Was mich freut

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PAM
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Was mich freut

Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 09:51

Typ 2, Gruppe 5?
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Spacelab
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Re: Was mich freut

Beitrag von Spacelab » Do 5. Sep 2019, 09:55

Ja genau. Also wenn ich ein bisschen auf meine Ernährung achte komme ich (noch) ohne Medikamente durchs Leben.

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Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 11:09

Jo, das geht oft noch sehr lange. Ich drücke dir die Daumen dafür. Das größte Gift für Typ 2/Gruppe 5 ist Alkohol.
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Re: Was mich freut

Beitrag von Spacelab » Do 5. Sep 2019, 11:14

Danke! Mit Alkohol habe ich keine Probleme. Ich habe noch nie gerne Alkohol getrunken und dann hatte ich auch schon sehr früh Live miterleben müssen was das Zeug aus einem Menschen machen kann.

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Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 12:13

Viele haben ohne Alkohol Probleme. :sagnix:
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Spacelab
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Re: Was mich freut

Beitrag von Spacelab » Do 5. Sep 2019, 12:26

:joke: Bei manchen Zeitgenossen denke ich mir auch manchmal dass das ein guter Zeitpunkt wäre mit dem Saufen anzufangen. :D

PAM
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Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 12:40

Mancher kann seinen Partner nüchtern nicht ertragen. :drink:
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das letzte MHz
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Re: Was mich freut

Beitrag von das letzte MHz » Do 5. Sep 2019, 13:12

PAM hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 08:58
Ist es möglich, mehr zu sehen, als tatsächlich da ist?

125 % :eek:
Das ist der Restalkohol, du siehst alles eineinviertelfach :joke:
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Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 13:22

:gruebel: -> :drink:
Nachkippen!!
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Re: Was mich freut

Beitrag von das letzte MHz » Do 5. Sep 2019, 13:36

PAM hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 13:22
:gruebel: -> :drink:
Nachkippen!!
Aus Freude, weil dich der Betriebsarzt weiterarbeiten lässt oder aus Frust, weil er dich nicht krank schreibt :gruebel: :rp:
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Beitrag von PAM » Do 5. Sep 2019, 13:46

Es wäre beides ein legitimer Grund. :sozusagen:
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Re: Was mich freut

Beitrag von pomnitz26 » Do 5. Sep 2019, 17:25

Freut mich und passt doppelt.

Mein Papa dem vor einem Jahr kaum einer zugetraut hätte ohne Maschine weiter leben zu können ist nun schon länger im Heim. Er freut sich natürlich über meine unregelmäßigen Besuche. Über seine Dummheit sich jahrelang mit ekelhaftesten Zigaretten und massiven Alkohol vergiftet zu haben ärgert er sich natürlich. Trotzdem schaut er weiter nach vorne, fand eine neue Freundin mit der er demnächst sein eigenes Zimmer beziehen wird. Klar wird er da nicht mehr raus kommen, dazu ist er zu weit von der Realität entfernt. Er stimmt aber nun dem betreuten Wohnen zu statt es als Gefängnis wie wir es von außen sehen würden zu empfinden. Mögen die beiden noch lange beieinander sein. Sie dürfen sogar alleine raus gehen. Es gab Zeiten da konnte er tagelang kein Auge öffnen. Das ist irgendwie Glück im Unglück.

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Re: Was mich freut

Beitrag von das letzte MHz » Do 5. Sep 2019, 20:36

pomnitz26 hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 17:25
Mein Papa dem vor einem Jahr kaum einer zugetraut hätte ohne Maschine weiter leben zu können ist nun schon länger im Heim. Er freut sich natürlich über meine unregelmäßigen Besuche. Über seine Dummheit sich jahrelang mit ekelhaftesten Zigaretten und massiven Alkohol vergiftet zu haben ärgert er sich natürlich. Trotzdem schaut er weiter nach vorne, fand eine neue Freundin mit der er demnächst sein eigenes Zimmer beziehen wird. Klar wird er da nicht mehr raus kommen, dazu ist er zu weit von der Realität entfernt. Er stimmt aber nun dem betreuten Wohnen zu statt es als Gefängnis wie wir es von außen sehen würden zu empfinden. Mögen die beiden noch lange beieinander sein. Sie dürfen sogar alleine raus gehen. Es gab Zeiten da konnte er tagelang kein Auge öffnen. Das ist irgendwie Glück im Unglück.
Es freut mich sehr, dass dein Vater sich ein gutes Stück zurück ins Leben kämpfen konnte und hoffe, dass es noch weiter bergauf gehen wird :) Wenn ich mich richtig erinnere, hast du hier ja in der Akutphase angedeutet gehabt, dass man sogar überlegen müsse, ob die Maschinen weiter laufen sollen. So gesehen ein wirklich riesiger Fortschritt :danke:
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Re: Was mich freut

Beitrag von pomnitz26 » Do 5. Sep 2019, 21:21

Ja, so war es und das mehrmals. Es ist unglaublich wie er sich wieder gefangen hat. Dennoch lebt er in gewisser Weise in seiner eigenen Welt und wird nie mehr zurück kommen können. Man fährt ihn nur noch im Rollstuhl per Krankentransport. Man soll ihn ein Stück weit in dieser Welt glücklich sein lassen. Trotzdem hat er die aktuelle Lage irgendwie doch realisiert und macht das Beste daraus. Nachdem er nun seit langem wieder flüssig und deutlich sprechen kann lernt er vielleicht noch das Laufen. Alleine Aufstehen geht ja auch schon länger wieder. Wer hätte aber gedacht das er dort auch noch eine Art Lebenspartnerin findet. Die Einrichtung hat immer was auf dem Programm um die Leute geistig zu fördern, manchmal hat er gar keine Zeit oder ist sogar weg. Scheint alles zu wirken. Es können durchaus noch 20 Jahre oder gar mehr werden. Selbst die Medikamente werden immer weniger.

Mit allem diesen Wissen fallen dann auch Besuche leichter. Damals war es sehr schmerzhaft ihn so leiden zu sehen. Auch Schmerzen im Rücken oder Kopf sind alle weg. Ich meine er soll alle Sorgen abwerfen und das Leben genießen. Bei dieser Entwicklung sehe ich das es in Deutschland doch so schlecht nicht sein kann. Tauschen möchte ich aber keinesfalls.

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