Antennenrelikte auf deutschen Dächern

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Mc Jack
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Mc Jack »

Und zur vermeintlichen "Phobie" gegen Visselhövde K7:
Wer sich DDR1 auf K6 herangeholt hat, wird kaum noch den Aufwand betrieben haben, den K7 ins Band I gewandelt zu haben. Nachbarkanäle im Band III waren mit normalem Aufwand eigentlich nicht oder kaum sinnvoll zusammenschaltbar. In fast allen Fällen war dort, wo DDR1 auf K6 sauber ging, die ARD auf K10 Torfhaus oder Hemmingen K8 gut zu empfangen.
Im Prinzip war Visselhövede K7 nur ein Notnagel, um die Leute zwischen Bremen und Hannover aufs richtige Regionalprogramm zu lotsen. Wir erinnern uns, die regionale Schiene lief im Vorabend-Programm der ARD.
RalphT
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von RalphT »

Mc Jack hat geschrieben: Fr 2. Jan 2026, 00:01 Meine Idee zur oberen Antennenanlage:
die untere, kleine UHF für Minden (West 3)
Band III für Hannover und Harz (liegt von Rethem aus gesehen praktisch in einer Richtung)
die zweite UHF von oben ist fast entgegensetzt zur Band-III ausgerichtet, das wäre dann quasi Bremen. Also ARD mit Buten und Binnen, ZDF und N3, später dann ein halber Arm voller privater + 1Plus (wenn der Pegel in Rethem ausgereicht hat)
die obere UHF dann für Brocken DDR2. ZDF und NDR, später noch Sat1 und RTL Plus aus Hannover sind damit im Prinzip auch möglich gewesen. Dann hätte aber die Bremen-Yagi kaum Sinn gemacht.
Die Variante mit Minden (WDR 3) klingt sehr plausibel. Was sollte man auch mit Stadthagen, wenn Hannover schon empfangen wurde. Der WDR 3 hatte ja auf K57 richtig Leistung und kam sogar hier in Bremen fast rauschfrei an. Allerdings nur mit Höhe und Aufwand.
Wolfgang R
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Wolfgang R »

Was wurde hier von wo empfangen?

Landkreis Starnberg bei München
20260501_082719.jpg
Die Antenne ist zu haben, man muss nur das Haus auch nehmen :bruell:

Ich tippe mal
oben Gaisberg, K32 - FS2
Gaisberg, K8 - FS1
Wendelstein K10 - ARD(BR)
Unten Schnaitsee, Oly :gruebel: :confused:
QTH: JN48DM - Oberes Murgtal (Baiersbronn)
Renault
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Renault »

Das Haus mit Antennen sind zu verschenken. Der Harken dabei ist selbst Abbau und Abtransport.
QTH : Leipzig
Erbeskopf
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Erbeskopf »

Darf ich mal eine Frage stellen?

Wohin zeigen die Antennen auf diesem Google Street View-Bild? https://maps.app.goo.gl/2NmEpUbBRa3t3sox9

Die vertikale UHF-Antenne ganz unten ist vermutlich für Gelnhausen-Höchst (Hessen 3 E40v), aber wohin zeigen die VHF- und die UHF-Antenne eins drüber? In der Richtung liegt eigentlich nur der TVU Schöllkrippen (ARD E9, ZDF E32, BFS E55) aber der wird dort doch wohl nicht mehr gegangen sein? Oder gibt es in der Richtung noch irgendeinen Grundnetzsender den ich übersehe?
jkr 2
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von jkr 2 »

Wolfgang R hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 08:39 Was wurde hier von wo empfangen?

Landkreis Starnberg bei München

20260501_082719.jpg

Die Antenne ist zu haben, man muss nur das Haus auch nehmen :bruell:

Ich tippe mal
oben Gaisberg, K32 - FS2
Gaisberg, K8 - FS1
Wendelstein K10 - ARD(BR)
Unten Schnaitsee, Oly :gruebel: :confused:
Stimmt alles, bis auf die letzte Zeile.
Ist eindeutig auf den Oly gerichtet (nach Norden), Gaisberg und Wendelstein, waren Südost.
Schnaitsee wäre auch diese Richtung gewesen, aber ziemlich zentral östlich.
Aber Schnaitsee war IMHO in München überhaupt nicht mehr zu gebrauchen..
Wenn das eine Antenne im Starnberger Umland ist, käme vielmehr der Hohenpeißenberg in Frage, sofern nicht durchs westliche Würmseeufer (=Starnberger See) abgeschattet.
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jkr 2
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von jkr 2 »

gelöscht, da Doppelpost
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Thomas(Metal)
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Thomas(Metal) »

Erbeskopf hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 18:20 Darf ich mal eine Frage stellen?

Wohin zeigen die Antennen auf diesem Google Street View-Bild? https://maps.app.goo.gl/2NmEpUbBRa3t3sox9
2x Gr Feldberg, 1x Alzenau
QTH: 911-69 (II: Körner 9.2, III: LPDA16), QTH-alt: 9354 (II: FUBA UKA-028)
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RalphT
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von RalphT »

Erbeskopf hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 18:20 Darf ich mal eine Frage stellen?

Wohin zeigen die Antennen auf diesem Google Street View-Bild? https://maps.app.goo.gl/2NmEpUbBRa3t3sox9

Die vertikale UHF-Antenne ganz unten ist vermutlich für Gelnhausen-Höchst (Hessen 3 E40v), aber wohin zeigen die VHF- und die UHF-Antenne eins drüber? In der Richtung liegt eigentlich nur der TVU Schöllkrippen (ARD E9, ZDF E32, BFS E55) aber der wird dort doch wohl nicht mehr gegangen sein? Oder gibt es in der Richtung noch irgendeinen Grundnetzsender den ich übersehe?
Das hatte mich gestern auch noch interessiert. Aber da war jemand schneller als ich.

Hier muss sich die Antenne aber verdreht haben. In dem Bild zeigt die vertikale Antenne in Richtung Gelnhausen. Aber die Antwort von Thomas ergibt schon einen Sinn. Die Hauptprogramme vom Feldberg und Bayern 3 von Alzenau. Dort muss die Feldstärke gut gewesen sein. Gelnhausen wäre wohl auch zu schwach gewesen und strahle ja auch HR 3 ab. Wenn man mit der Maus die Straße weiter fährt, dann kommt ein paar hundert Meter ein weiteres Haus mit einer Dachentenne. Die zeigen noch richtig zum Sender Feldberg.

Hier fehlt eine Kanal 7 Antenne noch für Alzenau. Vielleicht war dem Bewohner das Regionalprogramm aus München diese zusätzliche Antenne nicht wert. Es wurde ja auch nur täglich 2 Stunden regional gesendet.

Wir hatten das gleiche Problem auch in Bremen. In manchen Stadtteilen war auch NDR 1 vom Sender Steinkimmen möglich. Nur das kostete eine UHF-Antenne mehr. Manchen Kunden war es das nicht wert.
Erbeskopf
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Erbeskopf »

Dieses Doppelhaus in Ober-Sensbach (Gemeinde Sensbachtal) hat zwei getrennte Antennenanlagen: https://maps.app.goo.gl/LFGtCABh85c75uXV7

Sensbachtal hatte einen eigenen Füllsender für alle drei Programme, aber es gibt noch jeweils zwei VHF-Antennen grob Richtung Hardberg (Kanal 5) und Großer Feldberg (Kanal 8). Die stammen vermutlich aus der Zeit vor Errichtung des Füllsenders. Hardberg und vor allem Großer Feldberg gehen in Sensbachtal nur noch sehr schwach, vermutlich hat man aber lieber ein verrauschtes Bild hingenommen als gar keins.

Auffällig auch die zweite UHF-Antenne, mutmaßlich Richtung Reisenbach für Südwest 3.

Weiter unten in Hebstahl gibt es noch diese Anlage: https://maps.app.goo.gl/kVwNn52J8tvfDhLF8 mit einer VHF-Antenne so ziemlich genau Richtung Süd. Ich hätte fast gesagt, die Antenne zeigt nach Stuttgart (Kanal 11), der in Sensbachtal tatsächlich überraschend gut reinkommt, allerdings bin ich mir unsicher.
Wolfgang R
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Wolfgang R »

Hier mal wieder eine schöne Antennenanlage mit formvollendetem Abschluss per LMKU GA-Mastkopf (vermutlich GEMA-4KR alte Ausführung)

Steht in Köln-Bickendorf (bei Ossendorf und Ehrenfeld) und ist nur knapp dem Abriss entgangen.
koeln.jpg
Was wurde hier mit den beiden UHF-Antennen empfangen? Achtung, die große, durch den Mast geführte schielt möglicherweise leicht, auf jeden Fall büßt sie einen Teil der Leistung ein...
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Alqaszar »

Wenn das eine typische „Erstes, Zweites, Drittes“ ist dann Ölberg und Venusberg. Andererseits erscheint mir der Winkel für den Norden von Köln etwas groß.

Möglicherweise ist die kleinere für Ahrweiler gedacht, die größere auf den Ölberg gerichtet, mit Beifang Venusberg E 43.

Ähnliche Kombis sind mir auch in Nippes schon aufgefallen.

Möglicherweise wäre im Norden Witzhelden für UHF möglich, in Köln gab es ja noch den E 11 für das Erste. Dann hätte man allerdings wegen E 55 West 3 den E 56 aus Ahrweiler entweder gar nicht gehabt oder umsetzen müssen.

Als weiterer Beifang war vielleicht auch noch BFBS möglich, das ja im Süden von Köln sendete.
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von WiehengeBIERge »

Das ist nicht zufällig in der Teichstraße, oder?
Wolfgang R
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von Wolfgang R »

WiehengeBIERge hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 16:13 Das ist nicht zufällig in der Teichstraße, oder?
Feltenstraße 2
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Re: Antennenrelikte auf deutschen Dächern

Beitrag von WiehengeBIERge »

OK. Gar nicht mal so weit weg von der Teichstr. . Da musste ich nämlich mal mehrere Monate wohnen, in einem sehr ähnlich aussehenden Haus, mit einer ähnlichen Antennenanlage drauf.
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