Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

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Hochfranken_DX
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Hochfranken_DX »

Auch bei der Zweitimpfung mit Biontech zeigten sich bei mir keinerlei Nebenwirkungen :spos:
PAM
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von PAM »

Also: Die impfende Ärztin hielt nichts von Kreuzimpfungen. Also gab es vor 13 Stunden auch den zweiten Astra-Schuss aus dem gleichen Los. Ich bin abends vorbildlich früh schlafen gegangen, habe auch gut und ungestört schlafen können. Dennoch fühle ich mich heute müde und schlapp. Wie beim ersten Schuss Gelenk- und Muskelschmerzen, die Injektionsstelle ist druckempfindlich und schmerzt.

Da ich derzeit allein bin, kann ich mich weder dienstunfähig melden noch diesen abbrechen. Ich muss durchziehen, wahrscheinlich heute auch noch länger mit angeordneter Mehrarbeit.

"Klagt nicht, kämpft!" :opa:
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Habakukk
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Habakukk »

Ein Bekannter mit Erstimpfung Johnson und Johnson lässt sich jetzt mit Biontech kreuzimpfen. Die Kombi scheint also wohl auch zu gehen.
PAM
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von PAM »

Habakukk hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 07:16Ein Bekannter mit Erstimpfung Johnson und Johnson lässt sich jetzt mit Biontech kreuzimpfen. Die Kombi scheint also wohl auch zu gehen.
Aufpassen, wenn alsbald Reisen anstehen! Malta bewertet generell Kreuzimpfungen als nicht vollständigen Impfschutz. Russland hat vor, die Anforderungen an den Impfschutz von Reisenden zum Herbst/Winter zu präzisieren. Kreuzimpfungen könnten als Grund für eine Einreiseversagung dienen. Auch die Kreuzimpfungen von Sinovac oder Sputnik mit Biontech/Moderna/AstraZeneca, die sich wohl nicht wenige Russen besorgten, sind weder bei uns anerkannt, noch zählen sie in Russland.

Die Einfachimpfung mit Johnson & Johnson zählt aber bereits als vollständiger Impfschutz. Und nochmal der Hinweis darauf, dass die Kreuzimpfungen unverändert weder EMA noch WHO empfohlen werden. Selbst wenn es Wissenschaftler und Mediziner gibt, die dieser Kombination eine breitere Immunisierung zuschreiben.

Die Aussage zu Russland habe ich von der mich impfenden Ärztin. Sie hat russische Wurzeln, daher auch einen riesigen Patientenstamm Russlanddeutscher und deren Nachkommen.
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carkiller08
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von carkiller08 »

Schönen Aussichten sind das. Jetzt also auch noch Impfstoff-Chaos bei Auslandsreisen.

Vielleicht sollte man sich dann mit jeden verfügbaren Impfstoff impfen lassen und für jeden Impfstoff einen
eigenen Impfpass anlegen [Ironie aus].

Hier gab es diese Woche "Impfen-to-go" ohne Anmeldung im Einkaufszentrum mit dem Impfstoff
von Johnson & Johnson (Jenssen). Keine Probleme bisher.
PAM
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von PAM »

Wenn die Impfreaktionen bei mir analog wie beim Erstschuss kommen, dann hätte ich jetzt und damit 18 Stunden nach dem Zweitschuss das Maximum erreicht. Zusammengefasst sind Muskel- und Gelenkschmerzen das, was mich momentan am meisten nervt. Ich habe weite Teile des Vormittags am hochgefahrenen Schreibtisch stehend gearbeitet. Zugleich hatte ich genug im Haus zu erledigen und war gut zu Fuß unterwegs. Irgendwie komme ich im Treppenhaus heute schneller als sonst ins Schnaufen, gehe also ein wenig langsamer. Die furchbare Müdigkeit am Morgen hat sich etwas gegeben, ich hatte auch genug Ablenkung. Unter dem Strich ging es mir vor 8 Wochen schlechter. Ich war schlapp und kraftlos, mir tat jedes Gelenk und jeder Muskel weh. Das ist diesmal offenbar nicht ganz so schlimm und scheint sich auch nicht mehr weiter aufzubauen. Möge es so bleiben!
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Habakukk
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Habakukk »

Was ich mich immer frage: wenn jemand auf die Impfung etwas heftiger reagiert, liegt das ja nur zum Teil an den zusätzlichen Stoffen, die im Impfstoff drin sind. Es liegt dann schon an der Immunreaktion, die da erfolgt, egal ob abgetötete Viren, oder Trägerviren mit Corona-Schnipseln, oder mRNA-Schnipsel.

Ich frage mich schon lange, ob vielleicht die, die bei der Impfung sehr heftig reagieren, nicht vielleicht auch bei einer Wildvirus-Infektion größere Probleme gehabt hätten? Gibt es diesen Zusammenhang? Ich hatte mal was in der Richtung gehört, aber ich weiß nicht wie fundiert das war.
maroon6
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von maroon6 »

Habakukk hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 10:28 Was ich mich immer frage: wenn jemand auf die Impfung etwas heftiger reagiert, liegt das ja nur zum Teil an den zusätzlichen Stoffen, die im Impfstoff drin sind. Es liegt dann schon an der Immunreaktion, die da erfolgt, egal ob abgetötete Viren, oder Trägerviren mit Corona-Schnipseln, oder mRNA-Schnipsel.

Ich frage mich schon lange, ob vielleicht die, die bei der Impfung sehr heftig reagieren, nicht vielleicht auch bei einer Wildvirus-Infektion größere Probleme gehabt hätten? Gibt es diesen Zusammenhang? Ich hatte mal was in der Richtung gehört, aber ich weiß nicht wie fundiert das war.
Ich kann dir einen anderen Fall schildern: Meine Cousine. Sie hatte nach der Impfung mit Astrazeneca heftige Nebenwirkungen, schlimmste Kopfschmerzen, 39° Fieber. War sogar in der Krankenhaus-Notaufnahme, dort hatte man sie aber nach zwei Stunden Beobachtung wieder heimgeschickt. Zwei Tage später war das alles auch wieder abgeklungen. Kurze Zeit später ließ sie sich (warum auch immer) auf Antikörper testen und dabei kam raus, dass sie bereits eine Infektion mit dem Coronavirus hatte und dabei völlig symptomfrei war. Also es gibt auch den Fall symptomfreie Infektion und heftige Impfnebenwirkung. Wobei umgekehrt freilich eher die Regel isf, das ist halt alles ein Lotteriespiel. Von den laut Paul Ehrlich-Institut bisher rund 1.200 Toten im Nachgang der Impfung (vieles nicht endgültig bewiesen) hätten bestimmt einige nur einen milden Verlauf gehabt und sind nun tot.
Habakukk
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Habakukk »

Das ist - wie bei allen Impfungen - natürlich das Tragische, dass es auch Leute gibt, die durch die Impfung Probleme bekommen und sterben, die sie ohne Impfung selbst mit Infektion nicht gehabt hätten.

Wir kennen über paar Ecken die junge Frau aus unserem Landkreis, die an der AstraZeneca-Impfung verstorben ist. In deren Umfeld braucht man sicherlich nicht über das Impfthema sprechen, dort verstehe ich dann auch die ablehnende Haltung.

Ich kenne aber auch einige Leute, die Corona hatten und froh gewesen wären, wenn sie sich stattdessen hätten impfen können. Weil jetzt eben LongCovid usw...

Das ist halt alles eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und einige wenige haben da Pech, der Großteil aber gottseidank dann doch Glück.

Es gibt auch Autounfälle, bei denen der Gurt schuld daran war, dass Menschen gestorben sind, die ohne Gurt überlebt hätten, weil es sie vielleicht rechtzeitig aus dem Auto katapultiert hätte. Es gibt auch Airbags, die sich ohne Unfall ausgelöst haben, wodurch Menschen schwer verletzt wurden. Trotzdem würde niemand die Sinnhaftigkeit von Gurten und Airbags beim Autofahren abstreiten.

Was beim Themen Impfen vs. Virusinfektion einfach das Problem ist: für das Impfen muss ich mich aktiv entscheiden, die Virusinfektion ist sozusagen "Schicksal". Deshalb haben manche bei dem Thema eine so verzerrte Wahrnehmung, was die Beurteilung von Risiken angeht.

Aber das sollten wir nicht hier im Thread diskutieren, das gehört eigentlich nach nebenan....
DAB+Tester
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von DAB+Tester »

Habakukk hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 10:28 Ich frage mich schon lange, ob vielleicht die, die bei der Impfung sehr heftig reagieren, nicht vielleicht auch bei einer Wildvirus-Infektion größere Probleme gehabt hätten? Gibt es diesen Zusammenhang? Ich hatte mal was in der Richtung gehört, aber ich weiß nicht wie fundiert das war.
Ich hab eher den Eindruck, dass das Gegenteil der Fall ist.
Leute mit stärkeren Nebenwirkungen hätten einen geringeren COVID-Verlauf.
Leute mit kaum/schwachen Nebenwirkungen einen schwereren COVID-Verlauf.

So zumindest sieht es in meinem Umfeld aus, aber das sind auch nur Vermutungen
das letzte MHz
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von das letzte MHz »

DAB+Tester hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 15:26Ich hab eher den Eindruck, dass das Gegenteil der Fall ist.
Leute mit stärkeren Nebenwirkungen hätten einen geringeren COVID-Verlauf.
Leute mit kaum/schwachen Nebenwirkungen einen schwereren COVID-Verlauf.
Das kann man statistisch wohl schon ausschließen. Covid-19 führt in vielleicht 20 Prozent zu mittelschweren bis schweren / schwersten Akutverläufen. Abhängig von der Impfung (mRNA / Vektor) gibt es aber trotz aller Unkenrufe nur sehr wenige Impfnebenwirkungen die nennenswert sind. Selbst bei Astrazeneca ist es meist mit einer unruhigen Nacht getan und selbst da ist es noch die Minderheit, die davon betroffen ist. Man muss aber auch ehrlich sagen: Die Wissenschaft weiß noch nicht, weswegen manche mehr und andere wenige / keine Impfnebenwirkungen haben. Das gilt generell, also auch für andere Impfungen. Was man weiß: Man kann bei geringen / keinen Impfnebenwirkungen keinen Rückschluss auf mangelnden Impfschutz schließen. Was man auch weiß: Alkohol, Schmerzmittel und starke körperliche Anstrengungen / Schlafmangel in den Stunden nach der Impfung können den Impfschutz beeinträchtigen. Gegebenenfalls kann es auch sein, dass der Verlauf einer Wildvirusinfektion auch von weiteren Faktoren abhängig ist. Bei der Influenza gibt es tendenziell schwerere Verläufe, wenn man bei Manifestation der Symptome alkoholisiert ist. Dann arbeitet das Immunsystem gedämpft und in der Zwischenzeit überrollt der Virus den Körper. Möglich dass Ähnliches auch bei Covid-19 gilt.
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von FQXfritz »

Grundsätzlich rufen Impfungen bei Frauen wegen der zwei X-Chromosomen, die für das Immunsystem eine zentrale Rolle spielen, schnellere und stärkere Immunreaktionen hervor. Daher sind Frauen leider häufiger von Impfnebenwirkungen betroffen.
Habakukk hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 10:51 Wir kennen über paar Ecken die junge Frau aus unserem Landkreis, die an der AstraZeneca-Impfung verstorben ist. In deren Umfeld braucht man sicherlich nicht über das Impfthema sprechen, dort verstehe ich dann auch die ablehnende Haltung.
...
Das ist halt alles eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und einige wenige haben da Pech, der Großteil aber gottseidank dann doch Glück.
Das ist natürlich schrecklich für die Angehörigen und Freunde.

Sinusvenenthrombosen nach Impfung mit den Vektorimpfstoffen (AstraZeneca, Johnson & Johnson) sollen aber gut behandelbar sein, wenn die Symptome früh genug erkannt werden.
Oft beginnt diese Erkrankungen mit Schmerzen im Nasen-Augenwinkel und mit Sehstörungen. Dann kommt es schließlich auch zu starken Schmerzen in Kopf und Nacken, also so ein bisschen wahrscheinlich durch die Reizung der Hirnhäute bedingt, also Kopfschmerzen. Aber vor allen Dingen, wie gesagt, beginnend im Augenwinkel Sehstörungen und dann schließlich starke Kopfschmerzen, die sich wahrscheinlich auch nicht so gut behandeln lassen, wie man das sonst kennt, wenn man Kopfschmerzen hat. Was noch dazukommt, dass es Wasseransammlungen, sogenannte Ödeme in den Augenlidern oder in der Nasolabialfalte geben kann. Zeitlich ein bisschen verzögert kann es dann auch zu neurologischen Symptomen kommen, ...
aus dem Coronavirus-Update (Folge 81) von NDRinfo mit Prof. Sandra Ciesek
https://www.ndr.de/coronaupdate
DH0GHU
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von DH0GHU »

maroon6 hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 10:35 Von den laut Paul Ehrlich-Institut bisher rund 1.200 Toten im Nachgang der Impfung (vieles nicht endgültig bewiesen) hätten bestimmt einige nur einen milden Verlauf gehabt und sind nun tot.
Wie oft noch?
Bitte einfach mal das original nachlesen UND VERSTEHEN. https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads ... 06-21.html
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
Funkamateur, DLF-Hörer, Multipler Musikgeschmack, DAB-Nutzer. Normal ist normalerweise langweilig.
http://zitate.net/kritik-zitate
Manager
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Manager »

Gestern früh bekam ich die 2. Ladung Biontech.
Auswirkungen: Praktisch keine. Gestern Abend tat der Arm im Bereich der Einstichstelle etwas weh. Aber in der Nacht war das schon wieder weg. Heute ist wieder alles so wie immer.

Das mag vielleicht daran liegen dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr viel spürt, weil das Immunsystem nicht mehr so schnell und heftig anschlägt wie in jungen Jahren. Allerdings kommen mir einige, wenige Rückmeldungen von Jüngeren - sie wären danach 2 Tage "platt" gewesen - vor dem Hintergrund wie eine erfüllte Prophezeiung vor. Wer weiß?
Habakukk
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Re: Corona-Impfungen: eure Erfahrungsberichte

Beitrag von Habakukk »

Als ich noch jünger war, war ich auch öfter zwei Tage platt. Hatte aber nichts mit Impfung zu tun. :D

Bei mir ist es Donnerstag so weit. Nach nur 5 Wochen Abstand. Ist mir aber recht, da Mitte August der Urlaub los geht. Ich hoffe nur, dass die Inzidenz bis dahin nicht explodiert, sonst wird das trotz Impfung wieder nix...
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