Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

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Frankfurt
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Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Frankfurt »

In den meisten Ländern weltweit waren auf Kurzwelle nur internationale Programme auf Kurzwelle vertreten.
Mit BR, SWR und Bremen gab es in den 80er Jahren dann auch Landesrundfunkanstalten mit ihren Lokalprogrammen auf der Kurzwelle. War dies die reine Entscheidung der Landesrundfunkanstalten, diesen Verbreitungsweg einzuschlagen oder gab es nur ein bestimmtes Kontingent dieser damals heiß begehrten Frequenzen ?
Auf welcher Grundlage wurden diese zugeteilt und wer hat die Kurzwellennutzung für sich entschieden :gruebel: ?
wolfgangF
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von wolfgangF »

Also nach meiner Erinnerung und Kenntnis:

Die meisten Landesrundfunkanstalten begannen gleich nach ihrer Gründung nach dem 2. Weltkrieg auch mit KW Ausstrahlungen. Das war lange vor Gründung der Deutschen Welle. Es war die eigene Entscheidung der jeweiligen Anstalt, so wie dann auch bei den leider nach dem Millennium erfolgten Abschaltungen.

Man hatte damals eben auch das Ziel, Deutsche im Ausland und später auf Urlaubsreisen mit heimischem Programm zu versorgen. V.a. Wollte man Europa und angrenzende Regionen erreichen, deshalb wurde ja fast ausschließlich im „Europaband“, also im 49-Meter-Band, gesendet. Nur der SWF/SWR sendete auf 7265 kHz.

Anfangs wurden die Frequenzen teilweise noch verändert, waren dann aber über lange Zeit doch überraschend fix, wie SDR 6030, BR 6085, RB/SFB 6190 oder RIAS 6005. Es gab auch nie jahreszeitbedingte Änderungen, wie bei den großen Auslandsdiensten.

Im Gegensatz zu den Auslandsdiensten bekamen regionale Sender aber meist keine „exklusiven“ Frequenzen zugeteilt, sondern nur welche, die häufig mehrfach belegt waren. Und auch die Sendeleistungen waren deutlich geringer als bei Auslandsdiensten.
Abends war in Europa der Empfang der ARD Sender deshalb oft gestört, aber dafür wurden sie manchmal doch in vielen Teilen der Welt gehört.

Zuständig für die Frequenzzuteilung ist die Internationale Fernmeldeunion.

Ein wirklich interessantes Thema. :spos: Ich trauere den KW Empfängen schon nach.
Zuletzt geändert von wolfgangF am Sa 12. Nov 2022, 09:15, insgesamt 1-mal geändert.
Funker Tommy
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Funker Tommy »

In den 50s und frühen 60s hatte auch der NDR eine KW Freq., wenn ich mich richtig erinnere, sogar auf 31 m.... Auch mit zweitem Programm von UKW.. Und Ndr Wdr 1 gabs auch auf der späteren DW Freq. 6075
Heute gibts nur noch Gruß an Bord :)

Ps
War die Bremer KW nicht zuvor vom HR benutzt worden?
Klaus
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Klaus »

Frankfurt hat geschrieben: Fr 11. Nov 2022, 18:39 In den meisten Ländern weltweit waren auf Kurzwelle nur internationale Programme auf Kurzwelle vertreten.
Ich weiss, was Du meinst - aber das kann man so nicht sagen. Es gab durchaus auch viele Länder, in denen die Kurzwelle der Flächenversorgung diente und nationale Programme ausgestrahlt wurden. Ich denke hier an Südamerika, Afrika aber auch Australien.
Alqaszar
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Alqaszar »

Zumindest in der Anfangszeit dürfte die Kurzwelle auch der Versorgung des eigenen Sendegebiets gediebt haben. Man bedenke, dass die westdeutschen Sender einerseits nur wenige Frequenzen hatten und ein funktionierendes MW-Netz in den ersten Jahren auch nicht lückenlos vorhanden war. UKW wurde dann stark vorangetrieben, war aber zunächst auch nicht flächendeckend bzw. die Haushalte mussten erst auf UKW nach- und umrüsten.

Der weitaus wichtigere Aspekt aber dürfte die Verbreitung über die Zonengrenze hinweg gewesen sein. Der Rias – übrigens kein deutscher Sender, sondern ein amerikanischer – benutzte ja in Britz zu diesem Zweck die steil strahlende Antenne.

Die DDR war nach damaliger westlicher Lesart kein Ausland, und der Deutschlandfunk als gesamtdeutsches Programm startete erst 1962.

Es war also nicht unlogisch, in den 1950ern die Kurzwelle zu benutzen. Die Idee, echten „Auslandsrundfunk“ zu betreiben, dürfte dabei für die ARD-Anstalten aber nicht im Vordergrund gesranddn haben.
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Ruhrwelle
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Ruhrwelle »

Ich meine (hier) irgendwann mal gelesen zu haben, dass der HR Anfang der 50er auf 6190KHz sendete, da es zwischen Frankfurt und Meißner auf der 594 dank Gleichwelle eine große Verwirrzone gab.
Anfang der 50er war die NWDR-Frequenz 7290KHz, später dann die 6075. Ich kenne die aber nur mit dem 1. Programm.
Klaus
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Klaus »

Ruhrwelle hat geschrieben: Sa 12. Nov 2022, 07:18 Ich meine (hier) irgendwann mal gelesen zu haben, dass der HR Anfang der 50er auf 6190KHz sendete, da es zwischen Frankfurt und Meißner auf der 594 dank Gleichwelle eine große Verwirrzone gab.
Ich mal gegoogelt. Schau mal bei Wikipedia, Artikel "Sender Heiligenstock", dort findet sich diese Info ;-)

Zwischen 1947 und 1954 sendete der hr mit 1 kW Leistung auf 6190 kHz vom Sender Heiligenstock...

A propos hr und Kuriosum: hr2 sendete mal auf Mittelwelle vom Funkhaus in Frankfurt mit 800 Watt in SSB, irgendwo zwischen 800 und 900 kHz, erinnere mich nicht mehr genau. Das war in den frühen 70er Jahren und wurde hier auch schon mal im Forum behandelt. Beweggrund, so spekuliert man, war die grössere Reichweite bei SSB, so dass man damit experimentierte...
Funker Tommy
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Funker Tommy »

War auf 890 kHz, 2 Kanäle überm Afn, auf 881 kam RDDR.
793267
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von 793267 »

Klaus hat geschrieben: Sa 12. Nov 2022, 14:19
Ruhrwelle hat geschrieben: Sa 12. Nov 2022, 07:18 Ich meine (hier) irgendwann mal gelesen zu haben, dass der HR Anfang der 50er auf 6190KHz sendete, da es zwischen Frankfurt und Meißner auf der 594 dank Gleichwelle eine große Verwirrzone gab.
Ich mal gegoogelt. Schau mal bei Wikipedia, Artikel "Sender Heiligenstock", dort findet sich diese Info ;-)

Zwischen 1947 und 1954 sendete der hr mit 1 kW Leistung auf 6190 kHz vom Sender Heiligenstock...

A propos hr und Kuriosum: hr2 sendete mal auf Mittelwelle vom Funkhaus in Frankfurt mit 800 Watt in SSB, irgendwo zwischen 800 und 900 kHz, erinnere mich nicht mehr genau. Das war in den frühen 70er Jahren und wurde hier auch schon mal im Forum behandelt. Beweggrund, so spekuliert man, war die grössere Reichweite bei SSB, so dass man damit experimentierte...
Der Sinn die SSB Technik, bei LW/MW/KW Sendern einzusetzen, war damals ganz einfach.
Eine Kanal Verdoppelung der vorhandenen knappen AM Kanäle zu erreichen, um hier mehr Sender unterzubringen.
Beispiel MW Band:
Vorhandene 121 AM MW Kanäle = dann 242 SSB MW Kanäle
Jens1978
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Jens1978 »

Die ARD Anstalten hatten zu Beginn ihrer Gründungszeit quasi alle Kurzwellensender. Der NWDR hatte dabei die stärksten Sender, weswegen daraus auch der Auslandsrundfunk entstand. Beispielhaft war hierbei die Sendestation Jülich, vom NWDR geplant und in der Grundausstattung aufgebaut und dann an die DW abgetreten.
Die anderen Anstalten hatten alle deutlich geringere Sendeleistungen, der hr stellte den Betrieb ganz ein. SDR, SWR und RB/SFB hatte bis zu letzt Leistungen um die 10 bis 20 kW. Was an sich aber sehr gut für die Inlandsversorgung reichte. Damit waren SDR und SWF sehr gut in Norddeutschland sowie im Mittelmeerraum hörbar. Der BR hatte schlußendlich in den 80er Jahren seine Anlage auf theoretisch mögliche 500 kW erweitert, aber meines Wissens nach nie genutzt.
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DH0GHU
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von DH0GHU »

Das "wie konnten" ist eigentlich recht einfach: Eine für Deutschland koordinierte Frequenz kann für jeden Anbieter in Deutschland in Einklang mit nationalem Recht verwendet werden. Also durchaus auch für Landesrundfunkanstalten. Oder eben für Privatsender.
Und das war keineswegs eine Besonderheit der Deutschen. In vielen Flächenstaaten war oder ist Kurzwelle für die Inlandsversorgung ein gängiges Medium. Indien, Indonesien, Australien oder viele südamerikanische und afrikanische Länder sind hier gute Beispiele, vor allem in den Tropenbändern (120/90/75/60m).
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
Funkamateur, DLF-Hörer, Multipler Musikgeschmack, DAB-Nutzer. Normal ist normalerweise langweilig.
http://zitate.net/kritik-zitate
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iro
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von iro »

23. März 1947: Die ersten deutschen Kurzwellen-Sendungen nach dem Krieg werden ausgestrahlt (vom NWDR, noch als Besatzungsrundfunk)
-- NDR Chronik --

Die Deutsche Welle ging am 3. Mai 1953 mit deutschsprachigem Hörfunk auf Kurzwelle erstmals auf Sendung. Die Grußadresse „an die lieben Landsleute in aller Welt“ wurde vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gesprochen. Am 11. Juni 1953 wurde zwischen den Mitgliedern der ARD der Vertrag über die Einrichtung des gemeinsamen Kurzwellenprogramms Deutsche Welle unterzeichnet. Die Verantwortung für das Programm lag zunächst beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR), später beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln, so dass dessen jeweiliger Intendant auch für die Deutsche Welle verantwortlich war. Im Oktober 1954 startete die Deutsche Welle Radiosendungen auf Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Polnisch.

1960 wurde die Deutsche Welle per Bundesgesetz eine eigenständige Anstalt des öffentlichen Rechts.
-- wikipedia --

Infolge des Genfer Wellenplans und den Verlust der weitreichenden Exklusiv-Frequenz 1602 kHz investierte der BR stattdessen in seine Kurzwellenfrequenz 6085 kHz, wobei auch politischer Druck eine Rolle gespielt haben soll. Beschafft wurde ein Großsender des gleichen Typs, wie er auch in der im selben Zeitraum errichteten Kurzwellenstation Wertachtal verwendet wurde, mit einer Senderausgangsleistung von 500 kW. Diese offensichtlich für die Zwecke des BR völlig überdimensionierte Sendeanlage führte zu Spott in den damaligen Medien und wurde auch nie mit der vollen Leistung, sondern nur mit einer Leistung von 100 kW betrieben.
-- wikipedia --

Das waren sie...
6005 kHz RIAS 1 – Berlin-Britz (1951–1993/DLR 2007)
6030 kHz SDR 1 – Mühlacker (1949–1998/SWR 2004)
6075 kHz NWDR/NDR – Osterloog (1955/1956) - das liegt in Ostfriesland... :)
6075 kHz DW – Wertachtal (–2011)
6085 kHz BR – Ismaning (1958–2010)
6090 kHz RTL – Junglinster (1957–1992)
6115 kHz St.DDR/RBI – Königs Wusterhausen (–1990)
6155 kHz RÖI – Moosbrunn (1955–2003)
6165 kHz SRI – Schwarzenburg/Sottens (1939–2004)
6190 kHz HR – Heiligenstock (1947–1954)
6190 kHz RB/SFB – Bremen (1961–1999/DLF 2012)
7265 kHz SWF 3 – Rohrdorf (1964–1998/SWR 2004)
-- wikipedia --

Welchem Zweck die Kurzwellensender der ARD zu Beginn dienten, ist etwas schleierhaft. Zum einen waren sie sicherlich mancherorts auch eine Ergänzung zur schlechten MW-Versorgung innerhalb der Sendegebiete (50km auf KW per Bodenwelle erreichbar), andererseits standen sie später bei vielen Anstalten am Ort des MW-Hauptsenders, was dem entgegen spricht. Vor allem waren sie wohl für die DDR (=Inland) gedacht. Später, als in den 60ern die Reiselust der Deutschen begann, waren sie sicher auch zur Versorgung von reisenden Deutschen in Europa gedacht, beim SWF und ich meine auch beim SDR wurden ja auch Reisende angesprochen. Die StDDR auf 6115 kHz war sicherlich für Westdeutschland gedacht... Beim RIAS war auch klar, wohin er zielte. Ebenso wie bei DLF und DW der Auftrag klar definiert war und immer wieder neu definiert wurde im Laufe der Jahre.
Frankfurt hat geschrieben: Fr 11. Nov 2022, 18:39 In den meisten Ländern weltweit waren auf Kurzwelle nur internationale Programme auf Kurzwelle vertreten.
Nein, die allermeisten Programme waren (auch noch in den 80ern) nur für das Inland gedacht. Nur in Europa war das etwas anders, da haben sich irgendwann ab den 60ern alle gegenseitig und dazu den Osten mit Programmsprachen und Kilowatt immer mehr zugeballert. Dazu kam (1950-1975): sooo viele Länder gab es noch gar nicht, dafür viele Kolonien mit lokaler Kurzwellenversorgung und Kurzwellensendungen vom "Mutterland" (Ausbeuterland) in Richtung derselben. Bei europäischen Ländern waren die Kurzwellen oft auch für die Gastarbeiter gedacht, z.B. aus Italien und Griechenland. Und sie wurden in vor-Internet-und-Satelliten-Zeiten auch rege genutzt.
Funker Tommy
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Funker Tommy »

Für 1953, als ich selbst noch nicht hören konnte, führt die HZ noch folgende (oben nicht erwähnte )Freq. bzw Wellenlängen:

NWdr 5980, außerdem Anfang 53 47,81 und 41,15 m

Swf 6320

Br 6160

Ddr1 49,06 und 41,96m
Ddr3 30,83 m

OE 11785
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von 793267 »

Funker Tommy hat geschrieben: Di 15. Nov 2022, 00:06 Für 1953, als ich selbst noch nicht hören konnte, führt die HZ noch folgende (oben nicht erwähnte )Freq. bzw Wellenlängen:

NWdr 5980, außerdem Anfang 53 47,81 und 41,15 m

Swf 6320

Br 6160

Ddr1 49,06 und 41,96m
Ddr3 30,83 m

OE 11785
Ich hab den Trümmerhaufen, zum besseren Vergleichen, mal Bereinigt
Somit kann man sowohl, die kHz bzw. m Angaben zum Vergleichen nutzen, was vorher nicht möglich war.
NWdr 5980 kHz = 50.13 m
außerdem Anfang 53
NWdr 6270 kHz = 47,81 m und
NWdr 7285 kHz = 41,15 m

Swf 6320 kHz = 47.44 m

Br 6160 kHz = 48.67 m

Ddr1 6111 kHz = 49,06 m #
Ddr1 7145 kHz = 41,96 m
Ddr3 9724 kHz = 30,83 m #

OE 11785 kHz = 25.44 m
# Umrechnungsdifferenz zum 49/31 m Rundfunkband Kanalraster (QRG 6110 und 9725 kHz)
Zuletzt geändert von 793267 am Di 15. Nov 2022, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
Funker Tommy
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Re: Wie konnten Kurzwellenfrequenzen an Landesrundfunkanstalten zugewiesen werden ?

Beitrag von Funker Tommy »

Danke.
Überraschend ist natürlich BR 6160 nur 5 oberhalb Orf...
Vermutlich deshalb dann der Wechsel auf 6085? Wo man sich mit Lux 6090 ins Gehege kam.
Vielleicht gibt es hier noch jemanden, der in den frühen 50ern schon auf KW aktiv war!?
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