Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

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carkiller08

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von carkiller08 » Fr 9. Mär 2018, 21:20

Wenn es etwas heller sein darf und Markenware gewünscht ist, sind >40 Euro gar nicht mal so ungewöhnlich.

Der günstige Leuchtmittel-Händler aus der Bucht, wo ich öfter mal bestelle, hat auch sowas im Sortiment

O...am
LED 18W E27 4000K
2000 lm
50000 h mittlere Lebensdauer
über 42 Euro

Wer's braucht...

Dieser Anbieter hat aber auch andere O..am E27-LED-Leuchtmittel ab 2 Euro.


In den letzten Wochen waren hier 2 Megaman-LED-Birnen (8W) aus der Hofbeleuchtung ausgefallen.
Bei beiden ca. 6 Jahre alten Leuchtmitteln die selbe Ursache: eine von 24 einzelnen LED war defekt.
Reparatur war aber möglich, da diese Birnen sich zerstörungsfrei und einfach öffnen ließen.
Neu kosteten die damals über 12 Euro pro Stück.


Seit Jahresanfang habe ich LED-Glühobst vom Max aus Pförring im Einsatz ( Flurbeleuchtung ).
9W E27 2700k Ra>80 im 10er-Pack für unter 15 Euro.

Bis jetzt kein Ausfall.
Das angenehm warmweißes Licht mit etwas mehr Rotanteil als bei Marken-Glühobst gefällt.

PowerAM

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PowerAM » Fr 9. Mär 2018, 21:26

Artikelnummer? ;)

pomnitz26

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von pomnitz26 » Fr 9. Mär 2018, 21:36

Zu mir meinte mal ein Verkäufer auf die Frage was der Unterschied zwischen dem günstigen und dem teuren Modell sei:

"Das billige Modell haben wir selber direkt aus China importiert, auf das andere hat der deutsche Markenhändler seinen Namen geklebt."

carkiller08

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von carkiller08 » Sa 10. Mär 2018, 09:25

PAM hat geschrieben: Artikelnummer?
533696

10 Stück derzeit für 14,95€


Das muß Kesseln

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Das muß Kesseln » Sa 10. Mär 2018, 11:43

Hallo, manchmal lohnt auch ein Tagesausflug ins Nachtbarland Polen. Dort bekommt man "noch" die gute alte Glühbirne.

pomnitz26

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von pomnitz26 » Sa 10. Mär 2018, 11:48

Das muß Kesseln hat geschrieben: Hallo, manchmal lohnt auch ein Tagesausflug ins Nachtbarland Polen. Dort bekommt man "noch" die gute alte Glühbirne.
Lass dir doch einfach welche mitbringen. Wir haben doch genug Mitbürger.

Japhi

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Japhi » Sa 10. Mär 2018, 20:01

Die ollen Glühfunzeln will ich nicht geschenkt haben. Reste oxidieren hier noch rum.

Erich Hoinicke

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Erich Hoinicke » Sa 10. Mär 2018, 20:56

Och, sag so was nicht. Die berühmteste ihrer Art glüht schon mit wenigen Unterbrechungen seit 1901 und hat schon 3 Webcams überlebt: Quelle. :)

http://www.centennialbulb.org/

Studio Leipzig

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Studio Leipzig » Sa 10. Mär 2018, 21:13

Oder man versucht damit nochmal richtig Kasse zu machen:

https://www.ebay.de/itm/DDR-alte-Riesen ... SwLnlWnlkg

Obwohl, eine Glühlampe 1000 Watt; zählt das nicht schon als Heizgerät?


MfG

Studio Leipzig

Japhi

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Japhi » So 11. Mär 2018, 10:20

Erich Hoinicke hat geschrieben: Och, sag so was nicht. Die berühmteste ihrer Art glüht schon mit wenigen Unterbrechungen seit 1901 und hat schon 3 Webcams überlebt: Quelle. :)

http://www.centennialbulb.org/
Die Lampe ist echt bemerkenswert. Aber warum soll ich 60W verbraten, wenn es auch deutlich weniger tun. Nur Energiesparlampen kommen noch nach den Glühlampen.

PowerAM

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PowerAM » So 11. Mär 2018, 10:32

ESL sind, wenn sie gut gemacht sind, nach wie vor wirtschaftlich. Nur sollte das Nutzungsszenario dazu passen. Die verwandten Leuchtstoffröhren sind zumindest Baumarkt-Ersatz mit LEDs überlegen. Zwar nehmen die LED-Röhren weniger Strom auf, sind sofort hell und das unabhängig von Umgebungstemperaturen - die LED-Röhren bringen aber (noch) weniger Helligkeit. Wer denkt, eine 18 W-Leuchtstoffröhre durch eine 10 W starke LED-Röhre gleicher Abmessung direkt ersetzen zu können, der wird jedenfalls noch enttäuscht sein. Für eine vergleichbare Helligkeit müsste man zwei dieser LED-Röhren verbauen. Der Energiebedarf liegt dann schon wieder in der Region einer 18 W-Leuchtstoffröhre mit konventionellem Vorschaltgerät und dessen Verlusten.

Glühlampen tun hier noch im Keller ihre Dienste. Da wären sie durchaus noch okay, die Einschaltzeiten sind gewöhnlich ja nicht allzu lang. Wenn Nachbarn das Ausschalten des Lichts nicht so oft vergessen würden.

Studio Leipzig

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Studio Leipzig » So 11. Mär 2018, 10:36

Japhi hat geschrieben:
Erich Hoinicke hat geschrieben: Och, sag so was nicht. Die berühmteste ihrer Art glüht schon mit wenigen Unterbrechungen seit 1901 und hat schon 3 Webcams überlebt: Quelle. :)

http://www.centennialbulb.org/
Die Lampe ist echt bemerkenswert. Aber warum soll ich 60W verbraten, wenn es auch deutlich weniger tun. Nur Energiesparlampen kommen noch nach den Glühlampen.
Das ist sehr löblich, Japhi! Aber man sollte das Einsparpotenzial in der Haushaltbeleuchtung nicht überbewerten. Wer sich für 42 Euro eine LED-Lampe kauft, sollte wissen, dass er damit keinen finanziellen Gewinn gegenüber einer Standard Glühlampe macht. Es sei denn, das Ding leuchtet 24/7/365.

MfG

Studio Leipzig

Japhi

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Japhi » So 11. Mär 2018, 10:41

2,99 kosteten die LEDs zuletzt. Im Wohnzimmer wären es statt jetzt 60 Watt dann eben mal 300 Watt. Und da dort nicht all zu viel Tageslicht hineinkommt leuchtet der Quatsch eben länger (Hauptspielzimmer der Kinder).

LED-Lampen zeigen am ehesten Einsparpotential. Wenn ich da an neue "sparsame" Autos oder Styropordämmung an Häusern denke...das geht eher in Richtung sinnlos.

Apropos Einsparpotential: Wir haben in einem 4 Personen-Haushalt einen Jahresstromverbrauch von 630kWh. Also ein bisschen muss ich wohl sparen können ;-)

PowerAM

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PowerAM » So 11. Mär 2018, 11:14

Einkaufstipp: LED-Lampe ''Daylite A60-E27-806WW''
www.pollin.de - Artikelnummer 533 696, das 10er-Paket kostet 14,95 EUR.

Die angegebenen 9 W knallen ganz gut. Subjektiv machen diese LEDs mehr Rot im Spektrum als Konkurrenzprodukte, das Licht wirkt recht warm. Ich habe einige davon selbst im Einsatz und bei meinen Eltern leuchten zwei davon den L-förmigen Flur ohne Fenster aus. Der Hersteller gibt sie selbst mit ~25000 Betriebsstunden an. Dort, wo man nicht das zugegeben schönere Aussehen der Filamet-LEDs braucht, sind sie gewiss eine gute Alternative.

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