Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

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Wrzlbrnft

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Wrzlbrnft » Sa 4. Feb 2006, 22:57

Heieiei... jetzt aber mal ernsthaft, hat man denn mit Tempo 80 wirklich so extrem viel länger als mit den sonst erlaubten 120 km/h? Ist schließlich auch nur für einige Tage. (vsl. Mittwoch gibt's nen Wetterumschwung)

DX-Fritz

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von DX-Fritz » Sa 4. Feb 2006, 23:05

Ich hab gestern einen Bericht im TV gesehen, in dem erwähnt wurde, dass ein LKW im Schnitt mehr Schadstoffe ausstößt als 1000 Kat-PKWs. Vielleicht sollte man das Übel an diesem Punkt angehen.

PeterSchwarz

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von PeterSchwarz » Sa 4. Feb 2006, 23:29

Für einen kleinen Kanton wie Schaffhausen wärs doch fast besser, sie würden eine Mindestgeschwindigeit von 180km/h einführen. Dann wären alle schon nach 2 Minuten wieder draussen und es würde weniger Feinstaub hängen bleiben....oder begehe ich da jetzt einen fatalen Denkfehler??? ;-)

Rosti 2.0

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Rosti 2.0 » So 5. Feb 2006, 09:50

Jupp Peter das ging mir soeben auch durch den Kopf: Was sollen diese Übetriebenen 80 denn effektiv bringen? Die Autos sind langsamer, sie verblasen damit doch an einer Stelle viel mehr von diesem "ominösen" Feinstaub. Möglicherweise gibt es bei diesem übertriebenen Tempolimit im Berufsverkehr sogar Stau? Wer weiß... Zuviel des guten ist manchmal vielleicht auch schlecht :rolleyes:

Hagbard Celine

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Hagbard Celine » So 5. Feb 2006, 13:30

Da rächt es sich eiskalt, dass der Trend zum Rußpartikelfilter jahrelang völlig verschlafen wurde. Im Jahr 2000 hat Peugeot sein FAP-System im Peugeot 607 zuerst eingeführt. Inzwischen gibt es das sogar im Peugeot 206 mit 109-PS-HDi-Motor.

Alle anderen Hersteller haben den Trend zumindest bis 2005 verschlafen. Von der staatlichen Subventionierung der Nachrüstfilter der Firmen HJS und Twin-Tec ganz zu schweigen...

Rosti 2.0

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Rosti 2.0 » So 5. Feb 2006, 13:36

Rußpartikelfilter, G-Kat was auch immer... Das frisst ne Menge Leistung, so verbrät man mehr Sprit, Folge: Mehr Abgassaustoß. Toll irgendwie drehen wir uns im Kreis...

PowerAM

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von PowerAM » So 5. Feb 2006, 14:51

Meine Rede! Sparsame Motoren sind effizienter Umweltschutz! Wer wenig verbrennt, der produziert auch wenig Abgas.

In meinem Auto ist ein nachgerüsteter Rußpartikelfilter von www.remus.at drin. Gekauft vor 1 Jahr, einbauen und abnehmen lassen. Ich habe für Material und Einbau rund 550 EUR bezahlt. Und ich gehe davon aus, daß sich der Preis verdoppelt, sobald es gesetzlich gefordert wird und die Leute reihenweise nachrüsten lassen.

Mehrverbrauch ist nicht feststellbar bzw. unterhalb der Meßgrenze. Dafür fiel der serienmäßige Oxi-Kat weg. Abgasgegendruck dürfte sich nicht groß verändern. Freibrennen tut sich das Ding normal so alle 1 - 2 Wochen durch Anhebung der Abgastemperatur (Gemischanfettung). Als ich im letzten Jahr regelmäßig nach Münster gefahren bin hat sichd das Ding über einen Zeitraum von fast 3 Moanten ein einziges Mal freibrennen wollen.

PeterSchwarz

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von PeterSchwarz » So 5. Feb 2006, 19:33

"effektiv" (hupp, da war es wieder, dieses Wort, hat da nicht CBU Copyright drauf???) nur Politik, sonst nix!!!!!!!!!!!

zerobase now

Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von zerobase now » Di 21. Feb 2017, 13:43

Jetzt macht Stuttgart ernst. AB 2018 heisst es bei Feinstaubalarm bei Dieseln die nicht der Euro 6 Norm entsprechen. Wir müssen leider draussen bleiben. Finde ich gut, dass hier endlich mal einer die Vorreiterrolle übernimmt. Hoffentlich folgen bald andere Städte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stut ... 35604.html

PAM
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Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von PAM » Sa 29. Dez 2018, 20:13

Heuer droht in der Neujahrsnacht Windstille und vielerorts soll sich Nebel bilden. Sollte man privates Silvesterfeuerwerk vielleicht besser verbieten? Die Feinstaubwerte schießen in der Neujahrsnacht jedenfalls durch die Decke.

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Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Chief Wiggum » Sa 29. Dez 2018, 20:37

Früher sind ja auch Millionen Menschen in Deutschland an jedem Silvesterabend verstorben aufgrund des ganzen Feinstaubs. Also wirklich, am besten alles verbieten :gruebel:
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Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von PAM » Sa 29. Dez 2018, 21:14

Fangt in Berlin an! :opa:

Chief Wiggum
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Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Chief Wiggum » Sa 29. Dez 2018, 21:23

Genau. Sollen doch die Spinner alle nach Brandenburg raus um zu böllern :rp:
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Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von iro » So 30. Dez 2018, 15:00

Erst mal Vulkanausbrüche verbieten. Danach können wir über die Knaller reden....

Dudelsack
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Re: Die Inversionswetterlage und Feinstaub&Co

Beitrag von Dudelsack » So 30. Dez 2018, 16:58

Wohnt hier zufällig jemand in der Eifel und kann mal nachsehen, ob die Schlote schon mit Rußpartikelfiltern ausgestattet wurden? Zwar sind diese schon lange erloschen, aber man kann ja nie wissen. Und schließlich sind sie schon vor über 50000000 Jahren entstanden, wo natürlich noch niemand von den heutigen Abgasnormen wissen konnte. :D
Doch zurück zum eigentlichen Thema (soweit man in einem OTForum von einem eigentlichen Thema sprechen kann) In Stuttgart, wo ich mich des Öfteren aufhalte, ist die Feinstaubproblematik ein großes und fast allgegenwärtiges Thema. Tatsächlich muss ich sagen, dass die Luft, egal wo ich vorher gewesen bin ganz anders riecht, als in Stuttgart. Das merke ich immer, wenn ich dort aus einem Auto steige.
Andererseits muss man aber sagen, dass die Messstation am Stuttgarter Neckartor, die diese katastrophalenFeinstaubwerte misst, die dann durch die Nachrichten wandern und das sofortige Ausrufen eines Feinstaubalarms zur Folge haben, auch relativ ungünstig steht. Sie ist direkt an einer Hauswand angebracht, die zu allem Überfluss auch noch in einem großen Industriegebit mit vielen Schornsteinen steht. Die Autos, die dort vorbeifahren, sind also womöglich nicht das einzige Problem an dieser Stelle.
Nun werden ab übermorgen keine Dieselautos bis Euro 4 mehr in die Innenstadt dürfen und alle darüber auch nur solange, bis wieder Feinstaubalarm ausgerufen wird. Und das kommt in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt wirklich nicht alzu selten vor.
Erst vor kurzer Zeit war es wieder soweit. Allerdings fand am selben Tag auch eine lange Einkaufsnacht stadt, deren Abschluss mit einem gigantischen Feuerwerk gefeiert wurde. Das grenzt dann schon wieder fast an einen Schildbürgerstreich. :rolleyes:

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