Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

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dxbruelhart

Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von dxbruelhart » Di 5. Mär 2013, 08:41

Die Glühbirnenvorräte gehen langsam aber sicher bei dem meisten wohl aus - neue gibts auf den normalen Kanälen nicht mehr (wohl aber per Bucht etc.); die Quecksilberschleudern namens Energiesparlampen vermeiden wohl die meisten von uns; die Glühlampen sind kontruktionsbedingt auch auf wenig über 1000 Stunden Betriebszeit begrenzt; so bleibt uns in den meisten Fällen nur ein Wechsel auf LED-Lampen.
Wie beleuchtet Ihr Eure Zimmer heutzutage?

Mc Jack

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Mc Jack » Di 5. Mär 2013, 08:56

Die 1€-Läden verkaufen die altgewohnten Glühbirnen nach wie vor - allerdings ist das nur noch No-Name-Schrott, der nicht lange hält.
Bei mir kommen Halogenlampen, LEDs und Energiesparlampen zum Einsatz. Letzteres aber nur noch, solange sie funktionieren. Gekauft werden keine mehr.

DLR-Fan Sachsen-Anhalt

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von DLR-Fan Sachsen-Anhalt » Di 5. Mär 2013, 09:05

Im Wohnzimmer alles 28W Halogen Stecksockel-Lampen ( 6 Stück als Deckenbeleuchtung und 3 Stück in Stehlampe), zum Arbeiten und Lesen, und 5m LED-RGB-Stripe mit Fernbedienung als Hintergrundbeleuchtung fürs TV.
In Küche, voriges Jahr renoviert, habe ich komplett auf LED umgestellt, Decke 4x 8W GU10 LED und als Sparleuchte zum immer Brennen in den Dunkelstunden, zusätzlich Deckeneinbau von 4 Einbau-LED-Strahlern je 1W Cluster, damit man nicht immer Licht anschalten muss wenn man nur kurz in die Küche geht, dann noch 3m LED weißer Lichtschlauch unter der Schräge und 1x 5W GU10 LED unter der Hänge, 2x 30W Halogen in Dunstabzugshaube.
Flur 20W ESL.
Keller, Bewegunsmelder draußen alles Glühlampen aus Altbeständen, wegen kühler Temperatur und kurzer Einschaltdauer keine ESL möglich.
Schlafzimmer Gühlampen aus Altbeständen, in Wohnräumen kommt mit der ESL-Mist wegen des furchtbaren Lichtspecktrums nicht in Haus, Bad ist auch Decke 4x 12V 35W Halogen, 18W Leuchtstofflampe im Spiegelschrank.

mago

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von mago » Di 5. Mär 2013, 09:13

Wer sein Haus/Wohnung mit Heatballs beheizt hat als Nebeneffekt noch Lichtabstrahlungen...

iro

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von iro » Di 5. Mär 2013, 09:57

Das Problem stellt sich hier noch einige weitere Jahre nicht. Es sind immer noch genügend 60W E27 matt sowie 25+40W-Kerzenleuchten vorrätig.

Mittlerweile ist auch eine Energiesparleuchte (mit Schwenkarmleuchter dran) in der Abstellkammer in Betrieb gegangen, dazu zwei 3W-IKEA-Schwanenhalsleuchten (9,99€, die Dinger sind klasse!) sowie ein mehrfarbiges 5m-LED-Band. Alles andere wird traditionell beleuchtet!

PowerAM

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PowerAM » Di 5. Mär 2013, 10:19

Wohnstube: 1x 36 W Leuchtstoffroehre (Osram warm white mit ~3000 K bei 1350 lm) mit elektronischem Vorschaltgeraet und Vorheizung als indirekte Beleuchtung auf der Schrankwand, dazu eine Stehlampe mit Deckenfluter und Leselampe. Die habe ich mit einem 3er-Cluster LED (2850 K bei ~400 lm und 6W mit E14) sowie einer Osram Duluxstar (2500 K bei 410 lm und 8 W mit E27) als Deckenstrahler bestueckt. Der Deckenstrahler wird als Grundbeleuchtung zum Fernsehen benutzt, die Leuchtstoffroehre bei benoetigtem richtig hellen Licht.

Flur: LED-Globe (~5500 K bei 190 lm und 2,2 W mit E27). Reicht von der Helligkeit fuer das Ankleiden und Anziehen der Schuhe. In der dunklen Jahreszeit lasse ich das Ding von meiner Heimkehr zur Wohnung bis zum Schlafengehen durchweg an. Das ist der Mehrwert der LED-Technik, die eine vorher eingesetzte 15 W-Gluehlampe ersetzte. Die kaltweisse Lichtfarbe ist zwar gruselig, reicht mir aber fuer den Flur vollkommen.

Kueche: 1x 36 W Leuchtstoffroehre (Osram warm white mit ~3000 K bei 1350 lm) mit elektronischem Vorschaltgeraet und Vorheizung als Deckenleuchte wenn viel Licht gebraucht wird. Als Beleuchtung beim Abendbrot eine ca. 50 cm lange LED-Eigenbauleuchte (Unterbau am Haengeschrank) mit je zwei Streifen warm- und kaltweissen LEDs. Lichtfarbe koennte mir noch etwas waermer sein. Die Helligkeit entspricht aber etwa der 18 W-Leuchtstoffroehre, die vorher dort montiert war.

Schlafstube: 3x 25 W Gluehlampen als Deckenleuchte fuer kurzzeitigen Lichtbedarf. Die Einschaltdauer liegt im Minutenbereich. Neben dem Bett eine Stehlampe mit rotem Stoffschirm und etwas aelterer 4 W-LED (E27, Lichtfarbe ungefaehr 'neutralweiss'). Blendfreies Licht vor dem Einschlafen und einzige vom Bett aus erreichbare Leuchte.

Arbeitszimmer mit Bastelecke: 3x 25 W Gluehlampen in der Deckenleuchte, ebenfalls fuer den kurzzeitigen Lichtbedarf. Einschaltdauer wieder im Minutenbereich. Arbeitsplatzbeleuchtung mit Schreibtischleuchte und 1x 15 W Energiesparlampe (irgendwas aelteres, Lichtfarbe etwa 'neutralweiss'). Dazu gibt es noch eine Stehlampe mit einer weiteren 15 W-Energiesparlampe gleichen Typs. Auf dem Fensterbrett gibt es eine etwas modifizierte LED-Solarleuchte mit doppelter Solarzellenanzahl und 1,3 Ah NiCd-Akku (R14 mit Loetfahnen). Versorgt sich auch an bewoelkten Tagen mit ausreichend Strom, alle paar Monate wird mit 'nem ordentlichen Ladegeraet mal das Programm 'Cycling' durchlaufen. Hat keine wirkliche Aufgabe, steht da nur zum Spass...

Bad: Zwei 3er-LED-Cluster (irgendwas in 'warm white' mit je 5,7 W) in der Trockenbauwand versenkt, strahlen parallel zur Decke und bringen an sich blendfreies Grundlicht. Zum Rasieren gibt es vom gleichen LED-Typ noch einen Strahler, der vom Spiegelschrank abwaerts ins Waschbecken leuchtet. Lichtfarbe dieser Dinger wirklich nah am Gluehlampenlicht und effektiv heller als die gleiche Leuchtenanordnung mit den zuvor verwendeten 20 W-Halogenlampen. Aber: Diese LED-Dinger werden auch ziemlich warm, ihren Alu-Kuehlkoerper heizen sie binnen 10 min auf eine Temperatur, bei der man sie nicht mehr anfassen kann. Mit dem Einschalten des Badlichts geht auch ein kleines Radio an, das in nicht aufdringlicher Lautstaerke die Brandenburgantenne vom nahen Sender Zehlendorf spielt.

Keller/Hausflur: Grundbeleuchtung in den Gaengen mit drei 'Bunkerleuchten' und 28 W-Halogenlampen in E27-Gluehlampenform. Wurde so im Auftrag des Vermieters kuerzlich neu installiert. Die dabei in meinem Keller eingebaute gleiche Leuchtenform war mir mit dem 28 W-Halogending zu dunkel, da ist jetzt eine 75 W-Lampe von Narva aus DDR-Produktion drin. Das Treppenhaus hat man von 2x 60 W Gluehlampe je Etage auf 2x 15 W Energiesparlampe umgeruestet. Ob die Dinger mit dem pausenlosen An- und Ausschalten lange machen werden?

Garage: 1x 25 W Gluehlampe direkt hinter dem Tor fuer kurzzeitigen Lichtbedarf, beispielsweise zum Einsteigen und Rausfahren. Dazu 2x 36 W-Leuchtstofflampen mit konventionellen Vorschaltgeraeten und Frigostart-Elektronikstarter mit sehr langer Vorheizzeit. Damit starten die Roehren auch bei zweistelligen Minusgraden noch zuverlaessig, wenngleich sie dann direkt nach dem Start auch kaum Helligkeit haben. Sie werden aber nur eingeschaltet, wenn man laengerfristig mehr Licht braucht, beispielsweise bei Arbeiten am Fahrzeug.


Gluehlampen unterschiedlicher Bauform und Leistungsklassen habe ich noch fuer die naechsten 20 Jahre vorraetig, verwende sie aber selbst nur noch dort, wo ihr Betrieb nur kurzfristig erforderlich ist und man schnell Licht ohne Wartezeit braucht. Rein theoretisch koennten viele durch LED-Lampen ersetzt werden, die kosten aber auch erstmal Geld in der Anschaffung. Allerdings habe ich die mittleren Leistungsklassen wie 40 oder 60 W fast nicht mehr. Wenn kurzzeitig viel Licht gebraucht wird, dann eben 'ne 75 W-Gluehlampe oder alternativ 'ne 25er, wenn's nicht so hell sein muss.

Alqaszar

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Alqaszar » Mi 6. Mär 2013, 13:14

Persönlich mag ich diese Gruselkabinett-Beleuchtung nicht, wie sie viele der handelsüblihen LED-Leuchten erzeugen. Energiesparlampen sind auch scheußlich, vom Licht her und wegen des Quecksilbergehaltes. Daher wird nun alles auf Halogenlampen umgestellt, die dann auch in E14/E27-Sockel gesteckt werden können, dimmbar sind, hell leuchten und ein angenehmes Licht abgeben.

Schon zu Glühlampenzeiten kam mir nichts unter 60 Watt ins Haus, außer in Leuchten, die zur Zierde oder Hintegrundbeleuchtung da sind.

Radio_DDR

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Radio_DDR » Do 7. Mär 2013, 21:12

Für die herkömmlichen Schraubsockel gibt es auch Adapter auf G9, wofür man nicht zwangsläufig auch die Glühlampen nehmen muss, sondern es gibt auch zwahlreiche LED-Varianten und verschiendenen Leistungen und Farbvarianten.

Ich zog letztes Jahr um und habe die Leuchten konsequent auf LED-Technik umgestellt. Deckenlampen in Flur und Bad, einen Strahler über dem Spiegel (Statt 50 W Halogen 4,5 W LED), Deckenlampe in der Schlafstube 4x 35 W Halogen(GU10) durch 4x 4,5 W LED ersetzt.
Stube auch LED zur "Grundbeleuchtung" und zuschaltbar 8x 33 W (G9), wenn man wirklich mal viel Licht braucht. Früher hatte ich dafür auf dem Schrank eine 36 W-T8-Röhre (KVG).
In der Küche sind 2x 18 W (865) Röhren mit Osram-EVG, sowie unterm Oberschrank eine T5-Röhre mit 13W.
Im Keller ist hingegen noch eine "richtige" Glühlampe. Da man deren Brennminuten im Monat an einer Hand abzählen kann, kann die auch noch einige Zeit so bleiben.

Spacelab

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Fr 8. Mär 2013, 12:12

Was sind denn das für ESLs die als "Quecksilberfrei" beworben werden? Im örtlichen Blödmarkt habe ich diese zum ersten mal gesehen und kurz darauf hatte auch ALDI Süd im Angebot. Das waren keine LEDs sondern ganz normale ESLs mit ihren gebogenen Röhren.

Ich habe im Flur 6 Halogen Spots (12 Volt 20 Watt) verteilt. Zum Schuhe und Jacke anziehen vollkommen ausreichend.

Im kleinen Büro habe ich lediglich 3x Halogen Einbauleuchten (12 Volt 20 Watt) in der Holzdecke verbaut. Für die oftmals stundenlange Computerarbeit ist dieses Licht für mich ideal. Denn ich habe festgestellt das ich besser am PC arbeiten kann wenn es um mich herum dunkler ist und der Monitor die hauptsächliche Lichtquelle darstellt.

Im Schlafzimmer habe ich an der Decke 3 Strahler mit ur-alten herkömmlichen 40 Watt Glühbirnen. Die Teile werden in den dunklen Monaten einmal am Abend für gerade mal 1 Minute eingeschaltet. Wenn überhaupt. Meistens genügt mir auf dem Weg von der Tür bis ins Bett das Licht der durchs Fenster scheinenden Straßenlaterne von gegenüber. Bei der Nutzung werden also die drei Glühbirnen noch 20 Jahre halten. :D

Auf dem Nachttisch am Bett habe ich eine alte Halogenlampe (12 Volt 10 Watt (Schalterstellung 1) oder 20 Watt (Schalterstellung 2)) stehen. Dank Schwanenhals kann ich diese so drehen wie ich sie gerade brauche.

In der Küche habe ich eine Leuchtstoffröhre. Philips Standardmodell bei der ich lediglich den Starter gegen einen "Schnellstarter" (so schnell ist der gar nicht :rolleyes: ) ausgetauscht habe weil mich nach dem Einschalten das flackern genervt hat. Für die Arbeitsplattenbeleuchtung habe ich noch eine zusätzliche kleinere Leuchtstoffröhre unter den Hängeschränken verbaut. Aber diese wird so gut wie nie genutzt. Die Röhre an der Decke macht in der kleinen Küche schon ziemlich hell.

Im Esszimmer habe ich eine Hängeleuchte über dem Tisch mit 3 Glühlampen (E27 Fassung). Dort kommen ESLs mit warm weißem Licht von Philips zum Einsatz von denen eine angeblich die Helligkeit einer herkömmlichen 60 Watt Birne erzeugen soll. Das ist zwar selbstverständlich nicht der Fall aber es ist ein sehr gastliches, angenehmes Licht bei dem wir schon viele lange Abende mit Freunden verbracht haben.

Im Wohnzimmer habe ich hinter der Gardienenleiste drei Leuchtstoffröhren angebracht. Die Teile sind schon recht betagt machen aber mit ihrem kalt weißen Licht sehr hell. Diese werden aber nur eingeschaltet wenn geputzt wird. Ansonsten ist die Beleuchtung der Glasvitrine eingeschaltet. Dort tun 4 ESLs von Philips mit pissgelbem Licht und E14 Sockel ihre Dienst. Mehr Licht benötige ich dort nicht.

Im Badezimmer habe ich eine Deckenlampe mit 4 Halogenspots (diese Teile wo der Reflektor gleich mit dran ist) und über den Spiegel noch mal 2 von diesen Dingern. Die Teile habe ich bewusst kräftig ausgewählt da ich es im Badezimmer hell brauche. Rasieren oder Waschen mit so einer trüben Funzel im Badezimmer wie bei einer Freundin geht gar nicht.

Leuchtstoffröhren habe ich im Keller (ich nenn es mal Neutralweiß) und in der Garage (Kaltweiß). Beide haben elektrische Vorschaltgeräte und hatten auch neulich bei -16° keine nennenswerten Schwierigkeiten gemacht. Aber die im Keller ist eh nicht lange eingeschaltet und die in der Garage so gut wie gar nicht.

elchris

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von elchris » Fr 8. Mär 2013, 12:53

Im Badezimmer sind Halogenspots im Alibert, das reicht locker.

Im Flur konventionelle 40W Glühbirnen.

In der Küche ganz normale 60W Glühbirnen.

Im Zimmer an der Decke Halogenstrahler und für gemütliches Licht eine Standleuchte mit 3*40W Glühbirnen.

ESL hab ich an allen Punkten, wo es vom Sockel her geht probiert - nein danke, ich lasse mir, wenn ich benötige, Glühlampen aus Südosteuropa mitbringen...

Nohab

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Nohab » Fr 8. Mär 2013, 15:05

Spacelab hat geschrieben: Was sind denn das für ESLs die als "Quecksilberfrei" beworben werden?
Die sind nicht quecksilberfrei.
Das ist sehr wahrscheinlich das gleiche, was Megaman schon länger anbietet, nämlich gebundenes Quecksilber(Amalgam),
allerdings nicht unter der irreführenden Bezeichnung 'Quecksilberfrei.
Das heißt schlicht und ergreifend, daß beim Bruch kein flüssiges Quecksilber frei wird.
http://www.megaman.de/oekodesign/umwelt ... ce30809511

PhanTomAs

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PhanTomAs » Fr 8. Mär 2013, 16:23

So eine ESL mit gebundenem Quecksilber hab ich auch. Allerdings braucht die bestimmt 3 Minuten, bis sie ihre volle Leuchtkraft entwickelt. Beim Einschalten ist sie noch dunkler als eine Kerze. Aber da die nicht in einer Hauptlampe ist, macht mir das nichts aus.

Letztens wollte ich meine Halogenspots gegen welche mit LED austauschen. Allerdings hab ich im Internet in diversen Foren gelesen, dass das bei G5.3/12V dem Trafo nicht gut tut, wenn da statt 4x35W nur noch 4x7W Strom gezogen wird. Angeblich flimmern die LEDs dann, und der Trafo geht im schlimmsten Fall kaputt.
Kann mich da mal jemand genauer aufklären.

Spacelab

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Spacelab » Fr 8. Mär 2013, 16:31

Meine Philips Leuchten haben auch dieses gebundene Quecksilber und benötigen knapp 60 Sekunden bis zur vollen Helligkeit. Die Megaman dürften auch so in dem Rahmen liegen.

Nohab

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von Nohab » Fr 8. Mär 2013, 21:16

PhanTomAs hat geschrieben: Allerdings hab ich im Internet in diversen Foren gelesen, dass das bei G5.3/12V dem Trafo nicht gut tut, wenn da statt 4x35W nur noch 4x7W Strom gezogen wird. Angeblich flimmern die LEDs dann, und der Trafo geht im schlimmsten Fall kaputt.

Es kommt darauf an, ob es ein konventioneller Trafo ist oder ein elektronischer Trafo.
Elektronische Trafos brauchen eine ohmsche Mindestlast, hier sollte das Datenblatt Auskunft geben,
sonst den Hersteller befragen. Konventionelle Trafos (die dicken schweren Teile von früher)
brauchen keine Grundlast und haben auch keine Probleme mit Halbleiterlasten.

PowerAM

Re: Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Beitrag von PowerAM » Fr 8. Mär 2013, 22:30

Konventionelle Halogentrafos sind aber i. d. R. ungeregelt. Mit abnehmender Last steigt deren Sekundaerspannung. Bereits eine defekte Halogenlampe liess die Spannung so ansteigen, dass die verbliebenen mit Ueberspannung betrieben werden und vorfristig ausfallen koennen. LED-Spots sind hier in Gefahr, zudem ist die Ausgangsspannung oftmals auch nicht gleichgerichtet. Einige LED-Spots haben interne Spannungsregler und laufen dann meist auch mit Wechselspannung.

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