Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

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Jassy

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Jassy » So 11. Mär 2018, 16:54

PowerAM hat geschrieben: :danke:
Ich bin mit die megaman lampen auch sehr zufrieden. Hier laufen die 6W varianten mit sehr warmen Licht hervorragend. Bin sehr zufrieden

Wolfgang R

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Wolfgang R » Sa 17. Mär 2018, 22:23

Japhi hat geschrieben: Apropos Einsparpotential: Wir haben in einem 4 Personen-Haushalt einen Jahresstromverbrauch von 630kWh. Also ein bisschen muss ich wohl sparen können ;-)
Wahnsinn. EFH mit 2 Erwachsenen und ein Kind, welches letztes Jahr noch 2 Jahre alt war.

2000kWh Strom bei 80m³ Wasserverbauch (Warm und Kalt zusammen) für ein Jahr.

Beleuchtung alles LED, Fernseher mit Receiver braucht ca. 65W und wird oft genutzt (typischer US-Haushalt eben :D )

Bleiben Kühlschrank/Gefrierschrank sowie Waschmaschine als Grossverbraucher.

Sowie natürlich die öl-Zentralheizung, welche auch Wasser macht. Davon entfallen 20W auf die Heizungspumpe, welche die komplette Heizperiode am Laufen ist.

Und noch Kleinvieh wie Antennenanlage (terr. MBV), DSL-Router, WLAN-Bridge, Radiowecker, was immer am Strom ist.

Wolfgang

Thomas (Metal)

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Thomas (Metal) » Sa 17. Mär 2018, 22:42

Ich komme auf ca. 3600 kWh aus Gundremmingen, sowie ca. 120 m³ Wasser. Geheizt wird mit Gas. Gut, wir sind auch zwei Erwachsene und drei Kinder!
Beleuchtet wird entweder mit Glühbirnen oder, wenn es, was ich sehr schätze, heller sein soll mit ESL und Leuchtstoffröhren. Die haben dann alle außer eben noch zwei alte entweder 6500 oder 8000k als Lichtfarbe. So hat eine normale Raumbeleuchtung wo früher 100W per Glühbirne verbaut war jetzt auch wieder fast 100W, diesesmal mit ESL. Endlich der Winterdepression entgehen :-) ! (Sonnen-)Licht braucht der Mensch!!!

Japhi

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Japhi » So 18. Mär 2018, 07:41

Mein Vorteil ist vllt., dass ich wirklich nur unseren Strom in der Wohnung bezahle. Fernseher läuft abends mal, 23,6" LED. Dazu Kühlschrank/Gefrierschrank sowie Waschmaschine. WLAN und Heizungspumpen sind nicht an unserem Zähler. Dafür zahle ich Gas für das gesamte Haus (drei Wohnungen, ein Zähler jeweils für Wasser und Gas). Das sind 26.000kWh und fallen deutlich mehr ins Gewicht.

Spacelab

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Sa 18. Aug 2018, 10:52

Die neuen LED Leuchten die meine G4 Halogenlampen ersetzen sollen waren das Heimtragen nicht wert. :rolleyes: Zuerst einmal haben der Hersteller und ich wohl unterschiedliche Auffassungen vom Begriff "Warmweiß". Das Licht schrammt knapp an "Krankenhauslicht" vorbei. Dann habe ich mir extra eine Nummer stärker besorgt die 30 Watt Halogenleuchten ersetzen sollen. Normal habe ich hier 3x 20 Watt Halogen verbaut. Aber nix ist mit "Ersetzt 30 Watt". Hier ist es jetzt düster wie an einem späten Winterabend. :mad: Der einzige Vorteil dieser LED Leuchten ist das sie nicht sichtbar flimmern wie die anderen Teile die ich mal hatte.

das letzte MHz
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von das letzte MHz » So 9. Sep 2018, 18:00

Ich habe eine Leuchte, auf deren Lampenfassung folgender Aufkleber angebracht ist:
E27 Max. 40W, Max. 5.5W LED
Wenn die Lampenfassung eine 40 Watt Glühbirne verträgt, warum sollte sie dann nur eine 5,5 Watt LED vertragen? Das sollte doch der Fassung egal sein, welches Leuchtmittel eingeschraubt ist, solange ich die maximale Wattzahl nicht überschreite. Sie funktioniert auch problemlos mit einer 13,5 Watt LED. Was soll mir also dieser Aufkleber genau sagen? Ich verstehe den irgendwie nicht!
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Das muß Kesseln
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Das muß Kesseln » So 9. Sep 2018, 19:05

Noch findet man ab und zu noch gute alte Glühbirnen :)

MichaelKF
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von MichaelKF » So 9. Sep 2018, 20:02

das letzte MHz hat geschrieben:
So 9. Sep 2018, 18:00
Ich habe eine Leuchte, auf deren Lampenfassung folgender Aufkleber angebracht ist:
E27 Max. 40W, Max. 5.5W LED
Wenn die Lampenfassung eine 40 Watt Glühbirne verträgt, warum sollte sie dann nur eine 5,5 Watt LED vertragen? Das sollte doch der Fassung egal sein, welches Leuchtmittel eingeschraubt ist, solange ich die maximale Wattzahl nicht überschreite. Sie funktioniert auch problemlos mit einer 13,5 Watt LED. Was soll mir also dieser Aufkleber genau sagen? Ich verstehe den irgendwie nicht!
Ganz so einfach gleichsetzen kann man klassische Glühlampen und LED nicht. Während Glühlampen im Wesentlichen rein ohmsche Verbraucher sind und praktisch keine Blindleistung auftritt, sieht das bei LED Leuchtmitteln viel komplizierter aus. Da kann abhängig von Typ/Hersteller schon mal die Blindleistung die Höhe der Wirkleistung erreichen und somit die Fassung mit dem doppelten Strom belastet werden.
Außerdem können LED Leuchtmittel durchaus punktuell ziemlich heiß werden, obwohl sie insgesamt weniger Wärmeanteil haben. Diese Wärme muss auch abgeführt werden.

Je nach Ausführung der Lampe in der die angesprochene Fassung steckt, könnten das also durchaus Gründe für eine kleinere Leistungsangabe für LED sein. Die 5,5W im konkreten Fall sind allerdings schon sehr niedrig.
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PAM
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PAM » So 9. Sep 2018, 22:03

Das resultiert daraus, dass jedes Gerät eine angegebene Energieeffizienz haben muss.

Ich habe heute einen LED-Streifen von 3 m Länge (2 W je m) an der Wand überm Fenster angebracht. Strahlt senkrecht nach unten, macht aber recht breites Licht.

4000 K, Ra aber besser als 95. Das Licht fetzt, muss nur noch dimmbar gemacht werden. Es kann die ganze Stubenbeleuchtung ersetzen. Investition (mit Netzteil) knapp 7 EUR, Lieferzeit 7 Wochen.

das letzte MHz
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von das letzte MHz » So 9. Sep 2018, 22:23

MichaelKF hat geschrieben:
So 9. Sep 2018, 20:02
Da kann abhängig von Typ/Hersteller schon mal die Blindleistung die Höhe der Wirkleistung erreichen und somit die Fassung mit dem doppelten Strom belastet werden.
Was bedeutet das nun für mich? Wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann man dann eine Glühbirnenfassung auf jeden Fall mit einer LED mit bis zu 50 Prozent der angegebenen Maximalleistung der Fassung bestücken, also max. 40 Watt Fassung = max. 20 Watt LED? Oder kann die Blindleistung auch höher als die Wirkleistung sein? Wie lange würde es dauern, bis es sich bemerkbar macht, wenn eine Fassung überlastet ist?
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von _Yoshi_ » So 9. Sep 2018, 22:33

Eine normale Glühlampe wird in der regel deutlich wärmer.
Wenn man jetzt eine LED Lampe nutzt die mehr als 40W Lichtleistung hat ist das kein Problem da die nicht so warm wird.
Auch die Stromaufnahme ist dabei deutlich geringer als bei einer normalen Glühlampe.
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von DABit » So 9. Sep 2018, 22:43

Jep, das funktioniert tipptopp! Habe bei unserem Dampfabzug auch schon längere Zeit 5.5W LED Kerzenlampen. Die bringen deutlich mehr Licht als früher die 25W Birnen, welche schnell defekt wurden, weil sie die Wärme nicht weg brachten. Allerdings musste ich einige Produkte testen, bis ich Leuchtmittel und keine Störsender verwenden konnte! Womit wir wieder beim leidigen Thema der Schaltnetzteile angekommen wären....

PAM
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PAM » Mo 10. Sep 2018, 10:59

Bitte berücksichtige, dass auch LEDs Hitze nicht vertragen und dies mit vorzeitigem Ausfall quittieren.

DABit
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von DABit » Mo 10. Sep 2018, 11:26

Ja selbstverständlich, die Wärme muss natürlich schon abgeführt werden, sonst sterben die Lampen an der eigenen Verlustleistung. Meine Erfahrung mit geöffneten LED Lampen zeigt auch, dass oft die LED's überleben, aber die Elektronik abraucht. Solche LED's trenne ich vom Rest und verwende sie leicht modifiziert an der 12V Lichtanlage des Gartensitzplatzes.

Wolfgang R
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Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Wolfgang R » Mo 10. Sep 2018, 11:51

DABit hat geschrieben:
So 9. Sep 2018, 22:43
Jep, das funktioniert tipptopp! Habe bei unserem Dampfabzug auch schon längere Zeit 5.5W LED Kerzenlampen. Die bringen deutlich mehr Licht als früher die 25W Birnen, welche schnell defekt wurden, weil sie die Wärme nicht weg brachten.
Nachdem ich speziell dafür vorgesehene LED von Pearl drin hatte, die nach kurzer Zeit kaputt gingen, sind seit ca. 3 Jahren LED-"Kerzenbirnen" drin, die das klaglos mitmachen. Warm wird es da drin nicht, der Motor transportiert den Dampf ja gleich ab. Allerdings ist der feine Fettfilm, trotz regelmäßiger Filterreinigung, ein Problem.

Die Lampen sind da aber echt resistent dagegen. Keine Probleme

Wolfgang
Zwischen Frauenkopf und Schömberg

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