Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

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Georg A.
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von Georg A. »

DH0GHU hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 21:29
Georg A. hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 01:58 Dass man Rohre tauschen muss, halte ich für Unfug.
Die Frage ist, ob man >50 Jahre alte Rohre wirklich drin lassen will? Ich stehe gerade vor genau der gleichen Frage. Einleitungssystem, Verrohrung aus den 70ern. Wärmepumpenhersteller, aber auch viele "die sich auskennen", inklusive einzelner Leute, die das gemacht haben, sagen "geht". Andere sagen wiederum: Irgendwann säuft Dir das ab. Der ängstliche Immobilienbesitzer wird dann vermutlich alles tauschen. Wenn Geld keine Rolex spielt, wäre das ja auch die beste Variante: Altes raus, Fußbodenheizung rein. Dann ist man aber auch gleich mal in Summe 100k los.
Da kann man für wenig Geld Korrosionsschutz (Fernox F1 etc) reinkippen, dann sollte da nicht mehr viel passieren. Wenn da bislang immer nur wenig Frischwasser nachgefüllt wurde, gibts auch nur wenig frischen Sauerstoff. Und der wird bei Öl/Gas eh im Winter rausgekocht und landet im Luftabscheider.

Was man übrigens auch machen kann (und das deutlich günstiger als eine FBH) wäre eine Wandheizung. Also Schlitze (20-30cm Abstand) in eine Innenwand (Mauernutfräse, staubt, geht aber bei Ziegel recht schnell), FBH-Mehrschicht-Rohr reinklemmen, verputzen. Und diese Schlange dann in den RL vom HK einschleifen. Für "Verbrennerheizungen" senkt das schon die RL-Temperatur und erhöht so die Brenntwerteffizienz. Bei WPs bringt allein schon die Strahlungswärme einer 25-30Grad RL-warmen Wand eine Menge, weil die reale Raumtemperatur dann sogar niedriger sein kann, ohne dass man friert.
DH0GHU
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von DH0GHU »

Georg A. hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 23:57
DH0GHU hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 21:29
Georg A. hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 01:58 Dass man Rohre tauschen muss, halte ich für Unfug.
Die Frage ist, ob man >50 Jahre alte Rohre wirklich drin lassen will? Ich stehe gerade vor genau der gleichen Frage. Einleitungssystem, Verrohrung aus den 70ern. Wärmepumpenhersteller, aber auch viele "die sich auskennen", inklusive einzelner Leute, die das gemacht haben, sagen "geht". Andere sagen wiederum: Irgendwann säuft Dir das ab. Der ängstliche Immobilienbesitzer wird dann vermutlich alles tauschen. Wenn Geld keine Rolex spielt, wäre das ja auch die beste Variante: Altes raus, Fußbodenheizung rein. Dann ist man aber auch gleich mal in Summe 100k los.
Da kann man für wenig Geld Korrosionsschutz (Fernox F1 etc) reinkippen, dann sollte da nicht mehr viel passieren. Wenn da bislang immer nur wenig Frischwasser nachgefüllt wurde, gibts auch nur wenig frischen Sauerstoff. Und der wird bei Öl/Gas eh im Winter rausgekocht und landet im Luftabscheider.

Was man übrigens auch machen kann (und das deutlich günstiger als eine FBH) wäre eine Wandheizung. Also Schlitze (20-30cm Abstand) in eine Innenwand (Mauernutfräse, staubt, geht aber bei Ziegel recht schnell), FBH-Mehrschicht-Rohr reinklemmen, verputzen. Und diese Schlange dann in den RL vom HK einschleifen. Für "Verbrennerheizungen" senkt das schon die RL-Temperatur und erhöht so die Brenntwerteffizienz. Bei WPs bringt allein schon die Strahlungswärme einer 25-30Grad RL-warmen Wand eine Menge, weil die reale Raumtemperatur dann sogar niedriger sein kann, ohne dass man friert.
Ja, bei Holzständerbauweise wird das allerdings ein wenig komplizierter. Nachteil der Wandheizung ist auch, dass die Wand dann als Stellfläche entfällt. Nicht ganz so schlimm, wenn ein Raum große Flächen an der Außenwand hat (an die man ja eh keine großen Möbel stellen sollte), aber die hat man nicht immer...
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PAM
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von PAM »

DH0GHU hat geschrieben: Mo 1. Dez 2025, 10:25Ja, bei Holzständerbauweise wird das allerdings ein wenig komplizierter. Nachteil der Wandheizung ist auch, dass die Wand dann als Stellfläche entfällt. Nicht ganz so schlimm, wenn ein Raum große Flächen an der Außenwand hat (an die man ja eh keine großen Möbel stellen sollte), aber die hat man nicht immer...
Die Wandheizung macht infrarote Wärme-Direktstrahlung und je nach Bauform auch Zirkulation durch aufsteigende Warmluft. Wandheizungen sollte man zumindest nicht mit großen Möbeln verbauen - die Wärme-Direktstrahlung ginge nahezu verloren. Was man machen kann, das wäre davor einen Tisch und Sitzmöbel aufzubauen und für diesen Aufenthaltsort die infrarote Wärme-Direktstrahlung zu nutzen. Früher hatte man die gemütliche Sitzecke i. d. R. auch gern in Ofennähe eingerichtet.

Bei Platten- oder Rippenheizkörpern lässt sich der Wirkungsgrad und die Aufheizgeschwindigkeit des Raums spürbar steigern, wenn man die Luftzirkulation durch unterstützende Gebläse steigert. Gibt es inzwischen schon fertig zu kaufen, ich musste mir sowas noch selbst bauen. ;)
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von mittendrin »

Abpfiff in München – darum geht die Sportmesse ISPO ins Ausland
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaf ... nd,V3qHjyZ

Wenn man da nicht mal mehr ordentlich surfen kann... :(
Erste Rettungsversuche für Eisbachwelle ohne Erfolg
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von Habakukk »

Hab mir jetzt mal Lüfter unten an 2 unserer Heizkörper geklemmt, die ab einer bestimmten Temperatur selbständig einschalten und damit zusätzlich zur Zirkulation beitragen. Gefühlt bringt das tatsächlich was, die Wärme scheint sich etwas gleichmäßiger zu verteilen und nicht nur oben an der Decke zu hängen. Die Dinger sind sehr leise, da ist das Klacken des Relays beim Einschalten noch das Lauteste.

Das soll ja gerade bei Wärmepumpe+ Standardheizkörper auch noch ein bisschen was bringen.

Gibt es fertig für nicht gerade wenig Geld, kann man sich aber sicherlich auch selber basteln (jeder PC- oder Prozessor-Lüfter wäre dafür sicherlich geeignet).
Wolfgang R
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von Wolfgang R »

DH0GHU hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 21:29 Die Frage ist, ob man >50 Jahre alte Rohre wirklich drin lassen will? Ich stehe gerade vor genau der gleichen Frage. Einleitungssystem, Verrohrung aus den 70ern.
Das alte Schwarzrohr aus den 60ern/70ern ist eigentlich nicht korrosionsgefährdet, sofern nicht irgendo ein Leck war und ständig Frischwasser nachgefüllt wurde. Da geschlossenes System, passiert da nix.

In der Regel waren das bei Zweirohr reine Schwerkraftsysteme ohne Pumpe. Die laufen prima mit Pumpe und niedrigen VL Temperaturen.

Einrohr ist halt echt doof. Da kommt hinten irgendwann nix mehr an, das hat man früher wirklich mit VL Temperaturen um 80 Grad "kompensiert". Da blieben hinten noch 40-50 Grad. Das verträgt sich nicht mit modernen Heizsystemen. Selbst ein NT Kessel ist da schon wenig effizient, weil er laufen muss, wie ein alter Konstankessel. Heizkurve rauf auf Maximum und Parallelverschiebeung ebenfalls auf die höchstmögliche Temperatur.

Ich kenne eine 70er Einrohr Mietskaserne, da hat der Hausmeister kapituliert und die Öl-Heizung läuft permanent auf Schornsteinfeger-Stellung, Kessel Thermostat auf 90 Grad. Nur so wird die Bude warm, auch die letzten Wohnungen. Das Warmwasser kommt sprudelnd heiss aus dem Wasserhahn. Den Kalkausfall im WW-Bereiter will ich nicht putzen :rolleyes:
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von mittendrin »

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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von DH0GHU »

PAM hat geschrieben: So 7. Dez 2025, 18:39 Bahnkrise?

Berliner-Zeitung.de: Fast jeder zweite Fernzug im November verspätet
Bei der russischen Bahn würde die Berliner Zeitung wohl "Über die Hälfte der Züge pünktlich" titeln ;-)
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PAM
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Re: Die "Kettenkrise" - Wirtschaftskrise/Energiekrise/Finanzkrise/Flüchtlingskrise/Coronakrise/Personalmangel

Beitrag von PAM »

Berliner-Zeitung.de: EU braucht Russen-Geld, um alten Kredit zurückzuzahlen
In der Finanzwelt würde man von einem Schneeballsystem sprechen: Wenn ein Unternehmen Geld eines Investors verwendet, um seine Schulden bei einem früheren Geldgeber zu bezahlen, ist dieses Vorgehen in der Regel strafrechtlich relevant. Nach diesem Prinzip will die EU jedoch vorgehen, wenn sie ihren Zugriff auf eingefrorene russische Zentralbank-Vermögen durchsetzt. [...]

Demnach sieht der von der Behörde von Ursula von der Leyen vorgeschlagene Reparationskredit vor, dass „45 Milliarden Euro des Gesamtpakets der Rückzahlung eines im vergangenen Jahr an die Ukraine vergebenen G7-Kredits“ dienen sollen. 115 Milliarden Euro sollen zur Finanzierung der ukrainischen Rüstungsindustrie verwendet werden. Lediglich 50 Milliarden Euro sollen für den Haushaltsbedarf Kiews herangezogen werden. Das bedeutet: Ein erheblicher Teil des „Hilfsgeldes“ wird für den Roll-over eines alten Kredits verwendet. In der G7 sind neben den USA und Großbritannien auch die wichtigsten EU-Länder vertreten. [...]
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