ERLE_DX hat geschrieben: ↑Do 11. Dez 2025, 21:35
Vielleicht hätte man pro Haushalt nen DAB Empfänger verschenken sollen...der Imageschaden wäre geringer gewesen.
Das wäre unbezahlbar. Der SRG geht es ja vorwiegend um die Autofahrer; deren Radios sind übrigens nicht in der Schrottpresse gelandet
Jedem Autofahrer eine Umrüstung zu spendieren, da wären wir bei ca. 500.000 verlorenen Hörern bei Beträgen ab ungefähr 300 Millionen Euro. Allerdings auch nur mit Glück, einem günstigen Umrüstbetrieb (in der Schweiz nicht so einfach) und einem gut nachrüstbaren Modell. Dagegen ist UKW reaktivieren ein wahres Schnäppchen.
Zuletzt geändert von energychari am Fr 12. Dez 2025, 00:27, insgesamt 2-mal geändert.
Davon ist leider auszugehen. Nachdem was ich hier zuletzt gelesen habe, glaube ich weniger denn je an ein «Grundnetz» mit wenigen leistungsstarken Höhenstandorten, die die jeweils ersten Programme verbreiten. Daher wird wohl noch ganz anderes «versaut» werden. Bei mir beispielsweise der Empfang von Radio Classique aus Dijon auf 105.8. Auf dieser Frequenz heisst es dann wohl in Bälde wieder «esss err efff dreeei»
QTH: CH-3076 Worb, Gantrischweg 3: 46° 55′ 34″ N 7° 34′ 38″ E, 636 m
RX: Panasonic RF-B45 (56 kHz) | Yupiteru MVT-7000 (56 kHz / 15 kHz), jeweils mit Teleskopantenne https://aboehlen.github.io/
Hoffentlich implementiert die SRG beim PS wenigstens nicht wieder die rollierende Anzeige von Musiktitel und Interpret.
Dieser nervtötende Unsinn hat mich meist dazu gebracht, die SRG-Programme über UKW erst gar nicht einzuschalten.
wolfgangF hat geschrieben: ↑Fr 12. Dez 2025, 10:44
Hoffentlich implementiert die SRG beim PS wenigstens nicht wieder die rollierende Anzeige von Musiktitel und Interpret.
Dieser nervtötende Unsinn hat mich meist dazu gebracht, die SRG-Programme über UKW erst gar nicht einzuschalten.
Dynamisches PS wird definitiv zurückkommen, da im RDS-Datenstrom auf Hotbird weiterhin dynamisches RDS-PS läuft.
Ich mache mich vielleicht unbeliebt, aber ich mag dyn. PS, wenn es gut umgesetzt ist. Bei der SRG war es gut umgesetzt.
Hat man das Ausland vergessen. Die erfreuten sich über mehr Hörer aus der Schweiz.
Im Tessin hat man in den Vorjahren mit Füllfunzeln aufgestockt, damit Stationen aus Italien weniger hörbar sind.
Sind die alten RSI Frequenzen noch frei?
Bin gespannt ob auch die Austuaschsender wie SRF 1 8im Tessin und Westschweiz), RSI 1 und RTS Première auch wieder kommen.
@RZCH:
Jeder darf das selbstverständlich so sehen, wie er will.
Ich bin dagegen, weil es den RDS-Richtlinien widerspricht, v.a. aber weil es im Auto bei wechselnden Empfangsverhältnissen auch oft dazu führt, dass die Anzeige stehen bleibt oder Buchstabensalat produziert wird.
V.a. aber widerspricht sich die SRG selbst, wenn sie einerseits auf Slideshow bei DAB mit Verweis auf die Ablenkbarkeit im Auto verzichtet, aber andererseits die Leute ködert, auf das kleine UKW-Radiodisplay zu schauen und dort zu verharren bis z.T. mehrfache Anzeigenwechsel durchgelaufen sind.
ich glaube schon das SSR nicht mehr alle Umsetzer wieder in Betrieb nehmen wird,
Sender wie Ins/Schaltenrain, Dornegg/BE, Welschenrohr kann man sich sparen,
dies wàre mit einem Standort machbar bei besseren diagrammen und Sendeleistungen,
diese Sendeleistungen wurden ja auch international koordiniert, ich weiss nicht warum
UFCOM bei den hohen Standorten weniger als die hàlfte raus làsst, da koennte man sich viele
Umsetzer ersparen.
In Ticino sind aber die ital. Privatsender sitzen mehrheitlich auf die ex SSR frequenze, diese sind nicht
mehr frei oder koennten stark stoeren.
Die SSR muss jetzt wirklich mit UFCOM bei den hohen Standorten das maximale raus holen um unnotige
Umsetzer sein zu lassen.
Beispiele:
Kein Bachtel mehr, Nesselboden/Weissenstein wird es wohl brauchen, da weder in Grenchen noch Solothurn der Chasseral,
Bantiger noch der eventuell 35kW Niederhorn sauber geht.
Dornegg nicht wieder aufschalten, diese Gebiet (Langenthal, Herzogenbuchsee) kann man mit Chasseral sauber versorgen,
falls UFCOM dieser wirklich mit 50kW senden làsst und koordiniertem Antennendiagramm, mehr geoffnet Richtung Nord Ost
Welschenrohr/SO nicht wieder aufschalten, kann man mit einem Standort machen, zwar nicht vom Balstahl Chluser Roggen,
Ins/Schaltenrain braucht es nicht, der Niederhorn ginge, falls er wieder von UFCOM mit 35kW in diese Richtung betrieben wird,
anstatt nur mit 4,5 kW
Standorte Mezzovico, Gola di Lago, Gerra Lutri, auch diese braucht es nicht, muss aber Monte Tamaro neu koordiniert werden.
Auf Monte San Salvatore verzichten dafur Monte Tamaro, mit offenem Antennendiagramm kann den Schattenbereich problemlos
Castel San Pietro machen, auch da braucht es richtung norden mehr Sendeleistung, da reicht halt 100W nicht aus, wie vorher
Richtung norden.
Also da muss jetzt SSR und UFCOM wirklich das ganze perfektionieren damit diese Umsetzer viele nicht wieder kommen.
Zuletzt geändert von Rete_Svizzera am Fr 12. Dez 2025, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
Was ich erwarte ist, dass jeweils nur noch drei Programme pro Sprachregion auf UKW verbreitet werden, also z.B. SRF1, 2 und 3 in der Deutsch-Schweiz. Und dass nur noch die auch für Auitofahrer wichtigsten Sendeanlagen laufen werden, also vorrangig Grundnetzsender wie Säntis und Rigi oder kleinere Sendeanlagen entlang der wichtigsten Auiitobahnen.
Auch an den großen Standorten ist vielleicht fraglich, ob wirklich alle Programme zurück kommen werden.
Ob also z.B. am Säntis eine 99,9 oder 107,8 für die Sprachenaustauschprogramme wieder reaktiviert werden, oder ob man aus Kostengründen sagt, hier muss DAB+ nun wirklich reichen.
Andererseits: bevor zwei gute Säntis-Frequenzen womöglich noch an Private gehen...
auch Sàntis kann UFCOM ein besseres Antennendiagramm machen, Richtung 180°C
volle Leistung, dann reflektiert dieser auch Richtung Tschamut/Sedrun, wie damals in
den 80er Jahren, in Tschamut bei Sedrun ging selbst damals der Sender Sedrun sehr schwach
aber Sàntis schaffte es viel besser, also unbedingt Antennendiagramm anpassungen, da erspart
man sich sehr viele Umsetzer.
Rigi sollte wieder mit 30kW rund kommen anstatt nur mit 10kW, dann braucht es auch keinen Baden Horndli, Chestenberg