Da kann man für wenig Geld Korrosionsschutz (Fernox F1 etc) reinkippen, dann sollte da nicht mehr viel passieren. Wenn da bislang immer nur wenig Frischwasser nachgefüllt wurde, gibts auch nur wenig frischen Sauerstoff. Und der wird bei Öl/Gas eh im Winter rausgekocht und landet im Luftabscheider.DH0GHU hat geschrieben: ↑So 30. Nov 2025, 21:29Die Frage ist, ob man >50 Jahre alte Rohre wirklich drin lassen will? Ich stehe gerade vor genau der gleichen Frage. Einleitungssystem, Verrohrung aus den 70ern. Wärmepumpenhersteller, aber auch viele "die sich auskennen", inklusive einzelner Leute, die das gemacht haben, sagen "geht". Andere sagen wiederum: Irgendwann säuft Dir das ab. Der ängstliche Immobilienbesitzer wird dann vermutlich alles tauschen. Wenn Geld keine Rolex spielt, wäre das ja auch die beste Variante: Altes raus, Fußbodenheizung rein. Dann ist man aber auch gleich mal in Summe 100k los.
Was man übrigens auch machen kann (und das deutlich günstiger als eine FBH) wäre eine Wandheizung. Also Schlitze (20-30cm Abstand) in eine Innenwand (Mauernutfräse, staubt, geht aber bei Ziegel recht schnell), FBH-Mehrschicht-Rohr reinklemmen, verputzen. Und diese Schlange dann in den RL vom HK einschleifen. Für "Verbrennerheizungen" senkt das schon die RL-Temperatur und erhöht so die Brenntwerteffizienz. Bei WPs bringt allein schon die Strahlungswärme einer 25-30Grad RL-warmen Wand eine Menge, weil die reale Raumtemperatur dann sogar niedriger sein kann, ohne dass man friert.