Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

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ScheichManfred
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von ScheichManfred »

Gute Idee, dann fangen wir mal direkt an:
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Ich habe jetzt nicht nachgesehen, kann mir massive Versorgungslücken für das Rheintal in einem ordentlichen deutschen Mobilfunknetz ( ;-) ) nicht vorstellen.
Hättest du besser mal nachgesehen: im Mittelrheintal gibt es deutliche Lücken in jedem Mobilfunknetz. Gerne liefere ich Beispiele, gehöre schließlich zu den "Wissenden" ;)

In Oberheimbach, Manubach und Damscheid gibt es ausschließlich mit o2 brauchbaren Empfang, in Breitscheid und Oberwesel-Engehöll ausschließlich mit der Telekom. In Medenscheid und Winzberg ist man besser Vodafone Kunde, die anderen versorgen dort nicht.

Nun darfst du gerne das Rätsel lösen, welches der drei dort miserablen Netze das "ordentliche Deutsche" ist. Vielen Dank vorab!
frank.koriander
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von frank.koriander »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03
frank.koriander hat geschrieben: Di 21. Apr 2026, 09:07 Deiner Beschreibung nach hörst du noch über das veraltete UKW.
:bruell: :bruell: :bruell:
Es wird durch ständiges Wiederholen nicht besser. UKW ist keinesfalls veraltet. Es sehen nur DAB-Puristen ihre Felle derzeit davonschwimmen.
Es ging alleine um den Empfang des SWR, der über UKW in Teilen von RLP sehr schlecht ist, und DAB+ hat dieses Problem durch zusätzliche Anlagen behoben - und der Ausbau geht ja weiter.

Wieso Felle davonschwimmen? Schaltet der BR oder der MDR UKW-Anlagen oder DAB+-Anlagen ab?

Und ich bleibe dabei: UKW steht technisch auf einem Stand mit Faxgerät, Modem und verbleitem Benzin. Es ist eine völlig veraltete und längst überholte Technologie. Dieses Gerausche und Gezischel tue ich mir seit 20 Jahren nicht mehr an. An unserem Wohnort empfange ich ganze fünf UKW-Programme einwandfrei in Stereo, der Rest ist verrauscht oder verzerrt. Aufgrund von Hügeln im Weg geht nicht mal der Gr. Feldberg als zuständiger Standort für den hr und FFH. Nur die SWR-Programme vom 2 km entfernten Standort Kastel gehen völlig einwandfrei. Schon die 400 Watt-Funzel von DLF Kultur (gleicher Standort) säuselt schon leicht im Stereo-Bereich. Das gleiche ist bei den Stadtsendern aus Mainz und den Sendern aus Ober-Olm der Fall. Über DAB+ kommen mehr als 100 Programme rauschfrei an. Von Webradio rede ich gar nicht erst. Da gibt es für mich nicht mal das geringste zum Diskutieren.

UKW wird in Deutschland künstlich am Leben gehalten. Hauptgründe sind Besitzstand und Wettbewerbsvorteil durch die großen Privatradios mit den besten Frequenzen. Technisch gehört das auf en Friedhof und fertig!
Wolfgang R
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Wolfgang R »

frank.koriander hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:09 Technisch gehört das auf en Friedhof und fertig!
Dann können wir ja diesen Teil des Forums zumachen und der DAB+ Bereich wird der Hauptbereich? Wenn alle so denken :sneg:

DAB+ gibt es, es ist in manchen Empfangslagen durchaus überlegen.

Aber diese ständige Missionierung nervt.

Noch gibt es UKW und dieser Forenteil ist dafür da, sich u.a. darüber auszutauschen. Wer das nicht mag, soll im DAB+ Bereich verweilen und sich dort mit Gleichgesinnten austauschen, dort ist man unter sich.

Wer sich aber hier über den Empfang in RLP auf UKW erkundigt und gleich mit "Veraltet, geh zusammen mit deinem uralt-Radio sterben" begrüsst wird - das muss doch nicht sein. :verrueckt:

Offensichtlich sind einige der Schreiberlinge hier mit eigenen Interessen befangen und müssen sich sogar zum UKW-Wiedereinstieg in der Schweiz entsprechend äußern. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich erfreue mich an UKW, so lange es das noch gibt, nutze meinen historischen Gerätepark und bin glücklich damit. Und weiß, dass ich hier manche Stationen nur zischelnd empfange, habe mir zu Hause sogar Lösungen geschaffen, dass es nicht mehr so ist. Das ist doch - zumindest mein - Hobby!!!

Dass der Erstbesitzer meines Golf 7 variant von 2015(!) auf DAB+ verzichtet hat, ärgert mich unglaublich. Denn natürlich bin ich Hobbyfreund, interessiere mich für die neue Technologie genau so.


Aber dadurch wünsche ich den UKW-Hörern nicht Pest & Cholera. Ein fröhliches Miteinander. Das würde ich mir wünschen. Bitte. :cheers:
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shortwave
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von shortwave »

Marktforschung in der eigenen Bubble ist halt immer so eine Sache. In Deutschland in den letzten 40 Jahren im Radiobereich katastrophale Entwicklungen passiert, vom Netzbetreibermonopol zum nächsten Netzbetreibermonopol, von Verlagsprotektionismus zu abgesteckten Claims (i.S.v. Marktaufteilung). Jetzt kommen Player von außen dazu, die dieses Spiel einfach nicht mitmachen, und auf eigenen Plattformen das Publikum absaugen. Der Deutsche Radiomichel in seiner Wohlfühlblase schaut staunend zu und hat dem nichts entgegenzusetzen - außer vermeintliche Ideen wie das "Funkhaus", das alle Probleme löst. Ideen aus den End-90ern. Und wir diskutieren über UKW vs DAB+.
frank.koriander
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von frank.koriander »

shortwave hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 10:26 Marktforschung in der eigenen Bubble ist halt immer so eine Sache. In Deutschland in den letzten 40 Jahren im Radiobereich katastrophale Entwicklungen passiert, vom Netzbetreibermonopol zum nächsten Netzbetreibermonopol, von Verlagsprotektionismus zu abgesteckten Claims (i.S.v. Marktaufteilung). Jetzt kommen Player von außen dazu, die dieses Spiel einfach nicht mitmachen, und auf eigenen Plattformen das Publikum absaugen. Der Deutsche Radiomichel in seiner Wohlfühlblase schaut staunend zu und hat dem nichts entgegenzusetzen - außer vermeintliche Ideen wie das "Funkhaus", das alle Probleme löst. Ideen aus den End-90ern. Und wir diskutieren über UKW vs DAB+.
Passt doch; Zwei terrestrische Verbreitungswege parallel sind Irrsinn und blockieren finanzielle Investitionen, um überhaupt mit "denen von außen" noch mitzuhalten. Alternative wäre, dass das Radio komplett untergeht. Und viele vor allem jüngere würden es auch nicht mehr vermissen.
pomnitz26
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von pomnitz26 »

Einfach wie in Sachsen-Anhalt, Großteile werden offiziell über den Brocken versorgt, Füllsender worden gar nicht erst aufgebaut. Je nach Radio geht rein gar nichts oder es ist ein Paradies weil alles frei ist und man so Fernempfänge raus holen kann wie sonst kaum. Tja, leider haben hier die meisten dem Rundfunk schon damals wegen des schlechten Empfangs den Rücken gekehrt. Mit DAB schafft man so tatsächlich noch einmal eine Revolution. Paketfahrer hört man am Radio schon vorher kommen.

Vernünftige Radios haben DAB+ und irgendwie auch 5 UKW Programme, so eine Android Nachrüstlösung bleibt eben von vornherein stumm. Für ungestörten Mobilfunk muß ich auch eine entsprechende App und ein entsprechendes Handy auffahren.
Zuletzt geändert von pomnitz26 am Mo 18. Mai 2026, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Erbeskopf
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Erbeskopf »

Wolfgang R hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:53Dass der Erstbesitzer meines Golf 7 variant von 2015(!) auf DAB+ verzichtet hat, ärgert mich unglaublich. Denn natürlich bin ich Hobbyfreund, interessiere mich für die neue Technologie genau so.
Dann sind wir zwei. Mein Skoda Rapid aus 2016 hat allerlei Schnickschnack: Panoramadach, Klimaautomatik, Schlechtwegepaket, Tempomat. Was er nicht hat: DAB+-Radio. Das Autoradio ist UKW-only (auch keine Mittelwelle). Aber dafür gehört es wohl auf UKW zu den besseren, so zumindest mein Eindruck. Ein Beispiel hab ich ja schon genannt, am Feldberg holt mir das Radio auf 93,3 drei verschiedene Programme heran: RTL Radio von Dudelange (LUX), SWR4 von Oberes Ahrtal, und ganz schwach dahinter Ö1 vom Pfänder.

Auch aus diesem Grund ignoriere ich die ganze DAB+-Debatte, denn eine Nachrüstung würde einen vierstelligen Betrag kosten und das Geld hab ich einfach nicht, bzw. gebe ich für sinnvollere Dinge us.
freiwild
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von freiwild »

also "meine" DAB+-Nachrüstung damals vor 15 Jahren hat ungefähr 50 Euro gekostet - und funktioniert.
Eckhard.
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Eckhard. »

Erbeskopf hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 11:44 Ein Beispiel hab ich ja schon genannt, am Feldberg holt mir das Radio auf 93,3 drei verschiedene Programme heran: RTL Radio von Dudelange (LUX), SWR4 von Oberes Ahrtal, und ganz schwach dahinter Ö1 vom Pfänder
Das ist auf dem Feldberg / Taunus vollkommen normal. Je nach Frequenz ist da auch vom Brocken, Inselberg usw. und z.B. gen Süden mit einigen überraschenden einwandfreien "RLP-Empfang-Highlites" zu rechnen.
Thomas(Metal)
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

ScheichManfred hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 08:34 Gute Idee, dann fangen wir mal direkt an:
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Ich habe jetzt nicht nachgesehen, kann mir massive Versorgungslücken für das Rheintal in einem ordentlichen deutschen Mobilfunknetz ( ;-) ) nicht vorstellen.
Hättest du besser mal nachgesehen: im Mittelrheintal gibt es deutliche Lücken in jedem Mobilfunknetz. Gerne liefere ich Beispiele, gehöre schließlich zu den "Wissenden" ;)

In Oberheimbach, Manubach und Damscheid gibt es ausschließlich mit o2 brauchbaren Empfang, in Breitscheid und Oberwesel-Engehöll ausschließlich mit der Telekom. In Medenscheid und Winzberg ist man besser Vodafone Kunde, die anderen versorgen dort nicht.
Besehen und festgestellt daß die Seitentäler, also von dir genannte Orte, schlechter versorgt sind als gedacht. Dennoch würde ich bei dem für mich einsehbaren Netz zumindeste von knappen Empfang ausgehen. Ich würde Webradio via Mobilfunk mindestens probieren. Im Rheintal selbst, das hatte ich geschrieben, ist eine durchgehende Versorgung gegeben.
Das Netz, ja, das halt ;-) . Ich werde weder Karten davon posten, noch Namen oder Details nennen. Vielleicht ein Spinnennetz oder Haarnetz, wer weiß das schon :rp: . Wem das nicht reicht, kann ja im EU-Ausland sich eine SIM-Karte organisieren. Dann hat man Roaming zwischen den Netzen, also etwas was weder die Anbieter, noch die BNetzA will oder wollte - open RAN. Vielleicht sollte man es gerade deshalb probieren :dx: . Huch, darf man sowas subversives überhaupt schreiben :gruebel: . Vielleicht käme man da noch auf die Idee daß via Mobifunk-NETZE (E!!) es doch fast Vollabdeckung gibt und man das nur bündeln müßte um...nein, lassen wir das bitte, gehen Sie sofort weiter. Mir gefällt UKW weiterhin und DAB finde ich auch alles andere als Scheiße (sic!), wenn man es, wie geschrieben mit dem Beispiel BR-Klassik, denn ordentlich betreiben würde.

shortwave hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 10:26 Jetzt kommen Player von außen dazu, die dieses Spiel einfach nicht mitmachen, und auf eigenen Plattformen das Publikum absaugen. Der Deutsche Radiomichel in seiner Wohlfühlblase schaut staunend zu und hat dem nichts entgegenzusetzen - außer vermeintliche Ideen wie das "Funkhaus", das alle Probleme löst. Ideen aus den End-90ern. Und wir diskutieren über UKW vs DAB+.
:spos:
Und wie das mit dem Markt ist, ich bin Techniker - komme daran aber nicht völlig vorbei, sollte man auch noch mal überlegen. Die Anbieterseite massiv vergrößern, während der Markt weder an Teilnehmern, noch finanziell sich wesentlich verändert? Dann ist in der Tat völlig egal über welche Ü-Technik wir sprechen...

Wolfgang R hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:53
frank.koriander hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:09 Technisch gehört das auf en Friedhof und fertig!
Dann können wir ja diesen Teil des Forums zumachen und der DAB+ Bereich wird der Hauptbereich? Wenn alle so denken :sneg:

DAB+ gibt es, es ist in manchen Empfangslagen durchaus überlegen.

Aber diese ständige Missionierung nervt.

(...)

Aber dadurch wünsche ich den UKW-Hörern nicht Pest & Cholera. Ein fröhliches Miteinander. Das würde ich mir wünschen. Bitte. :cheers:
:spos:
Vielleicht sollte ich mich darüber hinaus mal wieder mit Herrn Koriander zusammensetzen. Das ist schon ohne jeden Zweifel zu lange her.
QTH: 911-69 (II: Körner 9.2, III: LPDA16), QTH-alt: 9354 (II: FUBA UKA-028)
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Randfunker
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Randfunker »

:spos:
Randfunker
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Randfunker »

Da, wo Herr Koriander wohnt und sich bewegt, scheint er seine Gründe dafür zu haben, DAB-Fan zu sein. Würde er woanders wohnen und sich bewegen, würde er vielleicht aber verstehen, weshalb UKW für viele weiterhin die bessere, wenn auch nicht immer perfekte Wahl ist. Der Klang bei sauberem Empfang, die Hörbarkeit in Senken und Tälern in entlegenen Randregionen und der bessere Overspill sprechen für UKW. „Veraltete Technik" ist nicht in jeder Lage die schlechtere. Im Idealfall sollten sich beide Techniken ergänzen, auch wenn viele das für zu teuer halten :dx: Gerade das zertalte Rheinland-Pfalz kann beides gebrauchen.
Erbeskopf
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Erbeskopf »

Thomas(Metal) hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 22:08Dennoch würde ich bei dem für mich einsehbaren Netz zumindeste von knappen Empfang ausgehen.
Ich hatte mit Telekom weder in Oberdiebach noch in Manubach noch in Bacharach-Steeg irgendeinen Empfang, das Telefon ging auf Netzsuche. Brauchbar war das Netz nur in Oberheimbach sowie in den Bergdörfern (Winzberg/Medenscheid/Neurath).

o2 hat in der Region die ehemaligen SWR-Füllsender in Beschlag genommen (neben Lorch-Oberheimbach - davon hatte ich anderswo Bilder gepostet - auch noch Bacharach) und geht in der Region tatsächlich noch am besten.
frank.koriander
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von frank.koriander »

Randfunker hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 23:16 Da, wo Herr Koriander wohnt und sich bewegt, scheint er seine Gründe dafür zu haben, DAB-Fan zu sein. Würde er woanders wohnen und sich bewegen, würde er vielleicht aber verstehen, weshalb UKW für viele weiterhin die bessere, wenn auch nicht immer perfekte Wahl ist. Der Klang bei sauberem Empfang, die Hörbarkeit in Senken und Tälern in entlegenen Randregionen und der bessere Overspill sprechen für UKW. „Veraltete Technik" ist nicht in jeder Lage die schlechtere. Im Idealfall sollten sich beide Techniken ergänzen, auch wenn viele das für zu teuer halten :dx: Gerade das zertalte Rheinland-Pfalz kann beides gebrauchen.
Das mag sein und es gibt wohl auch noch das ein oder andere Seitental, wo UKW dann mal ein klein wenig besser ankommt und man indoor noch Probleme mit DAB+ hat. Aber gerade dafür ist DAB+ doch gut: Keine aufwendige Nachkoordinierung, Füller können problemlos in ein SFN eingebunden werden. So wie etwa der neue Standort Neumagen, der rund um die Moselgemeinde nun erstmals wirklich guten terrestrischen Empfang liefert, denn der Haardtkopf verursacht auf UKW dort ein wundervolles, unerträgliches Zischelkonzert.

Im Eingangspost ist generell von schlechtem Empfang in RLP die Rede, so als ob es nur UKW gebe und noch kein DAB+. Alle beschriebenen "Problemzonen" wurden dank DAB+ beseitigt. Damit ist das Problem gelöst und man braucht über schlechten Empfang dort nicht mehr jammern. Die ARD investiert in UKW nur noch bei Ersatzbeschaffungen und effizienten Modernisierungen, aber nicht mehr in den Aufbau neuer Sendeanlagen, wo bisher schlechter Empfang ist. Wozu auch?
Zuletzt geändert von frank.koriander am Di 19. Mai 2026, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
DH0GHU
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von DH0GHU »

Randfunker hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 23:16 Da, wo Herr Koriander wohnt und sich bewegt, scheint er seine Gründe dafür zu haben, DAB-Fan zu sein. Würde er woanders wohnen und sich bewegen, würde er vielleicht aber verstehen, weshalb UKW für viele weiterhin die bessere, wenn auch nicht immer perfekte Wahl ist.
Ich komme ja viel in Deutschland herum, aber ich habe schon lange keine Gegend mehr gefunden, in der UKW auch nur annähernd die Programmvielfalt von DAB+ und die Empfangsstabilität von DAB+ bietet. Wenige Ausnahmen mag es geben. Und wenn der Bundesmux mal aussetzt, ist seine Abdeckung immer noch viel viel höher als die UKW-Abdeckung eines jeden dort ausgestrahlten Programms.
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Lebe stets so, dass die fckAfD dagegen ist!
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