Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Willkommen im OT-Forum, wo sich unsere Community über die täglichen Dinge des Lebens abseits des DXens unterhält.
Studio Leipzig
Beiträge: 299
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 17:58
Wohnort: 04275 Leipzig

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von Studio Leipzig »

Kohlberger91 hat geschrieben: Sa 18. Jun 2022, 18:40 600 Watt was die können soll klingt ja erstmal nach was, aber die hast doch nur wenn alles past. Also die Sonne voll drauf kallen kann im richtigen Winkel. Wie viel wird man bei grauen Herbst oder Wintertag haben?.
Sind doch eh nur Laborbedingungen, also die 600 Watt meine ich.

MfG

Studio Leipzig
QTH: 51°19'N 12°22'E
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Mein Fernseher ist ein 42-Zöller, so einen ungebremsten Energiehunger hat sowas als LCD mit LED back light heute nicht mehr. Autoradios mit DAB+ kosten auch nicht mehr viel. Fernbedienbar, externe Boxen dran - komfortabler ist eine kleine Stereoanlage auch nicht. Da die Akkus ja ohnehin da sind, habe ich den minimalen Strombedarf für den Speichererhalt damit ebenfalls erschlagen. Mit 4 - 6 W habe ich bereits ausreichend Licht in der Wohnstube. Bei 12 W+ wird es richtig hell.

Der Standby-Bedarf vom Laderegler liegt im niedrigen mA-Bereich. Der Balancer nimmt nur etwas, wenn geladen wird. Kommt nichts oder wird entladen, dann geht der aus. Müsste ich Akkus kaufen, sähe Rechnung schlechter aus.
🎧📺📻📡
Felix II
Beiträge: 941
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 21:56

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von Felix II »

Aber irgendwann ist ja dann trotzdem leer der Akku der USV, des Wechselrichter etz.. und dann?
Dann ist erst mal Schicht im Schacht denn der Wechselrichter schaltet sich ohne Synchronisation (zum hier vorgegaukelten Netz) ab. Somit sitzt man also erst mal im dunkeln.

Also müsste dafür gesorgt werden das der Akku der USV nicht leerläuft.

Ich würde es so machen: Ordentlich Photovoltaik, MPPT Laderegler, gescheit Akku und das ganze als Insel. Es gibt Sinus-Wechselrichter an welche man auch bedenklos einen Fernseher anstecken kann.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht das 1000 Watt zu wenig sind für Geschirrspüler/Waschmaschine/Klimaanlage etc. Für den Fernseher hat es gereicht, aber eine gute halbe Stunde nachdem die Sonne weg war war mein Strom verbraucht.
mfG: Felix II

[hr]

Zitat:Man könnte das Stöffchen doch auch gleich dem Trinkwasser zusetzen.
Sticks and stones may break my bones but there will always be something to offend a feminist.
Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Stichwort Fernseher: Die sind - wenn's nicht noch eine historische Röhrenglotze oder ein Plasma ist - gar nicht so empfindlich bei der Stromversorgung und der Energiebedarf hält sich in Grenzen. Oft findet man Weitbereichsnetzteile vor, gar nicht so selten sind 100 - 240 oder 250 V angegeben. Röhrenfernseher waren z. B. beim Katastropheneinsatz am Diesel-Stromerzeuger nur mit robustem Gemüt zu ertragen. Einerseits wandernde Störstreifen im Bild, andererseits sackte mit jeder aufs Netz geschalteten Pumpe, jedem Kühlschrank usw. das Bild kurz in sich zusammen. Für die Nachrichten war's mal zu ertragen.

Mein Fernseher hat ein externes Netzteil und nimmt sich (nach der Phase des Hochfahrens) zwischen 4 und 4,6 A aus meinem 12 V-Inselnetz. Damit hätte ich theoretisch Satellitenempfang, praktisch bei einem Stromausfall auch wieder nicht, da unsere Gemeinschaftsschüssel bzw. deren Signalverteilung stromlos nichts mehr tut. Stecke ich einen DVB-T2 Empfänger (auch mit externem Netzteil und direkt mit 12 V speisbar beschafft) dazu und nutze den Fernseher als Monitor, so gehen nicht ganz 1 A in die DVB-T2 Schachtel und 4 A durch den Fernseher. Das hier viele Stunden laufende Autoradio mit DAB+, Blauzahn usw. ist bei Zimmerlautstärke mit weniger als 1 A zufrieden.

Sicher habe ich derzeit mehr als 30 Ah hier zu stehen und 40 wären es, wenn alle Batterien neuwertig wären.

Kompressorkühlschränke haben einen einen recht ordentlichen Anlaufstrom. Wenn sie erstmal laufen, dann sind sie sparsamer als die unwirtschaftlichen Peltier-Kühlboxen. Wobei auch das irgendwann egal ist, wenn man genug Strom vom Wohnwagendach holt und die Batterien groß genug sind, um über die Nacht zu kommen.

Kompressorkühlschränke gibt es gebraucht von Waeco oder Dometic, wie sie heute heißen. Oftmals auch "Weitbereich" 12/24 V. Ich hab' ne alte Waeco, die entweder den Inhalt einer halben Kiste Bier in unter einer Stunde arschkalt™ (2 - 4 °C kaltes Bier!) hat oder in die auch die TK-Pizzen mit Schachtel noch hinein passen. Betriebsgeräusch erträglich, das satte "Klack" beim Einschalten des Kompressors verhindert das Schlafen in Hörweite zuverlässig.

Eben kam mir die Idee, den zumindest tagsüber mitlaufen zu lassen. Den Strom dafür hätte ich an Sonnentagen übrig und er könnte an den Ausgang vom Laderegler angeschlossen werden, der nur bei Ertrag Strom bekommt. Damit würde mir das keinen Batteriestrom klauen.
Kostenlos kaltes Bier! :cheers: Gestern hatte ich wetterbedingt kaum Ertrag, heute ist alles wieder voll.
🎧📺📻📡
ulionken
Beiträge: 1084
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 18:38
Wohnort: JN37TO

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von ulionken »

Studio Leipzig hat geschrieben: Sa 18. Jun 2022, 18:42
Kohlberger91 hat geschrieben: Sa 18. Jun 2022, 18:40 600 Watt was die können soll klingt ja erstmal nach was, aber die hast doch nur wenn alles past. Also die Sonne voll drauf kallen kann im richtigen Winkel. Wie viel wird man bei grauen Herbst oder Wintertag haben?.
Sind doch eh nur Laborbedingungen, also die 600 Watt meine ich.
Die 600 Watt aus den Balkonmodulen sind die maximale Leistung, die der Wechselrichter rauslassen darf, auch wenn die Module bei optimaler Sonneneinstrahlung etwas mehr Leistung liefern.

Vor ein paar Tagen habe ich einen interessanten Erfahrungsbericht dazu gefunden: https://www.giga.de/news/1-jahr-balkonk ... art/?f=amp

Demnach variiert die Energiemenge, die man pro Monat "ernten" kann, stark mit der Ausrichtung der Solarmodule und mit der Jahreszeit. Im Juni kann man mit 45 bis 65 kWh rechnen, im Winter bekommt man nicht mal ein Zehntel davon. Es ist klar, dass das ein Schönwetterprojekt ist, das aber bei einem Preis von damals 800 € trotzdem rentabel ist - sofern man den Strom überwiegend selbst nutzt und ihn nicht gratis ins Netz einspeist.

Nach dem Youtube-Video ist es klar, dass mit diesen Teilen Unterbrechungen der Stromversorgung nur dann überbrückt werden können, wenn man z. B. mit einer USV ein 230V-Netz vorspiegelt, noch dazu mit dem Risiko, dass die USV abraucht, wenn man versehentlich zu viel Leistung dort einspeist. Diese Frickelei lohnt nicht, wenn das Netz wie hier nur alle 10 Jahre mal länger als ein paar Sekunden weg ist!

Ich werde mir wohl so eine Minianlage aufbauen, auf der westlichen Dachhälfte, so dass man ab dem Mittag bis zum Abend Strom gewinnen kann. Auf der gleichen Phase liegen relevante Verbraucher wie TV, Router, Audio.

Wenn dann in fernerer Zukunft mal ein E-Auto da ist, dann würde ich eine Insel-PV dazu bauen, die im Notfall (längerer Netzausfall) auch den Kühlschrank etc. versorgen würde.

73 de Uli
UKW/TV-Arbeitskreis, FMLIST
QTH: Lörrach, JN37TO
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Uli, Kühlschränke und Tiefkühler halten eine ganze Weile ohne Strom durch, wenn man sie nicht öffnet.

Bei einem eigenen Haus würde ich weitaus mehr bauen als nur eine Mini-Anlage. Berücksichtige neben dem jahreszeitlich deutlich variierenden Sonnenstand auch zeitweise Verschattung deiner in Betracht kommenden Flächen durch Bäume oder benachbarte Bauwerke. Beim niedrigen Sonnenstand im Kernwinter könnten sie dann für Verschattung sorgen, selbst wenn es jetzt bei höchstem Sonnenstand gar nicht danach aussieht. Sofern machbar, würde ich auf dem eigenen Haus jede geeignete Fläche nutzen. Falls nicht über große Teile des Tages verschattet, bringt auch eine Nordseite noch Ertrag. Bei hohem sommerlichen Sonnenstand auch gar nicht mal so wenig.

Momentan sind die Materialpreise für alles überzogen. Zusätzlich dazu, dass zahlreiche Sachen ungewiss oder gar nicht lieferbar sind, machen sich alle Beteiligten die Taschen voll. Wenn man nur könnte, dann sollte man warten. Wobei auch gut möglich ist, dass es im kommenden Jahr noch teurer wird. China hat sich mit Russland wirtschaftlich verbündet und es wäre nicht auszuschließen, dass die Ausfuhr von Solarzeug aus China irgendwann auch in unsere Richtung unter Embargo fällt oder horrende Ausfuhrzölle für uns aufgeschlagen werden. Es wäre doch taktisch günstig, wenn man angesichts der aktuellen und künftigen Entwicklung unseren Ausbau von Solarenergiegewinnung verlangsamen kann und mit höheren Preisen für Solarzeug auch anderswo für Schmerzen angesichts unzuverlässiger Stromversorgung mit häufigen Brownouts sorgen könnte.
🎧📺📻📡
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Ich habe zu wenig Batteriekapazität. :motz: Nachkaufen will ich jetzt trotzdem nichts. Zwei meiner vier Panels habe ich erstmal rausgenommen, ich kriege trotzdem alles bis zum Mittag voll und erspare dem Laderegler etwas Stress.
🎧📺📻📡
MichaelKF
Beiträge: 432
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 15:44
Wohnort: Kaufbeuren/Allgäu

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von MichaelKF »

Wie viel Kapazität hast du aktuell? Ich hab das bei mir mal überschlagen und komme auf mindestens 1kWh für eine kleine 12V-Anlage zur Versorgung der Kleinverbraucher. Weniger lohnt den Aufwand kaum und mehr wäre für dunkle Tage sinnvoll.
RX: SIRD 14 C2, T-Stick+ mit Andis DAB-Player TV: Dyon Movie32 (DVB-S2 9+13+19+28 & DVB-T2) Beiträge: x+313 seit 10/2006 ;)
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

MichaelKF hat geschrieben: Di 28. Jun 2022, 15:52 Wie viel Kapazität hast du aktuell? Ich hab das bei mir mal überschlagen und komme auf mindestens 1kWh für eine kleine 12V-Anlage zur Versorgung der Kleinverbraucher. Weniger lohnt den Aufwand kaum und mehr wäre für dunkle Tage sinnvoll.
Sei froh! Ich dürfte unter Berücksichtigung nicht ganz taufrischer Akkus 35 - 40 Ah haben. 🤔
🎧📺📻📡
MichaelKF
Beiträge: 432
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 15:44
Wohnort: Kaufbeuren/Allgäu

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von MichaelKF »

So rund 450Wh hast du ja immerhin tatsächlich. Bei mir ist es ja nur ein Gedankenspiel. Wenn man keine kostenlosen Alt-Akkus verwendet und da auch laufend Nachschub hat, sind die Akku-Kosten ein großer Anschaffungswiderstand.
RX: SIRD 14 C2, T-Stick+ mit Andis DAB-Player TV: Dyon Movie32 (DVB-S2 9+13+19+28 & DVB-T2) Beiträge: x+313 seit 10/2006 ;)
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Ist ja auch eher Spielzeug, was ich habe.

Mehr Wolken als gestern und das weiterhin gar nicht ausgeschaltete DAB+ Radio verhindern zwar das Erreichen der Spannung für den Ladeschluss meines Batteriestapels, dennoch sind 12,8 V Spannung des Clusters nach meinem Verständnis "voll geladen".
IMG_20220629_155440_273.jpg
Selbst wenn es jetzt noch direkten Sonnenschein geben würde, meine Panels liegen jetzt im Schatten. Derzeit sind nur zwei Stück angeschlossen.
🎧📺📻📡
Felix II
Beiträge: 941
Registriert: Fr 31. Aug 2018, 21:56

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von Felix II »

Das ist ein einfacher PWM-Regler. Ein MPPT könnte noch mehr rausholen aus dem Tageslicht. Vorhandene Panels aus irgendwelchen Gründen nicht anzuklemmen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Besser ist es doch so viel wie möglich Strom durch Tageslicht einzusammeln oder etwa nicht ?

Im Action gibt es einfache Lüfter mit 5 Volt für ca. 3-4 Euro. Damit kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ist es warm weil die Sonne scheint kann man sich in den Luftstrom dieser mit Tageslicht erzeugten Energie setzen und zieht den Strom dafür nicht aus der Steckdose.

Es gibt übrigens immer mehr Kleingeräte welche mit 5 Volt arbeiten. So habe ich aus dem Aldi einen Akkulader für R3 und R6 Akkus, diesen kann man in diesem Sinne auch komplett mit Solarstrom betreiben.
mfG: Felix II

[hr]

Zitat:Man könnte das Stöffchen doch auch gleich dem Trinkwasser zusetzen.
Sticks and stones may break my bones but there will always be something to offend a feminist.
Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard
Thomas(Metal)
Beiträge: 1562
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 21:40
Wohnort: Oberasbach

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von Thomas(Metal) »

PAM hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 13:12 Momentan sind die Materialpreise für alles überzogen. Zusätzlich dazu, dass zahlreiche Sachen ungewiss oder gar nicht lieferbar sind, machen sich alle Beteiligten die Taschen voll. Wenn man nur könnte, dann sollte man warten.
:spos:
Ja, vor allem wenn man schon mal Dreck hat, möchte man für die nächste Zeit auch erst einmal durch sein. Derzeit ist, wenn man nicht träumt, nichts planbar :heul: . Dazu kommt bei mir, Gasnutzer, noch das für eine Wärmepumpe üblicherweise ein Abstand zu den Nachbarn einzuhalten ist. "Ich stelle mir das auf die Grenze" geht nur sehr bedingt. Spätestens wenn es dem Nachbar zuviel Lärm ist, kommt der Zollstock raus. Eine ganz harte Nummer für das übliche Reihenmittelaus, man beachte die Grundstücksbreiten!
Da ich Luftschlösser niemals mehr bis zum Winter realisiert bekomme, bleibt nur die kleine Lösung. Ich werde mich also mit solarem Notstrom ausrüsten.
Zuletzt geändert von Thomas(Metal) am Sa 2. Jul 2022, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
QTH: 911-69 (II: Körner 9.2, III: LPDA16), QTH-alt: 9354 (II: FUBA UKA-028)
Alle Postings sind als Privatmeinung anzusehen.
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

Ja, der Laderegler ist was ganz einfaches. Momentan geht es mir wie vielen Solarstromerzeugern - es fehlt es mir an Speicherkapazität. Trotz nur zwei (statt zunächst vier) Panels sind meine Batteriecluster jetzt bereits voll. Ein Batterieladegerät mit 12 V-Steckernetzteil habe ich, es lädt derzeit kostenlos vier R20-Akkus. Mein Silvercrest DAB-Radio spielt ebenfalls kostenlos. Es wird bei den Akkus trotzdem nicht weniger.

Meine Zugriffsoption auf periodisch getauschte Akkus habe ich im Herbst erst wieder. Ich kann auch nicht alle einkassieren, ein paar gehen aber immer. Allerdings kann ich meine vorher ausmessen und ein paar hochohmig gewordene eintauschen. Ist allerdings Lotteriespiel - die ausgetauschten können neuwertig sein, müssen es aber nicht.
Felix II hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 11:12 Das ist ein einfacher PWM-Regler. Ein MPPT könnte noch mehr rausholen aus dem Tageslicht. Vorhandene Panels aus irgendwelchen Gründen nicht anzuklemmen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Besser ist es doch so viel wie möglich Strom durch Tageslicht einzusammeln oder etwa nicht ?

Im Action gibt es einfache Lüfter mit 5 Volt für ca. 3-4 Euro. Damit kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ist es warm weil die Sonne scheint kann man sich in den Luftstrom dieser mit Tageslicht erzeugten Energie setzen und zieht den Strom dafür nicht aus der Steckdose.

Es gibt übrigens immer mehr Kleingeräte welche mit 5 Volt arbeiten. So habe ich aus dem Aldi einen Akkulader für R3 und R6 Akkus, diesen kann man in diesem Sinne auch komplett mit Solarstrom betreiben.

Die Wärmepumpe als Heilsbringer? :gruebel: Die muss auch erstmal Strom zum Betrieb haben. Schön, wenn man den vom eigenen Dach holen kann! Aber warum? Solarthermie hat einen weitaus höheren Wirkungsgrad - wird im Gegensatz zur Wärmepumpe aber nicht gefördert. Gefördert wird, was irgendeinen Lobbyverband reich macht. Vorteil der Solarthermie: Sie macht keine Geräusche!

Solaren Notstrom zu haben, das wird möglicherweise recht bald von der Spielerei zur lebensnotwendigen Einrichtung eines Hauses aufsteigen. Vor ein paar Tagen erging von der Bundesregierung an Unternehmen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen die Empfehlung zur Errichtung von Notstromeinrichtungen*. Wir werden in nicht allzu ferner Zeit an den Punkt kommen, an dem Elektroenergie nicht mehr für jeden und nicht zu jeder Zeit zur Verfügung steht und man seine elektrischen Großverbraucher nicht mehr zu jeder Tageszeit betreiben darf. Es wird u. U. auch nötig, das Laden von elektrischen Automobilen aus dem öffentlichen Stromnetz zu kontingentieren. Und dann kommt wieder die alte kaufmännische Weisheit: "Was knapp wird, das wird teuer!"

* https://www.t-online.de/finanzen/news/u ... _92347142/
Thomas(Metal) hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 12:06 :spos:
Ja, vor allem wenn man schon mal Dreck hat, möchte man für die nächste Zeit auch erst einmal durch sein. Derzeit ist, wenn man nicht träumt, nichts planbar :heul: . Dazu kommt bei mir, Gasnutzer, noch das für eine Wärmepumpe üblicherweise ein Abstand zu den Nachbarn einzuhalten ist. "Ich stelle mir das auf die Grenze" geht nur sehr bedingt. Spätestens wenn es dem Nachbar zuviel Lärm ist, kommt der Zollstock raus. Eine ganz harte Nummer für das übliche Reihenmittelaus, man beachte die Grundstücksbreiten!
Da ich Luftschlösser niemals mehr bis zum Winter realisiert bekomme, bleibt nur die kleine Lösung. Ich werde mich also mit solarem Notstrom ausrüsten.
🎧📺📻📡
PAM
Beiträge: 28247
Registriert: Sa 1. Sep 2018, 12:35

Re: Solargebastel - Balkonsolar, Insellösungen, ...

Beitrag von PAM »

IMG_20220703_140144_803.jpg
Seit heute sind noch einmal 38 Ah dazu gekommen. Ich bekam den Klotz voll geladen. Insgesamt sollte ich jetzt mindestens 70 Ah haben.
MichaelKF hat geschrieben: Mi 29. Jun 2022, 00:21 So rund 450Wh hast du ja immerhin tatsächlich. Bei mir ist es ja nur ein Gedankenspiel. Wenn man keine kostenlosen Alt-Akkus verwendet und da auch laufend Nachschub hat, sind die Akku-Kosten ein großer Anschaffungswiderstand.
Hier ist ja die Fassadensanierung noch nicht ganz abgeschlossen. Zwar ist man rund um meine Wohnung fertig. Die Bauabnahme steht noch an und das Gerüst muss weg. Ich will hier keine schlafenden Hunde wecken. Ansonsten sind meine Panels von der Straße aus nicht zu sehen. Das jetzige Doppelpanel schafft es dank jahreszeitlichem Höchststand bisher auch und wenn es keinen mehr stört, kommt das Fensterbrett wieder voll damit. Für das Halbjahr mit tiefem Sonnenstand bräuchte ich eine Winkelkorrektur, würde damit aber die Unauffälligkeit aufgeben.
Felix II hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 11:12 Vorhandene Panels aus irgendwelchen Gründen nicht anzuklemmen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Besser ist es doch so viel wie möglich Strom durch Tageslicht einzusammeln oder etwa nicht ?
Zuletzt geändert von PAM am So 3. Jul 2022, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
🎧📺📻📡
Antworten