DAB in Norddeutschland

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planetradio
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von planetradio » Mi 11. Sep 2019, 17:21

Durch den Unfall am hohen Meisner wird sich doch mit Sicherheit alles verschieben,

Oder hat jemand andere Infos ?

RadioDataSystem
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RadioDataSystem » Mi 11. Sep 2019, 19:12

Nochmal: Was soll diese ständige Fragerei zu hessischen Standorten oder Berliner Muxbelegung im Norddeutschland-Thema? Das gehört ins Hessen-Thema bzw. ins Berlin-Thema! :rolleyes:

Der Hohe Meißner ist ein Sendestandort des HR und steht auf hessischem Grund und Boden.
Der Kanal 8B wurde vom MDR für Thüringen koordiniert.

Und dann wird schon wieder der Kanal 10 A / Bayern ins Spiel gebracht genauso wie der WDR.

Dieses Thema heißt "DAB in Norddeutschland" ! Hessen/Berlin/NRW ist nicht Norddeutschland. :motz:
Thüringen und Bayern ist schon gar nicht Norddeutschland!

Der Hohe Meißner steht weder in Niedersachsen noch sind die von dort ausgestrahlten DAB-Kanäle / Programme in irgendeiner Form für den niedersächsischen Rundfunkmarkt koordiniert oder programmlich relevant. Eine Überversorgung wie bei UKW gibt es auf DAB von diesem Standort nicht. Für Niedersachsen ist auf Kanal 8B eher der Standort Dingelstädt interessant. 30 Kilometer Luftlinie von GÖ und volle Leistung in diese Richtung. :kopf:

Gruß aus dem Herzogtum Lauenburg :dx:

RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Mi 11. Sep 2019, 19:38

Ok, es war wohl ein Fehler, das Thema Überstrahlungsvereinbarung der NDR Staatsvertragsländer hier reinzustellen.
Mir hätte klar sein müssen, dass in Niedersachsen die Überstrahlung aus West, Ost und Süd mehr interessiert als aus Nord und in SH/MVP eben nicht.
Ich fand es nur interessant, die juristischen Hintergründe des fehlenden Overspills an diesem öffentlich zugänglichen Vertragsentwurf mit einer durchaus passablen Lösung zu zeigen.

Nachsatz:
Im Nachbarkreis in NRW fühlt man sich durchaus als norddeutsch. Größte Wettbewerber des Lokalradios sind NDR 1 uns NDR 2 und nicht der WDR.
QTH: 52,32 /9,21

UKW/DAB + : Panasonic RF D10
mobil: Sony XDR P10DBP / Sangean DPR 34

kalle72
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von kalle72 » Mi 11. Sep 2019, 20:45

Dann darf es auch kein Torfhaus mehr geben. Göttingen, dann auch noch abstellen. Nicht das Hessen und Thüringen noch Verstrahlt werden.

planetradio
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von planetradio » Mi 11. Sep 2019, 21:05

Göttingen nach Norden und Westen 10 kW und der Rest runter bis auf 0,1 kW strahlen lassen

PrismaPlayer
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von PrismaPlayer » Mi 11. Sep 2019, 22:09

Gerade nach Osten brauch Göttingen am besten 10kw. Die Region um Duderstadt ist so gut wie gar nicht versorgt. Nach Norden, Süden und Westen geht ja jetzt schon volle Leistung raus. Trotzdem braucht der NDR mit Sicherheit noch einen Füllsender in Hann Münden.

DerGeneral
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von DerGeneral » Mi 11. Sep 2019, 22:20

HH on Air hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 16:50
Der NDR kann am Torfhaus kein DAB+ mehr ausstrahlen, da nach der Mastkürzung auch der GFK-Zylinder mit abgebaut wurde bzw. werden mußte. Man müßte sich also am Brocken bei der Dt. Funkturm einmieten, was auch schon vor einiger Zeit diskutiert wurde, aber bis heute nix geschehen ist.
Ich habe vor wenigen Monaten (hier im Rundfunkforum?) gelesen, dass der Standort Torfhaus derzeit für DAB+ noch nicht zur Verfügung stünde, da (sinngemäß) entsprechende Kapazitäten derzeit noch für eine UKW-Ausstrahlung benötigt würden.
Selbst wenn der Mast gekürzt und der GFK-Zylinder mit abgebaut wurde (woher hast Du diese Informationen?), muss dies nicht automatisch das Aus für den künftigen DAB+ Standort Torfhaus bedeuten. Eventuell plant der DLF bereits die mittelfristige Aufgabe seiner UKW-Frequenz 103,5 MHz, damit DAB+ nahtlos übernehmen kann? Das ist natürlich reine Spekulation. Genauso könnte man auf dem Brocken, wo der Bundesmux bereits ausgestrahlt wird, auf die Westantenne gehen und am Torfhaus den NDR-Mux aktivieren.

Ist zwar alles Spekulatius, aber aufgeben würde ich den Sender Torfhaus heute noch nicht! ;)

TobiasF
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von TobiasF » Do 12. Sep 2019, 01:34

DerGeneral hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 22:20
Eventuell plant der DLF bereits die mittelfristige Aufgabe seiner UKW-Frequenz 103,5 MHz, damit DAB+ nahtlos übernehmen kann?
Es gibt aber noch 102,4 und 106,3...

Wenn man Platz am Sendemast schaffen möchte, müsste man die drei UKW-Frequenzen zum NDR-Standort verlagern.

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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Thomas(Metal) » Do 12. Sep 2019, 07:59

RF_NWD hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 19:38
Ok, es war wohl ein Fehler, das Thema Überstrahlungsvereinbarung der NDR Staatsvertragsländer hier reinzustellen.
Mir hätte klar sein müssen, dass in Niedersachsen die Überstrahlung aus West, Ost und Süd mehr interessiert als aus Nord und in SH/MVP eben nicht.
Und das sehe ich ganz anders :cheers: . Gerade Hintergründe wie ein Staatsvertrag sehe ich einerseits als wertvoll an - immerhin geben sie Einblick in die verwaltungsrechtlichen Vorgaben - , andererseits paßt der doch genau in den Kontext. Die Alternative wäre nur gewesen ein neues Thema aufzumachen und in "DAB in Norddeutschland" ausschließlich Jubelmeldungen über Aufschaltungen und Empfänge zu sprechen. (Aber über was will man da jubeln :rp: ? Da sprechen wir nur über seelenlose Übertragungskapazitäten.)
Ansonsten ist es folgerichtig einen solchen Staatsvertrag mit praktischen Beispielen zu messen. Das ist dann auch ganz klar ein 11D NW -vs- BY oder in 10A in BY. Eine Überstrahlung durch den Meißner auf 8B gehört in gleicher Weise dazu. Dingelstädt fällt da auch mit rein, dennoch, soviel Technik sei erlaubt, würde ich da nichts großes für NI erwarten; der Sender steht schlicht zu tief. Sicher wäre für diese Details vielleicht im Vorfeld noch zu klären ob diese Vereinbarung nur für die vier Nordländer untereinander gilt.
QTH: 911-69 (II: Körner 9.2, III: LPDA16), QTH-alt: 9354 (II: FUBA UKA-028)
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