Wahnsinn, bei freiem Blick zum Pfänder und nach Konstanz nun noch ein Füller in Rorschach. Damit man auch in Souterrain-Wohnungen Vollausschlag hat und nicht bloß 12 von 16 BalkenwolfgangF hat geschrieben: ↑Di 28. Apr 2026, 23:31 Die SRG baut ihr DAB+ Netz weiter aus. Heute ging in Rorschach, SG, ein Sender im 12C in Betrieb:
https://www.broadcast.ch/de/news/dab-in ... rschach-sg
Das ist wirklich beachtlich, wie das Sendernetz immer weiter verdichtet wird.![]()
DAB-Senderausbau
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frank.koriander
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Re: DAB-Senderausbau
Re: DAB-Senderausbau
Es geht nicht um hohe Balken, sondern um das Auffüllen von Empfangslöchern, wie sie bei destruktiver Interferenz zwischen direkter Welle und einer an der Seeoberfläche reflektierten Welle (hier vom Pfänder) entstehen können. Aus dem gleichen Grund gibt es den Sender Neuchâtel/gare auf 12A, obwohl der Sender Cudrefin von der anderen Seite des Neuenburgersees in Neuenburg eigentlich mit hoher Feldstärke reinkommt. Je nach genauem Standort löschen sich die direkte und die reflektierte Welle von Cudrefin gerade aus...frank.koriander hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 07:49 Wahnsinn, bei freiem Blick zum Pfänder und nach Konstanz nun noch ein Füller in Rorschach. Damit man auch in Souterrain-Wohnungen Vollausschlag hat und nicht bloß 12 von 16 Balken![]()
73 de Uli
UKW/TV-Arbeitskreis, FMLIST und REFLEXION
TEF668x, Körner 9.2 u.a.
QTH: Lörrach, JN37TO
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Re: DAB-Senderausbau
Es gibt seit gestern zwei weitere neue DAB+-Sender für die SRG-Ensembles:
SRG SSR D01 (12C)
Triengen-Wilihof/Dubenmoos LU 4.1 kW
SRG SSR F01 (12A)
Cugy VD 0.1 kW
https://www.broadcast.ch/de/news
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Triengen-Wilihof/Dubenmoos LU 4.1 kW
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Rolf, der Frequenzenfänger
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Re: DAB-Senderausbau
Kann jemand etwas mit TII "59-4" im SMC D02 anfangen? Auch nach Update der TII-Datenbank wird kein Standort dazu angezeigt.
Im SMC D03 O-CH hat der Ottenberg diese ID.
Im SMC D03 O-CH hat der Ottenberg diese ID.
Re: DAB-Senderausbau
Danke für den Hinweis, Rolf! Bin gerade im Zug auf dem Weg zur Hamradio und habe das zwischen Weinfelden und Konstanz überprüft. Die TIIs von Ottenberg und Konstanz waren für die SMC-Sender vertauscht, das ist nun korrigiert. 59 04 kommt aus Konstanz.
73 de Uli
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Rolf, der Frequenzenfänger
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Re: DAB-Senderausbau
Super, danke!ulionken hat geschrieben: ↑Do 25. Jun 2026, 13:47 Danke für den Hinweis, Rolf! Bin gerade im Zug auf dem Weg zur Hamradio und habe das zwischen Weinfelden und Konstanz überprüft. Die TIIs von Ottenberg und Konstanz waren für die SMC-Sender vertauscht, das ist nun korrigiert. 59 04 kommt aus Konstanz.
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Re: DAB-Senderausbau
Weitere Neuaufschaltungen für die SRG:
SRG SSR D01 (12C)
Isenthal-Saum 1 kW
Weisslingen/Schwändi 2 kW
und zunächst für den 29.5. geplant, aber nun offenbar verschoben:
Reusch/Oldenegg 0.5 kW (Nachtrag: Der Sender ist laut www.broadcast.ch nun doch aktiv!)
https://www.broadcast.ch/de/news
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SRG SSR D01 (12C)
Isenthal-Saum 1 kW
Weisslingen/Schwändi 2 kW
und zunächst für den 29.5. geplant, aber nun offenbar verschoben:
Reusch/Oldenegg 0.5 kW (Nachtrag: Der Sender ist laut www.broadcast.ch nun doch aktiv!)
https://www.broadcast.ch/de/news
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Zuletzt geändert von ulionken am Mo 29. Jun 2026, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DAB-Senderausbau
Rapperswil-Jona wurde seit 25.6. auch in Betrieb genommen.
Beim durchstöbern der Baugesuche wurde im Januar ein Baugesuch eingereicht.
"Erweiterung der bestehenden Mobilfunkanlage mit zusätzlichem Mast für DAB Antennen und Systemtechnik
Standort
Grundstück Nr. 438R, Alte Jonastrasse 24, 8640 Rapperswil"
Das ist das Gebäude der ehemaligen Swisscom Kreisdirektion.
Quelle https://www.broadcast.ch/de/news/dab-in ... il-jona-sg
Beim durchstöbern der Baugesuche wurde im Januar ein Baugesuch eingereicht.
"Erweiterung der bestehenden Mobilfunkanlage mit zusätzlichem Mast für DAB Antennen und Systemtechnik
Standort
Grundstück Nr. 438R, Alte Jonastrasse 24, 8640 Rapperswil"
Das ist das Gebäude der ehemaligen Swisscom Kreisdirektion.
Quelle https://www.broadcast.ch/de/news/dab-in ... il-jona-sg
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Rolf, der Frequenzenfänger
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Re: DAB-Senderausbau
Hier mal zwei aktuelle Bilder des Standorts Thayngen-Wippel von heute Morgen. In der untersten Ebene sieht man die DAB-Sendeantenne.RZCH hat geschrieben: ↑Mi 20. Dez 2023, 14:18 Der Kamin des Zementwerks in Thayngen beherbergt nun auch einen Sender für DAB Kanal 12C: https://www.broadcast.ch/de/news/articl ... wippel-sh/
Ist der Sender wirklich nötig? Ich kenne nur die Situation auf UKW dort. Auf UKW reichen dort zumindest Altdorf, Cholfirst & Säntis völlig aus.
Wo genau dieser Sender eine Lücke schliesst, ist mir auch nicht ganz klar. Die Gegend wird eigentlich schon von diversen anderen Standorten sehr gut versorgt.
-
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Re: DAB-Senderausbau
Warum muß ich beim ersten Anblick dieses Standortes immer an einen eingeschobenen Schiebemast denken? Geht es noch jemandem so?
- Dateianhänge
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- Schiebemast.jpg (7.99 KiB) 5864 mal betrachtet
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Rete_Svizzera
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Re: DAB-Senderausbau
Nun Sàntis FM ist nicht das gleiche wie DAB+ wo Sàntis nur eine sehr kleine Sendeleistung hat und antennendiagramm in den Boden drücktRolf, der Frequenzenfänger hat geschrieben: ↑Sa 11. Jul 2026, 10:23Hier mal zwei aktuelle Bilder des Standorts Thayngen-Wippel von heute Morgen. In der untersten Ebene sieht man die DAB-Sendeantenne.RZCH hat geschrieben: ↑Mi 20. Dez 2023, 14:18 Der Kamin des Zementwerks in Thayngen beherbergt nun auch einen Sender für DAB Kanal 12C: https://www.broadcast.ch/de/news/articl ... wippel-sh/
Ist der Sender wirklich nötig? Ich kenne nur die Situation auf UKW dort. Auf UKW reichen dort zumindest Altdorf, Cholfirst & Säntis völlig aus.
Wo genau dieser Sender eine Lücke schliesst, ist mir auch nicht ganz klar. Die Gegend wird eigentlich schon von diversen anderen Standorten sehr gut versorgt.
Thayngen Wippel [1].jpg
Thayngen Wippel [2].jpg
Thayngen Wippel sendet gegen 90° mit 400W man kann Ramsen damit auch gleich mitversorgen. Altdorf/SH sendet mit 360W 140°-220°
es ist 12C gemeint, die privaten senden dort mit 2kW. Nun wie gut Cholfirst in Ramsen und Thayngen noch geht weiss ich nicht. Altdorf/SH
mùsste eigentlich sehr gut gehen in Thayngen wenn die SSR auch diese 2kW abstrahlen wùrde, warum sie dies nicht tut auf dieser hohen
Frequenz ist ein ràtsel da es ja die privaten auf 7D und 9B tun. Warum es Thayngen Wippel braucht ist schon ein ràtsel.
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Rete_Svizzera
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Re: DAB-Senderausbau
warum Wippel ? Moglich grunde:
Das Leistungsgefàlle als Ursache
Ein Unterschied von fast 8 dB (zwischen 360 W und 2 kW) in der Sendeleistung ist massiv. Da das DAB+-Signal von SSR bei dieser niedrigen Leistung am Standort Altdorf bereits bei der Signal-Rausch-Abstand-Grenze operiert, reicht oft schon eine leichte bauliche Abschirmung (stàrkeres Mauerwerk, Isolierverglasung), um den Empfang innen unter das fur eine fehlerfreie Dekodierung notwendige Niveau zu druecken.
Die privaten Programme, die mit 2 kW senden, haben dieses Problem aufgrund der hoheren Reserve schlicht nicht.
Die SSR steht also vor der Wahl:
Opzione A: Erhohung der Leistung in Altdorf (oft schwierig wegen SFN-Interferenzen mit anderen Sendern im Netz).
Opzione B: Ein gezielter Fuellsender an Wippel, um die Innen-Versorgung durch einen zweiten, nahegelegenen Sender zu stutzen.
Die SSR-Strategie: Effizienz vs. Flache
Die SSR betreibt ihr nationales Multiplex-Netz sehr konservativ. Die niedrige Leistung in Altdorf deutet darauf hin, dass die SSR hier eine bewusste SFN-Koordination vorgenommen hat, um keine anderen Standorte im gleichen Kanal (z.B. den Cholfirst oder weiter entfernte Standorte) zu storen. Die Losung uber die Wippel mit einer gerichteten Antenne (90 Grad) ist die Methode, um die Lucke zu schließen, ohne das restliche, fein justierte SFN-Gleichgewicht zu gefahrden.
Warum die Ausrichtung nach Osten (90 Grad)?
Durch die Wippel als neuen, dedizierten Standort fur die SSR wird ein Signalpfad geschaffen, der die "schwachen" 360 W aus Altdorf in den problematischen Zonen (insbesondere Richtung Thayngen/Grenze) physisch uberlagert. Die 90-Grad-Ausrichtung ist dabei ein Sicherheitsmechanismus:
Man mochte das Signal genau dort konzentrieren, wo der mobile Empfang aufgrund der Topographie und der schwachen Altdorf-Versorgung abreißt.
Gleichzeitig vermeidet man durch das "Wegdrehen" der Hauptkeule von anderen Ballungszentren, dass es im SFN zu ungewollten Laufzeitunterschieden (Guard Interval Verletzungen) kommt.
Das Leistungsgefàlle als Ursache
Ein Unterschied von fast 8 dB (zwischen 360 W und 2 kW) in der Sendeleistung ist massiv. Da das DAB+-Signal von SSR bei dieser niedrigen Leistung am Standort Altdorf bereits bei der Signal-Rausch-Abstand-Grenze operiert, reicht oft schon eine leichte bauliche Abschirmung (stàrkeres Mauerwerk, Isolierverglasung), um den Empfang innen unter das fur eine fehlerfreie Dekodierung notwendige Niveau zu druecken.
Die privaten Programme, die mit 2 kW senden, haben dieses Problem aufgrund der hoheren Reserve schlicht nicht.
Die SSR steht also vor der Wahl:
Opzione A: Erhohung der Leistung in Altdorf (oft schwierig wegen SFN-Interferenzen mit anderen Sendern im Netz).
Opzione B: Ein gezielter Fuellsender an Wippel, um die Innen-Versorgung durch einen zweiten, nahegelegenen Sender zu stutzen.
Die SSR-Strategie: Effizienz vs. Flache
Die SSR betreibt ihr nationales Multiplex-Netz sehr konservativ. Die niedrige Leistung in Altdorf deutet darauf hin, dass die SSR hier eine bewusste SFN-Koordination vorgenommen hat, um keine anderen Standorte im gleichen Kanal (z.B. den Cholfirst oder weiter entfernte Standorte) zu storen. Die Losung uber die Wippel mit einer gerichteten Antenne (90 Grad) ist die Methode, um die Lucke zu schließen, ohne das restliche, fein justierte SFN-Gleichgewicht zu gefahrden.
Warum die Ausrichtung nach Osten (90 Grad)?
Durch die Wippel als neuen, dedizierten Standort fur die SSR wird ein Signalpfad geschaffen, der die "schwachen" 360 W aus Altdorf in den problematischen Zonen (insbesondere Richtung Thayngen/Grenze) physisch uberlagert. Die 90-Grad-Ausrichtung ist dabei ein Sicherheitsmechanismus:
Man mochte das Signal genau dort konzentrieren, wo der mobile Empfang aufgrund der Topographie und der schwachen Altdorf-Versorgung abreißt.
Gleichzeitig vermeidet man durch das "Wegdrehen" der Hauptkeule von anderen Ballungszentren, dass es im SFN zu ungewollten Laufzeitunterschieden (Guard Interval Verletzungen) kommt.
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Rolf, der Frequenzenfänger
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Re: DAB-Senderausbau
Hier nochmal ein aktuelles Bild von Thayngen-Wippel, von etwas weiter weg. Der Standort ist für Thayngen sicher nicht schlecht. Wenn ich mich recht entsinne, waren die UKW-Frequenzen, die letztendlich in Altdorf in Betrieb gingen, ursprünglich für hier koordiniert. Altdorf ist aber auf jeden Fall der bessere Standort, da Wippel das ganze Tal mit Altdorf, Bibern, Opfertshofen nicht erreicht.
Die Erklärung, dass es Wippel auf 12C wegen der Einzüge und der geringeren Leistung in Altdorf braucht, ist wohl die einzig logische. Es bleibt aber trotzdem die Frage, warum man in Altdorf auf 12C nicht mit der gleichen Leistung und dem gleichen Diagramm sendet wie auf 7D und 9B, wo es die von Rete_Svizzera beschriebenen Probleme offenbar nicht gibt, trotz sehr ähnlichem Netzausbau.
Die Erklärung, dass es Wippel auf 12C wegen der Einzüge und der geringeren Leistung in Altdorf braucht, ist wohl die einzig logische. Es bleibt aber trotzdem die Frage, warum man in Altdorf auf 12C nicht mit der gleichen Leistung und dem gleichen Diagramm sendet wie auf 7D und 9B, wo es die von Rete_Svizzera beschriebenen Probleme offenbar nicht gibt, trotz sehr ähnlichem Netzausbau.