Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

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PowerAM

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von PowerAM » Mi 19. Okt 2016, 06:14

Seit gestern steht der Swift auf seiner Winterbereifung herum. :sozusagen:

DH0GHU

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von DH0GHU » Mi 19. Okt 2016, 09:41

HeibelA hat geschrieben: Anfang November kommen die Winterreifen drauf. Ich habe es erst einmal hier in München erlebt, dass Ende Oktober schon der Schnee kam. Dann bleibt das Auto eben in der Garage und ich fahre mit der MVG. Ich brauche das Auto ja beruflich nicht.
Ohhhh... ich bin vor ein paar Jahren schon mal gegen Ende der ersten Oktoberhälfte im Münchner Süden (Ab ca. Harras, weiter über die A95 bis nach Starnberg) durch Schnee gefahren.

Radio_DDR

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Radio_DDR » Mo 24. Okt 2016, 17:01

Es kommt immer auf die Region an. Man kann nicht das alpennahe Oberbayern mit dem Flachland des Nordens 1:1 vergleichen.

UlliBG

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von UlliBG » Di 25. Okt 2016, 19:55

Hier im Harz fahren die meisten meißten die Winterreifen, von O Bis O. Bedeutet von Oktober bis Ostern.

PowerAM

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von PowerAM » Di 25. Okt 2016, 20:04

Der Fabia meiner rumaenischen Nachbarn bekam seine Stahlfelgen mit serbischen Winterreifen angeschraubt.
Originalzitat: "Serbien hat richtigen Winter. Die wissen, was man dann braucht."

Jassy

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Jassy » Mi 26. Okt 2016, 10:53

Also meins steht fröhlich auf Sommerreifen.. Ich lass mich ruhig bis Silvester zeit, so kalt ist es derzeit noch nicht.

DH0GHU

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von DH0GHU » Mi 26. Okt 2016, 11:06

Radio_DDR hat geschrieben: Es kommt immer auf die Region an. Man kann nicht das alpennahe Oberbayern mit dem Flachland des Nordens 1:1 vergleichen.
Sicher, aber HeibelA, auf den ich geantwortet habe, wohnt ja im erwähnten München.
Auch im Flachland kann es durchaus schon im Oktober Wintereinbrüche geben, ich habe das auch am Oberrhein schon mal erlebt, allerdings in der letzten Oktoberdekade.
Wer bis Ende Oktober keine Winterreifen drauf hat, sollte das wirklich nur dann so tun, wenn er ganz sicher ist, bei eventuellem Schneefall auch mal ein paar Stunden (länger bleibt er im Flachland dann ja nicht liegen) aufs Auto verzichten zu können.

Ich bins echt Leid, wegen irgendwelcher Idioten, die meinen, das wäre nur blabla, im Stau zu stehen... Da fehlt leider eine Basis für ein Privatklagerecht, um solchen Typen (z.B. auch Spediteuren, die ihre LKWs im Winter auf Sommerreifen fahren lassen, oder Verleihfirmen...) auch Verdienstausfälle, Freizeitverlust, geplatzte Geschäftstermine etc. in Rechnung stellen zu können.

PowerAM

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von PowerAM » Mi 26. Okt 2016, 11:14

Warum fehlt dir ein Privatklagerecht? Wenn dir ein konkret belegbarer Schaden entstanden ist und der Verursacher greifbar ist, sehe ich durchaus eine Klagemoeglichkeit.

Einige Kilometer weiter noerdlich gab es am Morgen ueberfrorene Strassen...;)

Chief Wiggum

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Chief Wiggum » Mi 26. Okt 2016, 11:25

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Wie recht sie doch haben....

DH0GHU

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von DH0GHU » Mi 26. Okt 2016, 12:55

PowerAM hat geschrieben: Warum fehlt dir ein Privatklagerecht? Wenn dir ein konkret belegbarer Schaden entstanden ist und der Verursacher greifbar ist, sehe ich durchaus eine Klagemoeglichkeit.
Ich habe überhaupt nicht vor, so ne arme Sau, die falsche Reifen drauf hatte, zu verklagen, nur weil ich Zeit verliere. Aber wenn sowas drohen würde, gäbs weniger Leute, die das einfach riskieren...

Radio_DDR

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Radio_DDR » Mi 26. Okt 2016, 16:41

Dann müsste man vielerorts auch den Salzverteildienst verklagen, der jedes Jahr größere Mengen, z.T. volkommen unabhängig von Bedarf, Notwendigkeit und Witterung auf die Fahrwege schüttet und so Korrosion an Fahrzeugen und Bauwerken forciert. Hoher Schnee wird nicht geräumt, sondern nur mit Unmengen Salz zu einer Matschpampe, wo selbst Winterreifen nur noch bedingt was nützen. Ebenso wird bei trockener Witterung, egal ob trockene Kälte oder frostfreier Witterung mehrfach täglich in höchster Dosis Salz und Lauge verklappt. Mit umweltgerechten Winterdienst hat sowas nichts zu tun, wo gleichzeitig Bürgern das Salzen nur im worst case (Blitzeis) erlaubt ist.

PowerAM

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von PowerAM » Mi 26. Okt 2016, 17:06

Hiesige Gemeidesatzung untersagt Anwohnern das Verwenden von Tausalz auch dort, wo der Winterdienst auf sie abgewaelzt wurde. Schnee und Eis muessen mechanisch beseitigt werden. Ist eine Vereisung damit nicht zu beseitigen, dann darf abstumpfendes Streugut verwendet werden. Namentlich genannt wurden Splitt und Kies. Das Streugut ist sofort wieder zu beseitigen, wenn die Gruende fuer das Ausbringen nicht mehr vorliegen.

Dagegen wird vom Bauhof der Gemeinde durchaus Salz ausgebracht. Seit vergangenem Jahr i. d. R. als Beimischung zu Kies, der hier zum Hauptstreumittel geworden ist. Wegen der aufwendigen Beseitigung soll Splitt nur noch im Notfall eingesetzt werden. Viel davon landete in Gruenflaechen und war dort kaum noch rauszukriegen.

Anonymer Teilnehmer

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Anonymer Teilnehmer » Mi 26. Okt 2016, 22:41

DH0GHU hat geschrieben:
Radio_DDR hat geschrieben: Es kommt immer auf die Region an. Man kann nicht das alpennahe Oberbayern mit dem Flachland des Nordens 1:1 vergleichen.
Sicher, aber HeibelA, auf den ich geantwortet habe, wohnt ja im erwähnten München.
Auch im Flachland kann es durchaus schon im Oktober Wintereinbrüche geben, ich habe das auch am Oberrhein schon mal erlebt, allerdings in der letzten Oktoberdekade.
Wer bis Ende Oktober keine Winterreifen drauf hat, sollte das wirklich nur dann so tun, wenn er ganz sicher ist, bei eventuellem Schneefall auch mal ein paar Stunden (länger bleibt er im Flachland dann ja nicht liegen) aufs Auto verzichten zu können.

Ich bins echt Leid, wegen irgendwelcher Idioten, die meinen, das wäre nur blabla, im Stau zu stehen... Da fehlt leider eine Basis für ein Privatklagerecht, um solchen Typen (z.B. auch Spediteuren, die ihre LKWs im Winter auf Sommerreifen fahren lassen, oder Verleihfirmen...) auch Verdienstausfälle, Freizeitverlust, geplatzte Geschäftstermine etc. in Rechnung stellen zu können.
Ich kann Dir versichern dass dies auf den ganz hohen Norden nicht zutrifft! Einzelfälle bleiben die Ausnahme aber von der Definition eines Wintereinbruches ist vor Ende November nicht zu rechnen.
Ich erinnere mich dass es einmal um den 20.11. geschneit hat, das müsste 1994 gewesen sein. Zudem gab es 2010 ein recht eisiges letztes Novemberdrittel. Das wars im Groben und Ganzen. :D

Erich Hoinicke

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von Erich Hoinicke » Mi 26. Okt 2016, 23:58

Digitaliban hat geschrieben:Einzelfälle bleiben die Ausnahme aber von der Definition eines Wintereinbruches ist vor Ende November nicht zu rechnen.
>Stimmt< ;)

Meine Winterreifen erwarte ich in 3 Tagen mit einem 20 Jahre alten Mazda dazwischen. Es wäre der dritte 323, der mich für ein paar kalte Monate zuverlässig durch den Winter bringen wird...

DX OberTShausen

Re: Winterreifen runter, Sommerreifen rauf?

Beitrag von DX OberTShausen » Sa 5. Nov 2016, 16:50

Ich hab nun auch endlich umgerüstet. Der Winter kann kommen ;)

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