DAB in Norddeutschland

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RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Mo 2. Dez 2019, 16:04

Vielleicht könnten die Betreiber der Seiten www.dabplus.de und www.empfangsprognose.de in den nächsten Wochen für neue Interessenten im Weihnachtsgeschäft auch mal die Versorgungskarten auf aktuellen Stand bringen.
Da ist immer noch die Version von August mit dem NDR Kanal 6D drauf.
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Marc!?
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Marc!? » Mo 2. Dez 2019, 16:48

Die Prognose sollte normal im Dezember nochmal aktualisiert werden. Wie gesagt diese ist ein privates Projekt, deshalb nicht immer up to date.

RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Fr 6. Dez 2019, 22:01

Radio Fan hat geschrieben:
Di 26. Nov 2019, 09:08
Na dann lies mal lieber hier ;) : https://www.ndr.de/der_ndr/technik/inde ... nde&i=1067
Bitte NDR 1 Welle Nord anklicken... Da steht KW50 !
Wenn ich auf den Link klicke, steht dort nichts mehr von KW 50. Danach müsste man davon ausgehen, dass der Kanal 10 C in Moorfleet bereits in Betrieb ist.
Vermutlich seit Ende November, wie es dort wohl im Oktober auch schon mal stand.
viewtopic.php?f=11&t=55574&start=5340#p1513701
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Radio Fan
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Radio Fan » Fr 6. Dez 2019, 22:20

In der Regel gibt der NDR Neuaufschaltungen bekannt.
Das war aber bisher auf ndr.de nicht zu lesen.

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Der DAB Freak Gabi
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Der DAB Freak Gabi » Sa 7. Dez 2019, 10:56

Marc!? hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 16:48
Die Prognose sollte normal im Dezember nochmal aktualisiert werden. Wie gesagt diese ist ein privates Projekt, deshalb nicht immer up to date.
Und warum wird soetwas nicht von öffentlichen rechtlichen Medien angeboten, die viel genauer sagen können wie ihr momentaner DAB Versorgungsstand ist? Als es Digitalradio.de noch gab wurde das ja überwiegend von ARD und Deutschlandradio sowie den großen Privaten im Bundesmux betreut.
Keine Ahnung ob das beim neuen dabplus.de auch der Fall ist. Ich würde mir z. B. wünschen wenn man endlich mal für Freudenstadt im Schwarzwald den 11B als Stationär Empfangbar mitlistet. Der ist bis heute da nicht aufgeführt obwohl eigentlich überall in der Stadt stationärer Empfang möglich ist sogar mit den billigsten Radios. In Leipzig zum Beispiel listet man auch den 11C aus Sachsen Anhalt mit obwohl der da viel schlechter geht als in Freudenstadt der 11B. Genau so wars auch in Mannheim vor der Aufschaltung des Hardbergs beim Hessenmux. Er war gerade so noch empfangbar aber dennoch aufgeführt in der Liste für Mannheim.

Und nun wieder zurück nach Norddeutschland.

Jelvert
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Jelvert » Sa 7. Dez 2019, 11:07

Der DAB Freak Gabi hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 10:56
Als es Digitalradio.de noch gab wurde das ja überwiegend von ARD und Deutschlandradio sowie den großen Privaten im Bundesmux betreut.
Keine Ahnung ob das beim neuen dabplus.de auch der Fall ist.
Da hat sich mit dem Wechsel zu dabplus.de nichts geändert:

https://www.dabplus.de/ueber-uns/

DH0GHU
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von DH0GHU » Sa 7. Dez 2019, 12:09

dabplus.de ist kein privates Projekt. Aber jedes Update dürfte viel Geld kosten, vermutlich läßt man sich diese von einem Dienstleister errechnen - und das kostet Knowhow und Resourcen. Das Geld hat man dann nicht mehr für Werbung, Netzausbau, etc. Ich persönlich würde mir aber auch zumindest mal vierteljährliche Updates wünschen. Is ja bald Weihnachten.

Dass 11B in FDS besser geht als der HR zu Feldberg-Zeiten damals in Mannheim kann ich mir übrigens nicht vorstellen. Der Große Feldberg ging mobil auf der A5 noch südlich Karlsruhe, also nochmal ein gutes Stück (>50 km) weiter südlich. Von Mannheim aus hat man optische Sicht zum Großen Feldberg! Mittlerweile geht der HR selbst mit eher tauben Werkslösungen mobil mindestens bis Baden-Baden.
Für Freudenstadt und Hornisgrinde gilt das mit der Sicht nur für wenige Lagen. Schau Dir mal einen Horizont-Plot für FDS bei Heywhatsthat.com für die Stadtmitte in FDS an.Selbst wenn man mal eine Höhe über Grund für 50m annimmt, sieht man, dass nur richtung Osten freie Sicht ist. Und genau dort gibts keinen 11B-Sender.
Da die Hornisgrinde als mögliche "Quelle" für Reflexionsempfang auf 11B in Richtung FDS mit weniger als 20W sendet und die Hänge um FDS herum eher leicht geneigt sind (Steilhänge bieten günstigere Einfallswinkel), helfen Reflexionen in FDS leider auch nur bedingt. Und von Stuttgart aus "sieht" man wohl kaum die nötigen Reflexionspunkte.
Nur mal zum Vergleich noch eine Berechnung "zu Fuß" für den Idealfall: FDS ist von der Hornisgrinde ca. 3,6 mal so weit weg wie Mannheim vom Großen Feldberg (23 vs. 83 km). Das macht ca. 11 dB weniger Freiraumdämpfung. Die ERP am Großen Feldberg ist aber circa 24 dB höher. Der Empfangspegel wäre also schon MIT direkter Sicht in FDS auf 11B 13 dB niedriger als in MA auf 7B.


Nun solltest Du vielleicht auch wissen, dass die Berechnung solcher Prognosen automatisch auf Basis von Ausbreitungsmodellen erfolgt.
Diese Ausbreitungsmodelle erfassen sehr gut Abschattungen z.B. durch Höhenzüge, durch Bebauung, etc.
Was technisch kaum bis nicht machbar ist und zu zu pessimistischen Aussagen in Gebirgsregionen führt, ist die Berücksichtigung von Reflexionen. Dazu müßte man ja für jeden Empfangsort jeden potentiellen Sekundärstrahler mit der von ihm reflektierten Energie als einzelnen "Sender" mitsimulieren. Man würde für jeden Pixel in der Prognosekarte nicht mit, wie bei 11B, 11 Sendern rechnen müssen, sondern mit tausenden. Sicher könnte man das auch durch Modelle approximieren, aber eben längst nicht so gut.
Es ist besser, man läßt das ganz: Denn besser zu wenig versprechen als zu viel.

Hier direkt am Alpenrand (aber nicht mehr >10km davor...) ist z.B. mit guten Fahrzeugempfängern (nicht Standard-Werksausrüstungen...) seit Anbeginn der Bundesmux fast flächendeckend empfangbar gewesen, obwohl laut Prognose garnichts gehen würde. Allerdings gibt es hier sehr viele steile, felsige Berghänge, die 5C reflektieren.

Die Ausgabe von Suchergebnissen nach PLZ bzw. Ortsname erfolgt übrigens genauso automatisiert. Die Software weiß, wo der Mittelpunkt eines Empfangsgebiets ist. Wenn nun ausgerechnet dort die einzige Stelle in der Stadt ist, in der der Empfang gerade geht oder gerade nicht geht, und es in der ganzen Stadt sonst umgekehrt ist,wird eben dennoch diese Stelle angezeigt. Sonst müßte sich bei jedem Update jemand händisch hinsetzen und alle tausende Orte in Deutschland manuell prüfen - oder sogar hinfahren und nachmessen. Das kann schlicht und ergreifend niemand bezahlen.

Sorry, dass das hier nun ein wenig ins OT ausgeschweift ist. Die Überlegungen zu Berechnungsmodellen, zu Empfangspegeln unter Beinahe-Sichtbedingungen und die Überlegungen zur Reflexionen gelten freilich überall, bzw in Norddeutschland gibts eben keine Reflexionen an natürlichen Strukturen sondern nur Abschattung und ein paar lokale Reflexionen an Gebäuden...
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Der DAB Freak Gabi
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Der DAB Freak Gabi » Sa 7. Dez 2019, 16:01

DH0GHU hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 12:09

Dass 11B in FDS besser geht als der HR zu Feldberg-Zeiten damals in Mannheim kann ich mir übrigens nicht vorstellen
Der 11B bringt bei mir im Süden von FDS 15 von 15 Balken und Signal Error 0. Genau das gleiche auf der Lauterbadstrasse Richtung Stadtmitte. Erst da wird der Empfang schlechter. Mit jedem empfangsstarken Radio also problemlos in ganz FDS aufzunehmen. Das hat der 11C vom Großen Feldberg in Mannheim bei einem Test vor über einem Jahr nicht geschafft. Auch der 11C S-ANHALT vom Petersberg schafft nirgendwo in Leipzig diesen Pegel wie der 11B bei mir in FDS. Das hab ich gemeint.

So und jetzt bitte wieder zurück nach Norddeutschland.
Gibt es denn auch einen DAB Süddeutschland Thread?

DH0GHU
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von DH0GHU » Sa 7. Dez 2019, 16:33

Der DAB Freak Gabi hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 16:01
Der 11B bringt bei mir im Süden von FDS 15 von 15 Balken und Signal Error 0. Genau das gleiche auf der Lauterbadstrasse Richtung Stadtmitte. Erst da wird der Empfang schlechter. Mit jedem empfangsstarken Radio also problemlos in ganz FDS aufzunehmen.
"Mit jedem empfangsstarken Radio in ganz FDS aufzunehmen" und dann auch noch outdoor ist aber nicht das Kriterium, bei dem die Empfangsprognose Empfangsverfügbarkeit anzeigen darf. Dass im Süden bzw westen von FDS 11B outdoor geht, zeigt die Karte auch an. Mit guten Radios ist das dann auf der Empfangsqualitätsanzeige schon ziemlich weit oben. Mit schlechten ist das dann immernoch grenzwertig.
Gibt es denn auch einen DAB Süddeutschland Thread?
Nein. In Süddeutschland ist bei DAB+ schon zur Zeit der Erstellung dieses Forums genug passiert, um für einzelne Bundesländer einzelne Threads zu erstellen.
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von planetradio » Mo 9. Dez 2019, 06:37

In dieser Woche sollen die Standorte Wilhelmshaven (12A) und Bispingen (9B) on air gehen für den NDR. Für den 10C ist Hamburg schon aufgeschaltet worden?

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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von HAL9000 » Mo 9. Dez 2019, 10:28

Ich warte auch schon gespannt auf die Aufschaltung.
Weiss eigentlich irgendjemand, ob der 5c auch bei uns in WHV für nen Füllsender vorgesehen ist? Dann hätten wir wenigstens die tatsächlich für unseren Bereich zuständigen Programme zur Abwechslung mal störungsfrei mobil empfangbar.
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von bennySL » Mo 9. Dez 2019, 19:38

Der DAB Freak Gabi hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 16:01
DH0GHU hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 12:09

Dass 11B in FDS besser geht als der HR zu Feldberg-Zeiten damals in Mannheim kann ich mir übrigens nicht vorstellen
Der 11B bringt bei mir im Süden von FDS 15 von 15 Balken und Signal Error 0. Genau das gleiche auf der Lauterbadstrasse Richtung Stadtmitte. Erst da wird der Empfang schlechter. Mit jedem empfangsstarken Radio also problemlos in ganz FDS aufzunehmen. Das hat der 11C vom Großen Feldberg in Mannheim bei einem Test vor über einem Jahr nicht geschafft.
Na Bravo!

FDS=Freudenstadt!??! :gruebel:

Jetzt sind wir mittler Weile schon im tiefsten Schwarzwald angekommen, und das im DAB Norddeutschland (!!!) Thema. :motz:
Möchte hier noch irgendjemand in Frage stellen dass Mannheim und der Taunus zu Norddeutschland gehört?
Vielleicht schaffen es die Experten die immer so schön thematisch abdriften hier auch über Neuaufschaltungen am Pfänder zu berichten oder über Stromausfall am Wendelstein. :verrueckt:

Bei allem nötigen Respekt (den auch ich sicher manchmal vermissen laß, man mag es mir verzeihn oder auch nicht) - aber dieses Thema "DAB in Norddeutschland" mit dem Hinweis "Es gibt neue Beiträge zu diesemThema" auf der Startseite, und dann lese ich hier von Baden-Württemberg (!) was ja nun nicht einmal ansatzweise, auch nur im Entferntesten zu Norddeutschland gehört, weder geographisch noch politisch, nimmt langsam mehr und mehr groteske Züge an.
Es ist einfach nur noch unfassbar wie man so am Thema vorbeireden kann. :rolleyes: Und dann auch noch der Vergleich mit Halle Leipzig was auch südlich vom Harz ist! Und zurück zum Thema einzufordern, obwohl man selber mit HR und Mannheim angefangen hat.

Straße schreibt man übrigens in Deutschland mit ß, egal ob in Nord- oder Süddeutschland, für alle Nicht-Schweizer. :danke:

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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Mo 9. Dez 2019, 20:40

Den beiden Beteiligten, die sich hier über Empfangsprognosen ausgetauscht haben, war bewusst, dass die Diskussion hier OT ist und sie haben sich dafür sogar entschuldigt. Aber manchmal möchte man zu einem übergreifenden Thema etwas beitragen und durch eigene Erfahrungen belegen. Muss man dann schweigen,, nur weil man woanders wohnt ?
Ich habe das Thema empfangsprognose.de hier angesprochen, weil nur dort die Karten der Regional-versionen zu finden sind und die NDR Karten in den Grenzbereichen nicht sonderlich aussagekräftig sind, weil sie dort nur ein MFN abbilden.
Bei einer Aufteilung der Threads wären die interessanten OT Beiträge dann im Niedersachsen - Faden gelandet. Ich finde: Besser ein bisschen OT, als dass ein Faden über Monate hinweg gar keine Beachtung mehr findet.
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von bennySL » Mo 9. Dez 2019, 20:44

Gut, dann ziehe ich meine Kritik bzw. Anschuldigung hiermit zurück.

Ich finde nur den Gedankengang so unheimlich absurd, verstehe nicht wie man von Norddeutschland zum Taunus kommt - die Sendegebiete lassen sich doch auch topografisch überhaupt nicht miteinander vergleichen! :confused:

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