** Der ultimative CORONA-Thread **

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Thomas(Metal)
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Thomas(Metal) »

ulionken hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 08:36
DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 00:12
Nunja...
- Arbeitslosenquote von August 2019 auf August 2020: Anstieg von 5,1 % auf 6,4 %.
- Vervielfachung der Zahl der Kurzarbeiter
- Diverse Branchen (Clubs, Diskotheken, Bars, Messebauer, Messeveranstalter) komplett inaktiv
Viele Folgen wird man erst im Nachhinein sehen. Große Kündigungswellen gibt es dank Kurzarbeitergeld derzeit noch nicht, und Insolvenzen sind auch erstmal aufgeschoben, nicht aufgehoben.
Viele Gastronomen werden den Winter nicht überleben.


Nun ja, welcher Anteil dieser wirtschaftlichen Einbrüche geht wirklich direkt auf die Maßnahmen als solche zurück und nicht auf die Pandemie als Ganzes? (...)
Die Frage wäre auch: War der wirtschaftliche Abschwung nicht schon länger gesetzt? Als Stichwort wäre z. B. Trump -vs- China zu nennen was definitiv zu globalen Verwerfungen im wirtschaften Gefüge geführt hat.
Natürlich kann man jetzt einiges auf die Pandemie schieben. Das die von GH0GHU genannten Branchen durch die Pandemie kaptiale Treffer eingefahren hat bestreite ich keinesfalls. Dennoch, denke ich an Wutbürger, CovIdoten etc., will die Masse einfachere Lösungen. Entsprechend handelt die Regierung. Ich habe den Eindruck daß die Zielmarke nicht die Impfung sondern die Bundestagswahl ist :rolleyes: .
Übrigens wäre auch schon ein großer Gewinn wenn man allgemein reproduzierbare Behandlungsformen hinbekäme die den Verlauf immer deutlich abmildern. Die Steroidbandlung wäre vielleicht eine davon. Dennoch muß das was für die Masse der Fälle her und natürlich bezahlbar bleiben. Ich höre zu oft ausschließlich Impfstoff ;-) .
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Manager
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Manager »

DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 12:58
Deshalb wäre eben auch die Investition in Luftfiltersysteme und, notfalls, die Zulassung von Heizpilzen, durchaus sinnvoll.
Heizpilze? :verrueckt:
War da nicht mal was mit dem Klima oder so?

Bild

ulionken
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von ulionken »

Thomas(Metal) hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 18:08
Übrigens wäre auch schon ein großer Gewinn wenn man allgemein reproduzierbare Behandlungsformen hinbekäme die den Verlauf immer deutlich abmildern. Die Steroidbandlung wäre vielleicht eine davon. Dennoch muß das was für die Masse der Fälle her und natürlich bezahlbar bleiben. Ich höre zu oft ausschließlich Impfstoff ;-) .
Es gab und gibt weltweit Hunderte von klinischen Studien, bei denen nach Behandlungsmöglichkeiten für COVID-19 gesucht wird. Das Ganze ist ja öffentlich, zur Zeit wirft https://clinicaltrials.gov/ct2/results? ... arch=Apply 1812 klinische Studien aus, davon 1168 im Status "recruiting", "active" oder "completed".

Nach dem, was ich aus dem Umfeld einer Klinik in der Nähe gehört habe, mangelt es wohl an Patienten für solche Studien. Das ist bei den derzeit niedrigen Zahlen von ernsthaft Erkrankten auch nicht verwunderlich. Aber in anderen Ländern sieht das ja ganz anders aus. Hier ist also auch erstmal Abwarten angesagt. Naja, dass das Ganze von der Politik und in den Medien so wenig erklärt wird und stattdessen diese bekloppten Esoteriker im Rampenlicht stehen, das ist schon bedauerlich. :gruebel:

73 de Uli
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Chris_BLN
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Chris_BLN »

Manager hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 18:44
Heizpilze? :verrueckt:
War da nicht mal was mit dem Klima oder so?
Klima? Häh? Glaubst Du an sowas?

https://www.youtube.com/watch?v=WdcvvVN_X8E

Manager hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 18:44
Bild
Nicht aus meiner Region. Bei uns kleben "Merkels Messermörder" und "Die Identitären" an den Lampenmasten. Und der fünftklasisge regionale Fußballverein, der in den 1950er Jahren wohl mal ganz gut war und dessen Stürmer heute vermutlich weniger wehrhaftig wirken als die Aufkleber.


Als ich jetzt den Klimawandel rausgesucht habe, fand ich einen anderen, den ich noch nicht kannte. Aber der passt sowohl zum Thema Klimawandel als auch zum Thema Corona. Es ist immer wieder faszinierend, wie Covid19 sowas wie die Preview vom dann irgendwann (wenns viel zu spät ist) nicht mehr zu leugnenden Klimawandel ist:

https://www.youtube.com/watch?v=nb97pfnnpMs

DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

Eine meiner Hauptsorgen ist tatsächlich, dass aufgrund der Corona-bedingten Wirtschaftskrise und vor allem des Zusammenbruchs öffentlicher Haushalte in Zukunft viel zu wenig (also noch viel zu weniger als bisher) Geld für Energiewende & Klimaschutz zur Verfügung steht. Ob da Heizpilze ggf. das kleinere Übel sind, ist natürlich dennoch fraglich. Tatsächlich wird dieses Thema aber diskutiert.
Es war allerdings schon immer so, dass gerade in Wirtschaftskrisen Nachhaltigkeit unter die Räder kommt. Eine der wenigen großen Ausnahmen war die ökologische Steuerreform von Schröder, die ihm dann aber politisch auf die Füße gefallen ist - auch, weil man wirtschaftliche Themen damals dann für wichtiger hielt als Nachhaltigkeit.
Solche Automatismen kann man leider auch mit dem Ruf nach Vernunft nicht stoppen.
ulionken hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 08:36
Nun ja, welcher Anteil dieser wirtschaftlichen Einbrüche geht wirklich direkt auf die Maßnahmen als solche zurück und nicht auf die Pandemie als Ganzes?
Das läßt sich schwer sagen. Angesichts auf den letzten Platz besetzter Restaurants gehe ich aber davon aus, dass dort z.B. tatsächlich ein Wegfall der Außen-Sitzplätze im Winterhalbjahr viele Probleme bis hin zu Pleiten zur Folge haben wird. Natürlich würde es auch ohne Maßnahmen einen Einbruch geben, bestimmte Aktivitäten hatte ich auch schon lange vor den Maßnahmen ein wenig eingeschränkt, und ich würde jetzt auch nicht jede Lockerung ausnutzen. Es geht aber nicht um mich...
Eigenverantwortung heißt nunmal auch, dass ich mich, wenn ich absehbar Kontakt zu Risikogruppen habe, z.B. auch selbst vorher etwas zurücknehme, und nicht alles, was erlaubt ist, ausnutze. Aus genau dem Grund bin ich nach meinem Urlaub auch nicht zu meinen Eltern gefahren. Ich muß aber einem jungen Paar, das eigentlich nur noch im Homeoffice lebt, und dann am Wochenende gleichaltrige Freunde treffen möchte, nicht das Grillen verbieten (wurde in Bayern gerade gekippt...)
Ich würde derzeit auch ohne irgendwelche Verbote nicht auf ein Rockkonzert gehen oder einen Flug auf die Kanaren antreten, so gerne ich das bisher auch getan habe.
Nunja, ein Urlaubsflug kommt für mich schon aus ökologischen Gründen eigentlich nicht in Frage. Für einen Kanaran-Flug (>3000 km) kann ich ja mehrfach an die Ostsee (900 km), an den Gardasee (350 km) oder ans Mittelmeer (600 km) fahren. Und dazwischen noch eine Reihe Städtereise mit der Bahn absolvieren.
Gegen ein Open-Air-Konzert mit ausreichend Platz spricht aus meiner Sicht wenig - das Risiko ist ohne Aerosol-Infektionen auf die Personen im nächsten Umkreis beschränkt, und damit ausgesprochen gering.
Andere mögen das anders sehen, aber die wirtschaftlichen Folgen in Ländern mit weniger Restriktionen scheinen mir nicht kleiner als hier zu sein.
Tatsächlich sind die Länder in der EU mit dem härtesten Lockdown auch die mit dem stärksten Rückgang des BIPs.
Mit Ländern wie den USA oder Brasilien kann man schlecht Vergleiche ziehen, da dort ja weitgehend weder die Virenausbreitung vernünftig bekämpft wurde, noch vernünftige soziale Sicherungssysteme / Arbeitsplatzschutzmaßnahmen bestehen.
Tatsächlich ist es ja so, dass Deutschland zu den Ländern mit den sanftesten Maßnahmen* gehört hat. Allerdings mit regionalen Unterschieden. Wie hat sich das BIP in Bayern verglichen mit Baden-Württemberg entwickelt? Bayern hatte strengere Maßnahmen ergriffen, die allerdings nicht erfolgreicher waren als beim westlichen Nachbarn. Gerade innerdeutsche Maßnahmen zu vergleichen wäre hier sehr interessant, da ja zumindest die flankierenden Hilfsmaßnahmen im Arbeitsmarktbereich und wirtschaftsrechtliche Rahmenbedingungen vergleichbar sind, bei gleichzeitig großen Unterschieden im Pandemieverlauf.

*Zumindest in Frankreich, Spanien, Italien, Österreich (v.a. Tirol), Belgien waren die Maßnahmen meines Wissens deutlich härter als bei uns. Dort verlief die Pandemie aber mitnichten leichter.

Das heißt aber nicht, dass man bei sinkenden Fallzahlen und vor allem sinkenden Todesfallzahlen nicht auch Lockerungen in Erwägung ziehen muss. Schrittweise, und mir der unbedingten Option, sie bei Bedarf auch wieder, und sei es regional, zurückzunehmen.


Ja, und nicht nur in Erwägung ziehen, sondern konkret ausprobieren und bei Misserfolg die Lockerungen auch wieder umgehend aufheben. Von daher sollte man auch ruhig den Kommunen zugestehen, dass sie von landesweiten Regeln abweichen.
Du wiederholst mich ;-) Genau das habe ich damit gemeint.

Vielleicht sollte man auch ganz bewußt in Regioen mit vergleichbarem Pandemieverlauf und vergleichbaren Strukturen unterschiedliche Lockerungsmaßnahmen durchführen, um dann gezielt vergleichen zu können.
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Habakukk
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Habakukk »

DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 20:12
Bayern hatte strengere Maßnahmen ergriffen, die allerdings nicht erfolgreicher waren als beim westlichen Nachbarn.
Woran machst du das fest? Meines Wissens hatte Bayern noch höhere Infektionszahlen als Baden-Württemberg, hatte aber am Ende der Maßnahmen mit die niedrigsten Infektionszahlen in Westdeutschland. In Rosenheim waren wir z.B. tlw. unter 1 neuen Fall pro 100000 EW und 7 Tagen, die Landkreise mit den ehemaligen Hotspots in der Oberpfalz hatten lange Zeit 0 Neuinfektionen.

PAM
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** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von PAM »

Die süddeutschen Länder haben ihre höheren Infektionszahlen der geografischen Lage und der Bevölkerungsstruktur zu verdanken. Dagegen hat Mecklenburg-Vorpommern eher eine Insellage. Die aus Polen durchreisenden Berufskraftfahrer haben, selbst wenn sie infiziert sein sollten, ein geringes Ansteckungsrisiko für die Bevölkerung.

Das Winterhalbjahr steht vor der Tür. Noch geht es draußen ganz gut, es ist ja auch nicht kalt. Man muss wohl für kulturelles Leben künftig auch leidensbereiter sein. Ich halte bis heute Weihnachtsmärkte im Freien bei weitem für weniger riskant als überheizte Einkaufscenter in der Vorweihnachtszeit. Und ich denke, dass man gut daran tut, kulturelles Leben und Kontakte in der kalten Jahreszeit zu reduzieren. Sozusagen in die Winterpause zu schicken.

Es würde sich aufdrängen, Orte mit Begegnungsmöglichkeit vieler Menschen auch bei winterlichen Temperaturen nicht zu beheizen und dafür gut zu belüften. Die zitierten Heizpilze sind zudem ökologischer Wahnsinn. Und sie verleiten dazu, enger zusammen zu hocken und länger zu bleiben. Genau das soll nicht sein! Erledigt sich bei einstelligen Temperaturen auch ganz schnell von allein. Um so mehr freut man sich auf das kommende Frühjahr! Aus heutiger Sicht würde man Veranstaltungen im Freien wohl nicht mehr komplett verbieten. Eher Veranstaltungen im Winter drinnen.
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DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

Habakukk hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 21:06
DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 20:12
Bayern hatte strengere Maßnahmen ergriffen, die allerdings nicht erfolgreicher waren als beim westlichen Nachbarn.
Woran machst du das fest? Meines Wissens hatte Bayern noch höhere Infektionszahlen als Baden-Württemberg, hatte aber am Ende der Maßnahmen mit die niedrigsten Infektionszahlen in Westdeutschland. In Rosenheim waren wir z.B. tlw. unter 1 neuen Fall pro 100000 EW und 7 Tagen, die Landkreise mit den ehemaligen Hotspots in der Oberpfalz hatten lange Zeit 0 Neuinfektionen.
Ich mache das an den einzigen greifbaren Fakten fest, die das RKI liefert: Zahlen.

Bayern: Maximale Labormeldung pro Tag 1986, maximal 10% von diesem Wert vom 15.5. bis 9.8., Nebenmaximum im August bei 24% des Maximalwerts.
BaWü: Maximale Labormeldung pro Tag 1422, maximal 10% von diesem Wert vom 9.5. bis 11.8., Nebenmaximum im August bei 23 % des Maximalwerts.

Bayern insgesamt 57781 laborbestätigte Fälle (442 pro 1 Mio Einwohner), 2641 Tote, Gesamtlethalität 4,57%.
BaWü insgesamt 42367 laborbestätigte Fälle (383 pro 1 Mio Einwohner), 1867 Tote, Gesamatlethalität 4,41 %
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
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ulionken
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von ulionken »

DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 20:12
Ich würde derzeit auch ohne irgendwelche Verbote nicht auf ein Rockkonzert gehen oder einen Flug auf die Kanaren antreten, so gerne ich das bisher auch getan habe.
Nunja, ein Urlaubsflug kommt für mich schon aus ökologischen Gründen eigentlich nicht in Frage. Für einen Kanaran-Flug (>3000 km) kann ich ja mehrfach an die Ostsee (900 km), an den Gardasee (350 km) oder ans Mittelmeer (600 km) fahren. Und dazwischen noch eine Reihe Städtereise mit der Bahn absolvieren.
Gegen ein Open-Air-Konzert mit ausreichend Platz spricht aus meiner Sicht wenig - das Risiko ist ohne Aerosol-Infektionen auf die Personen im nächsten Umkreis beschränkt, und damit ausgesprochen gering.
Das mit dem Fliegen ist schon so, und auf die Kanarenflüge bin ich auch nicht besonders stolz. Damit verbraten wir pro Person alle zwei Jahre um die 1400 kg CO2, also umgerechnet etwa 600 L Benzin (oder 10000 km mit dem Auto). Nun fahren wir aber anders als andere Leute kaum Auto, die uralte Kiste steht meist unbenutzt in der Garage und dient fast nur zum Transport grösserer Einkäufe. Arbeitsweg meist mit dem Fahrrad oder den Öffis, Reisen in die Alpen konsequent mit dem ÖV statt mit dem Auto, auch wenn es länger dauert oder mal mühsamer ist. Teurer ist das übrigens nicht, und man ist nicht gezwungen, zum Ausgangsort zurückzufinden. Verwandtenbesuche oder Rockkonzert-Besuche ebenso mit dem ÖV, auch wenn da manchmal jemand mit den Augen rollt. Also, von daher habe ich trotz der paar Kanarenflüge immer noch ein halbwegs reines ökölogisches Gewissen. ;)

Open Air, da hätte ich auch zu Coronazeiten kein Problem, wobei es dann nicht so voll sein dürfte wie bei Iron Maiden in Freiburg in 2018. :rp: Wegen mir auch gern in der kalten Jahreszeit, dann regelt sich das mit dem Andrang schon von selbst.

73 de Uli
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793267
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von 793267 »

Kommende EDXC-Konferenz

Die Konferenz 2020 in Bukarest, Rumänien, am 10 September 2020 wurde aufgrund der Covid-19-Pandemie auf 2021 verschoben. Die Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben, wir gehen jedoch davon aus, dass sie im September 2021 stattfinden werden.

Habakukk
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Habakukk »

DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 21:35
Habakukk hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 21:06
DH0GHU hat geschrieben:
Mi 2. Sep 2020, 20:12
Bayern hatte strengere Maßnahmen ergriffen, die allerdings nicht erfolgreicher waren als beim westlichen Nachbarn.
Woran machst du das fest? Meines Wissens hatte Bayern noch höhere Infektionszahlen als Baden-Württemberg, hatte aber am Ende der Maßnahmen mit die niedrigsten Infektionszahlen in Westdeutschland. In Rosenheim waren wir z.B. tlw. unter 1 neuen Fall pro 100000 EW und 7 Tagen, die Landkreise mit den ehemaligen Hotspots in der Oberpfalz hatten lange Zeit 0 Neuinfektionen.
Ich mache das an den einzigen greifbaren Fakten fest, die das RKI liefert: Zahlen.

Bayern: Maximale Labormeldung pro Tag 1986, maximal 10% von diesem Wert vom 15.5. bis 9.8., Nebenmaximum im August bei 24% des Maximalwerts.
BaWü: Maximale Labormeldung pro Tag 1422, maximal 10% von diesem Wert vom 9.5. bis 11.8., Nebenmaximum im August bei 23 % des Maximalwerts.

Bayern insgesamt 57781 laborbestätigte Fälle (442 pro 1 Mio Einwohner), 2641 Tote, Gesamtlethalität 4,57%.
BaWü insgesamt 42367 laborbestätigte Fälle (383 pro 1 Mio Einwohner), 1867 Tote, Gesamatlethalität 4,41 %
OK, lasse ich gelten. Im Durchschnitt (also über das gesamte Bundesland) ist praktisch kein Unterschied zu erkennen.
Ich glaube trotzdem, dass die härteren Maßnahmen in Bayern zumindest für die Hotspots die richtige Wahl war. Für alle anderen Regionen vermutlich zuviel des Guten, aber im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer. Die Statistik hätte hinterher auch ganz anders ausgehen können.

TobiasF
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von TobiasF »

Maskenverweigerer aufgepasst: Hier in Dresden standen zwei Personen mit der Aufschrift „Polizeibehörde“ gleich hinterm Eingang vom Netto (ohne Hund) und beobachteten die eintretenden Kunden. Da kostet der Einkauf schnell mal 60 € mehr.
Standort: Dresden-Mickten / Moritzburg-Reichenberg bei Dresden
Empfangsgeräte: TechniSat Digitradio 361 CD IR, TechniSat Digitradio 1, TechniSat Digitradio mobil, TechniSat Digipal DAB+, Fairphone 2

Chris_BLN
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von Chris_BLN »

Aus dem braunen Herzen Deutschlands: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bil ... -99-414074

DH0GHU
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Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DH0GHU »

TobiasF hat geschrieben:
Do 3. Sep 2020, 18:21
Maskenverweigerer aufgepasst: Hier in Dresden standen zwei Personen mit der Aufschrift „Polizeibehörde“ gleich hinterm Eingang vom Netto (ohne Hund) und beobachteten die eintretenden Kunden. Da kostet der Einkauf schnell mal 60 € mehr.
:spos: :spos: :spos: :spos:

Nun bitte auch noch in Bahnen & Bussen konsequent kontrollieren! Leider sind meist genau die Leute die Maskenmuffel, bei denen ich vermuten muss, dass sie mir körperlich deutlich überlegen sind... :-/
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
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DB1BMN
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Wohnort: Bremen

Re: ** Der ultimative CORONA-Thread **

Beitrag von DB1BMN »

Gibt es jetzt endlich eine einheitliche Regelung für die Namenslisten?

Folgende Erfahrungen habe ich gemacht:
* Restaurant in Bremen (21.06.): Keine Liste
* McDonalds Bremen Flughafen (31.07): Liste
* McDonalds Bremen Hemelingen (diverse Male): Keine Liste
* BurgerKing Bremen Hastedt heute Nacht: Liste

Wer soll denn bitteschön da durchsteigen???

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