Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

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Erbeskopf
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Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Erbeskopf »

Hallo,

ich bin letztens kreuz und quer durch Rheinland-Pfalz gefahren und mir sind dabei einige Sachen aufgefallen, die mir so bislang noch nicht bewusst waren, und wollte deshalb hier fragen, ob das normal/bekannt ist, was ich erlebt habe.

1. Ich dachte bisher, der SWR ist in Rheinland-Pfalz quasi flächendeckend vorhanden. Ich wurde aber schnell eines besseren belehrt, als ich auf der B50 hinter Bitburg fuhr und die Straße talabwärts nach Bitburg-Stahl ging. Da war der Empfang des SWR nur noch gestört möglich, das RDS wechselte hektisch zwischen den Standorten Eifel, Haardtkopf und Saarburg aber keiner dieser drei Standorte bot ausreichenden Empfang. Etwas später in Mettendorf das gleiche Spiel, auch dort ist der SWR stark gestört. Ist das normal, ist der Empfang in der Eifel wirklich so schlecht? Auf dem Rest der Strecke war der Empfang absolut kein Problem, auch in den Tälern von Sauer und Our bis Vianden hoch ging Saarburg zwar nicht mehr ganz stark aber noch annehmbar, auch ganz unten bei Winterspelt an der Grenze zu Belgien waren Eifel und auch Bleialf noch relativ gut empfangbar.

2. Etwas ähnliches ist mir auf dem Rückweg auf der B327 passiert, nämlich in einer langgezogenen S-Kurve, wo die B327 in ein tiefes Tal geht, ich meine es war die Kurve hier: 49.776872, 7.035745. Da fängt der Haardtkopf teilweise zu rauschen an, obwohl er quasi direkt vor der Nase steht. Ist dort der Haardtkopf irgendwie abgeschattet oder woran liegt das?

3. Etwas ganz lustiges ist mir dann am Rhein passiert, genauer in dem Sackgassendorf Oberheimbach: Dort verschwindet der SWR komplett, auf allen Frequenzen nur Rauschen und auch der Suchlauf findet den SWR nicht mehr. Dort geht nur Deutschlandradio Kultur und mit viel Glück und gutem Zureden noch die Programme des hr vom Großen Feldberg (aber auch nicht sonderlich stark). Vorher, in Niederheimbach wechselt das RDS noch zwischen Koblenz und Donnersberg, sobald man in das Heimbachtal reinfährt werden beide Sender immer schwächer bis dann eben gar nichts mehr geht.

Ich freue mich schon auf die Antworten!
frank.koriander
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von frank.koriander »

Rheinland-Pfalz war aufgrund der Topographie (Mittelgebirge, Flusstäler) schon immer herausfordernd, was den terrestrischen Radioempfang angeht. Deiner Beschreibung nach hörst du noch über das veraltete UKW. Da gab es tatsächlich über Jahrzehnte Lücken etwa im Hunsrück, in der Eifel oder am Rhein. Bei DAB+ wird gezielt mit Sendern gearbeitet, die diese Problematik beseitigt haben, etwa durch gleich vier Sendeanlagen in der Westeifel oder bei Bacharach am Rhein (Sender Lorch). Es verbleiben aber immer noch Lücken, etwa in der Südpfalz, wo der SWR bisher weder auf UKW noch auf DAB+ ordentlich empfangbar ist.
Erbeskopf
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Erbeskopf »

Danke für die Rückmeldung. Ich war letztens wieder im Rheintal, und in Oberdiebach/Manubach ist der Empfang beim SWR ähnlich schlecht wie in Oberheimbach, die Senderliste ist dort wirklich sehr leer (allenfalls RPR1 und big fm, die dort besser gehen als die SWR-Sender, und Deutschlandfunk Kultur dank der Frequenz direkt vor Ort). Was mich dann aber völlig überrascht hat: auf der Landstraße von Manubach hoch nach Winzberg drückt plötzlich Radio Galaxy auf 91,6 SWR3 auf gleicher Frequenz weg. Der Vergleich mit der 100,4 bestätigt: Radio Primavera mit voller Signalstärke und RDS. Das hat mich überrascht, dass Aschaffenburg dort noch so stark ist, dass der Koblenz wegdrückt...

Stellenweise hilft dort in den Tälern dafür dann Heidelberg aus (zumindest bei SWR3 und SWR2, bei den Rheinland-Pfalz-Programmen logischerweise nicht...)

In Bacharach-Steeg ist der SWR von der Signalstärke übrigens in Ordnung, allerdings stark verzerrt. Auch wenn mein Autoradio wohl zu den besseren zu gehören scheint (zumindest holt der mir bei Königstein auf 96,4 RTBF La Premiere von Leglise hinter SWR1 Kirn) ist der SWR-Empfang in Bacharach, übrigens auch in der Kernstadt, völlig unzumutbar.
ScheichManfred
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von ScheichManfred »

Erbeskopf hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 15:44 Danke für die Rückmeldung. Ich war letztens wieder im Rheintal, und in Oberdiebach/Manubach ist der Empfang beim SWR ähnlich schlecht wie in Oberheimbach
[...] ist der SWR-Empfang in Bacharach, übrigens auch in der Kernstadt, völlig unzumutbar.
Der SWR-Empfang in Oberdiebach, Manubach, Bacharach, Oberheimbach und Co. ist absolut einwandfrei, wenn man mit dem aktuellen Rundfunkstandard DAB+ unterwegs ist. Damit kannst du alle SWR-Programme von Bingen bis Boppard ohne eine Unterbrechung oder eine einzige Sekunde Rauschen hören, dazu auch die Privaten, die hier via UKW nie vernünftig zu empfangen waren.
In Bitburg-Stahl steht sogar direkt ein DAB+ Sender des SWR.
Thomas(Metal)
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

frank.koriander hat geschrieben: Di 21. Apr 2026, 09:07 Deiner Beschreibung nach hörst du noch über das veraltete UKW.
:bruell: :bruell: :bruell:
Es wird durch ständiges Wiederholen nicht besser. UKW ist keinesfalls veraltet. Es sehen nur DAB-Puristen ihre Felle derzeit davonschwimmen. Einen oben drauf: Man kann jetzt überlegen was sich besser anhört(e): DAB mit unsäglichem AAC-HE oder doch die alte 1017. Ist der UKW-Empfang einwandfrei, so ist er DAB mit AAC-HE überlegen.
Man könnte natürlich AAC-LC nehmen, vielleicht irgendwas mit 144 kBit/s, und die ganzen brachliegenden MUX-Koordinierungen, nein, es sind ja nur Vorreservierungen - vielleicht sogar nicht mehr international koordinierbar, umsetzen. Klar, dann stehen wir mit den Kosten ganz wo anders. Eine Alternative zu UKW wäre damit gegeben.

Und so: Wer derzeit eine mobile Alternative zu UKW sucht, kann oder sollte die Mobilfunk-Abdeckung testen. Wenn DAB AAC-HE so klingt wie UKW gaukelt das Gerät etwas vor oder man hat einen Gehörschaden. Ganz einfach.

Erbeskopf hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 15:44 Was mich dann aber völlig überrascht hat: auf der Landstraße von Manubach hoch nach Winzberg drückt plötzlich Radio Galaxy auf 91,6 SWR3 auf gleicher Frequenz weg. Der Vergleich mit der 100,4 bestätigt: Radio Primavera mit voller Signalstärke und RDS. Das hat mich überrascht, dass Aschaffenburg dort noch so stark ist, dass der Koblenz wegdrückt...
Da wird nichts weggedrückt, Koblenz ist schlicht nicht ausreichend empfangbar.
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ScheichManfred
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von ScheichManfred »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Ist der UKW-Empfang einwandfrei, so ist er DAB mit AAC-HE überlegen.
Ist er aber nicht - merkst du selbst, oder? In den beschriebenen Orten ist der UKW-Empfang nicht einwandfrei, sondern sehr schlecht. Somit ist DAB+ dort qualitativ UKW deutlich überlegen.
Bei der ewigen Diskussion über die Klangqualität wird immer vorausgesetzt der UKW-Empfang sei überall perfekt, was nicht im Entferntesten der Realität entspricht bei unserem zugefunzelten Frequenzband.
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Wer derzeit eine mobile Alternative zu UKW sucht, kann oder sollte die Mobilfunk-Abdeckung testen.
Der Tipp passt hier gut, das Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz ist ideal für diesen Test. Da ist er nämlich nach fünf Minuten vorbei :D
DH0GHU
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von DH0GHU »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Ist der UKW-Empfang einwandfrei, so ist er DAB mit AAC-HE überlegen.
In den meisten Fällen setzt das eine stationäre Dachantenne mit Richtwirkung zum Unterdrücken von Mehrwegausbreitung voraus.
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

ScheichManfred hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:41
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Ist der UKW-Empfang einwandfrei, so ist er DAB mit AAC-HE überlegen.
Ist er aber nicht - merkst du selbst, oder? In den beschriebenen Orten ist der UKW-Empfang nicht einwandfrei, sondern sehr schlecht. Somit ist DAB+ dort qualitativ UKW deutlich überlegen.
Bei der ewigen Diskussion über die Klangqualität wird immer vorausgesetzt der UKW-Empfang sei überall perfekt, was nicht im Entferntesten der Realität entspricht bei unserem zugefunzelten Frequenzband.
"merkst du selbst, oder" Nein! Und diese Sprechart vertrage ich überhaupt nicht!
Ich behaupt daß ich "Scheiß-Empfang" gut kenne. Ich bin in einem Seitental der Sinn groß geworden. Ins Sinntal schafft es die HF der großen Standorte noch irgendwie. Weiter, es ist eigentlich nicht viel was dann fehlt, aber nicht mehr in wünschenswerter Qualität. Die Empfangssituation seitlich des Rheintals zwischen Bingen und Koblenz ist da nicht wesentlich anders. Auch die ordentliche Versorgung die der BR trotz sogar bestehendem UKW-Füllsender (10W ERP, auf 200W koordiniert) verweigert hat ist ähnlich. Im Rheintal wurde allerdings erst gar nichts realisiert - klar, das war der hr und nicht der zuständige SWF/SWR).
Es galt aber: 8-Elemente auf dem Dach und Stereo ist einwandfrei. Es wird dort nicht anders sein.
ScheichManfred hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:41
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Wer derzeit eine mobile Alternative zu UKW sucht, kann oder sollte die Mobilfunk-Abdeckung testen.
Der Tipp passt hier gut, das Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz ist ideal für diesen Test. Da ist er nämlich nach fünf Minuten vorbei :D
Stereotype? Land und Täler = im Mobilfunk unversorgt? Nein. Ich habe jetzt nicht nachgesehen, kann mir massive Versorgungslücken für das Rheintal in einem ordentlichen deutschen Mobilfunknetz ( ;-) ) nicht vorstellen. Wir sind hier nicht an der Landesgrenze wo es im Mobilfunk um Überstrahlung geht und das Ausland u. U. sehr restriktiv gegenüber der BNetzA ist.

DH0GHU hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:59
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 17:03 Ist der UKW-Empfang einwandfrei, so ist er DAB mit AAC-HE überlegen.
In den meisten Fällen setzt das eine stationäre Dachantenne mit Richtwirkung zum Unterdrücken von Mehrwegausbreitung voraus.
Nein. Ich kenne aus Ffm und Essen Brachialpegel. Man sollte meinen, mit einer Teleskop- oder Wurfantenne ginge nichts in sauberem Stereo. Das ist ausdrücklich falsch. Ich kenne vor allem Probleme mit zu wenig Pegel, aber viel seltener wegen Mehrwegeempfang.


Grundsätzlich gilt: Man hatte DAB alt. Man hatte 06 entsprechend koordiniert. Es war klar welche Ressourcen an Abdeckungen zur Vergügung stehen. Und dann nimmt man AAC-HE? Dauerhaft :eek: . Gut, damals sah man auch als G729a als ordentlich/ausreichende Telefonqualität und G711 als veraltet an...
Das man AAC-HE hier bei technik-affinen Mit-Foristen als ausreichend ansieht, während man auf der anderen Seite sich mindestens 4K Video wünscht kann ich nicht verstehen.
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Wolfgang R
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Wolfgang R »

Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Nein. Ich kenne aus Ffm und Essen Brachialpegel. Man sollte meinen, mit einer Teleskop- oder Wurfantenne ginge nichts in sauberem Stereo. Das ist ausdrücklich falsch. Ich kenne vor allem Probleme mit zu wenig Pegel, aber viel seltener wegen Mehrwegeempfang.
Brachialpegel und Senden gegen Gebirgszüge oder oder in enge Täler kann schon schwierig werden. Wir haben hier die Hornisgrinde und die macht auf UKW schon extrem Probleme mit Mehrwegeempfang. Wen das stört, der setzt sich eine 3-Element auf das Dach und nutzt den Raichberg. Stationär abgehakt. Mit einem modernen, DSP basierten Radio im Auto auch gut. Im Golf 4 mit Werksradio...naja :rolleyes:
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Das man AAC-HE hier bei technik-affinen Mit-Foristen als ausreichend ansieht, während man auf der anderen Seite sich mindestens 4K Video wünscht kann ich nicht verstehen.
Bei weitem nicht alle finden die Klanqualität auf DAB+ gut. Der SWR meint es gut mit uns und ist da noch recht gnädig. Grundsätlich ziehe ich sauberen UKW Empfang jederzeit vor.

Ich vergleiche das immer mit Astra analog (TV). Das Farbrauschen im Bild war grausam, aber der Grossteil wollte die vielen Kanäle in FM auf viel zu schmalen Transpondern. Man sah einfach, dass die Qualität nicht passte.

Ein gutes, analoges Grundnetzsenderbild war mir da 1000 mal lieber. Das gab es auch nicht überall, wobei der TVU Ausbau gegen Anfang der 90er schon als ausreichend zu bezeichnen war.

Mit dem gleichen, ordentlichen Mobilfunkbetreiber habe ich in "meinem" Tal auch keine Probleme. Es soll noch weitere Netze geben, die findet mein Handy aber nicht ;)

Ich denke dennoch, dass der Bereich von RLP sehr schlecht auf UKW durch der SWR versorgt ist und man das ja erkannt hat und es bei DAB+ besser macht.
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von energychari »

DH0GHU hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:59 In den meisten Fällen setzt das eine stationäre Dachantenne mit Richtwirkung zum Unterdrücken von Mehrwegausbreitung voraus.
Oder ein modernes Autoradio, das durch mehrere untersch. angeordnete Antennen und elektronische Richtwirkung den Mehrwegempfang effektiv minimiert.
Wolfgang R
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Wolfgang R »

energychari hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:31
DH0GHU hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:59 In den meisten Fällen setzt das eine stationäre Dachantenne mit Richtwirkung zum Unterdrücken von Mehrwegausbreitung voraus.
Oder ein modernes Autoradio, das durch mehrere untersch. angeordnete Antennen und elektronische Richtwirkung den Mehrwegempfang effektiv minimiert.
Sowas habe ich im Golf 7 Variant :spos:
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Gut, damals sah man auch als G729a als ordentlich/ausreichende Telefonqualität und G711 als veraltet an...
OT: G.722 hört sich schon Hammer an, dann kommt der Fallback auf G.711 (A-LAW)

G.722 klappt beim Festnetz des ordentlichen Anbieters auch zu Mobilfunk, Transcodierung zu AMR-WB (G.722.2) - klappt auch zu Kunden anderer Mobilfunknetze :)

G729a steht bei meinem Openstage 60 ganz auf dem letzten Platz bei der Codec-Aushandlung
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

Wolfgang R hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:30
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Nein. Ich kenne aus Ffm und Essen Brachialpegel. Man sollte meinen, mit einer Teleskop- oder Wurfantenne ginge nichts in sauberem Stereo. Das ist ausdrücklich falsch. Ich kenne vor allem Probleme mit zu wenig Pegel, aber viel seltener wegen Mehrwegeempfang.
Brachialpegel und Senden gegen Gebirgszüge oder oder in enge Täler kann schon schwierig werden. Wir haben hier die Hornisgrinde und die macht auf UKW schon extrem Probleme mit Mehrwegeempfang. Wen das stört, der setzt sich eine 3-Element auf das Dach und nutzt den Raichberg.
qth-alt: Yagi zeigt in Richtung Rhön mit Beifang Sonneberg-Bleßberg. Aber der Kreuzberg ist manchmal verzerrt. Das ändert sich je nach Jahreszeit, Laub und Bodenfeuchte. Lösung: Man verwendet einfach in dieser Antennen-Einstellung Würzburg. Nimmt man die alte Schule, also optimal ausgerichtet, würde man für den BR den Pfaffenberg nehmen: Fast höchster Pegel, aber maximale Refelexionsfreiheit. Und das bei fast Ausrichtung auf den Sender. Die Fresnel-Zone möchtest Du aber nicht sehen :eek: , läuft aber. Dann ist aber der mdr weg, der SWR kommt vom Donnersberg nicht als gleichwertiger Ersatz, gut beim hr heißt es dann Gr Feldberg statt Rhön und Bayern4 kann man auf der 98,0 vergessen.
Wolfgang R hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:30
Thomas(Metal) hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:07 Das man AAC-HE hier bei technik-affinen Mit-Foristen als ausreichend ansieht, während man auf der anderen Seite sich mindestens 4K Video wünscht kann ich nicht verstehen.
Bei weitem nicht alle finden die Klanqualität auf DAB+ gut. Der SWR meint es gut mit uns und ist da noch recht gnädig. Grundsätlich ziehe ich sauberen UKW Empfang jederzeit vor.

Ich vergleiche das immer mit Astra analog (TV). Das Farbrauschen im Bild war grausam, aber der Grossteil wollte die vielen Kanäle in FM auf viel zu schmalen Transpondern. Man sah einfach, dass die Qualität nicht passte.
:spos: :cheers:
Wolfgang R hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 22:30 Ich denke dennoch, dass der Bereich von RLP sehr schlecht auf UKW durch der SWR versorgt ist und man das ja erkannt hat und es bei DAB+ besser macht.
KO-Waldesch40kWND_150_240m(so-08e33_49n37).jpg
Donnersberg60kWND_150_155(nw-06e54_50n17).jpg
:gruebel:
Jetzt könnte man ins grundsätzliche Empfangs 1x1 gehen, was aber erst mal das Thema völlig sprengen würde. Nur soviel: Wenn der Hauptweg verstellt ist, wird man verzerrt und gedämpft empfangen. Gibt es dann keine Reflexionen die auffüllen können war es das mit dem Empfang. In einer solchen Tallage würde ich das nicht erwarten.
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

Noch ein Nachtrag zu "veralteter Standard UKW". UKW ist terrestrisch weiterhin der Gold-Standard. Eine Ablöse wurde bis auf wenige Ausnahmen, BR-Klassik beispielsweise, nicht installiert.
Bei DAB wird suggeriert es sei immer die bessere Versorgung. Was aber, wenn man sich ein abgeschattetes Tal heraussucht ohne daß dort ein DAB-Sender steht? Die Antwort kann ich für das Beispiel qth-alt geben: Kannst du vergessen. 5C: Nichts in Bgs und bisher nichts in GEM, nur Kreuzberg, Pfaffenberg und Wzbg. Auf der Straße ist der Empfang gerade so möglich, es gibt immer wieder Abbrüche. Die 103,3 läuft aber. Klar, 11D und 10A laufen durch Bgs im hintersten Kellerloch.
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Habakukk »

Müssen wir jetzt hier wirklich wieder diese unsägliche Diskussion führen?

Kann man nicht einfach ganz neutral die Empfangssituation beschreiben, gerne sowohl für UKW als auch für DAB+?
Thomas(Metal)
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Re: Fragen zum Rundfunkempfang in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Thomas(Metal) »

Habakukk hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 08:10 Müssen wir jetzt hier wirklich wieder diese unsägliche Diskussion führen?
Nein. Falschen Tatsachen gilt es aber zu widersprechen. Immer. Dies ist insbesondere dann wichtig wenn sie von "wissenden" vorgetragen werden.
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