Reichweite Zugspitze UKW DVBT

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helmi
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von helmi »

Ich werd verruckt. Von einem vertikalen Versuch existiert sogar noch ein Foto:
https://alter-wirt-hoehenrain.de/index. ... restaurant (->Gasthof anklicken)
Mc Jack
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Mc Jack »

helmi hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 19:23 Nein, das ging peu à peu vonstatten. Das horizontal pol. Feld Richtung Norden blieb zunächst erhalten und die Leistung wurde angepasst. Danach war der K55 in München leicht angerauscht, der K49 dagegen etwas stärker verrauscht. In einer zweiten Phase wurde das horizontale Feld nach Norden komplett stillgelegt. Dies ging einher mit der Installation einer vertikalen Logper Richtung Hinterriß zur Versorgung der dortigen Kabelanlage. In München konnte man danach K49/55 vertikal zwar wieder empfangen, aber die Qualität fiel dann doch von Stadtteil zu Stadtteil sehr unterschiedlich aus. Im Groben konnte man sagen: je östlicher und südlicher in München, desto besser.
Meine Empfangsergebnisse 1999/2000 in München-Untergiesing, unweit des Candidplatzes:
Sichtkontakt zum Karwendel aus meiner Wohnung im 6.Stock, wenn ich den Kopf aus dem Fenster hielt. Zur anderen Seite direkter Sichtkontakt zum Olympiaturm. Die Wohnung hing an einer sehr alten, maroden Dachantenne. ARD K10 vom Wendelstein perfekt, ZDF/BR3 vom Oly (auch perfekt), ORF von der Zugspitze mit einer alten, horizontalen Kathrein größeren Kalibers . ORF2 K55 ganz leicht leicht vergieselt, ORF1 stark vergrieselt und in s/w. Die Privaten wurden nicht durchgeschleift, der ORF wurde in der Anlage in Band I umgesetzt. Für ORF1 hatte ich dann eine vertikale 10(?) Elemente Hirschmann außen am Fenster montiert. Ein VV kam zum Einsatz. Damit ging K49 wetterbedingt mal mehr, mal weniger grieselfrei und mit leichten Überlagerungsstreifen. Irgendwann war hier mal zu lesen, dass der BR im Voralpenraum einen Umsetzer auf K49 in Betrieb hatte. ORF2 K55 dagegen ging vertikal fast gar nicht. Für ZDF,BR und die Privaten hatte ich mir einen Dipol auf das Fensterbrett der Oly-zugewandten Seite montiert. Zusammengeschaltet wurde dann alles mit einer VHF-UHF TV-Weiche. ARD von der Dachantenne (ging in der Wohnung nur verzerrt, der Giesinger Berg stand davor), der umgesetzte ORF2 in den Band I Eingang und der Rest auf den UHF. ORF1 hatte ich mangels Kanalweiche mit zwei Videorecordern in die Leitung eingespeist (K49 zum Recorder1, dann per Scart zu Recorder2, der das Programm dann auf K36 in die Leitung eingespeist hat). 2001 wurde die Wohnung dann doch endlich mal verkabelt... Krasse Zeit, wilde Bastelei. die aber funktioniert hat.
Es gab wohl einen schmalen Streifen der durch München zog, indem nur ORF1 vertikal ging. ORF2 war horizontal besser zu empfangen. So war es hier zumindest vor etlichen Jahren zu lesen.
Thomas(Metal)
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Thomas(Metal) »

Was ich in der Region wenig westlich vom Starnberger See nie verstand: Warum hatte man zwei UHF-Antennen in Betrieb? Der findige Bastler hätte doch normalerweise den schwächeren Sender (Zugspitze) genommen und der Peißenberg wäre noch im Öffnungswinkel gelegen. Zumindest in Oberschwaben und auf der Alb hat man bei UHF-Antennen häufig so verfahren. Ich kenne einen Fall wo man Grünten, Höchsten, Pfänder und Säntis mit einer UHF-Antenne einwandfrei empfangen hatte.
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Mc Jack
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Mc Jack »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 21:50 Was ich in der Region wenig westlich vom Starnberger See nie verstand: Warum hatte man zwei UHF-Antennen in Betrieb? Der findige Bastler hätte doch normalerweise den schwächeren Sender (Zugspitze) genommen und der Peißenberg wäre noch im Öffnungswinkel gelegen. Zumindest in Oberschwaben und auf der Alb hat man bei UHF-Antennen häufig so verfahren. Ich kenne einen Fall wo man Grünten, Höchsten, Pfänder und Säntis mit einer UHF-Antenne einwandfrei empfangen hatte.
Zu große Pegelunterschiede der unterschiedlichen Standorte, die in einer Mehrteilnehmeranlage zu Problemen führen können. Der eine Pegel ist übersteuert, der andere reicht für ein grieselfreies Bild nicht aus.
Gab es selbst in München häufiger bei Oly-Ausrichtung: eine kleine UHF für ZDF/BR und eine größere für die deutlich schwächeren Privaten.
Thomas(Metal)
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Thomas(Metal) »

Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 22:06 Zu große Pegelunterschiede der unterschiedlichen Standorte, die in einer Mehrteilnehmeranlage zu Problemen führen können. Der eine Pegel ist übersteuert, der andere reicht für ein grieselfreies Bild nicht aus.
Gab es selbst in München häufiger bei Oly-Ausrichtung: eine kleine UHF für ZDF/BR und eine größere für die deutlich schwächeren Privaten.
Danke! Ich konnte sowas 1988 in Retzbach sehen. Die UHF-Yagi zeigte nach Würzburg. ZDF / BayFS einwandfrei, SAT1, ob RTL bereits aktiv war weiß ich nicht mehr, deutlich mit Schnee im Bild. Rückblickend ist mir 450kW -vs- 300W bekannt. Man hat dann vermutlich beim Bau der Anlage auf E25 / E45 gepegelt und eher grob eingestellt und nicht das Maximum probiert. Südwest3 (E42) was man bei dieser Ausrichtung eigentlich auch noch erwartet hätte war erst gar nicht mit dabei. Aber waren derartige Pegel-Einstellungen Standard? D. h. man hat am MBV einfach den Regler nicht ansatzweise voll aufgedreht, oder?
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Mc Jack
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Mc Jack »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 22:14
Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 22:06 Zu große Pegelunterschiede der unterschiedlichen Standorte, die in einer Mehrteilnehmeranlage zu Problemen führen können. Der eine Pegel ist übersteuert, der andere reicht für ein grieselfreies Bild nicht aus.
Gab es selbst in München häufiger bei Oly-Ausrichtung: eine kleine UHF für ZDF/BR und eine größere für die deutlich schwächeren Privaten.
Danke! Ich konnte sowas 1988 in Retzbach sehen. Die UHF-Yagi zeigte nach Würzburg. ZDF / BayFS einwandfrei, SAT1, ob RTL bereits aktiv war weiß ich nicht mehr, deutlich mit Schnee im Bild. Rückblickend ist mir 450kW -vs- 300W bekannt. Man hat dann vermutlich beim Bau der Anlage auf E25 / E45 gepegelt und eher grob eingestellt und nicht das Maximum probiert. Südwest3 (E42) was man bei dieser Ausrichtung eigentlich auch noch erwartet hätte war erst gar nicht mit dabei. Aber waren derartige Pegel-Einstellungen Standard? D. h. man hat am MBV einfach den Regler nicht ansatzweise voll aufgedreht, oder?
Der Regler wurde soweit aufgedreht, das bei allen Teilnehmern ein ausreichender Pegel anlag und der/die Verstärker keine Mischprodukte erzeugt haben. Bei passiven Einteilnehmeranlagen ohne Verstärker war das nicht ganz so kritisch. Siehe meine Bastelei: die Privaten mit 1kW gingen grieselfrei und ZDF/BR3 mit je 200kW haben das Frontend des TV nicht in die Verzweiflung getrieben. Bei Sichtkontakt zu den Sendeantennen auf dem Oly. Das ging irgendwie.
helmi
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von helmi »

Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 21:20 Irgendwann war hier mal zu lesen, dass der BR im Voralpenraum einen Umsetzer auf K49 in Betrieb hatte.
Schliersee? Dieser TVU kam dem ORF im Sendegebiet Zugspitze noch nie in die Quere.
Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 21:20 ORF2 K55 dagegen ging vertikal fast gar nicht.
Eventuell spielt auch der Zeitpunkt eine Rolle, wann das getestet wurde. Von 1998 bis zur DVB-T Umstellung vergingen ja noch viele Jahre.
Jedenfalls konnte ich bei mir damals keinen großen Unterschied zwischen K49 und K55 (vertikal) feststellen. (Getestet mit Kathrein AOT 65 und Wisi EB 66). Die Fakten sprechen ebenfalls dafür. Die Diagramme für K49/55 (vertikal) waren vollkommen identisch. Geht man von den maximal erlaubten 1 kW ERP vertikal Richtung 80° aus, so hätte eine vertikale Nebenkeule mit 0,1 kW Richtung München bzw. 40° gestrahlt. Anzumerken ist noch, dass der ORF die Vertikalabstrahlung in seinen Listen nie erwähnt hat. Desweiteren habe ich noch entdeckt, dass der ORF nach dem Jahr 2000 den K49 (horizontal) weiterhin mit 2 kW gelistet hat und den K55 (horizontal) plötzlich mit 2,5 kW. In welche Richtung diese Leistung ging, geht daraus natürlich nicht hervor. Möglicherweise kann jemand anderes weitere Fakten liefern.
Wolfgang R
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Wolfgang R »

Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 22:45 Siehe meine Bastelei: die Privaten mit 1kW gingen grieselfrei und ZDF/BR3 mit je 200kW haben das Frontend des TV nicht in die Verzweiflung getrieben. Bei Sichtkontakt zu den Sendeantennen auf dem Oly. Das ging irgendwie.
Ich war in München in einer ziemlich rustikalen Beherbung untergebracht.

Die Herberge (Hotel will ich nicht schreiben....) wurde mal auf Kabelempfang umgerüstet. Dafür wurden an den Balkonen entlang "Stammleitungen" gezogen. Von diesen gingen mittels der alten Hischmann-Klemmverteiler (von denen es wohl auch Abzweiger gegeben hat) Stichleitungen, rustikal gebohrt durch den Fensterrahmen zum Fernseher.

Diese wurden mal gegen Flachbild-TVs der ersten Generation (nur DVB-T und analog, kein Skandinavien-Trick möglich) ersetzt.

Damit ging grieseliges Kabel analog. Die Verteilung war aber dermaßen schlecht geschirmt und teilweise auch schon wirklich kaputt, dass die Münchner privaten, damals noch vollzählig per DVB-T an Board, in weitaus besserer Qualität gingen. Das marode Kabel-TV-Netz war also eine super DVB-T Antenne :)

Das (damals noch nicht) marode BK-Netz wurde wahrscheinlich mal installiert, weil die starken Sender vom Oly (damals noch analog) den Tuner im Fernseher überfahren haben, oder sowas in der Art.

Wolfgang
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Mc Jack
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von Mc Jack »

helmi hat geschrieben: Mo 1. Feb 2021, 11:41
Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 21:20 Irgendwann war hier mal zu lesen, dass der BR im Voralpenraum einen Umsetzer auf K49 in Betrieb hatte.
Schliersee? Dieser TVU kam dem ORF im Sendegebiet Zugspitze noch nie in die Quere.
Mc Jack hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 21:20 ORF2 K55 dagegen ging vertikal fast gar nicht.
Eventuell spielt auch der Zeitpunkt eine Rolle, wann das getestet wurde. Von 1998 bis zur DVB-T Umstellung vergingen ja noch viele Jahre.
Jedenfalls konnte ich bei mir damals keinen großen Unterschied zwischen K49 und K55 (vertikal) feststellen. (Getestet mit Kathrein AOT 65 und Wisi EB 66). Die Fakten sprechen ebenfalls dafür. Die Diagramme für K49/55 (vertikal) waren vollkommen identisch. Geht man von den maximal erlaubten 1 kW ERP vertikal Richtung 80° aus, so hätte eine vertikale Nebenkeule mit 0,1 kW Richtung München bzw. 40° gestrahlt. Anzumerken ist noch, dass der ORF die Vertikalabstrahlung in seinen Listen nie erwähnt hat. Desweiteren habe ich noch entdeckt, dass der ORF nach dem Jahr 2000 den K49 (horizontal) weiterhin mit 2 kW gelistet hat und den K55 (horizontal) plötzlich mit 2,5 kW. In welche Richtung diese Leistung ging, geht daraus natürlich nicht hervor. Möglicherweise kann jemand anderes weitere Fakten liefern.
Ja, das ist im Nachhinein alles ziemlich seltsam. An Schliersee mit seinen 120W als Störer glaube ich auch nicht wirklich. Das wäre schon sehr eigenartig..
Ich hatte auf K49 leichte, waagerechte Streifen (Moiré). Ein anderer User berichtete vor Jahren, dass er im Westend dasselbe Problem hatte. Bei mir kann es auch eine lokale Störung gewesen sein. Ist alles über 20 Jahre her und wird sich wohl heute auch nicht mehr klären lassen..

Zum V/H-Thema:
Die alte, horizontale Dachantenne lieferte ORF2 in guter Qualität, von der Anlage auf K4 umgesetzt. ORF1 auf K2 war dagegen nicht anzusehen. Es kann genauso gut auch sein, dass der Kanalzug einfach nur hinüber war. Ich hatte als Mieter keinen Zugriff auf die Technik.
Und meine Fensterbrett-Bastelei war eh das Wunder schlechthin. Hatte ich die Antenne um +/- 10cm verschoben, war das ORF1-Bild weg. ORF2 ging damit nur, wenn ich die Antenne horizontal ausgerichtet hatte. Das alles war 1999/2000.
Ziemlich seltsam, das Ganze. :-)
strade
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von strade »

Wäre es denkbar, dass es schwache Signale vom Pfänder gewesen sein könnten ? Solche Probleme gab es seinerzeit auch in NRW, die jeweiligen Moire-Erzeuger waren viel zu schwach für ein sichtbares Bild, aber für den Effekt reichte es immer.
helmi
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von helmi »

Mc Jack hat geschrieben: Mo 1. Feb 2021, 14:31 Ist alles über 20 Jahre her und wird sich wohl heute auch nicht mehr klären lassen.
Das befürchte ich auch. Irgendwann kam die Zeit.. da hat man sich einfach mehr für die SAT-Sorglospakete interessiert.
SÜRAG
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von SÜRAG »

DH0GHU hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 22:16
SÜRAG hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 11:53 In München ist die 102,7 die 3. Wahl. Ersatz für 101,3 ist die Hochries 107,7.
Zugspitze sendet ja nur mit 2 (4?)kW.
Wäre Zugspitze eigentlich DAB+-geeignet und in ein SFN zu integrieren, z. B. 12D?
Wendelstein (z. B. "mein" 7A mit 10 kW) ist es im Voralpenmux ja. Wobei ich da etwas Bammel habe, wenn Isen aufgeschaltet wird ob da hier eine Auslöschung entsteht.
Isen-Wendelstein sind ca 53 km, da kann sich nichts auslöschen.

Zugspitze für DAB+ wäre tatsächlich deutlich kritischer als andere Standorte. Z.B. 94 km nach München zum Olympiaturm, das gibt dann sicher deutliche Probleme... (im gegensatz zu den aktuellen exponierten Standorten wie Laber (74 km) und Herzogstand (65 km).
Danke für die Antwort.. Super. :spos:
7A geht bei mir in München, obwohl einigermaßen gut gelegen (4. OG, Nordost/Südwestausrichtung - aber mit direktem Sichtkontakt Oy) so gerade. Nutze den wegen Charivari aus Rosenheim.
Vielleicht bringt ja Isen noch etwas..
Sinnvoll wäre ja eine Füllfunzel am Oly. Aber da würden wohl die Münchner Sender aufschreien und die Lokalsender vom 7A sind ja offiziell nicht zuständig.
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helmi
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von helmi »

hit24_for_ever hat geschrieben: Fr 29. Jan 2021, 22:03 Die Ballempfangsantennen hab ich auf einer alten Postkarte entdecken können...die standen bzw. stehen noch immer recht weit entfernt.
Wäre mal interessant zu sehen, ob es dort auch mal Antennen für den ehemaligen Band I Sender am Patscherkofel gab.
Auf einer dem Zustand nach uralten Ansichtskarte habe ich am Ballempfangsmast folgende Antennen entdeckt:
2 x UHF vertikal (vertikal gestockt), 2 x UHF horizontal (horizontal gestockt), 2 x UKW horizontal (horizontal gestockt)
Der Patscherkofel war doch mal für geraume Zeit zusätzlich auf K60/62 H+V in Betrieb?

Auf einer winterlichen Ansichtskarte (abgestempelt im Jahr 1990) ist der alte Sendemast nackig zu sehen. Also keine Fiberglashaube mehr an der Spitze und auch keine UKW-Antennen mehr. Wohin man das Provisorium gebaut hat, lässt sich jedoch nicht erkennen.
hit24_for_ever
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von hit24_for_ever »

Hallo,

Jo stimmt, diese beiden oberen UHF Sender waren jedoch mit wenig Leistung in Betrieb. Sie dienten der Versorgung von Innsbruck Süd, sprich überall wo der Sender Seegrube nicht hin kam wurde auf diese beiden Kanäle zurückgegriffen.
Ob die allerdings an der Zugspitze noch sauber ankamen kann ich nicht sagen.
Die Leistung betrug 1kW vertikal und 2kW horizontal.
dxbruelhart
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Re: Reichweite Zugspitze UKW DVBT

Beitrag von dxbruelhart »

DH0GHU hat geschrieben: Di 20. Okt 2020, 14:13 Bisher habe ich für solche und andere Frequenzen gerne auf http://members.aon.at/chris-online/freq3.htm zurückgegriffen. Diese Seite scheint es nicht mehr zu geben. Gibt es sie nun woanders?
Hier habe diese Frequenzlisten wieder gefunden http://www.king.at/hauptframe/frequenzl ... 146mhz.htm
QTH: CH-8754 Netstal, 9E 03 27 / 47N 03 50, HB3YOC
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