Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

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SeltenerBesucher
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von SeltenerBesucher »

Nicoco hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 12:01 Leider hinter einer Paywall, aber viel Neues enthält der Beitrag auch nicht.
Im August steht nun der Umzug von Radio Ennepe-Ruhr in die Räumlichkeiten von Radio Bochum an.
Im Laufe des Jahres 2027 zieht Radio Herne dazu und die zweite Westfunk-WG ist damit komplettiert.

https://www.wp.de/lokales/herdecke-wett ... uerze.html
Die LfM NRW hat am Freitag dafür das Go gegeben, die Zulassung von Entenhausen, Dortmund und Gütersloh wurde um wenige Monate verlängert. 



Die Umzüge von Radio EN/Ennepe-Ruhr:

  • August 1991 - Dezember 2003 Gevelsberg
 (allein)
  • Januar 2004 - Dezember 2020 Hagen (Funkhaus)
  • 
Januar 2021 - Januar 2023 Oberhausen
 (Radio NRW)
  • Januar 2023 - August 2026 Wuppertal
 (Radio-WG)
  • ab August 2026 zuerst gemeinsame Nutzung des Studios von Radio Bochum (Radio-WG)
  • 
später Umzug in ein neues gemeinsames Studio von Radio Bochum, Ennepe-Ruhr und Herne in Bochum geplant. (?)
Veronica hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 11:46 Dann wird es wahrscheinlich auch andere Moderatoren für die Morgensendung und den Lokalnachrichten geben.
Die freien Mitarbeiter von Radio Wuppertal bleiben in Wuppertal, die Mitarbeiter von Radio Ennepe Ruhr ziehen mit um. Das sind sowieso nicht mehr soviel.
Im Artikel heißt es, dass Radio Bochum einen eigenen Chefredakteur behält und Radio Ennepe Ruhr und Radio Herne eine eigene neue Führungskraft bekommen. Aktuell ist Christine Schindler Chefredakteurin von Radio Herne. Der Satz im WP-Artikel deutet daraufhin, dass sie sich künftig neuen Aufgaben widmen wird. Wenn REL / „Antenne Ruhr“ und Radio K.W. einen gemeinsamen Chefredakteur bekommen, dann werden wohl in Essen Lose gezogen, wer es in Zukunft in Bochum machen darf. Zumindest verrät man es aktuell nicht. Die Frage ist nur, wie funktioniert es in der Übergangszeit? Radio Herne sitzt weiterhin in Herne, der neue Chefredakteur verantwortet beide Sender, die aktuell noch räumlich getrennt sind. Wie findet man da zueinander? Videokonferenzen sind jetzt nicht das Problem, aber am Anfang muß man doch zueinander finden und sich kennenlernen. 

https://www.radioherne.de/moderator/chr ... ler-257403
strade
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von strade »

Die können gerne zusammenschrumpfen wie sie wollen-. Der WDR startet mit frischem Wind : https://www.radioblog.eu/2026/07/16/wdr ... gehts-los/
DJ Taifun
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von DJ Taifun »

Richtige Änderungen im WDR2 hab ich heute morgen nicht so festgelegt. Nur seit wann wird im WDR2 auch die Hörer geduzt. Beispiel die Nachrichten Opener, "...aus eurer Region" Ist mir am Wochenende schon aufgefallen.
DJ Taifun
strade
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von strade »

Die Lokalfunkbetreiber glauben bestimmt noch daran, dass der Übergang zum DAB viel mehr Hörer erbringt. Da sie UKW beibehalten wollen, ist das natürlich Unsinn. Sie haben gleichbleibende Hörerzahlen bei dreifachem Verbreitungsgebiet, der einzige der sich freut ist die Klingelbeutelkrake aus München mit selbstgebastelten Zuständigkeiten. Langfristig dürfte es z.B. für das Münsterland auf eine Antenne Münsterland hinaus laufen , mit den Lokalnachrichten für den Kreis Blubberquatsch.Für OWL und andere dürfte es auch so aussehen, evtl lokal ein paar Hörer weniger, aber insgesamt tragfähig. Genau so kann man den DAB-Zuschnitt interpretieren.
DerRaiden
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von DerRaiden »

Was ich mich frage, warum bauen sich gewisse Mediengruppen wie z.B. Funke nicht ihren eigenen Mantel. Alle greifen auf Radio NRW zurück. Wenn es verschiedene Mantel gäbe, gäbe es ja wenigstens etwas Abwechslung, wenn auch nicht bei der Musik.
Veronica
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von Veronica »

strade hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 15:24 Die Lokalfunkbetreiber glauben bestimmt noch daran, dass der Übergang zum DAB viel mehr Hörer erbringt. Da sie UKW beibehalten wollen, ist das natürlich Unsinn. Sie haben gleichbleibende Hörerzahlen bei dreifachem Verbreitungsgebiet, der einzige der sich freut ist die Klingelbeutelkrake aus München mit selbstgebastelten Zuständigkeiten.
Für die Pendler ist es sicherlich besser. Wer z. B. in Duisburg wohnt und in Bochum arbeitet, braucht jetzt nicht mehr umzuschalten. Für die Hörer ist es angenehmer, wenn sie ihr Lokalradio in den Nachbarstädten und darüber hinaus in guter Qualität empfangen können.
SeltenerBesucher
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Re: Endlich Konsolidierung bei NRW Lokalradio

Beitrag von SeltenerBesucher »

strade hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 15:24 Die Lokalfunkbetreiber glauben bestimmt noch daran, dass der Übergang zum DAB viel mehr Hörer erbringt. Da sie UKW beibehalten wollen, ist das natürlich Unsinn. Sie haben gleichbleibende Hörerzahlen bei dreifachem Verbreitungsgebiet,
Wie kommst Du drauf, dass sie das jemals geglaubt haben? 2018 hatten die Lokalradios noch 1,680 Mio. Hörer in der Durchschnittsstunde, in der letzten MA nur noch 1,300 Mio.. Wer schaltet noch für ein Programm zum UKW um? Alle anderen Wettbewerber sind längst auf DAB+. Bei 50 - 200 DAB+ Programmen wechselt niemand mehr das Frequenzband, weil es zu kompliziert ist. Im Autoradio werden die Programme vielleicht in einer Liste aufgeführt, Zuhause und im Büro nicht. 

Quellen:
https://radionrw.de/ueber-uns/presse/pm180711-01/https://www.radioszene.de/215607/ma-aud ... -2026.html
strade hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 15:24 Langfristig dürfte es z.B. für das Münsterland auf eine Antenne Münsterland hinaus laufen , mit den Lokalnachrichten für den Kreis Blubberquatsch.
Ich dachte, Du kennst die Verhältnisse in NRW besser? Hast Du Dir angeschaut, wer hinter den einzelnen Lokalradios steckt? Es gibt Gebiete, die kannst Du zusammenlegen, weil die gleiche Gesellschaft dahinter steckt, bei anderen hat der dominierende Verleger aus dieser Region nur einen geringen Anteil am Lokalradio. Es sicherlich noch stärker zentralisiert, aber in Sachen Vermarktung ist das nicht mehr so einfach.
DerRaiden hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 16:02 Was ich mich frage, warum bauen sich gewisse Mediengruppen wie z.B. Funke nicht ihren eigenen Mantel. Alle greifen auf Radio NRW zurück. Wenn es verschiedene Mantel gäbe, gäbe es ja wenigstens etwas Abwechslung, wenn auch nicht bei der Musik.
Wie soll das funktionieren, wenn die Musik-Kompetenz und Erfahrung aus langjähriger Marktforschung der große Schatz von Radio NRW ist. Marktforschung ist nicht günstig zu haben und wenn jeder Verlag es allein versucht, wird es für diesen nicht günstiger. Auch wenn spezielle Sendungen für einzelne Gruppe bestückt werden müssen, kommt die Playlist auf Oberhausen. Was alle benötigen, ist die gemeinsame Vermarktung. Ich weiß nicht, welche Abwechslung Du erwartest. Seit dem es kein Rahmenprogramm per Satellit gibt, nur eingespielte Playlist und überspielte Elemente zu den Lokalfunkstationen, können die Lokalradios ihr Programm doch mit weiteren Inhalten ergänzen und in der lokalen Option auch Musik variieren. Dafür brauchst Du Personal und das gibt es nicht, weil Du bei vielen Stationen gerade mal soviel Personal hast, dass Du die Lokalstunden fahren kannst.
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