Radio Eviva

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Heinz Lindenmann

Radio Eviva

Beitrag von Heinz Lindenmann » Do 20. Dez 2007, 14:26

Erneuter Anruf bei Radio Eviva, warten schon seit Jahren auf Bescheid der Zensurbehörde
Bakom, das Märchen ist jetzt schon bekannt, keine freien Frequenzen mehr.
Bescheid erhalten sie vielleicht gegen Ende 2008. Habe keine Hoffnung bei dieser Verhinderungsbehörde.

Maxtech

Re: Radio Eviva

Beitrag von Maxtech » Do 20. Dez 2007, 16:22

Das Märchen mit den knappen Frequenzen kannte die PTT schon in den 80'er Jahren. Warum gibt es noch kein 2. DAB Paket? Nach Abschaltung des analogen Fernsehen hätte es sicher genug.

odeon333

Re: Radio Eviva

Beitrag von odeon333 » Do 20. Dez 2007, 17:36

Ich glaube im kanton uri obwalden nidwalden berneroberland wo das zielpublikum ist gibt es genügent freie frequenzen.
Da bakom soll dort mal ihre tests machen.

Heinz Lindenmann

Re: Radio Eviva

Beitrag von Heinz Lindenmann » Do 20. Dez 2007, 18:49

Frequenzen könnte man sicher mit der Abschaltung der Sprachaustauschsender, die sehr weitreichend sind, freigeben,
99,9Mhz Säntis, 106.80 Mhz Rigi. Doch das Bakom wird das sicher nie bewilligen.

Heinz Lindenmann

Re: Radio Eviva

Beitrag von Heinz Lindenmann » Do 20. Dez 2007, 18:55

Die Vorschläge von DXBrühlhart könnte man all diese Probleme lösen,
fehlende Frequenzen, bessere Nutzung der vorhanden Frequenzen.
Bakom lies mal diese Studien, falls das Bakom lesen kann.

odeon333

Re: Radio Eviva

Beitrag von odeon333 » Do 20. Dez 2007, 19:36

Mein vorschlag : DRS 2 nur noch über DAB

Heinz Lindenmann

Re: Radio Eviva

Beitrag von Heinz Lindenmann » Do 20. Dez 2007, 19:42

Die Frequenzen an Eviva, Musikwälle, DRS 4, sowie an Lokalsender.

DJ Taifun

Re: Radio Eviva

Beitrag von DJ Taifun » Do 20. Dez 2007, 22:24

Warum setzt man nicht die 1566 wieder ein, natürlich von einem neuen Standort. Oder wurde die 1566 bei der ITU abgemeldet?

audion

Re: Radio Eviva

Beitrag von audion » Do 20. Dez 2007, 22:30

Das ist alles gut und recht, was da vorgeschlagen wird, aber

Ich wiederhole mich leider zum 365748327-sten Mal:

Das bringt nichts, denn das BAKOM weiss das alles natürlich auch, aber es duldet keine Volksmusik und schon gar keine Konkurrenz zu DRS. Man muss sich leider damit abfinden: Wir leben in einer Diktatur der 68er-Juristenzunft: Die predigt Internationalismus, ausser natürlich bei den Salären, dort sind sie für Abschottung und fordern selbstverständlich Schweizer Löhne.

Schaut einmal bei Iischers-Radios im Wallis. Die haben ein komplettes UKW-Sendernetz, abgestimmt auf freie UKW-Frequenzen und dürfen pro Jahr einen Monat senden. 11 Monate ist dort nichts zu hören , weil man gemäss BAKOM "zu wenig Frequenzen hat".

audion

Re: Radio Eviva

Beitrag von audion » Do 20. Dez 2007, 22:36

Warum setzt man nicht die 1566 wieder ein,
Diese Frequenz ähnelt schon stark der Kurzwelle und ist nur nachts und auf grosse Distanzen brauchbar. In Zürich war sie schon ungeniessbar (38 km). Darum hat man EVIVA ja auch auf dieses Abstellgeleise geschoben. Aehnlich wie man seinerzeit die CB-Funker auf 27 MHz abgeschoben hat: unbrauchbare Frequenzen. (Letzteres hat mich nicht gestört, da ich selber die KW-Lizenz habe). Man darf jetzt dreimal raten, welche Chance das BAKOM dem DAB+ Ensemble einräumt ;)

Alqaszar

Re: Radio Eviva

Beitrag von Alqaszar » Fr 21. Dez 2007, 00:30

Was ist eigentlich noch auf dem Pizzo Groppera los? Da steht doch noch eine unbenutzte Antenne herum...

smid

Re: Radio Eviva

Beitrag von smid » Fr 21. Dez 2007, 09:20

Also ich höre in der Nacht auf 1566 BBC Bristol in guter Qualität.

http://tx.mb21.co.uk/gallery/taunton-mf.php
Hat nur 750 Watt

audion

Re: Radio Eviva

Beitrag von audion » Fr 21. Dez 2007, 11:24

Was ist eigentlich noch auf dem Pizzo Groppera los? Da steht doch noch eine unbenutzte Antenne herum...
Wie schon an anderer Stelle erwähnt ist diese Antenne nur noch ein Denkmal, da sich seit der Betriebszeit einiges sehr zum Schlechten verändert hat:

-- Sender abgebaut und Räume fremdgenutzt (Trafostation)
-- Heutige "Normal"-Empfänger taub und ohne Trennschärfe
-- UKW-Band völlig verfunzelt
-- Heutige "Normal"-Radiohörer haben ihre Kiste fix auf den Ortsdudler eingestellt

audion

Re: Radio Eviva

Beitrag von audion » Fr 21. Dez 2007, 15:02

Also ich höre in der Nacht auf 1566 BBC Bristol in guter Qualität.
So ist es. Die SRG verliert alle AM-Frequenzen (ausser vorläufig noch Sottens und Mte. Ceneri), weil sie lieber jede Menge absolut überflüssiger und teurer Internetportale aufbaut (die Zeitungen tun das schon bis zur Genüge). Statt SRG würde man besser sagen: SIG (Schweizerische Internet-Gesellschaft) 1566 kHz und 531 kHz sind bald Geschichte, ebenso die legendären 6165 kHz und 9535 kHz und wie sie alle geheissen haben. Auch letztere wurden durch leistungsstarke ausländische Sender sofort belegt.
Zum Glück gibt es noch die Deutsche Welle um auf Auslandreisen informiert zu sein.

dxbruelhart

Re: Radio Eviva

Beitrag von dxbruelhart » Fr 21. Dez 2007, 15:43

Den Pizzo Groppera könnte man schon reaktivieren, wenn man wirklich wollte, man braucht aber ein dick gefülltes Portemonnaie, und gute Rechtsanwälte, wenn man den Groppera wirklich wieder in Betrieb nehmen wollte:
- Ein paar Antennenfelder müsste man erneuern auf der Antenne.
- Es braucht 2 neue Sender da oben, Platz ist in der grossen tunnelartigen Halle sicher noch vorhanden. Die Kabel sind wohl alle noch intakt, ein neues Antennenkabel wurde nach 2000 noch neu montiert.
- Eine Linzenz von Italien zu bekommen, scheint mir heute schwierig, aber nicht unmöglich, dafür brauchte man gute Rechtsanwälte.
- Die extreme Verfunzelung und die nicht sehr guten Empfanger auf der anderen Seite machen eine Frequenzwahl sehr schwierig, die 87,5 wäre machbar und sinnvoll, eine zweite Frequenz, die ich hier nicht reinschreibe, könnte ich mir auch noch recht gut vorstellen. Beide Frequenzen stossen aber auch auf Probleme von Sendern 100 kHz drüber (oder drunter); die 87,5 müsste sich arrangieren mit dem SWR (87,6 SWR1 Hohe Möhr) und mit Radio Pilatus (87,6 mehrere Sender). Das Signal vom Groppera wäre aber stark genung (falls man wieder mit 50 kW Sendeleistung und 8000 kW ERP sendet), um auch auf schwachen Empfängern nun einen recht brauchbaren Empfang zu erzielen.
- Andererseits kann man heute wohl mit Kabelversorgung und Webstreams doch mehr Hörer erreichen, als mit einem etwas verzerrten UKW-Signal, das vielleicht auch noch etwas rauscht.

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