ulionken hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 22:46
Die SRG hat aus einiger Entscheidung ohne Not am ursprünglichen Termin der Vereinbarung (Ende 2024) festgehalten, obwohl der Partner dieser Vereinbarung nicht einhielt.
Du kannst es nachlesen, die Vereinbarung lautete, ab 2020 können alle UKW abschalten wann sie wollen. Es gab keine Pflicht UKW aufrecht zu erhalten.
ulionken hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 22:46
Aus meiner Sicht war die UKW-Komplettabschaltung der SRG zu dem Zeitpunkt ein kapitaler Fehler, besonders im Hinblick auf den erwartbaren Unmut bei einem Teil der Hörerschaft
Unmut gibt es, weil die SRG zu teuer ist – also nicht spart. Unmut gibt es, weil die SRG spart und Sender abschaltet. Das Schauspiel mit den Verlängerungen wird noch paar Mal wiederholt, bis Ewiggestrige das Zeitliche gesegnet haben.
ulionken hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 22:46
Wenn die Initiative angenommen wird, dann braucht man über den anvisierten UKW-Restart sowieso nicht mehr zu reden...
Die Initiative wird angenommen und einen Restart wird es nicht geben, so sehe ich das auch. Wir sprechen von 8 % „Analoghörer“. Da ein Teil dieser Hörer weiterhin Privatfunk oder ausländische Sender hört, sieht die Rechnung wie folgt aus:
Hörer Total Deutschschweiz:
3’744'400, davon 8 % Analoghörer entspricht 299,552, nun hat die SRG einen Marktanteil von 46,2 % was 138'393 Hörern entspricht.
RTS hat einen Marktanteil von 38,9 %, die 8 % Analoghörer wären dann 71'179
RSI hat einen Marktanteil von 42,7 %, die 8 % Analoghörer wären dann 8'253
https://www.srgssr.ch/de/news-medien/ne ... rwartungen
Der Unterhalt des UKW-Netzes kostet die SRG 15 Millionen Franken pro Jahr. Würde man statt das Netz wieder einzuschalten die Mittel für den Kauf eines DAB+ Radios verwenden, ständen ca. 69 CHF für einen Empfänger zur Verfügung. Beim Kauf von 217'815 Empfängern würde der Lieferant sicherlich ein Rabat einräumen. Bei der Betrachtung gibt es einen Fehler, denn einige betroffene Hörer leben in einem Haushalt, denn die Schweiz zählt 9,1 Mio. Einwohner aber nur 4,06 Haushalte. Bei 2,24 Personen pro Haushalt ließe sich sicherlich auch ein halbwegs vernünftiges Gerät kaufen, immerhin stünden dann 154,42 CHF pro Haushalt zur Verfügung.