** Der ultimative CORONA-Thread **

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ulionken
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von ulionken »

das letzte MHz hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 12:02
Westallgäu hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 09:37
Noch eine Anmerkung zum Thema FFP2 : Hat bei aller Begeisterung schon jemand an die Umwelt gedacht? An die zusätzlichen Müllberge? Wo bleibt der Aufschrei der Grünen???
Die Grünen sollen sich erstmal für ein generelles Rauchverbot stark machen. Jeden Tag werden alleine in Deutschland 250 Millionen Zigaretten geraucht (ein niemals verlöschender Waldbrand), von denen hinterher 60 Prozent der Filter in der Umwelt landen und beim nächsten Regen Giftstoffe wie Nikotin (sehr starkes Nervengift) und Teer in Böden und Grundwasser spülen. Was sagen die Grünen dazu? Seit Jahrzehnten rein gar nichts!
Doch, aber leider nicht konsequent, und sie dringen auch beim Koalitionspartner nicht durch https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... auchverbot

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Thomas(Metal)
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Thomas(Metal) »

Die hier zu lesenden Verbotsphantasien sind erschreckend. Es gibt auch noch sowas wie das allgemeine Lebensrisiko. Bisher wurde dann eingeschritten wenn Driite betroffenvwaren. Das scheint einigen in ihrer Allmachtsphantasie nicht mehr auszureichen. Freiheitliche Demokratie?!
Ich würde das Sterben verbieten, es verursacht die meisten Tote...
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das letzte MHz
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von das letzte MHz »

PAM hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 12:44
Der Suchtfaktor des Rauchens ist vergleichbar mit dem Konsum von Heroin oder Crystal. Das untherapierte Absetzen wird begleitet von mehr oder weniger heftigen körperlichen Entzugserscheinungen, die jedoch rasch abklingen, wenn der Konsum wieder aufgenommen wird.
In keinster Weise. Der Crystal- / Heroinentzug ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann, die Junkies leiden körperlich und geistig in den Entzugstagen extrem, aber auch da ist es nach einer Woche, zehn Tagen vorbei und die körperliche Abhängigkeit überwunden. Rauchentzug ist dagegen Pillepalle, eine körperliche Abhängigkeit ist sehr, sehr viel schwächer ausgeprägt, das größere Problem ist es mit den alten Gewohnheiten zu brechen. Jeder kann problemlos mit Rauchen aufhören, so er es denn ernsthaft will. Die meisten wollen nur nicht, deswegen klappt es dann auch nicht.
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PAM
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** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von PAM »

das letzte MHz hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 13:03
[...] Rauchentzug ist dagegen Pillepalle, eine körperliche Abhängigkeit ist sehr, sehr viel schwächer ausgeprägt, das größere Problem ist es mit den alten Gewohnheiten zu brechen. Jeder kann problemlos mit Rauchen aufhören, so er es denn ernsthaft will. Die meisten wollen nur nicht, deswegen klappt es dann auch nicht.
Na dann... :rolleyes: Demnach könnte man von Rauchern jederzeit verlangen, sofort und unverzüglich damit aufzuhören?!

Du kannst dir den Zirkus nicht vorstellen, der los ging, als im Amt die Betätigung der Zeiterfassung für eine Raucherpause verlangt wurde - alternativ der Verzicht auf Raucherpausen während der Dienstzeit. Mit Protestdemonstration, Sprechchören, der Einschaltung des örtlichen Personalrats und so weiter. Freilich während der Dienstzeit! :mad: Es sind Leute, die ich als ruhig und ausgeglichen kannte, regelrecht aggressiv geworden.
😷 ⚠️ Bitte Abstand halten! ⚠️ 😷

das letzte MHz
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von das letzte MHz »

PAM hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 13:17
Demnach könnte man von Rauchern jederzeit verlangen, sofort und unverzüglich damit aufzuhören?!
Im Prinzip ja. Die Spreu vom Weizen trennt sich freilich bei der eigenen Einstellung zum Thema. Wer aufhören will, kann dies von jetzt auf gleich. Die ersten Tage werden hart, weil es im Großen und Ganzen eine psychische Gewohnheitssucht ist, die körperliche Komponente ist eher vernachlässigbar. Unruhe und Nervosität, welche aus dem Suchtdruck entsteht, gibt es. Das kommt und geht in den ersten Stunden / Tagen, danach wird es immer seltener und nach sechs Wochen ist man aus dem Gröbsten raus.
PAM hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 13:17
Du kannst dir den Zirkus nicht vorstellen, der los ging, als im Amt die Betätigung der Zeiterfassung für eine Raucherpause verlangt wurde - alternativ der Verzicht auf Raucherpausen während der Dienstzeit. Mit Protestdemonstration, Sprechchören, der Einschaltung des örtlichen Personalrats und so weiter. Freilich während der Dienstzeit! :mad: Es sind Leute, die ich als ruhig und ausgeglichen kannte, regelrecht aggressiv geworden.
Der Sturm im Wasserglas, wie wenn man einem Kind das Spielzeug wegnimmt. Einfach nicht drauf eingehen und hart durchziehen und nach einem Monat kräht da kein Huhn und kein Hahn mehr nach.
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Thomas(Metal)
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Thomas(Metal) »

Warum muß man überhaupt? Es gab früher sogar Raucherbüros. Wenn die unter sich bleiben und niemand sonst beeinträchtigt wird sollte das doch egal sein.
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das letzte MHz
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von das letzte MHz »

Wenn die Raucher ihren Rauch für sich behalten würden, dann sollen sie ruhig. Aber das tun sie ja nicht, überall wird man von diesem giftigen Gestank belästigt und dann ist es nicht mehr nur ihr Ding.
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Marc!?
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Marc!? »

Habakukk hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 09:24
Solange ein nennenswerter Teil der Covid-Erkrankten irgendwann später massive Folgeschäden entwickelt, selbst Kinder mit Verläufen ohne Symptome, ist es fahrlässig, lediglich auf Todeszahlen und Risikogruppen (alte Menschen) zu schielen. Dafür ist das alles zu komplex.
Ein weiteres Argument dagegen wurde auch schon genannt: je mehr Infektionen es gibt, umso mehr dämliche Mutationen wird es geben, die alles nur noch komplizierter machen. Wenn wir den Virus baldmöglichst losbekommen wollen, ist es wichtig, dass die Impfung gegen die aktuellen Virus-Varianten funktioniert. Sonst ist das alles nutzlos und wir sind trotz Hoffnung durch Impfung ab Herbst wieder genau da wo wir aktuell sind. Und dann haben wir wirklich ein Problem.
Nur ist es eine andere Qualität, wenn ich nur über Folgenschäden anstatt über Tote rede. In der Wirtschaft und Gesellschaft gibt es auch massive Folgeschäden.

Was mir bei der ganzen Diskussion zur kurz kommt, ist die Eigenverantwortung. Es steht doch jedem frei sich selbst zu isolieren, Abstände einzuhalten oder Masken zu tragen.

das letzte MHz
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von das letzte MHz »

Marc!? hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 16:06
Was mir bei der ganzen Diskussion zur kurz kommt, ist die Eigenverantwortung. Es steht doch jedem frei sich selbst zu isolieren, Abstände einzuhalten oder Masken zu tragen.
Das Prinzip Eigenverantwortung funktioniert nur in einer mündigen Gesellschaft, aber in keiner, in der es einen Teil Menschen gibt, die völlig rücksichtslos die Gesundheit anderer ihrem eigenen wirtschaftlichen Wohl und ihren eigenen Spaßbedürfnissen unterordnen. Denn alles ist ein Geben und Nehmen. Je besser Eigenverantwortung dahingehend funktioniert, dass man von sich aus darauf achtet Infektionsrisiken zu meiden und andere zu schützen, desto weniger muss reglementiert werden. Wenn es aber Menschen gibt, denen alles egal ist, dann braucht es halt immer strengere Regeln und immer mehr Kontrolle. Am Ende versauen es sich die ewigen Leugner, Regelbrecher und diejenigen, die am lautesten nach Lockerungen schreien doch selber und bemerken es nicht einmal, wie sie ihre eigenen Forderungen selber durch ihr eigenes Verhalten mit Füßen treten.
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DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

Ich habe mich ja lange für einen radikalen Nichtraucher gehalten. Aber die Verbotsphantasien hier sind schon erschreckend. Pfui deifel.

Anstatt mehr Regeln zu fordern, ist es viel wichtiger, (möglichst wenige) bestehende Regeln durchzusetzen. Das ist wie bei Corona - die Lockerungen im Sommer waren nicht das Problem, sondern die auch damals verbotenen Übertreibungen (vieler) Einzelner.
Zuletzt geändert von DH0GHU am So 24. Jan 2021, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Habakukk
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Habakukk »

Eines muss klar sein; Kompromisse sind in diesem Fall vielleicht die schlechteste Wahl. Entweder immer wieder Lockdown mit strengen Regeln und Sanktionen, um die Zahlen im Griff zu haben. Oder wirklich alles laufen lassen, dann aber mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Wer stellt sich dann hin und erklärt dann Millionen von Toten zum Kollateralschaden?
Aber alles dazwischen zieht doch letztendlich doch nur alles in die Länge! Wer jetzt von Lockerungen spricht, hat nicht begriffen, dass das den Preis hat, sehr viel schneller erneut in Krisensituation zu geraten. Es ist doch niemandem geholfen, wenn wir auf Drängen der Wirtschaft im März wieder alles normal laufen lassen, und uns damit den nächsten Lockdown im Mai einhandeln. Lieber noch paar Wochen länger Lockdown, dafür dann paar Monate(!!!) mehr Ruhe davon.

DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

Habakukk hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 17:04
Lieber noch paar Wochen länger Lockdown, dafür dann paar Monate(!!!) mehr Ruhe davon.
Genau der aktuelle Lockdown ist doch strenggenommen auch nur ein Kompromiß, wenn auch kein so schwacher wie im November. Wobei ich auch dachte, der funktioniert - ich hab' mir ja auch einreden lassen, Gastronomie und Co seien DAS Problem...

Nein, rückblickend ist die richtige Strategie die, regionale Hotspots sofort in einen scharfen Lockdown zu versetzen - das Konzept "runterfahren ab 50" ist ja im Prinzip richtig. Dann aber richtig, und ohne Herumgeeiere. Geschäfte außer die des täglichen Bedarfs zu, Wohnung verlassen nur bei triftigem Grund, maximal eine haushaltsfremde Person zu Besuch, Schulen zu, Homeoffice dort, wo es möglich ist, verbindlich. Konzentration der Testkapazitäten auf genau diese Gebiete und ihre Anrainer. Zutritt zu Kliniken und Heimen nur nach unmittelbar vorherigem Schnelltest.
Aber eben nur dort, wo es nötig ist. Übertragen auf den Herbst hätte das wohl vor allem Berlin, München und Rhein-Ruhr getroffen - und natürlich müßte man dieses Vorgehen europaweit vereinheitlichen. Das hätte den Flächenbrand im Keim erstickt.
So hat man wochenlang nix getan, dann monatelang überall ein bischen was getan (auch da, wo es kaum Fälle gab), und erst nach 3 Monaten gemerkt, dass man richtig was tun muss. Wir könnten schon längst wieder massive Lockerungen haben, und einige Gebiete, z.b. in Friesland, hätte man wahrscheinlich nie in einen Lockdown versetzen müssen.



Ich hoffe, man lernt daraus.
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Manager
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Manager »

Wenn man sich die aktuellen Inzidenzwerte in den Bundesländern anschaut, sieht man eine erstaunliche Entwicklung.

Hier die Zahlen von heute (in Klammern die Zahlen vom 06.12.20 - kurz vor der Verschärfung des Lockdowns):

75,2 (108,0) Bremen
82,0 (104,5) Hamburg
85,6 (71,9) Niedersachsen
90,3 (144,2) Baden-Württemberg
96,2 (49,0) Schleswig-Holstein
96,2 (126,1) Rheinland-Pfalz
104,9 (139,6) Nordrhein-Westfalen
106,3 (47,1) Mecklenburg-Vorpommern
108,6 (175,0) Bayern
109,8 (181,9) Berlin

111,1 (142,0) Deutschland

111,6 (128,8) Saarland
112,8 (146,0) Hessen
167,2 (300,6) Sachsen
167,4 (112,3) Brandenburg
197,7 (105,8) Sachsen-Anhalt
207,6 (166,6) Thüringen

In den Flächenländern mit Ausgangssperre (BaWü, Bayern, Sachsen) sind die Zahlen überdurchschnittlich gesunken, während sie in anderen Flächenländern (SH, MV, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt) entgegen dem Trend heute sehr viel höher sind.

DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

Ergänzend sollte man auch erwähnen, dass in Thüringen die Zahlen mittlerweile deutlich sinken, wie auch in einigen anderen Ländern. Nur eben in Relation zu einem zeitlich späteren Maximum als in den drei von Dir genannten Ländern. Man kann das auch immer schön tagesaktuell in der Bundesländerdarstellung des RKI-Dashboards beobachten...
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Marc!?
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Marc!? »

Die Entwicklung in den Ländern ist ganz klar, dass die hohen Ländern die Zahlen reduzieren, die anderen bewegen sich auf den Korridor 80 bis 100 zu, dann passiert aber nichts mehr.

Ich bin jedenfalls auch aus psychologischer Sicht der Meinung, dass wir Mitte Februar zwingend öffnen müssen.

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