U1 Radio: Frequenzänderungen
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
St. Johann/Harschbichl ist auf allen (!!) Frequenzen gerade off-air, also kein Signal auf
87,7 U1
90,6 Austria
103,4 Life
105,1 Kronehit
Die 105,4 Kössen von U1 hat derzeit nur einen Leerträger. Kann es sein, dass die tatsächlich Ballempfang vom Harschbichl macht?
Auf 102,6 empfange ich außer Life Radio Oberösterreich aus Schärding nur noch ein verzerrtes Antenne Bayern, das da normalerweise nicht ist. Kann es sein, dass auch bei Life Radio Tirol in Kössen Ballempfang vom Harschbichl betrieben wird und statt 103,4 Life Radio nun 103,5 Antenne Bayern vom Brotjacklriegel weiter verbreitet wird?
87,7 U1
90,6 Austria
103,4 Life
105,1 Kronehit
Die 105,4 Kössen von U1 hat derzeit nur einen Leerträger. Kann es sein, dass die tatsächlich Ballempfang vom Harschbichl macht?
Auf 102,6 empfange ich außer Life Radio Oberösterreich aus Schärding nur noch ein verzerrtes Antenne Bayern, das da normalerweise nicht ist. Kann es sein, dass auch bei Life Radio Tirol in Kössen Ballempfang vom Harschbichl betrieben wird und statt 103,4 Life Radio nun 103,5 Antenne Bayern vom Brotjacklriegel weiter verbreitet wird?
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Vor wenigen Minuten wurden die Frequenzen am Harschbichl der Reihe nach wieder aktiviert.
Auf 102,6 Kössen kommt nun auch wieder Life Radio Tirol und nicht mehr Antenne Bayern.
Auf 105,4 Kössen kommt wieder U1 Radio statt dem Leerträger.
Auf 90.6 Harschbichl läuft offenbar ein Notprogramm von Radio Austria mit Mörderhub, das Programm ist nicht identisch mit der 101,8 Salzburg.
Auf 102,6 Kössen kommt nun auch wieder Life Radio Tirol und nicht mehr Antenne Bayern.
Auf 105,4 Kössen kommt wieder U1 Radio statt dem Leerträger.
Auf 90.6 Harschbichl läuft offenbar ein Notprogramm von Radio Austria mit Mörderhub, das Programm ist nicht identisch mit der 101,8 Salzburg.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Ja, oben auf der Gruberalm wird das Signal vial Ballempfang zugeführt. Das bot sich dort an, da zur Anlage auf dem Harschbichl bei 16 km Entfernung astreiner Sichtkontakt besteht. Der Ballempfänger hat also von der Rückseite her das Signal vom Brotjacklriegel aufgenommen.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Nachzutragen habe ich noch, dass auf 90,6 dann recht bald doch das reguläre Programm von Radio Austria zu hören war.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Offensichtlich wandern ein paar der U1-Frequenzen vom Betreiber Sesta zur ORS.
Dem heutigen BNetzA-Update zufolge:
105,4 Kössen 2/Gruberalm: zieht 200m weiter runter zum Hechenbichl, wird dann mit 100W horizontal über die Antenne, von der auch der ORF verbreitet wird, ausgestrahlt
102,5 Längenfeld 2/Burgstein: zieht rüber zum ORS-Mast, dabei Umstellung von vertikal auf horizontal (wie die ORF-Frequenzen)
89,2 Jenbach 2/Larchkopf: zieht von 50m (gleiche Antenne wie Life Radio) auf 34m auf eine eigene Antenne mit leicht verändertem Diagramm
106,0 Kitzbühel 4/Ried am Horn-Adlerhütte: zieht ca. 100m weiter rauf zur Horngipfelbahn (1283m), gleiches Diagramm wie bisher
Dem heutigen BNetzA-Update zufolge:
105,4 Kössen 2/Gruberalm: zieht 200m weiter runter zum Hechenbichl, wird dann mit 100W horizontal über die Antenne, von der auch der ORF verbreitet wird, ausgestrahlt
102,5 Längenfeld 2/Burgstein: zieht rüber zum ORS-Mast, dabei Umstellung von vertikal auf horizontal (wie die ORF-Frequenzen)
89,2 Jenbach 2/Larchkopf: zieht von 50m (gleiche Antenne wie Life Radio) auf 34m auf eine eigene Antenne mit leicht verändertem Diagramm
106,0 Kitzbühel 4/Ried am Horn-Adlerhütte: zieht ca. 100m weiter rauf zur Horngipfelbahn (1283m), gleiches Diagramm wie bisher
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Ah ja, hab bereits darauf gewartet, daß im Update etwas aufscheint. Die anvisierten Standortverlegungen bringen überhaupt keine Reichweitenverbesserungen, teilweise sogar leichte Einbußen. Also da muß die ORS mit anderen Argumenten punkten, sprich günstigere Standortmiete und zwar günstiger als auf der ORS-Seite angegeben. Dann wird aber auch der ORF sagen: "Gleiches Recht für alle, also..."
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
So ganz erschließt sich mir das auch nicht. Die ORS ist ja nun nicht gerade für günstige Konditionen bekannt.
Natürlich kann man in Kössen und Längenfeld die schon für den ORF vorhandenen Antennen mit nutzen. Die Anzahl der Programme ist aber dann auch nicht wesentlich höher als an den derzeitigen Sesta-Standorten. Recht viel günstiger kann das eigentlich nicht werden und einsparen kann man mit dem Wechsel auch nichts.
In Kitzbühel muss man sogar einen neuen Standort erschließen. Mag sein, dass man von 100m weiter oben noch etwas besser raus kommt. Aber z.B. auf das Harschbichl bei St.Johann kann man weiterhin trotzdem nicht verzichten. Da müsste man mit der 106,0 schon auf das Kitzbüheler Horn rauf, um die 87,7 einsparen zu können.
Am Larchkopf wechselt man auf eine separate Antenne, das kann doch auch nicht günstiger werden, und die Reichweite der 89,2 wird sich auch nicht wesentlich verändern, damit irgendein anderer weiterer Standort obsolet werden könnte.
Natürlich kann man in Kössen und Längenfeld die schon für den ORF vorhandenen Antennen mit nutzen. Die Anzahl der Programme ist aber dann auch nicht wesentlich höher als an den derzeitigen Sesta-Standorten. Recht viel günstiger kann das eigentlich nicht werden und einsparen kann man mit dem Wechsel auch nichts.
In Kitzbühel muss man sogar einen neuen Standort erschließen. Mag sein, dass man von 100m weiter oben noch etwas besser raus kommt. Aber z.B. auf das Harschbichl bei St.Johann kann man weiterhin trotzdem nicht verzichten. Da müsste man mit der 106,0 schon auf das Kitzbüheler Horn rauf, um die 87,7 einsparen zu können.
Am Larchkopf wechselt man auf eine separate Antenne, das kann doch auch nicht günstiger werden, und die Reichweite der 89,2 wird sich auch nicht wesentlich verändern, damit irgendein anderer weiterer Standort obsolet werden könnte.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Die ORS kann mit dem Einstieg ins DAB-Geschäft jetzt anders kalkulieren, und für U1 mag der Gedanke im Vordergrund stehen, mit Umkoordinierungen die Zahl der Senderstandorte zu reduzieren. Nur geht die Rechnung nicht so ohne weiteres auf in Zeiten eines überaus dichtbelegten Frequenzbandes. Wenn es so einfach ginge, wären wir längst selbst draufgekommen. Die Maxime war immer, in effizienter und pragmatischer Weise den technischen Aufwand so einfach wie möglich (aber nicht noch einfacher) zu halten. Es bringt ja nichts, den Radiokunden mit einer Flut von Senderstandorten zu überhäufen, und hinterher geht er flöten weil er sich die monatlichen Fixkosten nicht mehr leisten kann.
Die jetzigen vier Umkoordinierungen (wenn sie denn realisiert werden) bringen allerdings keine Vebesserung. Am ehesten ist noch ein Vorteil beim Umzug von der Adlerhütte zur Horngipfelbahn erkennbar, vielleicht steigt die technische Reichweite dadurch um 100 zusätzliche Einwohner an.
Die jetzigen vier Umkoordinierungen (wenn sie denn realisiert werden) bringen allerdings keine Vebesserung. Am ehesten ist noch ein Vorteil beim Umzug von der Adlerhütte zur Horngipfelbahn erkennbar, vielleicht steigt die technische Reichweite dadurch um 100 zusätzliche Einwohner an.
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Die Radiohörerin
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- Registriert: Mi 8. Apr 2026, 10:59
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Ein Wechsel wird wohl einen Grund haben.
Vielleicht bietet die ORS einfach eine sehr gute Performance, dafür sind sie ja bekannt!
Vielleicht bietet die ORS einfach eine sehr gute Performance, dafür sind sie ja bekannt!
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Ja, das hab ich gesehen bei den ORS-Frequenzkoordinierungen 99,5 und 102,1 in Wien.... Hat man halt den Großsender Sopron übersehen... Ich hab dagegen in der Zwischenzeit acht 1-kW-Frequenzen zusammengebastelt, von denen jede einzelne die 20fache (!) technische Reichweite der 99,5 aufweist
Nein, wir wollen nicht lästern, die ORS macht ihre Sache insgesamt schon gut, das paßt alles und das wissen wir zu schätzen. Es soll sich niemand grämen, denken wir doch an die weisen Worte des Judo-Begründers Kanō Jigorō: „Es ist nicht wichtig, besser zu sein als jemand anderes, sondern besser zu sein als gestern.“.
Ich kritisiere keineswegs die jetzigen vier Umkoordinierungen, das kann gerne jeder halten wie er will. Koordinierungstechnisch sind sie natürlich problemlos machbar. Unterm Strich bringen sie zwar keine Verbesserungen, dafür ist der Neubau einer Anlage mit einigem Aufwand verbunden, erst recht wenn eine Seilbahnstation mit im Spiel ist. Ich hab mich schon mit Seilbahnrecht befasst, das ist nicht ohne. Aber gut, das ist nicht mein Problem, ich werd dann interessiert beim Senderbau zuschauen
Nein, wir wollen nicht lästern, die ORS macht ihre Sache insgesamt schon gut, das paßt alles und das wissen wir zu schätzen. Es soll sich niemand grämen, denken wir doch an die weisen Worte des Judo-Begründers Kanō Jigorō: „Es ist nicht wichtig, besser zu sein als jemand anderes, sondern besser zu sein als gestern.“.
Ich kritisiere keineswegs die jetzigen vier Umkoordinierungen, das kann gerne jeder halten wie er will. Koordinierungstechnisch sind sie natürlich problemlos machbar. Unterm Strich bringen sie zwar keine Verbesserungen, dafür ist der Neubau einer Anlage mit einigem Aufwand verbunden, erst recht wenn eine Seilbahnstation mit im Spiel ist. Ich hab mich schon mit Seilbahnrecht befasst, das ist nicht ohne. Aber gut, das ist nicht mein Problem, ich werd dann interessiert beim Senderbau zuschauen
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Weitere geplante Wechsel laut heutigem BNetzA-Update:
95,0 Imst 3 => Imst 1 (Diagramm dann wie ORF)
90,7 Innsbruck 1 vom Feratel-Mast zur ORS (gleiches Diagramm)
97,0 Innsbruck 6 => Innsbruck 2 (also vom Schlotthof rauf zur Seegrube, dort dann mit 500W - Diagramm wie ORF)
94,2 Inzing 2 => Seefeld (gleiche Leistung, aber Diagramm wie ORF)
95,0 Imst 3 => Imst 1 (Diagramm dann wie ORF)
90,7 Innsbruck 1 vom Feratel-Mast zur ORS (gleiches Diagramm)
97,0 Innsbruck 6 => Innsbruck 2 (also vom Schlotthof rauf zur Seegrube, dort dann mit 500W - Diagramm wie ORF)
94,2 Inzing 2 => Seefeld (gleiche Leistung, aber Diagramm wie ORF)
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Okay, das ist koordinierungstechnisch alles machbar, eine 97,0 auf der Seegrube verträgt sich mit der 97,0 vom Herzogstand (auf dem Patscherkofel wäre die Frequenz nicht machbar gewesen). Übrigens hat die Seegrube eine erstaunlich schlechte Reichweite, sie deckt nicht mehr ab als der Schlotthof-Standort, trotz gewaltigem Höhenunterschied (1905 m vs. 684 m). Das kommt daher weil links und rechts davon der eigene Berghang im Weg steht.
Generell gilt, daß ein signifikanter Standortwechsel meistens mit Empfangsverbesserungen an bestimmten Stellen und neuen Lücken an anderen Stellen verbunden ist. Der Umzug der 94,2 zum Gschwandkopf bringt für das Seefelder Plateanu eine Optimierung und dafür neue Lücken im Inntal weil eben die Seegrube außerhalb von Innsbruck und naher Umgebung nichts taugt. Der Gschwandkopf ist ja im Grenzgebiet Unterland/Oberland abgeschirmt.
Generell gilt, daß ein signifikanter Standortwechsel meistens mit Empfangsverbesserungen an bestimmten Stellen und neuen Lücken an anderen Stellen verbunden ist. Der Umzug der 94,2 zum Gschwandkopf bringt für das Seefelder Plateanu eine Optimierung und dafür neue Lücken im Inntal weil eben die Seegrube außerhalb von Innsbruck und naher Umgebung nichts taugt. Der Gschwandkopf ist ja im Grenzgebiet Unterland/Oberland abgeschirmt.
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Franz Brazda
- Beiträge: 425
- Registriert: Mi 10. Okt 2018, 09:39
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Da wäre aber auch die 106,5 MHz von VM1 aus Simmering zu nennen die Radio BRNO aus vom Kojal übersehen hat. Und die 99,1 MHz könnte sicher stärker senden wenn man in Baden die 99,0 MHz (ö3) geändert hätte. Also da gäbe es noch etliche Möglichkeiten, wenn man wollte !MHM hat geschrieben: ↑Sa 11. Apr 2026, 23:24 Ja, das hab ich gesehen bei den ORS-Frequenzkoordinierungen 99,5 und 102,1 in Wien.... Hat man halt den Großsender Sopron übersehen... Ich hab dagegen in der Zwischenzeit acht 1-kW-Frequenzen zusammengebastelt, von denen jede einzelne die 20fache (!) technische Reichweite der 99,5 aufweist![]()
Nein, wir wollen nicht lästern, die ORS macht ihre Sache insgesamt schon gut, das paßt alles und das wissen wir zu schätzen. Es soll sich niemand grämen, denken wir doch an die weisen Worte des Judo-Begründers Kanō Jigorō: „Es ist nicht wichtig, besser zu sein als jemand anderes, sondern besser zu sein als gestern.“.
Ich kritisiere keineswegs die jetzigen vier Umkoordinierungen, das kann gerne jeder halten wie er will. Koordinierungstechnisch sind sie natürlich problemlos machbar. Unterm Strich bringen sie zwar keine Verbesserungen, dafür ist der Neubau einer Anlage mit einigem Aufwand verbunden, erst recht wenn eine Seilbahnstation mit im Spiel ist. Ich hab mich schon mit Seilbahnrecht befasst, das ist nicht ohne. Aber gut, das ist nicht mein Problem, ich werd dann interessiert beim Senderbau zuschauen![]()
Zuletzt geändert von Franz Brazda am Di 14. Apr 2026, 17:44, insgesamt 2-mal geändert.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Warum sollte der ORF seine eigene Frequenz ändern? Damit es ein privater Radiobetreiber in Wien leichter hat? Also DIESE Anfrage stelle ich beim ORF garantiert nicht, ich laß mich doch nicht auslachen.
Radio Brno ist ein tschechisches Programm und sendet logischerweise nicht vom Kamzik sondern aus Brno und das Signal fällt in Wien so schwach ein daß Schutzabstandsverletzungen vermieden werden. Hat sich alles auch die RTR angeschaut, da gab es keinerlei Beanstandungen. Auf dem Freiberg oberhalb Klosterneuburg kann man Brno weiterhin mit RDS empfangen, da der Kahlenberg dort den Simmeringer Schlot abschirmt. Dort könnte VM1 so oder so nicht versorgen, auch ohne den Störeinfluß bestünde keine Chance.
Entsprechend hat die Wiener 106,5 eine technische Reichweite von ca. 1,4 Mio. Einwohnern, wohingegen die 99,5 auf 70.000 Einwohner kommt. Man kann sich in Wien auf Sopron-Frequenzen draufsetzen, aber dann braucht man selbst einen mächtigen Standort mit hoher Leistung. Der Schlot Simmering erfüllt beide Anforderungen, das ist ein idealer Standort, zumal er im Südosten der Stadt steht und vom Ausland weggerichtet senden kann.
Radio Brno ist ein tschechisches Programm und sendet logischerweise nicht vom Kamzik sondern aus Brno und das Signal fällt in Wien so schwach ein daß Schutzabstandsverletzungen vermieden werden. Hat sich alles auch die RTR angeschaut, da gab es keinerlei Beanstandungen. Auf dem Freiberg oberhalb Klosterneuburg kann man Brno weiterhin mit RDS empfangen, da der Kahlenberg dort den Simmeringer Schlot abschirmt. Dort könnte VM1 so oder so nicht versorgen, auch ohne den Störeinfluß bestünde keine Chance.
Entsprechend hat die Wiener 106,5 eine technische Reichweite von ca. 1,4 Mio. Einwohnern, wohingegen die 99,5 auf 70.000 Einwohner kommt. Man kann sich in Wien auf Sopron-Frequenzen draufsetzen, aber dann braucht man selbst einen mächtigen Standort mit hoher Leistung. Der Schlot Simmering erfüllt beide Anforderungen, das ist ein idealer Standort, zumal er im Südosten der Stadt steht und vom Ausland weggerichtet senden kann.
Re: U1 Radio: Frequenzänderungen
Speziell im Inntal Richtung Unterland (also Wattens/Jenbach) kommt die Seegrube gar nicht weit. Trotz des deutlich niedrigeren Standorts kommt man da vom Butterbichl aus weiter! Die 105,9 vom Freirad ist tlw. sogar rund um Kufstein noch recht brauchbar zu hören (freilich nicht mehr beifahrertauglich). Da merkt man dann, dass Schlotthof einfach noch etwas zentraler im Tal drin liegt und besser "ums Eck" kommt.MHM hat geschrieben: ↑Mo 13. Apr 2026, 13:49 Okay, das ist koordinierungstechnisch alles machbar, eine 97,0 auf der Seegrube verträgt sich mit der 97,0 vom Herzogstand (auf dem Patscherkofel wäre die Frequenz nicht machbar gewesen). Übrigens hat die Seegrube eine erstaunlich schlechte Reichweite, sie deckt nicht mehr ab als der Schlotthof-Standort, trotz gewaltigem Höhenunterschied (1905 m vs. 684 m). Das kommt daher weil links und rechts davon der eigene Berghang im Weg steht.
Wenn dann vom Patscherkofel künftig noch etwas deutlicher nur nach Süden gesendet wird, könnte das östlich von Innsbruck durchaus Probleme bereiten. Gut, da schließt dann Wattens an, und auch der Larchkopf geht ja bis vor die Tore Innsbrucks.