DABit hat geschrieben:Auf welcher Frequenz, 27Mhz? Was für ne Antenne? Wird da ständig gesendet, 24/7 ?
Verschiedene KW-Bänder (40 bis 15m), Loop-Antenne, alle paar Minuten wird für 2 Minuten gesendet (WSPR). Hast du nähere Informationen, wie sich Antenne, Sendedauer und Frequenz so unterschiedlich auf Kurzwelle hinsichtlich EMV bei Funkuhren auswirken?
Heute scheint bei meinem Funkwecker (ca. 1997 beim Aldi gekauft, Marke "Trophy", nutze ich nur als Stationsuhr) übrigens alles normal zu sein. Ich denke eher, dass der Wecker sich bei der Zeitzone verschluckt hat.
Ach so, das sind ja dann nur relativ kurze "Durchgänge"! Hmm, da denke ich eher an die Speisung der gesamten Station, welche ja immer läuft. PC Netzteile, Drucker und Senderspeisung. Möglicherweise sogar Störungen, welche über die Kabel geleitet und auf diese Weise abgestrahlt werden.
Grundsätzlich sollte ein KW Signal der FU ja nichts anhaben, aber 30dBm in 2m Entfernung ist ja auch nicht gerade nichts. Bei einer Direkteinstrahlung in die Uhr selbst hast Du nach dem ersten P-N Übergang (Diode, Transistor usw) eine DC-Spannung, welche Du nicht mehr weggefiltert bekommst. Ich denke, der Eingangskreis ist bei solchen Dingern auch nicht gerade höchst Grosssignal fest, der wäre schon noch so zu zumüllen. Dazu sind die Eingangskreise noch relativ breitbandig ausgelegt.
Wie sieht es mit vagabundierender HF aus? Keine Mantelwellen auf dem Antennenkabel? Bei mir beginnen alle Funkuhren zu rennen, wenn die Sendeleistung im 10m Band 25Watt übersteigt. Bei 11m ist's noch viel schlimmer, weil die Antennenleitung in Resonanz gerät. Einzig die Junghans Mega macht über 200Watt problemlos mit. Da sieht man halt schon den Unterschied zwischen "billig" und "preiswert", öööhm jawohl, der Preis der "Junghans" war sehr wertig, hihihi. (über CHF 150.-)
Das Antennenkabel führt tatsächlich nur etwa 25 cm an der batteriebetriebenen Uhr vorbei, aber ich denke nicht, dass bei dem einem Watt vagabundierende HF ein großes Problem darstellt. Immerhin ist ja nur in ganz seltenen Fällen, und nicht reproduzierbar, der Stundenversatz der Funkuhr betroffen. Aus Zeitgründen bin ich momentan nicht im engeren Sinn und mit größerer Leistung QRV. Das WSPR kann ruhig ohne meine Anwesenheit rennen... Aber selbst früher war es nie mit der Funkuhr und mit mehr "PS" ein Problem.
Sonst kannst Du Dir mit einem genau Lamda Viertel langen Verlängerungskabel direkt hinter dem VSWR Meter Klarheit verschaffen. (Verkürzungsfaktor des Kabels beachten.) Das transformiert Dir die Stehwelle um den Viertel einer Sinusschwingung nach hinten, so dass Du am Messgerät eine andere Spannungslage bekommst. So wird aus dem Spannungsknoten ein Spannungsbauch. Erst so bist Du sicher dass das VSWR stimmt, wenn Du mit und ohne Verlängerung gleich viel misst.
wer mit MSF-Empfang experimentieren will, oder einfach nur testen möchte, ob "Anthorn" empfangen werden kann:
Im Wetterladen gibt es zur Zeit im Abverkauf einen reinen MSF-Funkwecker (ohne DCF77) für 5,99€ (Versandkostenfrei).
Habe mir gleich einen bestellt, schickes Teil mit zwei AA Batterien und auf Knopfdruck grüne Displaybeleuchtung. Scheint eine ältere, noch relativ wertige Version eines Funkweckers zu sein, falls man bei solchen Teilen überhaupt von wertig reden kann. Bei mir ~1100km Luftlinie von Anthorn entfernt, synchronisierte sich der Wecker innerhalb von 5 Minuten. Standort Fenster Nordseite. Ich werde das weiter beobachten.
TFA 60.2524 Digitalwecker mit Hintergrundbeleuchtung
Wichtig:
Der Wecker hat einen MSF-Funkempfang kann aber manuell eingestellt werden und funktioniert dann als normaler Quarzwecker.
Für den Betrieb in Europa ist es zwingend notwendig den Wecker manuell einzustellen.
Eine Bedienungsanleitung liegt in Englisch bei.
Quelle: Wetterladen.de
Studio Leipzig hat geschrieben: ↑Di 17. Feb 2026, 21:59
Hochhol....
Hallo,
wer mit MSF-Empfang experimentieren will, oder einfach nur testen möchte, ob "Anthorn" empfangen werden kann:
Im Wetterladen gibt es zur Zeit im Abverkauf einen reinen MSF-Funkwecker (ohne DCF77) für 5,99€ (Versandkostenfrei).
Habe mir gleich einen bestellt, schickes Teil mit zwei AA Batterien und auf Knopfdruck grüne Displaybeleuchtung. Scheint eine ältere, noch relativ wertige Version eines Funkweckers zu sein, falls man bei solchen Teilen überhaupt von wertig reden kann. Bei mir ~1100km Luftlinie von Anthorn entfernt, synchronisierte sich der Wecker innerhalb von 5 Minuten. Standort Fenster Nordseite. Ich werde das weiter beobachten.
TFA 60.2524 Digitalwecker mit Hintergrundbeleuchtung
Wichtig:
Der Wecker hat einen MSF-Funkempfang kann aber manuell eingestellt werden und funktioniert dann als normaler Quarzwecker.
Für den Betrieb in Europa ist es zwingend notwendig den Wecker manuell einzustellen.
Eine Bedienungsanleitung liegt in Englisch bei.
Quelle: Wetterladen.de
Wer im Kopf nicht ganz eingerostet ist oder ggf. fürs Hobby eine genaue GMT-Anzeige gebrauchen kann, der wird den von dir verlinkten Funkwecker das Zeitzeichensignal einlesen lassen und ihn danach genau so weg stellen. Hat der Wecker eigentlich irgendeine Anzeige, mit der er dich darauf aufmerksam macht, wenn das Zeitzeichensignal längere Zeit (z. B. für einige Tage) nicht mehr empfangen werden konnte? Gibt es für die Zeitspanne des Einlesens eine Signalstärkenanzeige, um den Aufstellungsort und ggf. die Ausrichtung zu optimieren?
Ich habe noch aus meiner Jugend einen "Meisteranker"-Funkwecker, der eigentlich für DCF77-gedacht war, der sich jedoch auch schon mehrere Male die osteuropäische Zeitzone zur Synchronisierung ausgesucht hatte. Der zeigt nach dem Batterien einen Funkturm und eine Signalstärkenanzeige mit einer Ziffer zwischen 0 und 5 - wobei bei mir die angezeigte 5 eigentlich der Normalfall ist. Eine Displaybeleuchtung hatte dieser Wecker nie, läuft dafür aber mit einem Batteriesatz R6 mehrere Jahre.
PAM hat geschrieben: ↑Mi 18. Feb 2026, 09:48
...Hat der Wecker eigentlich irgendeine Anzeige, mit der er dich darauf aufmerksam macht, wenn das Zeitzeichensignal längere Zeit (z. B. für einige Tage) nicht mehr empfangen werden konnte? Gibt es für die Zeitspanne des Einlesens eine Signalstärkenanzeige, um den Aufstellungsort und ggf. die Ausrichtung zu optimieren?....
Hallo,
nein, solchen "Luxus" wie Signalstärkeanzeige hat das Teil natürlich nicht. Nur ein kleiner Funkturm ist auf dem Display visualisiert. Zeitspanne ist 5 Minuten, wenn kein Empfang in dieser Zeit, wird zu jeder vollen Stunde versucht neu zu synchronisieren. In dieser Zeit blinkt der kleine Funkturm im Display. Bei mir ist der jetzt ständig an=synchronisiert. Normale Synchronisation laut Beschreibung um 2:00 am; 3:00 am and 4:00am. Every Day. Gibt auch eine Taste an der man die Neusynchronisation anstoßen kann. Ab 29. März 2026 sollte dann auch DST im Display angezeigt werden. Ich bin gespannt.....
Wenn das Funksignal abreißt, wird irgendwann der kleine Funkturm in Display erlöschen und der Wecker läuft als normaler Quarzwecker weiter. Eine extra Warnung für diesen Fall gibt es offenbar nicht. Alles so ähnlich, wie man es von einfachen DCF77-Weckern kennt.
Studio Leipzig hat geschrieben: ↑Mi 18. Feb 2026, 13:05
Hallo,
nein, solchen "Luxus" wie Signalstärkeanzeige hat das Teil natürlich nicht. Nur ein kleiner Funkturm ist auf dem Display visualisiert. Zeitspanne ist 5 Minuten, wenn kein Empfang in dieser Zeit, wird zu jeder vollen Stunde versucht neu zu synchronisieren. In dieser Zeit blinkt der kleine Funkturm im Display. Bei mir ist der jetzt ständig an=synchronisiert. Normale Synchronisation laut Beschreibung um 2:00 am; 3:00 am and 4:00am. Every Day. Gibt auch eine Taste an der man die Neusynchronisation anstoßen kann. Ab 29. März 2026 sollte dann auch DST im Display angezeigt werden. Ich bin gespannt.....
Wenn das Funksignal abreißt, wird irgendwann der kleine Funkturm in Display erlöschen und der Wecker läuft als normaler Quarzwecker weiter. Eine extra Warnung für diesen Fall gibt es offenbar nicht. Alles so ähnlich, wie man es von einfachen DCF77-Weckern kennt.
MfG
Studio Leipzig
04275 Leipzig entspricht der Südvorstadt. Und da hast du dauerhaft ordentlichen Empfang. Nicht schlecht!
Das Display ist ja hübsch aufgeräumt und dürfte auch aus einiger Distanz bestens ablesbar sein. Da der Funkturm ebenfalls recht weit abgerückt platziert ist, würde man sein Verschwinden gewiss bemerken. Neben ihm, so zeigten es Bilder im Netz, kämen die beiden Symbole möglicher Weckzeiten. Bei dir nicht aktiviert, daher sind sie ausgeblendet.
das Ding scheint ja gar nicht so taub zu sein! (Ich dachte erst, ich habe ein Dienstag.....Donnerstag-Gerät erwischt!) Da gibt es so manchen DCF77 Wecker, der da viel länger rumrödelt!
Es wollte bei mir am Anfang auch nicht so recht (musste erst den richtigen Standort und Ausrichtung der Antenne finden).
Ich bin dann erst mal was essen gegangen und als ich danach wieder schaute , hatte es geklappt.