Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

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DABit
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von DABit » Mo 10. Sep 2018, 23:39

Ja, der Fettfilm bildet sich auch auf meinen Kerzen-Birnen. Darüber habe ich schon letzte Woche mit einem Kollegen gesprochen. Der hat keine Probleme mit seinen Lampen, weil er sie regelmässig in den Geschirrspüler stellt! Sie sind scheinbar dicht. Es "pfupft" nicht beim Einschalten. Er trocknet sie mit einem Stück Haushaltpapier ab und lässt sie eine Nacht offen liegen. Ich will ihn einmal fragen, was das für ein Produkt ist. Meine sind nicht dicht, da "schiesst" es beim Einschalten (nur der Fehlerstrom Schutzschalter). Wäre ja genial, wenn die Lampen die schrupperei klaglos überstehen würden!
Hmm, das soll jetzt aber keine Anleitung zu allerlei Unfug mit Leuchtmittel sein! Wer nicht genau den Durchblick hat, was er macht, sollte sowas lieber sein lassen. Ich hafte nicht für ausgebrannte Küchen, hihihi!

carkiller08
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von carkiller08 » Di 29. Jan 2019, 21:52

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Eine Osram LED-Birne (14,5W / 4000K) hat sich mal wieder mit Schmackes und rausgeflogener Kellersicherung plus 25A-Hauptsicherung verabschiedet. Jemand hatte im Keller einige Tage Licht angelassen...
Vom gläsernen Lampenschirm waren nur noch großflöchig verteilte Glasscherben da.

Dank vergossener Elektronik ist keine weitere Fehlersuche möglich. :mad:

Ersatz erfolgte durch noch vorhandenes konventionelles Glühobst.

DABit
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von DABit » Di 29. Jan 2019, 23:35

Hihihi, da hat's buchstäblich "geschossen"!
Ich glaube, wenn eine 25A Sicherung raus fliegt, brauchst Du keine Reparaturversuche mehr zu unternehmen, da hat's einiges ausgelötet.

Spacelab
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Mo 4. Feb 2019, 12:54

Die G4 Halogenlampen aus der Bucht vom Chinamann zerlegt es schneller wie ich die Teile austauschen kann. :rolleyes: Die ur-alten Philips die in der Wohnzimmervitrine verbaut sind halten hingegen ewig. Bevor die durchbrennen muss ich sie austauschen weil sie dunkel geworden sind. Leider gibt es diese ja im normalen Handel nicht mehr und die letzte Serie die ich davon gekauft hatte war auch nur noch windiger Chinachrott nur teurer verkauft. Jetzt hat der örtliche Baumarkt aber Osram G4 12 Volt LED (Osram LED Base Pin 20) im Angebot. 5er Pack für 14 Euro. Jetzt bin ich schon wieder am überlegen ob ich der Sache nochmals eine Chance geben soll. Die letzten LEDs die ich als Halogenersatz gekauft habe sind nach 3 tagen in den Müll gewandert. Die waren zwar so hell wie die original 20 Watt Halogen und das pissgelbe Licht konnten sie auch gut imitieren, aber irgendwie verbreiteten sie ein ganz komisches Farbspektrum. Die weiße Wand sah irgendwie bläulich grünlich aus. Man fühlte sich komisch unwohl was auch sicherlich nicht zuletzt am flimmern lag das man in den Augenwinkeln sehen konnte.

das letzte MHz
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von das letzte MHz » Mo 4. Feb 2019, 20:35

Was mich zusehends nervt: 2700 Kelvin sollten immer dieselbe Farbtemperatur / Lichtfarbe sein, aber irgendwie haben alle 2700 Kelvin Leuchten eine unterschiedliche Farbtemperatur. Meist ist gelb das neue warmweiss und aquariumgrün das neue neutralweiss Bild Es wird langsam Zeit für exakte Farbtemperaturen und Ra 100. Die LED Entwicklung scheint mir auf halbem Wege eingeschlafen zu sein...
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Mo 4. Feb 2019, 21:10

Mehr wie Ra 80 habe ich so spontan noch nicht gefunden. Ich habe auch so den Eindruck das die Entwicklung, zumindest was die Heimbeleuchtung angeht, irgendwie auf der Stelle tritt.

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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von carkiller08 » Mo 4. Feb 2019, 21:33

Viele LED-Leuchtmittel , die ALDI seit einigen Jahren verkauft(e), waren mit Ra>90 angegeben (Melitec, orange-farbene Verpackung),
Allerdings hatten die im direkten vergleich zu normalen Glühobst ein eher geblicheres Licht (mit der LED-typischen Rot-Schwäche).

Auch bei Rossmann gibt es u.a. auch LED-Leuchtmittel mit Ra>90 (die mit Ra>80 haben andersfarbige Verpackungen).

Philips bietet mit der Expert Color Serie auch Leuchtmittel mit Ra97 an, allerdings komischerweise nur GU10-Spots.
Unmöglich ist das also nicht, wenn auch höherpreisig.

Viel mehr wüßte ich neben einzel erhältlichen SMD- und COB-LED zum selber bauen auch nicht.

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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von das letzte MHz » Mo 4. Feb 2019, 21:52

IKEA will einige LEDs mit Ra90 haben:

https://www.ikea.com/de/de/catalog/products/00365735/

Ausprobiert habe ich diese aber noch nicht.
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Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PAM » Di 5. Feb 2019, 09:49

Spacelab hat geschrieben:
Mo 4. Feb 2019, 12:54
[...] Die letzten LEDs die ich als Halogenersatz gekauft habe sind nach 3 tagen in den Müll gewandert. [...]
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass du kaufst und bei Nichtgefallen sofort entsorgst. Schade drum! :heul: Ich hätte gern noch etwas daraus gebastelt.

Die besten Erfahrungen habe ich mit LED-Streifen gemacht. Betreibt man sie nicht mit ggf. beigelegten oder extra angepriesenen LED-Netzteilen, sondern nimmt ein ehemaliges Netzteil eines LCD-Monitors oder Notebooks mit ebenfalls 12 Volt, dann hat man auch nicht automatisch eine HF-Müllschleuder aufgebaut. Für meine Wohnstube habe ich die 12 V auf 11,5 V begrenzt, was praktisch keine sichtbare (maximale) Helligkeit kostet, den LEDs aber ein längeres Leben schenkt.

Inzwischen gibt es auch LED-Streifen mit einer zugesicherten Farbwiedergabe, z. B. für Präsentation oder Messebau. Besser als die 2700 K-LEDs finde ich die mit 3000 K angegebenen. Denen fehlt das von dir kritisierte "Pissgelb", sie sind aber auch noch nicht kaltweiß. Diese Farbwiedergabe geht mir am wenigsten auf die Nerven.

Alles, was als "Retro-Fit" in irgendwelche Formen gepresst wird und ggf. unter irgendwelchen Schirmchen in den Leuchten die Hitze nicht los wird, das wird auch nicht lange halten. Insbesondere dann nicht, wenn höhere Leistungen verlangt werden. Der Ersatz für die LED-Spots hält mit 3 bis 4 W noch ganz gut, wenn sie die Wärme gut loswerden. Vorsicht, alles ab 6 oder 7 W wird mit einem integrierten kleinen Lüfter gekühlt! Zuletzt gesehen bei Philips, mit 7 W angegeben. Hell sind sie, okay. Aber den rauschenden Lüfter kann man nicht überall gebrauchen.

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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Di 5. Feb 2019, 12:09

Das sind diese LED Leuchtmittel von denen ich sprach:
led.jpg
Ich hatte die linke. Diese sollte eine 20 Watt Halogenbirne ersetzen. Ich weiß nicht ob man da hätte noch viel basteln können. :(

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Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PAM » Di 5. Feb 2019, 13:55

Stark gedimmt, als indirekte Beleuchtung z. B. in Schrankfächern - und vor allem nicht direkt sichtbar anbringen! Dann wäre das wenigstens noch zu etwas gut gewesen. Gern hätte ich sie genommen.

Stell dir einen kleinen Karton hin, drucke für mich einen Hermes-Paketschein drauf und warte, bis der voll ist. Dann gibst du ihn ab und eine halbe Woche später freue ich mich. :danke: Meine Adresse gebe ich dir gern per Mail, die Versandkosten bezahle ich dir freilich. Hast sicher Paypal.

Ich hätte dir im Tausch auch kaltweiße anbieten können. Gleiche Bauform, bestückt rundum mit SMD-LEDs. Haben keinen Lila-Farbstich, ein neutrales Kaltweiß. Verbauen die nicht direkt sichtbar, z. B. zum Beleuchten einer Glasvitrine. Du staunst, wie deine Whisk(e)ygläser funkeln können. Meine haben nur je 1 W, die abgegebene Helligkeit ist überschaubar. Als Raumbeleuchtung auch in großen Mengen Unsinn, für Aktenzbeleuchtung aber gut zu gebrauchen. Ich bekam sie geschenkt, weil einer meiner Freunde sich damit seinen "Sternenhimmel" im Schlafzimmer LEDisieren wollte. Der hat(te) die abgehangene Decke mit diesen Halogenlampen, 10 Stück mit je 20 W. Die Helligkeit hätte gereicht, das kaltweiße Licht fiel aber bei seiner Freundin durch. Er kaufte dann nochmal "China-Warmweiß", also die von dir geschilderten pissgelben LEDs. Die finde ich nun nicht unbedingt schöner. :rolleyes: Vor allem fehlt in deren Schlafzimmer der Dimmer. Mag sein, dass man manchmal auch die volle Helligkeit braucht. Aber bitte nicht immer...

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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Di 5. Feb 2019, 14:45

Dimmen ging bei diesen LED Dingern irgendwie nicht so gut. Die Teile fingen an sehr deutlich zu flackern obwohl sie angeblich dimmbar waren. Bei mir waren sie aber auch quasi direkt sichtbar. Vielleicht wäre das, wenn man sie indirekt verbaut, nicht so deutlich sichtbar gewesen.

Das mit dem Karton ist eine gute Idee. Ich werde an dich denken. :cheers: Und wegen den Versandkosten... Ich denke so ein Schuhkarton zu verschicken wird mich jetzt nicht ins Armenhaus bringen. ;)

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Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PAM » Di 5. Feb 2019, 14:55

Ausgezeichnet. :danke: Dimmen geht ggf. mit einem konventionellen Vorwiderstand, wenn sie sich über PWM nicht in den Griff bekommen lassen.

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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Jassy » Sa 9. Feb 2019, 16:42

Ich bin nun schon seit 3 Jahren, mit ausnahme von das Bad und die Toilette, vollständig mit LED beleuchtung unterwegs und bei mir ist seitdem noch nie eine birne kaputt gegangen. Benutzt wird eine mischung aus IKEA, Philips, Megaman und Sencys. Das Wohnzimmer wird mit die letzte zwei Marken befeuert und laufen entsprechend viel und lang. Das Farbbild passt absolut und die dinge sind sehr zuverlässig. Ich kann sehr gut auf die alte Glühbirne verzichten!

Im Bad und in die Toilette bin ich mit G4 lämpchen unterwegs. Die sind in LED so unverschämt teuer dass ich mir das bislang gespart habe, da das Licht dort ohnehin nur wenige Minuten am Tag brennt.
QTH: Reutum [NL]
UKW: Sony XDR-S3HD + 9.2 Körner, Ford Fiesta MK7 2010
DAB1: Dual DAB 4 (FS-2027-Venice 7), Pure Highway 300Di (ABB 4403.80)
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von RheinMain701 » Sa 9. Feb 2019, 18:16

Vorhin hat sich bei mir eine Glühbirne direkt bei der ersten Benutzung mit einem großen Lichtbogen verabschiedet. Tolle Wurst. Die zweite Glühbirne ist gleichzeitig die letzte und jetzt muss ich mich wieder bemühen meine Kontakte spielen zu lassen, Siemens-Mitarbeiter die relativ einfach an Glühbirnen aus dem Bestand von Osram kommen. Hoffentlich klappts.

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