Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

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WiehengeBIERge

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von WiehengeBIERge » Mi 23. Apr 2014, 21:59

Also eigentlich 701,344 Volt :eek:

PowerAM

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von PowerAM » Mi 23. Apr 2014, 22:10

Warum?

hegi_ms

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von hegi_ms » Mi 23. Apr 2014, 22:14

Spitze, Spitze!

B.Zwo

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von B.Zwo » Mi 23. Apr 2014, 23:05

WiehengeBIERge hat geschrieben: Von 6 Glühlampen brennen hier nur noch 3.
Ist doch nichts Neues, damals mussten auch die Zimmer verdunkelt werden.

PowerAM

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von PowerAM » Do 24. Apr 2014, 06:59

[center]"Der [...]Sender Berlin schaltet wegen der Annäherung feindlicher Flugzeuge ab.
Wir bitten unsere Hörer, ihr Empfangsgerät auf einen anderen deutschen Sender einzustellen."
[/center]

Wolfgang R

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Wolfgang R » Mo 5. Mai 2014, 11:27

Breaking News: Die Fernseh-Beleuchtung (ein kleines 15W-E14 Glühobst in konventioneller Ausführung) hat am Samstag abend, kurz vor dem Musikantenstadl (das wir dank anwesender Übernachtungsgäste Ü80 auch vollumpfänglich anschauten - Michelle gegen Ende der Veranstaltung war der einzige Lichtblick, zum Glück waren meine Biervorräte ausreichend dimensioniert) seinen Dienst quittiert.

Dank der verbraucherfreundlichen Öffnungszeiten des örtlichen SB-Warenhauses mit den vier in roter Farbe gehaltenen Buchstaben fand sich schnell Ersatz:

Eine Osram LED Star T26 in 1,5W in warmweiss



Testresultat: Die Lichtfarbe dieses Leuchtmittels entspricht exakt dem des vorherigen konventionellen Leuchtmittels. Lediglich das matte Glas ist als Unterscheidungsmerkmal zum bisherigen Leuchtmittel mit klarem Glas auszumachen.

Die Lampe ist sofort nach dem Einschalten betriebsbereit und die Leuchtkraft ist identisch.

Somit 5 Sterne für die Osram LED Star T26 in 1,5W in warmweiss, die von mir als vollständiger Ersatz für eine herkömmliche Glühlampe ausgezeichnet wird, sofern man nicht dimmen will


Einsparung zukünftig (immerhin): 13,5W


Ich denke nun ernsthaft darüber nach, die Flur-Beleuchtung auch gegen LED zu wechseln


Historie der Flur-Beleuchtung:

- 3x Spots in E14 mit 40W konventioneller Beleuchtung (120W)

Wegen Defekte der ursprünglichen Leuchtmittel sukkzessive ausgetauscht bis Endausbaustand 2013:

- 3x Halogen Spot E14 28W (84W - Einsparung: 36W)

Dann kam die letzte Stromabrechnung :hot:

Einleitung von sofortigen Sparmaßnahmen unbedingt erforderlich!

- Deaktivierung von 2 Halogen Spot E14 28W (so lange drehen, bis sie nicht mehr leuchten)
- Ersatz eines Sports gegen eine ESL warmweiss E14 8W (war noch "auf Lager" )
- Gesamtenergiebedarf im Moment: 8W, was eine Einsparung von 76W bedeutet

Nachteile:

- erheblicher Leuchtkraftverlust
- Lampe braucht zu lange, bis sie endgültige Helligkeit erreicht
- Für die häufigen Schaltvorgänge im Flur imho ungeignet

Ich denke nun über die LED Star 50 in warmweiss nach - mit 3,5 W Leistungsaufnahme gibt sie die gleiche Helligkeit wie ein konventionelles Leuchtmittel mit 40W ab (mir würde auch 25W reichen, das gibt's aber vom großen Markenhersteller scheinbar nicht). Dazu auch schön warmweiss.

Somit käme ich auf 11,7W, was immer noch eine Einsparung von 72,3W im Vergleich zu Halogen und sogar im Vergleich 108,3W zu konventionellen Leuchtmitteln bedeutet.

Vorteile:

- Verhält sich wie Halogen / Konventionelle Leuchtmittel
- Gleiche Helligkeit wieder hergestellt
- Kein Quecksilber


Wie sich die Reflektor-LED-Lampe schlägt, werdet ihr in Kürze erfahren!

Weitere Einsparmaßnahmen:

Das Treppenhauslicht (eine matte(!) Glühbirne in 60W - was für eine Verschwendung) muss auch unbedingt gegen LED getauscht werden.

Eine ESL kommt wegen der häufigen Schaltvorgänge nicht in Frage, Halogen überlebte an der Stelle nie lange (warum auch immer - sie brannten immer recht schnell durch).

Deshalb wurde die von den Vorbesitzern übernommene matte 60W-Glühlampe wieder montiert. Sie brennt schon seit den 70ern und geht einfach nicht kaputt. Wir haben hier aber auch 229V, also ziemlich genau das, wofür die Glühlampe ausgelegt ist.

Dennoch ist ihre Zeit jetzt abgelaufen, sie braucht einfach zu viel!


Ich denke an einen Ersatz gegen eine LED STAR CLASSIC A 60 10 W (warmweiss) nach. Wäre eine Einsparung von 50W. Ggf. würde sogar die 7W Variante reichen, die immerhin 40W entspricht.

Auch hier wird es wohl bald ein Testresultat geben.


Weitere ToDos:

- Aussenbeleuchtung mit Bewegungsmelder (3x 40W, eine Lampe schon umgerüstet auf Halogen 28W)
- Dunstabzugshaube (2x 25W)
- Küche (nicht viel zu holen, ESL mit ca. 15W)
- Esszimmer (4x 25W Halogen hochvolt)
- Wohnzimmer (4x ESL 12W)


Im Bad werkelt, der Hausdame geschuldet, eine Halogen-Lampe im herkömmlichen E27-Sockel mit ca. 75W, damit der Schminkvorgang bei genügend Licht möglich ist. Brennt recht selten, ein Ersatz würde nur gegen ein entsprechend Leuchtstarkes LED-Produkt erfolgen können.

Soweit meine Energiesparversuche :)

Wolfgang

Spacelab

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Spacelab » Mo 5. Mai 2014, 11:50

Ein Freund wohnt in so einem "Wohnbunker" mit mehreren Stockwerken. Der Hausmeister dort hat vor kurzem die ur-alten Lampen mit traditionellem Glühobst gegen Leuchtstoffröhren ausgewechselt. Aber entweder hat er die Teile noch im Keller gefunden oder man bekommt tatsächlich noch solche Teile zu kaufen die zuerst noch X mal aufflackern bevor sie durchgehend leuchten. :rolleyes: Wenn man neben der Haustür den Lichtschalter drückt und es flackert bis in den fünften Stock rauf kommt man sich vor wie in einer Fabrikhalle. :sneg: Mal davon abgesehen kann ich mir auch nicht vorstellen das man da unterm Strich viel Geld einspart. Ich hab mal gelesen das solche Leuchtstoffröhren gerade beim starten recht viel Strom benötigen und das flackern beim Einschalten ist der Haltbarkeit auch sicherlich nicht gerade förderlich.

Mc Jack

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Mc Jack » Mo 5. Mai 2014, 13:06

Sowas gibt es sogar fabrikneu im Laden zu kaufen, genauer gesagt in jedem Baumarkt.
Die superbillig-Komplettsets für deutlich unter 10€ bringen solche Hurra-Röhren gleich mit.
Ich hatte so ein Teil in meinem Bastelkeller. Nach geschätzt 20 Stunden fing die Röhre an, unerträglich zu flimmern. Die Suche nach einem Herstellerlogo verlief übrigens erfolglos....Nachdem ich eine Osramröhre, die etwas mehr als die Gesamtanschaffung gekostet hat eingebaut hatte, war der Spuk vorbei. Die Röhre hat jetzt locker über 200 Stunden auf der Uhr und flimmert trotzdem kein bißchen.

Wolfgang R

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Wolfgang R » Mo 5. Mai 2014, 13:41

Leuchtstoffröhren eigenen sich, genau wie Energiesparlampen (richtig gesagt Kompakt-Leuchtstoffröhren) nicht für Orte, an denen häufig geschaltet wird. Also im Treppenhaus, wenn nicht gerade dauer-Beleuchtung herrscht, überhaupt nicht.

Die günstigen Leuchtstoffröhren-Lampen sind noch mit konventionellem Vorschaltgerät. Wenn dort nicht ein Soft-Starter verbaut ist, flackern die Lampen beim Start. Sowas wird dort vermutlich nun verbaut sein.

Das geht auf die Lebensdauer der Röhren.

Ein Soft-Starter - wie schon gesagt - hilft. Der "glüht" die Lampe erst mal durch, bevor er sie startet. Der kostet jedoch so viel wie das billig-Komplettset.

Ich würde elektronische Vorschaltgeräte jedoch gänzlich bevorzugen. Nur solche Lampen kosten deutlich mehr.

Im Treppenhaus würde ich heutzutage ausschließlich LED-Leuchtmittel montieren.

Das geht (gerade auch) in diesen alten Leuchtstofflampen. Der Starter wird gegen einen Brücken-Starter ersetzt und das Leuchtmittel gegen eine LED-Röhre.

Vielleicht will der Hausmeister erst die alten Röhren verballern, bevor er dann auch LED-Röhren umsteigt? Wahrscheinlich aber eher irgendein "Depp", der gelesen hat: Glühlampen gibt es bald nicht mehr. Mhhhh....da muss ich was machen.

Wolfgang

Spacelab

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Spacelab » Mo 5. Mai 2014, 13:57

So wie mir erzählt wurde muss das eher so ein Mensch sein der zu der Gattung "Dummgeizig" zählt. Der schraubt also lieber alle 2 Monate ne neue Röhre rein als einmal was ordentliches zu kaufen und dann auf lange Sicht ruhe zu haben. So ne No-Name Röhre ausm Baumarkt ist ja soooo schön billig. :rolleyes:

PowerAM

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von PowerAM » Mo 5. Mai 2014, 16:36

@ Wolfgang: Vergiss Halogen, die "Hochvolt"-Dinger halten bei uns noch weniger als bei dir. 245 bis 248 V sind es hier. Bei LEDs habe ich immer die Generationen gekauft, die gerade als veraltet galten. Die mit irgendwas um 60 einzelnen LEDs beispielsweise. Gibt es inzwischen nur noch als Restposten und die erreichen auch nicht die Helligkeit der Top-Modelle, bei denen es eher ein Lotteriespiel ist, ob bzw. wie gut der Hersteller die thermische Koppelung an den zwingend erforderlichen Kuehlkoerper ausgefuehrt hat. Alles bis einschliesslich "Superflux" ist ohne Kuehlung bei gesundem Betriebsstrom auch ohne Kuehlkoerper haltbar.

Meinen Flur erhellt ein fruehes 1,3 W LED-Ding, leidet kaltweiss. Ist aber egal, es wirkt hell genug. Im Winterhalbjahr mache ich das Ding mit dem Heimkehren vom Dienst an und mit dem Schlafengehen aus. Kueche und Stube erhellen fuer laenger gebrauchtes "viel Licht" warmweisse 36 W-Leuchtstoffroehren von Osram, kurzfristigen Lichtbedarf decken Eigenbauleisten mit LEDs in Mischbestueckung warmweiss, kaltweiss sowie je ein paar gelben, gruenen und roten LEDs. Alles "Superflux", Lichtfarbe perfekt und durch die indirekt strahlende Montage faellt auch die Mischbestueckung nicht auf. Mit einer 18 W-Leuchtstoffroehre ist die Lichtausbeute vergleichbar. Die Leuchte am Bett ist mit einer 5 W-Gluehlampe ausreichend hell, gibt's noch fuer Aussenlichterketten. Blendet auch direkt nach dem Aufwachen nicht.

Radio_DDR

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Radio_DDR » Do 8. Mai 2014, 20:58

In unserer Tiefgarage sind auch normale T8-Röhren mit KVG, welche über zahlreiche (parallelgeschaltete) Bewegungsmelder aktiviert werden. Aus Gründen der Einsparung wurden die Zeiten jedoch in den Berich < 1 Minute gestellt und die Brenndauer praktisch nur durch fahrende Fahrzeuge oder Personenbewegungen bestimmt und somit ein sehr ungünstiges Verhältnis Brenndauer : Schaltzyklen erreicht. Die Starter sind nach und nach verbraucht und die Leuchtmittel zünden oft erst wenige Sekunden vor "Brennschluß". Trotz weniger Brennstunden sind die Röhren komplett schwarz am Ende und geben in der Mitte kaum Licht ab - sind also nicht einmal eingebrannt. Wie lange ein (gutes) EVG sowas mitmacht, ist fraglich, aber auf Dauer sicher wirtschaftlicher, weil die Leuchtmittel und Starter auf Dauer doch teurer sein dürften.

Marc_RE

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Marc_RE » Fr 9. Mai 2014, 08:30

Bei uns in der Firma ist alles auf EVG umgerüstet. Die Lampen halten jetzt länger als die EVGs. Die sind teilweise schneller kaputt als früher die Lampen. Brenndauer 9-10 Stunden pro Tag, an einem Stück.

hegi_ms

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von hegi_ms » Fr 9. Mai 2014, 17:24

Gestern habe ich beobachtet, dass eine Hochvolt-LED-Lampe ständig aufblitzt, wenn eine Bohrmaschine im gleichen Raum benutzt wird. Vermutlich wird in der Lampe ein Kondensator als Vorwiderstand benutzt, der für die induktiven Spannungsspitzen der Bohrmaschine eine geringere Impedanz hat als für saubere 50 Hz. So wird das nichts mit 15 000 Betriebsstunden bei LED-Lampen!

Radio_DDR

Re: Zimmerbeleuchtung vor dem Aus?

Beitrag von Radio_DDR » Fr 9. Mai 2014, 17:26

Für "Dauerbrenner" sind teilweise Kaltstart-EVGs ("Rapid") im Betrieb wegen der wegfallenden Heizung günstiger. Bei vielen Brennstunden bzw. Dauerbetrieb und sehr wenigen Starts gibt es keinen höheren Verschleiß durch Kaltstart.

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