Billag - wie weiter?

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dxbruelhart

Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Mi 3. Mär 2010, 12:16

Ich möchte hier mal Alternativen zum bisherigen (sehr) unbefriedigenden Inkasso der Billag entwickeln; Moritz Leuenberger bzw. der Gesamtbundesrat hat den Vorschlag unterbreitet, man wolle die Billag abschaffen und die Finanzierung der Radio-TV-Gebühren über Steuern einziehen.
Das ist eigentlich ein vernünftiger Vorschlag, verbreitert dies doch die Zahl der Gebührenzahler massiv, mehr als doppelt so viele Zahler stünden dann zur Verfügung, um diesen Pot zu äufnen. Es melden sich bei dieser Lösung aber auch laut Kritiker, zumal dann auch Menschen zahlen müssten, die gar kein TV nutzen (oder gar keine elektronische Medien - das dürften aber wohl nur sehr wenige sein).
Heute bezahlen Haushalte Billag-Gebühren (und jetzt auch Gewerbetreibende) - bei einer Umstellung auf ein System, mit dem die Gebühren via Kopfsteuern eingezogen würden, würde jeder bezahlen, also verbreitert sich die Anzahl der Gebührenzahler so um mindestens das doppelte, und die Gebühren wiederum würden so auf weniger als die Hälfte zurückgehen.
Wir haben heute rund 3,1 Millionen Haushalte (und damit rund 2,8 Millionen Billag-Bezahler) bei rund 7,7 Millionen Einwohnern; vielköpfige Haushallte hätten beim neuen System Mehrkosten zu erwarten.

Welche andere, noch bessere Alternativen wären noch denkbar? Es soll gleichviel Gebührenertrag erbracht werden, aber weniger Geld in der Verwaltung aufgewendet werden.

CBS

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von CBS » Mi 3. Mär 2010, 13:12

Nach Steuern sieht mir das nicht aus, zumal dann die sog. vielköpfige Famile auch nicht mehr zu bezahlen hätte, denn es wäre dann ja keine "Kopfpauschale".

Der Artikel spricht mehr von einer allgemeine Radio- und Fernsehgebühr für Haushalte und Betriebe. Also faktisch wird der Wohnsitz/Betriebssitz als Zählnummer genommen. Ich denke, eineFamilie zahlt dann diese Abgabe auch nur einmal, selbst wenn auch die Kinder schon Geld verdienen.

Aber so etwas ähnliches überlegt man ja auch in Deutschland. Medienabgabe über Steuern- Unabhängigkeit hin oder her.

dxbruelhart

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Mi 3. Mär 2010, 14:21

Mir schwebt selbst eine Art Kopfsteuer vor, die von jedem, der steuerpflichtig ist, zu bezahlten ist.
Diese Konzessions-Kopfsteuer wäre dann doch einkommensabhänig auszugestalten, so bezahlt also jeder vielleicht 6 Promille (nicht berechnet, sondern nur als Beispiel hier) seines Einkommens als Konzessionsgeld. Der bundesrätliche Vorschlag mag da schon noch etwas anderes meinen.

LogPer

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von LogPer » Mi 3. Mär 2010, 16:51

Gebühr ist Gebühr,
Steuer ist Steuer.

Audio- und Video-Broadcast konsumieren
und dafür einkommensabhängig dem Staat Geld abliefern
scheint mir völlig verfehlt.

Pro Haushalt und Firma max 200Fr/Jahr

für Radio, TV, Internet und
alles was noch kommen könnte



Stefan Heimers

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von Stefan Heimers » Do 4. Mär 2010, 12:08

Ich habe einen Kollegen, der stolzer Fernsehverweigerer ist. Er hat wirklich keinen Fernseher und ist deshalb gegen eine "Kopfsteuer" in dem Bereich. Allerdings ist er bestens informiert was im TV läuft, er schaut ja am Wochenende bei den Eltern oder im Nachhinein auf Youtube. Genau wegen solchen Leuten würde ich eine Kopfsteuer befürworten. Die Zahl derer die wirklich im Leben nie fernsehen dürfte sehr klein sein.

audion

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von audion » Do 4. Mär 2010, 14:45

Gebühr ist Gebühr,
Steuer ist Steuer.
:spos:

Staatspropaganda sollte vergangenen Zeiten angehören, denn die StaatsRTV-Begründung mit den "nicht vorhandenen Grund-Informations-Möglichkeiten des Volkes" sind doch längst vorbei. Mit gleichem (Un-)Recht könnte man eine von allen zu bezahlende Staatszeitung (Prawda :wall: ), ob gelesen oder nicht gelesen, einführen. Ebenfalls eine Autobahnvignette für alle, denn jeder könnte theoretisch ja auch mit dem Velo mal auf der Autobahn fahren. Die SRG ist so anachronistisch, wie der Heizer auf einer englischen Elektrolok.

Den ganzen SRG-Kram verschlüsseln (über Sat geht es ja auch) und dann soll bezahlen, wer's braucht. Aber heute liegt es leider im Trend: "Ich will, und der andere soll's bezahlen".

Dem Gebühren- und Steuerwahn muss endlich Einhalt geboten werden. Auf der letzten Alp oben trifft man heute bereits als erstes auf eine "Zentrale Parkuhr". :mad:

dxbruelhart

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Do 4. Mär 2010, 16:03

Den ganzen SRG-Kram verschlüsseln (über Sat geht es ja auch) und dann soll bezahlen, wer's braucht. Aber heute liegt es leider im Trend: "Ich will, und der andere soll's bezahlen".
Also verstehe ich Dich richtig, Du willst also Pay-Radio, dass die SRG als weltweit einzige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Ihre Radioprogramme nur noch verschlüsselt dem Hörer anbietet?
Das scheint mir nun aber eine reichlich weltfremde Sicht zu sein, denn bislang sind Payradios noch nie zu einem richtigen Erfolg geworden in Europa.

dxbruelhart

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Do 4. Mär 2010, 16:06

Gebühr ist Gebühr,
Steuer ist Steuer.
:spos:

Staatspropaganda sollte vergangenen Zeiten angehören, denn die StaatsRTV-Begründung mit den "nicht vorhandenen Grund-Informations-Möglichkeiten des Volkes" sind doch längst vorbei. Mit gleichem (Un-)Recht könnte man eine von allen zu bezahlende Staatszeitung (Prawda :wall: ), ob gelesen oder nicht gelesen, einführen. Ebenfalls eine Autobahnvignette für alle, denn jeder könnte theoretisch ja auch mit dem Velo mal auf der Autobahn fahren. Die SRG ist so anachronistisch, wie der Heizer auf einer englischen Elektrolok.
Kannst Du mir erklären, was denn an der SRG so anachronistisch ist?
Unsere SRG ist nun aber wirklich auch staatsfern, also Staatspropaganda bekommst Du sicher nicht bei der SRG.

Faro, wie willst Du konkret die Gebühren für die SRG einbringen, mit einem anderen System als mit der Billag?

dxbruelhart

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Do 4. Mär 2010, 16:26

Wäre es besser, wenn man die SRG aus allgemeinen Steuermitteln finanzieren würde, also mit keinem der vorgenannten Modelle, sondern die kompletten Mittel, die die SRG braucht, aus der normalen Staatskasse aufbringen würde?

mor_

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von mor_ » Do 4. Mär 2010, 17:08

Wäre es besser, wenn man die SRG aus allgemeinen Steuermitteln finanzieren würde, also mit keinem der vorgenannten Modelle, sondern die kompletten Mittel, die die SRG braucht, aus der normalen Staatskasse aufbringen würde?
Aus dem Beispiel Ungarn würde ich vor einem solchen Modell warnen. Der "Rundfunk" wäre völlig von den jeweiligen staatlichen Machtverhältnissen abhängig.

digiradio.ch

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von digiradio.ch » Do 4. Mär 2010, 18:21

Staatspropaganda sollte vergangenen Zeiten angehören, denn die StaatsRTV-Begründung mit den "nicht vorhandenen Grund-Informations-Möglichkeiten des Volkes" sind doch längst vorbei.
Haetten wir in Europa gar keinen oeffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr, duerften uns aber stattdessen ausschliesslich mit der viel gelobten bunten Vielfalt dieser so schoenen privaten Programme begnuegen, so haette ich fuer meinen Teil:

a) ganz bestimmt keinen Fernseher mehr

und

b) ebenso bestimmt kein Radio mehr


Auf die Art und Weise, wie uns Privatsender wie RTL oder Tele Züri die Informationen praesentieren, kann ich gut und gerne verzichten. Vom Inhalt der gebotenen "Informationen" ganz zu schweigen...

Eigentlich sollte die Belegschaft von SRG SSR idée suisse einmal waehrend einer ganzen Woche die Arbeit niederlegen und sich darauf beschraenken, waehrend 5 Minuten pro Tag eine Art "Not-Bulletin" auszustrahlen - dies als Reaktion auf diese "Weg mit der Zwangsgebuehr"-Diskussion. Mal schauen, wieviele Zuschauer/-hoererInnen sich die Leistungen der SRG ganz schnell wieder zurueck wuenschen wuerden.


audion

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von audion » Do 4. Mär 2010, 18:47

Kannst Du mir erklären, was denn an der SRG so anachronistisch ist?

Faro, wie willst Du konkret die Gebühren für die SRG einbringen, mit einem anderen System als mit der Billag?
Das habe ich doch gopfridstutz alles oben erklärt ;)
Unsere SRG ist nun aber wirklich auch staatsfern, also Staatspropaganda bekommst Du sicher nicht bei der SRG.
Da kann man geteilter Meinung sein. Ich will aber nicht überzeugen, nur mitteilen.
Haetten wir in Europa gar keinen oeffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr, duerften uns aber stattdessen ausschliesslich mit der viel gelobten bunten Vielfalt dieser so schoenen privaten Programme begnuegen, ...
Das scheint zunächst richtig, aber es ist genauer betrachtet ein Vergleich Aepfel mit Birnen: Man darf nicht einfach den "Ist"- Zustand der Privaten in eine SRG-lose Zeit extrapolieren :)

Hätten wir eine Staatszeitung mit Werbung (Sponsoring), die jeder (auch der Nichtleser) bezahlen muss, und die heutigen Zeitungen müssten ausschliesslich von der Werbung (keine Abogebühren mehr) leben und dürften nur regional verteilt werden, gäbe es auch bald keine Zeitungen mehr, die noch einigermassen Qualität anbieten könnten. Und genau das sind die heutigen RTV-Rahmenbedingungen.

Nachdem die SRG mit x-hundert Millionen Steuergeldern jede signifikante Sparte abdeckt und auch am Radio Werbung macht (unter dem Namen Sponsoring), bleiben den privaten nur mit Werbung finanzierbaren Sendern noch die Brosamen vom Tisch.

Im Übrigen empfehle ich mal die Lektüre der Leserkommentare in grossen Zeitungen zum ganzen Problemkreis.



digiradio.ch

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von digiradio.ch » Fr 5. Mär 2010, 06:37

@faro:
Dein Vorschlag mit der "Staatszeitung" ist eigentlich gar nicht mal so abwegig. Wenn man bedenkt, dass die gesamte Zeitungslandschaft ja seit jeher ausschliesslich in privater Hand ist und wie sehr gerade diese gedruckte Presse in den letzten Jahren ausgeduennt wurde, so laesst sich in erschreckendem Masse herauslesen, wohin dieser auf Optimierung der Kosten getrimmte Kahlschlag letztendlich fuehren wird! Der Abbau journalistischer Leistungen bei der gedruckten Presse fuehrte naemlich dazu, dass die Meinungsvielfalt mehr denn je auf der Strecke bleibt. Einrichtungen wie diese beruehmt beruechtigten "Newsrooms" versorgen immer mehr Presseerzeugnisse de facto zentral mit immer den gleichen Informationen. Nehme ich heute eine zweite Zeitung in die Hand, so laufe ich Gefahr, genau den selben Artikel bereits wenige Minuten zuvor anderswo gelesen zu haben. Dieser Trend duerfte wohl schon bald auf die elektronischen Medien ueberschwappen, wo z.B. neuerdings Radio 105 seine nationalen Nachrichten von Energy (also Ringier) bezieht!

Ein Jahresabo des Tagi kostet mich heute CHF 374.-. Fuer diesen Preis kriege ich grademal ein einziges Presseerzeugnis - und habe somit Zugriff auf genau eine Meinung! Fuer jede weitere Zeitung resp. Meinung habe ich jeweils ein weiteres Jahresabo zu berappen. Der Zugriff auf Meinungsvielfalt scheint also offensichtlich seinen Preis zu haben. Ob diese Meinungsvielfalt aber tatsaechlich gesichert ist, steht - wie oben veranschaulicht - auf einem ganz anderen Blatt.

Ich bin uebrigens ueberhaupt nicht fuer die Einfuehrung neuer Gebuehren! Wegen Einrichtungen wie Sackgebuehr etc. bezahlen wir ja auch nicht weniger Steuern. Und die Platzierung von Parkuhren an jeder Ecke fuehrt ebenfalls nicht dazu, dass die Tarife fuer den OeV guenstiger wuerden. Die Vorstellung, die Billag Gebuehr nun aktiver denn je auch im Gewerbe einzutreiben und somit vielerorts gleich doppelt zur Kasse zu beten, halte auch ich fuer skandaloes und ziemlich verfehlt. Andererseits will ich mir nicht ausmalen, wie unsere Radio-/TV Landschaft aussehen wuerde, wenn dafuer keine Gebuehren mehr erhoben wuerden. Die SRG setzt mit seinen Programmen einen gewissen Standard hinsichtlich Vielfalt und inhaltlicher Qualitaet. Solange von dieser Seite die Messlatte hoch gehalten wird, koennen es sich die privaten Radios kaum leisten, hier voellig abzudriften. Im Gegenteil: Um die Hoerer bei Stange zu halten sind auch die Privaten dazu angehalten, ein Mindestmass an Qualitaet zu produzieren. Gaebe es jedoch den "subventionierten", oeffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mehr, so wuerden die auf Profit ausgerichteten Medienkonzerne den im Printbereich eingeschlagenen Weg der Verflachung wohl auch auf die elektronischen Medien adaptieren. Andererseits koennte natuerlich hier die von Dir angeregte "Staatszeitung" einen Gegentrend setzen und dafuer sorgen, dass die Qualitaet auch bei der gedruckten Presse nicht weiter ins Bodenlose faellt.

audion

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von audion » Fr 5. Mär 2010, 11:40

@ digiradio.ch

Ich nehme Deine Argumentation wohlwollend zur Kenntnis ;) . Es gäbe da viel zu sagen, aber letztlich eignet sich der "Stoff" nicht für zwangsläufig sehr kurze "Meinungshäppchen" in einem Forum.

Kurz auf den Nenner gebracht - nicht als Überzeugungsbemühung, sondern nur zur Mitteilung:

1. Noch nie hat auf der Welt und in der Geschichte ein Staat zur Meinungsvielfalt beigetragen, denn er ist daran prinzipiell nicht interessiert. Da gibt es mehrere Dissertationen von Historikern darüber, aber für ein Forum ist es etwas ungeeignet. ;)

2. Es ist äusserst bedenklich, wenn man beginnt, allgemein Gebühren einzutreiben mit der Bergündung "der Andere könnte theoretisch das Angebot ja nutzen". (Siehe Autobahnvignette für Velofahrer).

3. Wenn es Leute gibt, denen die SRG so wichtig ist, dann könnte man im Ansatz ehrlicherweise mindestens beim TV die Verschlüsselung ausbauen. "Wer es will und benutzt, der zahlt", fertig.
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Mein Mindestszenario wäre:

1. Radio (unverschlüsselt) via Haushaltsteuer Fr. 10.- pro Monat (120 Fr. Jahressteuer). Es ist ja dann keine Gebühr mehr, sondern eine Steuer. Von mir aus Fr. 12.- pro Monat, aber dann subito weg mit diesen lächerlichen Sponsoringphrasen.

2. Fernsehen gebührenpflichtig verschlüsseln (über Sat und DVB-T, nicht über Kabel, aber wer Kabelanschluss hat, muss die Gebühr - zusätzlich - bezahlen [organisatorisch leicht zu machen]), denn allgemein für das TV-Angebot Steuern einzutreiben - auch bei den Nicht-Zuschauern - ist moderne Wegelagerei.

3. Billag natürlich weg.

dxbruelhart

Re: Billag - wie weiter?

Beitrag von dxbruelhart » Fr 5. Mär 2010, 12:18

Mein Mindestszenario wäre:

1. Radio (unverschlüsselt) via Haushaltsteuer Fr. 10.- pro Monat (120 Fr. Jahressteuer). Es ist ja dann keine Gebühr mehr, sondern eine Steuer. Von mir aus Fr. 12.- pro Monat, aber dann subito weg mit diesen lächerlichen Sponsoringphrasen.

2. Fernsehen gebührenpflichtig verschlüsseln (über Sat und DVB-T, nicht über Kabel, aber wer Kabelanschluss hat, muss die Gebühr - zusätzlich - bezahlen [organisatorisch leicht zu machen]), denn allgemein für das TV-Angebot Steuern einzutreiben - auch bei den Nicht-Zuschauern - ist moderne Wegelagerei.

3. Billag natürlich weg.
Das wäre auch für mich ein grundsätzlich gangbarer Weg, wobei ich aber DVB-T doch nicht verschlüsseln wollte; eine Zahlpflicht für DVB-T Zuschauer würde ich dann aber doch etablieren. DVB-S ist ja eh schon verschlüsselt, da müsste dann einfach noch die Gebühr drauf kommen.

Da das ganze ein reinrassiger Service Public ist, ist für mich aber auch die Lösung mit Kopfstteuern o.ä. ein wirklich gangbarer Weg - ein Weg auch der Solidarität an einem Gemeinschaftswerk.

Beim Politnetz wird auch gerade über dieses Thema diskutiert: http://billag.politnetz.ch/

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