DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

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Loger
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Loger » Fr 28. Jun 2019, 18:39

Habakukk hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 09:49
Noch zur Nebelkerze 5G (Broadcast):

In dem folgenden Beitrag, der einen IRT-Fachbeitrag zitiert, steht, was ich mir bei der Diskussion um 5G Broadcast immer schon gedacht habe: 5G Broadcast ist letztendlich nichts revolutionär Neues, man kann ja alles bereits mit existierenden Technologien abdecken. Der Rückkanal wird, 5G Broadcast hin oder her, genauso über klassische Mobilfunknetze (kann also auch 3G oder 4G sein), DSL-Leitung/Kabelinternet usw. laufen müssen, denn 5G Broadcast ist letztendlich eben nichts anderes als ein digitales Broadcast-System *ohne* Rückkanal, also nichts anderes als DAB oder DVB-T auch. Ob man die gesendeten Daten nun nochmal in IP-Pakete packt oder nicht, halte ich dabei fast für nebensächlich... Verknüpfen könnte man die Daten (Broadcast und Internet-Singlecast) auch jetzt schon, und synchronisiert bekommt man sie zwischen 5G und 5G Broadcast wahrscheinlich auch nicht wesentlich besser. Dazu kommen die Probleme wie Hörfunk nur als Anhängsel zu TV, Multiplex-Kapazitäten für regionale Anbieter viel zu hoch, Ausstrahlung im UHF-Bereich, etc...

https://www.satellifax.de/mlesen.php?id ... 972b78613e
Ich sehe da auch noch ein ganz anderes Problem:
Schauen wir uns doch die technische Entwicklung seit den ersten digitalen Mobilfunknetzen (GSM) Anfang der '90er an: Kaum hatte man das GSM-Netz halbwegs brauchbar ausgebaut kam UMTS. Das wurde hierzulande nie vernünftig flächendeckend ausgebaut, denn als die Mobilfunkanbieter nach einiger Verzögerung durch die teure Frequenzauktion endlich mal mit dem Netzausbau richtig los legten stand ja schon LTE vor der Tür. Im Moment sind die Anbieter mitten im Aufbau ihrer LTE-Netze, schon steht die nächste Technik bereit zur Einführung: 5G. Man kann sagen so im Schnitt etwa alle etwa 10 Jahre findet im Mobilfunk ein Technologiewechsel statt.
In der heutigen Zeit, wo viele Nutzer sowieso alle paar Jahre ihr Smartphone wechseln und die Geräte auch jeweils noch einige der Vorgänger-Mobilfunk-Standards unterstützen, welche in der Übergangsphase noch weiter genutzt werden, ist das ja kein allzugroßes Problem. Aber wie passt das mit "Radio" zusammen?

Ich denke daß es keine gute Idee ist wenn man den für Rundfunk verwendeten Funk-Standard an irgendeine Mobilfunk-Technik koppelt - dazu sind die Innovationszyklen von "Radio" und "Mobilfunk" viel zu unterschiedlich. Radiogeräte werden nur sehr selten erneuert, die meisten Geräte werden über Zeiträume genutzt welche man in Jahrzehnten messen kann. Bei modernen Autos ist es fast gar nicht mehr möglich ein Radio einfach auszutauschen, und z.B. einen teuren Receiver oder eine Kompakt-HIFI-anlage mit eingebautem Tuner will man ja auch nicht schon nach kurzer Zeit wieder entsorgen. Wie soll das mit der schnellebigen Mobilfunk-Welt zusammenkommen?

Was spricht denn dagegen wenn man für Radio einen eigenen, vom Mobilfunkstandard abweichenden, Standard verwendet (z.B. eben DAB+) und diesen über einen langen Zeitraum - viel länger als die Zyklen beim Mobilfunk - unverändert läßt? Was spricht dagegen Radio für die nächsten 50 Jahre im DAB+Standard auszustrahlen? Wenn das dann irgendwann einmal nicht mehr in allen Punkten stand der Technik ist: Ja und??? Ist doch egal.
Ein schönes Beispiel ist doch UKW: Das haben wir jetzt schon seit über 60 Jahren und seit mindestens 40 Jahren ist es technisch veraltet. Das scheint aber niemanden wirklich zu stören - weder die Hörer, noch die Programmanbieter.

Über was reden wir hier eigentlich? Über die simple Tonübertragung an überwiegend mobile und portable Empfänger - mehr nicht. Das jetzt nach über 60 Jahren von einer analogen auf eine modernere, digitale Technik mit all ihren Vorteilen umzustellen macht ja durchaus Sinn. Aber dann muß doch mal wieder für einen längeren Zeitraum Ruhe sein. Außerdem: Was soll denn da die nächsten Jahre noch an technischen Entwicklungen kommen welche es zwingend notwendig machen erneut den Übertragungsstandard zu wechseln, mit der Folge daß alle Empfänger ausgetauscht werden müssen? Ich kann mir da nichts vorstellen.

Setzt man für den Rundfunk jedoch auf Mobilfunk wird es sich nicht vermeiden lassen alle paar Jahre die Radiogeräte auszutauschen. Das muß ich aber nicht haben. Vor allem kann ich auch gar nicht erkennen welchen Vorteil diese Mobilfunk-basierte Technik jetzt für mich als Hörer hat gegenüber dem etablierten DAB+. Für die Anbieter mag das anders aussehen - die träumen ja schon länger von neuen Geschäftsmodellen mit Tracking, abgreifen von Benutzerdaten, personalisierter Werbung, etc... Aber das muß ich nicht haben.

wolfgangF
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von wolfgangF » Fr 28. Jun 2019, 23:35

Sehr gut :spos: , ich kann dir nur zustimmen.

SeltenerBesucher
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von SeltenerBesucher » Sa 29. Jun 2019, 00:53

Es reicht sich die Reichweitenzahlen anzuschauen, die VAU.NET in seinem Jahresbericht präsentiert. In Berlin und in Teilen Brandenburgs ist das Hörfunkangebot am größten und Spotify war im letzten Jahr erst auf dem Platz 19. In Nordrhein-Westfalen mit einem geringen Hörfunkangebot auf Platz 8. und in Niedersachsen auf Platz 12. Das liegt sicherlich an den einstrahlenden Hörfunkprogrammen. Bayern ist noch schlechter aufgestellt. Dort gibt es zwar viele Programme aber nicht in der Fläche. Spotify und Usergeneratedradio mit einem auf eine kleine Zielgruppe ausgerichteten Spezialprogramm sind sind beliebter als manch einer Hörfunksender. Interessant bei den ganzen Zahlen ist, dass einige Programmanbieter dort gar nicht auftauchen. Vielleicht weil sie nicht Mitglieder von VAU.NET sind?

Alle die behaupten, dass man einfach weiter so machen soll, fahren den Hörfunk vor die Wand. Die Digitalisierung verändert alle Märkte, der Hörfunk wird nicht verschont bleiben.

Berlin

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1. 104.6 RTL
2. Berliner Rundfunk 91.4
3. 94,3 RS2
4. radioBERLIN 88,8
5. radioeins
6. Inforadio
7. 105'5 Spreeradio
8. ENERGY Berlin
9. Klassik Radio Berlin
10. Klassik Radio
11. JAM FM
12. Deutschlandfunk
13. JAM FM Berlin
14. 98.8 KISS FM
15. STAR FM 87.9
16. Antenne Brandenburg
17. Radio TEDDY
18. radio B2
19. Spotify
Spotify

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Bayern 7.
Brandenburg 27. 
Bremen 13.
Hamburg 9.
Hessen 13.
Mecklenburg-Vorpommern 14.
Niedersachsen 12.
Nordrhein-Westfalen 8.
Rheinland-Pfalz 10.
Saarland 12.
Sachsen 11.
Sachsen-Anhalt 15.
Schleswig-Holstein 14.
Thüringen 12.
Top-30 Sessions pro Durchschnittsmonat (Q3/2018), in Mio.

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105,79 Spotify
7,57 SWR 3
7,16 laut.fm
6,88 Antenne Bayern
6,67 1LIVE
6,55 radionomy
5,80 WDR 2
...
Top-30 Hörstunden pro Durchschnittsmonat (Q3/2018), in Mio.

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39,34 Spotify
12,85 SWR 3
10,50 Antenne Bayern
10,16 1LIVE
9,83 WDR 2
9,43 NDR 2
7,16 radionomy
5,61 laut.fm
...
https://www.vau.net/system/files/docume ... kation.pdf

Marc!?
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Marc!? » Sa 29. Jun 2019, 03:36

Nordi207 hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 00:01
Ich fang mal an:
Höhere Sendeleistung,
keine Störungen (Blubber)
mehr Programme pro Mux,
deutlich günstigere Empfänger,
auf Senderseite garantier auch günstiger.
Ich möchte noch ergänzen. DAB alt wurde für 6 Radioprogramme in mp2 bei 192 kbits geplant. Bei DAB+ kann man viel mehr mit dem Fehlerschutz spielen und durch den neueren AAC Codec passen mehr Programme in den Mux. Klingt auf den ersten Blick gut, aber auf den zweiten Blick stellt man fest, dass die Muxe im Prinzip zu groß sind für die ÖR hier in D und die Privaten muss man alle unter einen Hut bekommen. Hätte man hypothetisch mal angenommen im Gegenzug die Bandbreite halbiert, würde der Fehlerschutz zwar etwas schlechter funktionieren, man spart aber auch Sendeleistung und kann die Kanäle besser verteilen mit einer höheren Reichweite. Man nehme doch nur das Drama RLP vs Flandern. So hätte man 11-A1 RLP zuweisen können und 11-A2 Flandern.

stefsch
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von stefsch » Sa 29. Jun 2019, 11:46

Man hätte aber in einem noch weitgehend freien Band auch die Kanäle besser (nach-)koordinieren können. Aber das Fenster für solche Korrekturen schließt sich langsam mit der Bandfüllung. Ok, man hätte eine schmalbandige DAB Variante etablieren können, in Zukunft steht da vielleicht das Band II auch in "Digital" zur Verfügung, zum Beispiel für Einzelsender/Lokalprogramme. So ließe sich die deutsche Rundfunklandschaft auch besser abbilden....egal ob für NDR1-Fenster oder auch Radio21-Werbung.....

stefsch

Marc!?
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Marc!? » Sa 29. Jun 2019, 16:53

stefsch hat geschrieben:
Sa 29. Jun 2019, 11:46
Man hätte aber in einem noch weitgehend freien Band auch die Kanäle besser (nach-)koordinieren können. Aber das Fenster für solche Korrekturen schließt sich langsam mit der Bandfüllung. Ok, man hätte eine schmalbandige DAB Variante etablieren können, in Zukunft steht da vielleicht das Band II auch in "Digital" zur Verfügung, zum Beispiel für Einzelsender/Lokalprogramme. So ließe sich die deutsche Rundfunklandschaft auch besser abbilden....egal ob für NDR1-Fenster oder auch Radio21-Werbung.....

stefsch
Dafür ist doch der zug abgefahren. Der Standard müsste 5 Jahre vor Markteinführung etabliert sein, damit Geräte im Markt sind.

Staumelder
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Staumelder » Sa 29. Jun 2019, 23:55

Was hat sich in NDS überhaupt geändert? https://tinyurl.com/y4r7edvp
QTH: 52.35 | 7.96 [nds] 5km westlich der "Schleptruper Egge" (Osnabrück)
RX: u.a. Roadstar TRA-2350 (110/53) | Sony XDR-S10HDiP @ 3H-FM-5 ● Skoda Octavia III Amundsen (2017) ● DVB-S2 ● DAB+
Log-Blog | Mediennews| ICQ: 216 439 83

dab_4
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von dab_4 » So 30. Jun 2019, 06:01

Staumelder hat geschrieben:
Sa 29. Jun 2019, 23:55
Was hat sich in NDS überhaupt geändert? https://tinyurl.com/y4r7edvp
Interessant, dass in dem Blog-Artikel die Terrestrisch-nur-DAB+-Programme NDR Blue, NDR Plus und NDR Info Spezial unerwähnt bleiben. Außerdem werden den uralten NDR-Programmbezeichungen NDR 4 und NDR 5 zwar die aktuellen zugeordnet (NDR Info bzw. N-Joy), bei NDR 3 wurde das aber nicht gemacht (NDR Kultur). Vielleicht hätte auch erwähnt werden sollen, dass ein paar niedersächsische Programme aus Hamburg (ffn) sowie Bremen-Walle und Schiffdorf bei Bremerhaven (ffn, Nordseewelle, 90.vier) in Teilen Niedersachsens via DAB+ zu empfangen sind.

Radio Fan
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Radio Fan » So 30. Jun 2019, 09:19

dab_4 hat geschrieben:
So 30. Jun 2019, 06:01
Staumelder hat geschrieben:
Sa 29. Jun 2019, 23:55
Was hat sich in NDS überhaupt geändert? https://tinyurl.com/y4r7edvp
Interessant, dass in dem Blog-Artikel die Terrestrisch-nur-DAB+-Programme NDR Blue, NDR Plus und NDR Info Spezial unerwähnt bleiben. Außerdem werden den uralten NDR-Programmbezeichungen NDR 4 und NDR 5 zwar die aktuellen zugeordnet (NDR Info bzw. N-Joy), bei NDR 3 wurde das aber nicht gemacht (NDR Kultur).
Wann gab es denn die Programmbezeichnung NDR 5 ?
Ich kann mich daran überhaupt nicht erinnern. 🤷🏼‍♂️

LXS
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von LXS » So 30. Jun 2019, 09:40

Es gab vor dem Start von N-JOY für kurze Zeit an der Küste von MV die Ferienwelle, hieß damals im RDS "NDR_5_FW".

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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Radio Fan » So 30. Jun 2019, 09:57

LXS hat geschrieben:
So 30. Jun 2019, 09:40
Es gab vor dem Start von N-JOY für kurze Zeit an der Küste von MV die Ferienwelle, hieß damals im RDS "NDR_5_FW".
Danke für die Info. Ich habe damals auch die Ferienwelle oft gehört. Diese RDS-Kennung kenne ich ebenfalls nicht.
Obwohl ich im damaligen Auto ein Blaupunkt Radio, welches auch RDS beherrschte, drin hatte.
Bin jetzt ziemlich erstaunt über deine Angabe... :gruebel:

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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von SeltenerBesucher » So 30. Jun 2019, 23:08

Warum kann man dieses merkwürdige Gebilde in DAB+ nicht abbilden?
niedersachsen.jpg

stefsch
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von stefsch » Mo 1. Jul 2019, 10:22

...mit bayerischer Entwicklungshilfe ginge das schon....und die FDP müsste endgültig in der Versenkung verschwinden... :xcool:
Die Grafik zeigt (wo stammt sie eigentlich her?), dass Vier (Quadranten-)Startinseln schon reichen würden: Nordwest (Standort Steinkimmen), Nordost (Visselhövede, Rosengarten?), Südwest (Osnabrück), Südost (Hannover, Brocken traue ich mich nicht zu schreiben) als Beispielszenario.
Wenn man diese Vier Muxe mit den regional passenden Programmen und Fenstern und auch die NDR-Varianten unterbringt, wären die Muxe schon voll..... :)

ach nee, geht doch nicht :(

stefsch

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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von SeltenerBesucher » Mo 1. Jul 2019, 15:28

Schaut man sich das Mediengesetz an, dann werden Übertragungskapazitäten höchstens für 10 Jahre befristet vergeben und können einmal um bis zu zehn Jahre verlängert werden. Radio 21 ist am 31. Mai 2000 gestartet, wann die Lizenzvergeben wurde, steht im Internet nicht. Man nutze wahrscheinlich die DAB+-Debatte, um zu verschleiern, dass die Frequenzen ohne eine Ausschreibung erneut an den Anbieter gegangen sind. Hier hatte die NLM die Möglichkeit gehabt einen landesweiten Sender zu einer landesweiten Ausstrahlung zu zwingen. Radio 21 wurde als ein landesweiter Sparten-Sender zugelassen, genießt alle Vorzüge, aber pickt sich nur die Rosinen aus und sendet nur in den Bereichen, die sich tatsächlich lohnen. Wenn es keine DAB+-Frequenzen gibt, dann soll Radio 21 eben auf DAB+ senden. Dafür gibt es ausreichend Frequenzen.

Die Karte enthält die Kreise von Radio 21 und die eingezeichneten Flächen auf der Homepage von Antenne Niedersachsen. Um Urheberverletzungen zu vermeiden, wurden die Kreise nachgezeichnet.

Holdudieladio
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Re: DAB+ in Niedersachsen : keine Bewegung erkennbar

Beitrag von Holdudieladio » Mo 1. Jul 2019, 20:30

Radio 21 sendet zudem von jedem Standort extra eine regionalisierte Version. So kommt man auf 23 Regionalisierungen. Diese könne man auf DAB+ nicht abbilden, heisst es. Und mit weniger will man sich nach eigenen Angaben auch nicht zufrieden geben.

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