendungen und Moderatoren. Gerade ffn war ja mal Frühstyxradio und den Grenzwellen etwas ganz Besonderes. Es haben die Exceltabellenfälscher und "Berater" die Kontrolle übernommen. Es geht nur noch um nackte Zahlen und Umsatzrentabilität. Sieht man ja im Fernsehen. Ewige Wiederholungen, massenhaft Scripted Reality und Pseudo Dokus... Keine Experimente, kein Mut, sehr, sehr wenig Qualität.

Die Erfassung der Zahlen für die MA ermöglicht das ja auch. Stehen Befragungen an, schmeißen sie wie blöde mit Geld um sich. Erst langsam werden DAB+ und Streaming berücksichtigt. - Ich erinnere auch mal an die Klagen von Kult Radio bezüglich der Erfassung der Zahlen.

Es wird auch kein wirkliches Programm mehr gemacht. Computer treffen die Musikauswahl, so dass möglichst niemand umschaltet. Die Pseudolustigkeit der "Moderatoren" und ihr dummes Gesabbel gehen mir schwer auf den Kranz. Die viele Werbung. Das unsäglichen Claims... Als wäre ich zu doof, mir für 5min zu merken, wer da gerade meine Ohren vergewaltigt...

Es ist vielfach unerträglich, und leider haben sie viele ö/r Wellen mit in den Abgrund gezogen.

Ich persönlich vermisse z.B. das alte NDR4. Ich vermisse Bremen 2, einst das beste Kulturradio in Deutschland. Sendungen wie Art und Weise, den Reißwolf und den Blitzableiter.

Es ist doch bezeichnend, wenn das (heutige) Kulturradio Bremen Zwei ein wenig dem alten NDR2 der 80er ähnelt (ich meine tagsüber die Mischung Musik und Informationen).

Ich bin verdammt froh, u.a. mit BFBS aufgewachsen zu sein.

Heute ertrage ich im Radio eigentlich nur noch die ö/r Kultur- und Infowellen. Privatsender nur kleinere Spartensender wie apollo radio))) und JazzRadio Berlin. In der Anfangszeit des Bundesmuxes auch lounge.fm und das ursprüngliche Absolut Radio (mit AOR als Format, der Nachfolger Absolut XL ist nur ein weichgespülter Abklatsch). Ansonsten laufen bei mir Livestreams wie Kink oder IndieXL, die kaum Werbung und Claims sowie etwa 55min/h Musik bringen...

Dudelsack
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von Dudelsack » Di 23. Apr 2019, 12:39

diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23
Moin
Hallo!
diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23
Ich habe mal eine Frage zum Konzept eines Privatradios. Ich habe das Beispiel FFN in Niedersachsen.
Nun fällt zunehment auf, dass diesen Sendern wohl nichts mehr an Hörerzahlen liegt, obwohl diese ja eigentlich deren Kapital sind.
Nein, dem ist nicht so. Es gibt da nämlich in den Medien allgemein in der Tat ein sehr erstaunliches und für mich auch noch nach vielen Jahren unverständliches Phänomen, dass ein Angebot offenbar besonders gut angenommen wird, wenn es möglichst niedrige Qualität aufweist. Das hat man im Printsegment mit der Bildzeitung als auflagenstärkstes Magazin in Deutschland, das hat man im Fernsehen, wo sich die Programme von RTL II großer Beliebtheit erfreuen und das hat man eben auch im Radio, wie du ja selbst festgestellt hast.
diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23

Die Musikauswahl ist sehr dürftig, die Moderationen derartig unprofessionell und diese ganzen Aktionen halten sicher auch keine Hörer bei Laune. Es nervt irgendwann doch sehr und bringt die meisten Hörer zum Ab- oder Umschalten.
Das sollte man eigentlich denken, aber der Großteil der Radiohörer scheint nicht so zu denken. Ich kenne eine ganze Menge Leute, die Radio nur noch so kennt, wie es eben von FFN und Konsorten in den Äther gepustet wird. Unter diesen Menschen gibt es zwei Fraktionen: die eine hat für sich festgestellt, dass es im Radio nichts Interessantes mer für sie gibt und ist tatsächlich auf die eigene Musiksammlung umgestiegen. Auch, wenn das natürlich traurig ist, kann ich das bis zu einem gewissen Grad noch nachvollziehen, gerade dann, wenn man Radio nur auf die Sender beschränkt, die aus dem Küchenbrüllwürfel (ein foreninterner Begriff für kleine Radios mit schlechtem Klang und eben solchen Empfangseigenschaften) hereinkommen. Man könnte sich jetzt zwar die Mühe machen, sich wie wir eingehender mit dem Radio zu beschäftigen, aber das tut eben leider fast keiner. Die meisten Leute wissen ja noch nicht einmal, dass Radioprogramme nicht grundsätzlich so klingen müssen wie die meisten Privatsender und in zunehmenden Maße auch die öffentlich rechtlichen Popwellen.
Und dann wäre da die andere Gruppe, die die Radioprogramme, wie sie von dir beschrieben werden nicht nur als gegeben ansieht, sondern das, was da aus den Empfängern dudelt auch noch gut findet. Auf eben solche Hörer, die mit derartigen Programmen sozialisiert wurden, die keine anderen Programmstrukturen kennen und die deswegen auch keine andere Vorstellung eines Radioprogramms haben, ziehlen diese Sender ab. Das Erschreckende: es scheint offenbar recht gut zu funktionieren.
diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23

Die nun gelaufene "Osterhitparade" bei ffn ist so daneben und lässt an der Glaubwürdigkeit des Senders zweifeln. So ist die Playlist mit den "1000 von euch gewählten Songs" eigentlich seit Jahren identisch und beinhaltet ein paar neuere Songs, die die Aktualität ein wenig hervorbringen sollen. Am Ende soll diese Liste dann unter anderem mit Sesamstraße und Schnappi etwas lustig gehalten werden.
Wenn man sich diese Liste auf der HP mal genauer ansieht, fällt einem eigentlich auf, dass diese Liste unmöglich eine Auswertung von Hörerwünschen sein kann. Wenn man diese Liste mal mit Hörerwunschhitsendungen wie die Osternasen auf N-Joy oder das Wilde Wunschhitwochenende auf NDR1 NDS vergleicht, merkt man direkt, dass in der Liste Stücke fehlen, die eigentlich nicht fehlen können. Ich möchte N-Joy oder NDR1 NDS nicht glorifizieren und behaupten, diese Sender seien besser oder Ähnliches, nein, ich finde derartige Wunschsendungen nur authentischer, da dort Songs gespielt werden, die man zum Beispiel nur noch auf Feten aber niemals im regulären Radio hört.
Da wären wir beim nächsten Punkt: Viele Hörer wünschen sich tatsächlich die Lieder, die sowieso schon das ganze Jahr über laufen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass beispielsweise beim Saarländischen Rundfunk bei Wunschsendungen schon darauf geachtet werden muss, dass nicht immer nur die selben Titel gespielt werden. Hier hat man allerdings das Glück, dass es immer noch ein paar wenige, aber treue Hörer gibt, die sich wirklich außergewöhnliche Sachen wünschen.
Die Privatsender profitieren allerdings davon, dass ihren Hörern größtenteils nichts anderes einfällt als das, was sie sonst auch zu hören bekommen. Da können sich dann die Verantwortlichen zurücklehnen und sagen: "Wir spielen das, was unsere Hörer hören wollen. Das sehen wir ja an unseren Wunschsendungen, in denen sich unsere Hörer genau das wünschen, was wir senden. Diese Wunschsendungen helfen uns dabei, den Musikgeschmack unserer Hörer noch besser einschätzen zu können, so dass wir nur die Musik spielen, die unsere Hörer auch wirklich hören wollen. Das zeigt sich an den Wunschsendungen,..." Hörer, die sich dann etwas ausgefallenes wünschen, passen natürlich nicht ins Konzept. Um das ganze aber noch ein bisschen originell wirken zu lassen, werden eben solche Titel wie die von dir angesprochenen Kinderlieder gespielt. Damit zieht man das Ganze aber auch wieder ins Lächerliche, nach dem Motto: "Das ist ja mal ganz nett, aber das wollt ihr doch wohl nicht wirklich jeden Tag hören. Da spielen wir doch so viel bessere Musik, gell?"
Richtig wäre hier, ein Mittelmaß zu finden. Ich denke keines Falls, dass man mit der kleinen Rotation, wie sie bei den meisten Hitradios, Antennen und wie sie noch alle heißen vorherrscht, auch nur noch einen Blumentopf gewinnen kann. Andererseits muss man doch auch nicht allen möglichen Unsinn spielen, nur weil er komplett im Gegensatz zum herkömmlichen Programm steht. Das Mittelmaß ist hier wichtig.
Durchhörbarkeit bezeichnet im Dudelfunk gewöhnlich die Eigenschaft, nur Lieder zu spielen, die jeder kennt und die keinem weh tun. Nach meiner Definition bedeutet es aber nichts anderes als dass man versuchen sollte, alzu große Sprünge in der Musikauswahl zu vermeiden. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch mal einen Titel spielen kann, der zwar gut ins Format beziehungsweise zum vorhergehenden Lied passt, der aber nicht unbedingt schon mal die Hitparade angeführt hat.
Und selbst, wenn zwei Musikstücke nicht so recht zueinander passen wollen, ist der Moderator gefragt, um eine passende Überleitung zu machen und die Hörer mitzunehmen. Ein großartiges Beispiel war dafür eine Sendung des Hessischen Rundfunks im September 2017, die auf HR 1, HR 3 und HR 4 zeitgleich ausgestrahlt wurde. Weil im Funkhaus am Dornbusch in Frankfurt eine Bombe entschärft wurde, konnten HR 1 und HR 3 nicht aus ihren eigentlichen Studios senden und schalteten sich auf HR 4 auf. Weil man aber auch die Hörer des ersten und dritten Programms nicht vergraulen wollte, machte man einfach ein Gemeinschaftsprogramm mit Moderatoren und Musik aller drei Programme.
Was sich im ersten Moment sehr gewagt anhört, war in Realität eines der besten Programme, die ich bis jetzt vom HR gehört hatte. Dadurch, dass man über den eigenen musikalischen Tellerrand hinausschaute, wirkte die Sendung horizonterweiternd, ohne dabei zu belehren. Dazu eben die Moderatoren, die ihr Handwerk alle samt gut verstanden und es fertig brachten, dass sowohl die Musik, als auch die Hörer aller drei Programme in friedlicher Coexistenz lebten. Es war quasi für jeden etwas dabei. Auch darüber schrieb man seiner Zeit im Forum, siehe hier:
viewtopic.php?f=4&t=29374&hilit=Bombenentsch%C3%A4rfung
Von den Hörern soll es angeblich fast ausschließlich positive Reaktionen gegeben haben, weil das Programm einfach ungewohnt vielfältig war. Ich bin mir fast sicher, dass manch ein HR 3 Hörer, der das vierte Programm sonst meidet, wie der Teufel das Weihwasser festgestellt haben dürfte, dass ja gar nicht alles, was unter der Bezeichnung Schlager läuft so schlimm ist, wie er bisher angenommen hatte.
Genau das ist es, was ich mir vom Radio wünsche: Es soll seine Hörer überraschen, soll ihnen zeigen, dass es so viele interessante Themen und Musikrichtungen gibt, die es zu entdecken gilt.
diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23

Ist das das richtige Konzept, oder geht das Radio irgendwann durch solche Sachen vor die Hunde?
Spannende Frage! Ich denke, noch wird sich das Radio eine Zeit lang über solche Hörer, die es nicht anders kennen und deshalb auch nichts vermissen über Wasser halten, aber es wird zunehmend brenzliger, denn die Leute, die dem Radio eines Tages den Rücken zugewand haben und seit dem hörfunkabstiment sind, werden immer mehr und es ist eine schwere Aufgabe, diese wieder zurück zu holen.
Ich hatte vor einem guten halben Jahr schon einmal etwas dazu geschrieben und auch aufgezeigt, was meiner Meinung nach für das Radio und dessen weiteren Erhalt wichtig ist:
viewtopic.php?f=4&t=19183&p=1474090&hil ... u#p1474090
the jazzman hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 11:25
Während die Bedeutung des (Dudel-)Radios immer weiter abnimmt und sich vor allem jüngere Hörer dem Streaming zuwenden, scheint es immer noch einen Kern treuer Hörer zu geben, die es dennoch "toll" finden und weiter hören. Dabei scheint es egal zu sein, ob 20% von 100.000 Hörern oder 20% von 50.000 Hörern einschalten. 20% sind 20%. - So kommt es mir vor.
Eben das ist diese Sichtweise, die dem Radio oder zumindest den Programmen, die so agieren eines Tages teuer zu stehen kommen wird. Ich weiß derzeit aber noch nicht klar zu sagen, ob das nur ziemliche Naivität oder gar Kindergartendenke ist, frei nach dem Grundsatz: "Wenn ich die Augen zu mache, ist das Problem nicht mehr da."
Es tut mir herzlich leid, dass dieser Beitrag so derartig lang geworden und ausgeufert ist, aber dieses Thema mit all seinen Fassetten liegt mir nun einmal einfach am Herzen.
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iro
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von iro » Di 23. Apr 2019, 15:30

diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23
Wenn man sich diese Liste auf der HP mal genauer ansieht, fällt einem eigentlich auf, dass diese Liste unmöglich eine Auswertung von Hörerwünschen sein kann. Wenn man diese Liste mal mit Hörerwunschhitsendungen wie die Osternasen auf N-Joy oder das Wilde Wunschhitwochenende auf NDR1 NDS vergleicht, merkt man direkt, dass in der Liste Stücke fehlen, die eigentlich nicht fehlen können.
Warum sollten da keine Stücke fehlen? Bei den wenigen Leuten, die überhaupt bei sowas Wünsche einreichen, kann ein Stück schon fehlen, wenn DER Hörer, der das jedes Jahr einreicht, dieses Jahr der "Abstimmung" fernbleibt.
Ich frage mich auch immer wieder: wer hört sich das überhaupt an? Vermutlich gibt es solche musikalisch "mutigen" Sendungen überhaupt nur, weil die meisten Leute über Ostern besseres zu tun haben, als das Radio einzuschalten. Da kann man das dann auch mal wagen, ohne den Großteil der Werktagshörer mit komischen Stücken zu vergraulen, die ein einzelner Hörer dem Rest der Gemeinde versucht aufzudrücken. Das ist der, der auf der Hochzeitsparty meint, hey DJ, kannst Du mal... ich hab das sogar auf 'nem USB-Stick dabei, frisch von u-tube in 128k gerippt. Und alle so... oh nooooo... Aber wenigstens einer freut sich. Der Rest geht raus, eine rauchen.

Als Radiosender mit vorgegebener Playlist kann man natürlich mal einen Hörerwunsch spielen, als DJ würde ich mir das verbitten. Als Hochzeits-DJ bist Du natürlich sowieso nur in it for the money, da muss man dann auch mal drauf eingehen. Vor allem, wenn der Gastgeber bittet. Als DJ mit Anspruch lässt man das tunlichst bleiben.

Ich nehme mal an, daß selbst der Threadersteller sich diese Sendungen gar nicht anhört, sondern nur Playlisten im Internet vergleicht. Oder hörst Du Dir etwa ffn, N-Joy und NDR1 Nds gleichzeitig an.
Aber da frage ich doch mal direkt: wieviele Stunden Osterwunschsendungen hast Du denn über Ostern tatsächlich gehört?

rolling_stone
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von rolling_stone » Di 23. Apr 2019, 20:30

Meine Playlist besteht aus Radiomitschnitten. Und da sind teilweise tatsächlich unmoderierte Spartensender dabei:Arabella Kult neuerdings,oder auch Jazzradio Berlin (an Karfreitag sogar mit deutschem Voicetracking mit Titelansagen, das war etwas ungewohnt). Die so genannten Moderationen auf den Mainstreamsendern nerven nur noch, besonders bei Bayern 1 und Bayern 3 - Fritz Egner ausgenommen, der kann noch Hörer mitnehmen und - wie Werner Reinke - Geschichten erzählen. Aber diese Leute haben alle noch ihr Handwerk gelernt, als man bei aller Unterhaltung noch mit Anspruch sendete. Für den Durchschnittshörer werden die heutigen Privatradios ausreichen, weil sie es nie anders kennengelernt haben und das Claimen und ständige Werbung in anderer Form schon vonihren Schmierfon-Anwendungen gewohnt sind. Es gibt nur noch wenige wie uns, die dem Radio aus alten Zeiten nachtrauern.

diddi321123
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von diddi321123 » Mi 24. Apr 2019, 11:22

Also wir hörten tatsächlich einige Stunden nebenbei N-Joy, da es wirklich hier und da Spaß machte. Aber wirklich nur nebenbei im Garten auf dem Makita, oder im Auto auf der Fahrt zur Omma. Das Wetter war ja spitze zum draußen sitzen. Und für die Kinder war die Musik ja auch super.
Ich kam dann darauf mir die Liste von ffn anzusehen, weil am Ende der Osternasensendung ja noch die Ostercharts auf ffn liefen. Mein Bruder wieß mich darauf hin. Man könnte ja mal...ich höre sonst nie ffn.
Die mir da gebotenen "Musikwünsche" waren doch heftig anders als auf N-Joy. Deshal sahen wir uns die Liste an. Die Listen aus den vorherigen Jahren sind ja auch noch zu finden...alles der selbe Müll.
Es war zum Beispiel sehr eigenartig, dass der wohl meist gewünschte Song bei den Osternasen "Cordula Grün" nicht in der FFN Liste zu finden war.
Naja, egal.

dab_4
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von dab_4 » Mi 24. Apr 2019, 19:05

diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23
Ich habe mal eine Frage zum Konzept eines Privatradios. Ich habe das Beispiel FFN in Niedersachsen.
Nun fällt zunehment auf, dass diesen Sendern wohl nichts mehr an Hörerzahlen liegt, obwohl diese ja eigentlich deren Kapital sind. Die Musikauswahl ist sehr dürftig, die Moderationen derartig unprofessionell und diese ganzen Aktionen halten sicher auch keine Hörer bei Laune. Es nervt irgendwann doch sehr und bringt die meisten Hörer zum Ab- oder Umschalten ...
Ein bekanntes Phänomen ist: Zumindest, was das nordwestliche Deutschland betrifft, trug Privatrundfunk möglicherweise in seiner Anfangsphase durchaus zu einer gewissen musikalischen Vielfalt bei - jetzt haben wir aber den Salat oder besser gesagt: den musikalischen Einheitsbrei.

Ich habe hier einmal zusammengestellt, was in dieser Gegend terrestrisch in Bezug auf Pop- und Rockmusik noch hörenswert ist.

DH0GHU
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von DH0GHU » Fr 26. Apr 2019, 12:43

Das Konzept eines Privatradios ist erstmal ganz einfach:
Mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Hörern dazu bringen, das Programm laufen zu lassen.

Sobald hohe Produktionskosten für kleine Zielgruppen ins Spiel kommen, sind Privatradios denkbar schlecht geeignet, einen derartigen Auftrag zu erfüllen.
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
Funkamateur, DLF-Hörer, Multipler Musikgeschmack, DAB-Nutzer. Normal ist normalerweise langweilig.

DigiAndi
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von DigiAndi » So 28. Apr 2019, 11:59

DH0GHU hat geschrieben:
Fr 26. Apr 2019, 12:43
Das Konzept eines Privatradios ist erstmal ganz einfach:
Mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Hörern dazu bringen, das Programm laufen zu lassen.
Ich würde es eher so beschreiben:
Mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Personen dazu bringen, den Namen des Programms bei der nächsten Umfrage zu nennen.
(Ob sie das Programm tatsächlich auch hören, ist für die Zahlen ja nicht relevant.)
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HAL9000
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von HAL9000 » Sa 4. Mai 2019, 16:43

@ diddi

Ich muss dir völlig recht geben, vor allem, was ffn´s "Top 1000" angeht, der "lustigsten" Osterhitparade. (wo auch immer die nun "lustig" gewesen sein soll)
Nun, ich habe viele Stunden am Osterwochenende zugehört - insbesondere am Samstag, weil ich da unterwegs nach Recklinghausen und wieder zurück war.
Eine derartig nichtssagende "Hitparade" habe ich schon lange nicht mehr gehört. Nichts besonderes, kein "Cool, lange nicht mehr gehört" - ein "Larifari"- Titel nach dem anderen, aus der Sparte "gehört und wieder vergessen". Ich weiss nicht mal mehr, was auf Platz 1 war.

Unser ffn mal mal innovativ, nicht nur beim Frühstyxradio. Auch "Das Gelbe vom Ei" war immer wieder ein Highlight im Jahr.
Was bleibt, ist die traurige Feststellung: Alles weg, alles glatt geschliffen. Der Sender hat mich schon vor vielen Jahren als einstmals treuen Hörer verloren. Auslöser war die gefühlt zehnmillionste Wiederholung von "Time of my Life". Aber zur Osterhitparade hab ich immer noch gerne eingeschaltet.
Das wird wohl künftig auch nur noch eher selten stattfinden. Da höre ich lieber Rik De Lisle´s "Top 555 Ostercountdown" jeweils von 6-18h ab Karfreitag bis Ostermontag im Berliner Rundfunk 91.4.
ffn dagegen ist zum weichgespülten Dudelradio verkommen und hat nun endgültig seine letzte Programmperle verhunzt.
Ant: Humax 80cm Sat auf Stab USALS PolarMount- Rotor, UKW-Antenne 14 El. Kompaß @ Rotor
RX: microtelecom PERSEUS & microtelecom FM+
KFZ: Alpine i902D-G6

_Yoshi_
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von _Yoshi_ » Sa 11. Mai 2019, 21:51

FFN macht mehr oder weniger stark ein auf Hitradio Antenne.
Nachrichten um 5 vor der Vollen Stunde.
Baumann & Klausen hat man ins Programm genommen, war vorher bei Antenne.
Günther der Trecker Fahrer hat man anscheinend aus dem Programm geworfen.

Man nähert sich sehr stark der Antenne an!
RX QTH: Leer Ostfriesland - JO33RF
Degen DE-1103, Microspot RA-319
SDR AirSpy One mit SDR#
My Snip †01.09.2018 11.21Uhr

Holdudieladio
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von Holdudieladio » Mo 13. Mai 2019, 16:04

iro hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 15:30
diddi321123 hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:23
Wenn man sich diese Liste auf der HP mal genauer ansieht, fällt einem eigentlich auf, dass diese Liste unmöglich eine Auswertung von Hörerwünschen sein kann. Wenn man diese Liste mal mit Hörerwunschhitsendungen wie die Osternasen auf N-Joy oder das Wilde Wunschhitwochenende auf NDR1 NDS vergleicht, merkt man direkt, dass in der Liste Stücke fehlen, die eigentlich nicht fehlen können.
Warum sollten da keine Stücke fehlen? Bei den wenigen Leuten, die überhaupt bei sowas Wünsche einreichen, kann ein Stück schon fehlen, wenn DER Hörer, der das jedes Jahr einreicht, dieses Jahr der "Abstimmung" fernbleibt.
Ich frage mich auch immer wieder: wer hört sich das überhaupt an? Vermutlich gibt es solche musikalisch "mutigen" Sendungen überhaupt nur, weil die meisten Leute über Ostern besseres zu tun haben, als das Radio einzuschalten. Da kann man das dann auch mal wagen, ohne den Großteil der Werktagshörer mit komischen Stücken zu vergraulen, die ein einzelner Hörer dem Rest der Gemeinde versucht aufzudrücken. Das ist der, der auf der Hochzeitsparty meint, hey DJ, kannst Du mal... ich hab das sogar auf 'nem USB-Stick dabei, frisch von u-tube in 128k gerippt. Und alle so... oh nooooo... Aber wenigstens einer freut sich. Der Rest geht raus, eine rauchen.
Wieso müssen Stücke, die nicht so bekannt sind, automatisch "komisch" sein ? Sowas kann doch nur jemand behaupten, der halt von der Materie keine Ahnung hat. So wie der Durchschnittshörer von ffn oder Antenne. Wer sich ein bisschen mit Musik auskennt, kann solche "Programme" nicht hören bzw ertragen. Für echte Musik-Kenner ist sowas eine Beleidigung der Sinne, man fühlt sich regelrecht verschaukelt.
Und der Song, den ein einzelner Hörer "versucht, dem Rest der Gemeinde aufzudrücken" (was für eine überhebliche Ausdrucksweise :rolleyes:) muss gar nicht soo schlecht sein, dass alle anderen den Raum verlassen. Das machen nur ignorante Zeitgenossen mit dickem Brett vor'm Kopp.
Zumal man JEDEN Song irgendwann zum ersten Mal hört, und warum nicht als 128-kbit-mp3 von u-tube ? Das ist doch völlig wurscht.
iro hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 15:30
Als Radiosender mit vorgegebener Playlist kann man natürlich mal einen Hörerwunsch spielen, als DJ würde ich mir das verbitten. Als Hochzeits-DJ bist Du natürlich sowieso nur in it for the money, da muss man dann auch mal drauf eingehen. Vor allem, wenn der Gastgeber bittet. Als DJ mit Anspruch lässt man das tunlichst bleiben.
Ein DJ mit Anspruch erfüllt keine Hörerwünsche ? Das klingt ja so, als ob sein Anspruch darin besteht, der Gemeinde nur sein eingespieltes Repertoir aufzudrücken.
Einen so anspruchsvollen DJ würde ich gar nicht einladen. Da spiel ich lieber selber den DJ.
iro hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 15:30
Ich nehme mal an, daß selbst der Threadersteller sich diese Sendungen gar nicht anhört, sondern nur Playlisten im Internet vergleicht. Oder hörst Du Dir etwa ffn, N-Joy und NDR1 Nds gleichzeitig an.
Aber da frage ich doch mal direkt: wieviele Stunden Osterwunschsendungen hast Du denn über Ostern tatsächlich gehört?
Warum soll man sich das tatsächlich antun, diese Sendungen anzuhören ? Man hat ja vielleicht Besseres zu tun, als sich den Tag mit sowas zu versauen. Playlisten im Internet vergleichen reicht da völlig aus. Man kennt die Lieder ja sowieso alle.

Holdudieladio
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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von Holdudieladio » Mo 13. Mai 2019, 16:32

Hier ein Interview mit John Ment von Radio Hamburg.

Nachdem ich das Interview gehört habe, war mir klar, dass auch Radio Hamburg ein Sender ist, den ich niemals einschalten würde.
Alle 3 Stunden die gleichen "bestgetesteten" Lieder ? :( :rolleyes: Danke, ich habe genug gehört.

Und diese Aussage ist noch so ein Knüller:
"Die Musik, die unsere Hörer präferieren, also am liebsten hören, die beisst sich mit deutscher Musik" :kopf: :verrueckt:

Ich erinnere mich noch an das Radio Hamburg wie auch an das Radio ffn der späten 80er Jahre. DAS war noch was. Leider lange schon vorbei.
Da John Ment schon seit 1989 dabei ist, müsste auch er sich noch daran erinnern.

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Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von iro » Mo 13. Mai 2019, 16:41

Holdudieladio hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 16:04
Wieso müssen Stücke, die nicht so bekannt sind, automatisch "komisch" sein ? Sowas kann doch nur jemand behaupten, der halt von der Materie keine Ahnung hat. So wie der Durchschnittshörer von ffn oder Antenne. Wer sich ein bisschen mit Musik auskennt, kann solche "Programme" nicht hören bzw ertragen. Für echte Musik-Kenner ist sowas eine Beleidigung der Sinne, man fühlt sich regelrecht verschaukelt.
Und der Song, den ein einzelner Hörer "versucht, dem Rest der Gemeinde aufzudrücken" (was für eine überhebliche Ausdrucksweise :rolleyes:) muss gar nicht soo schlecht sein, dass alle anderen den Raum verlassen. Das machen nur ignorante Zeitgenossen mit dickem Brett vor'm Kopp.
Zumal man JEDEN Song irgendwann zum ersten Mal hört, und warum nicht als 128-kbit-mp3 von u-tube ? Das ist doch völlig wurscht.
zu "komisch": "komisch" ist alles, was sich nicht so anhört, wie sich Dudelfunk immer anhört. Auch neue Songs müssen sich so anhören wie die schon bekannten...
...und das tun sie im Dudelfunk ja auch.
zu Song/einzelner Hörer: natürlich muss der Song nicht schlecht sein. Aber beim Dudelfunk ist gar kein Hörer mehr mit den Ohren anwesend, der das zu schätzen weiß, da diese erst gar nicht einschalten.
zu "Beleidigung der Sinne": kann ich nur unterstreichen
zu 128kbit: so KANN man keine Musik hören. Erst recht nicht über eine gute Anlage! Als DJ sollte man, wenn eine richtig gute Anlage im Club steht, überhaupt keine mp3 spielen, sondern nur FLAC oder WAV oder halt Vinyl. Die gute Anlage enttarnt auch ein 320er mp3 gnadenlos!
Holdudieladio hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 16:04
Ein DJ mit Anspruch erfüllt keine Hörerwünsche ? Das klingt ja so, als ob sein Anspruch darin besteht, der Gemeinde nur sein eingespieltes Repertoir aufzudrücken.
Einen so anspruchsvollen DJ würde ich gar nicht einladen. Da spiel ich lieber selber den DJ.
DJing ist eine Kunst mit einem gewissen Anspruch. Set-Aufbau, Climax, Leute wieder runterholen zum Ende des Abends. Nun gut, ich seh das natürlich eher von der Techno-DJ-Warte aus - und da fliegst Du aus dem Club, wenn Du mit Wünschen nervst! Für Wünsche ist in einem in etwa konzeptionell vorbereiteten Set kein Platz, für Variationen der Vorauswahl je nach Publikumsstimmung sehr wohl.
Ich weiß aber schon, was Du meinst. Ja, der normale "Dienstleister"-DJ spielt natürlich auch Wünsche, manche sind sich sogar nicht zu schade, "Atemlos" aufzulegen, andere ziehen allerdings an der Linie eine Grenze. Ein "Dienstleister"-DJ präsentiert aber auch nicht Kunst mit Anspruch, aber wenn er gut ist, weiß er, was wann zu spielen ist. Und er weiß auch, wie er den kompletten Abend mit nur einem Song "killen" kann :D
Holdudieladio hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 16:04
Warum soll man sich das tatsächlich antun, diese Sendungen anzuhören ? Man hat ja vielleicht Besseres zu tun, als sich den Tag mit sowas zu versauen. Playlisten im Internet vergleichen reicht da völlig aus. Man kennt die Lieder ja sowieso alle.
Ich sehe auch keinen großen Sinn darin, Playlisten von Sendern im Internet zu vergleichen, die man 1. sowieso nicht mit der Kneifzange anfasst und wo 2. diese Playlist absolutes Sonderprogramm darstellt und nicht den täglich gespielten Schrott. ich hätte sogar besseres zu tun, als mir den Tag mit solchen Playlists zu versauen... ;)

Felix II
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Registriert: Fr 31. Aug 2018, 21:56

Re: Konzept eines Privatradios

Beitrag von Felix II » Di 14. Mai 2019, 13:06

Die gute Anlage enttarnt auch ein 320er mp3 gnadenlos!
Ja genau. Das würde ich gerne mal mit dir im Blindtest nachprüfen - ich garantiere Dir das du dem Unterschied zu flac oder wav nicht raushörst.
"komisch" ist alles, was sich nicht so anhört, wie sich Dudelfunk immer anhört.
Nein, sowas nennt man Abwechslung.
DJing ist eine Kunst mit einem gewissen Anspruch. Set-Aufbau, Climax, Leute wieder runterholen zum Ende des Abends. Nun gut, ich seh das natürlich eher von der Techno-DJ-Warte aus - und da fliegst Du aus dem Club, wenn Du mit Wünschen nervst!
Möglicherweise hast du so deine eigenen Erfahrungen gemacht aber das liest sich alles leicht überheblich, quasi als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen...
mfG: Felix II

[hr]

ein Ponyhof ist kein Ponyhof.

Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard

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