DAB in Norddeutschland

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HAL9000
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von HAL9000 » Di 29. Okt 2019, 14:02

Fährt man die A1 gen Süden, schliesst sich direkt an das Osnabrücker Land inkl. dem Sender Schleptruper Egge das Tecklenburger Land an - und das ist in der Tat sehr "bergig". Ist man da durch, hat also auch die Raststätte Tecklenburger Land passiert, folgt eine etwas längere Strecke mit 4% Gefälle - und dann ist man im Münsterland, das tatsächlich relativ flach ist.
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Marc!?
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Marc!? » Di 29. Okt 2019, 14:07

HAL9000 hat geschrieben:
Di 29. Okt 2019, 14:02
Fährt man die A1 gen Süden, schliesst sich direkt an das Osnabrücker Land inkl. dem Sender Schleptruper Egge das Tecklenburger Land an - und das ist in der Tat sehr "bergig". Ist man da durch, hat also auch die Raststätte Tecklenburger Land passiert, folgt eine etwas längere Strecke mit 4% Gefälle - und dann ist man im Münsterland, das tatsächlich relativ flach ist.
Nut wird dieser Sandort via DAB gar nicht vom NDR genutzt.

RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Di 29. Okt 2019, 17:44

Zwischen Osnabrück und Stadthagen ist der NDR im Zug jetzt mittlerweile auf einen Streckenanteil von 50% zu empfangen. Bis Bruchmühlen mit nur wenigen Aussetzern 10A. Ab der Stadtgrenze Minden der 7A. Dies entspicht in etwa der ausgewiesenen
Indoor- Versorgung. Dazwischen nur Audiofetzen in Kirchlengern , Löhne und auf der Weserbrücke. In Bad Oeynhausen kein Empfang. WDR Signalstärke 90%. Auch parallel zur B 482 kein Signal. Sowie man duch die Porta durch ist, ging es ruck-zuck von 0 auf 100 %
Bei etwas angehobenen Bedingungen.war der 7A in Osnabrück direkt am Ostfenster heute morgen um 7 als einziger nicht ortsüblicher Sender mit etwa 40% Signalstärke hörbar. In Stadthagen fast alles beim alten. Unterm Dach gehen 7 B und D noch, ich musste nur die Antenne noch genauer ausrichten. Aber ein paar Balken fehlen da schon. WDR, 5 C und 10A keine Veränderung.
So ganz trau ich der Lage aber noch nicht, wegen der angehobenen Bedingungen.
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RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » Do 7. Nov 2019, 13:21

Zitat aus dem Bremen Thread:
Sarstedter hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 21:25
Apropos Bad Qeynhausen: ich war am 01.11.19 dort beim Werre Park. Dort konnte ich stellenweise den 7D aus Bremen (Programm: Nordseewelle) mit Audio im Auto hören. Angehobene Bedingungen waren nicht... 7B habe ich nicht getestet. 7A ging allerdings dort überall bombenstark... 10A wurde nicht angewählt. Auf dem Rückweg bei Rehren/Lauenau merkwürdigerweise 11B...

Als bombenstark habe ich den Pegel des 7A in Bad Oeynhausen nicht empfunden. Im Bahnhofsgebäude und in der Unterführung der Kanalstr. brach das Signal komplett weg. Weiter südlich Richtung Kuranlagen ist das Signal deutlich stärker. Die Signalqualität wechselt in dem Raum sehr schnell von top zu fast gar nicht. In Löhne eher besser in Kirchlengern gleichauf mit dem 10A, aber das Sony sprang trotzdem sofort auf den 10 A um.
Frage ist nur: Liegt es an der Topographie oder sind die Einzüge in die Richtung doch deutlich höher als die Koordinierungsdaten vermuten lassen ?
Den Wechsel auf 11B zwischen Rehren und Lauenau kann ich mir auch nicht erklären.
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Jasst
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Jasst » Do 7. Nov 2019, 16:04

RF_NWD hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 13:21
Zitat aus dem Bremen Thread:
Sarstedter hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 21:25
Apropos Bad Qeynhausen: ich war am 01.11.19 dort beim Werre Park. Dort konnte ich stellenweise den 7D aus Bremen (Programm: Nordseewelle) mit Audio im Auto hören. Angehobene Bedingungen waren nicht... 7B habe ich nicht getestet. 7A ging allerdings dort überall bombenstark... 10A wurde nicht angewählt. Auf dem Rückweg bei Rehren/Lauenau merkwürdigerweise 11B...
Den Wechsel auf 11B zwischen Rehren und Lauenau kann ich mir auch nicht erklären.
Das kann ich bei meinem DMX7017DABS auch feststellen. Es möchte immer lieber auf den 11B oder 10A gehen, anstatt den perfekt empfangbaren 7A zu wechseln.
Hat der NDR hier noch Probleme mit den Daten? Konnte das noch einer feststellen?

Dr. Antenne
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Dr. Antenne » Fr 8. Nov 2019, 04:59

Auf UKW kann man (zumindest bei Singletunern) einen ähnlichen Effekt beobachten. Auf dem abschüssigen Stück der A2 bei Lauenau in Richtung Osten wird beispielsweise von 102.6 kurz auf 92.1 gewechselt.
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RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » So 10. Nov 2019, 17:25

Ich bin heute morgen zu einer kleinen Rundreise durch OWL aufgebrochen: Danach glaube ich nicht mehr, dass in diese Richtung mit 5 KW vom Bückeberg gesendet wird.
Die Empfangswahrscheinlichkeit entspricht in etwa der Vorhersagekarte von Dezember 2018 und den Aussagen des NDR Empfangschecks. .
Natürlich gehen auch noch an weissen Flecken auf der Karte immer mal ein paar Balken outdoor Aber die Lücken sind doch recht gross. Auch in Orten, wo ich nach Vergleich der Werte aus FMSCAN vermutet hatte, dass Stadthagen deutlich stärker ist als Grafensundern, war dies nicht der Fall.
Rund um die Bahnhöfe von Lage und Detmold meist nicht mehr als 30-40% Signalstärke. und die auch noch sehr schwankend. Das SFN des 7A schien mir insgesamt instabiler als vom 10A. zu sein.
An etwas höher gelegenen Streckenabschnitten kommt Stadthagen sehr schnell auch mit höherem Pegel an. Die Balkenanzeige war aber stark zittrig. Ist mir z.B zwischen Bielefeld Ost und Oerlinghausen und bei der Teutoburger Wald Überquerung bei Hankenberge aufgefallen. Westlich des Teutoburger Walds nur mal kurze Signalfetzen.
In Bad Rothenfelde kurzer Vergleich mit der 100,8. Selbst im Zug rauschfrei mit RDS. Vom 7A keine Spur.
OT:
Zum Vergleich parallel auch mal den 11D vom WDR beobachtet. Das oft gescholtene Funzelnetz hat zwar noch einige Baustellen ( z.B zwischen Halle und Bielefeld) war aber oft der einzige Kanal mit Vollausschlag und in Lage , Detmold sowie zwischen Löhne und Minden auch dem 5C überlegen
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Hallenser
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Hallenser » So 10. Nov 2019, 17:56

Das sehe ich ähnlich,wenn das 5kw nach Westen sind hätte man auch 10kw rund senden können und hätte trotzdem kaum Overspill nach NRW...Rein vom Gefühl her würde ich auch sagen,dies sind keine 5 kw. Zumal die DAB+ Antenne höher als die UKW Antennen hängt. :gruebel:

Marc!?
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Marc!? » So 10. Nov 2019, 17:57

RF_NWD hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 17:25
Ich bin heute morgen zu einer kleinen Rundreise durch OWL aufgebrochen: Danach glaube ich nicht mehr, dass in diese Richtung mit 5 KW vom Bückeberg gesendet wird.
Die Empfangswahrscheinlichkeit entspricht in etwa der Vorhersagekarte von Dezember 2018 und den Aussagen des NDR Empfangschecks. .
Natürlich gehen auch noch an weissen Flecken auf der Karte immer mal ein paar Balken outdoor Aber die Lücken sind doch recht gross. Auch in Orten, wo ich nach Vergleich der Werte aus FMSCAN vermutet hatte, dass Stadthagen deutlich stärker ist als Grafensundern, war dies nicht der Fall.
Rund um die Bahnhöfe von Lage und Detmold meist nicht mehr als 30-40% Signalstärke. und die auch noch sehr schwankend. Das SFN des 7A schien mir insgesamt instabiler als vom 10A. zu sein.
An etwas höher gelegenen Streckenabschnitten kommt Stadthagen sehr schnell auch mit höherem Pegel an. Die Balkenanzeige war aber stark zittrig. Ist mir z.B zwischen Bielefeld Ost und Oerlinghausen und bei der Teutoburger Wald Überquerung bei Hankenberge aufgefallen. Westlich des Teutoburger Walds nur mal kurze Signalfetzen.
In Bad Rothenfelde kurzer Vergleich mit der 100,8. Selbst im Zug rauschfrei mit RDS. Vom 7A keine Spur.
OT:
Zum Vergleich parallel auch mal den 11D vom WDR beobachtet. Das oft gescholtene Funzelnetz hat zwar noch einige Baustellen ( z.B zwischen Halle und Bielefeld) war aber oft der einzige Kanal mit Vollausschlag und in Lage , Detmold sowie zwischen Löhne und Minden auch dem 5C überlegen
Die 5 kW hale ich auch für unrealistisch. Gehe von 1,6 kW aus, aber drunter geschaut habe ich natürlich nicht. Das wären die klassischen DAB Dipole.

Hallenser
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Hallenser » So 10. Nov 2019, 18:30

Die Frage ist ja noch,wird der 5c nach Stadthagen umziehen !? Dort bräuchte es dann die 10 kw rund. Die derzeitige Konstruktion auf dem Jakobsberg ist doch nicht mehr als ein Provisorium was nicht vernünftig rund sendet. Im Bereich Lauenau wird es wohl mit der ein oder anderen Scheibenantennenkonstruktion auf der A2 auch dünn.

RF_NWD
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » So 10. Nov 2019, 18:46

Das würde m.E zu einer deutlichen Verschlechterung im Bereich Rinteln, Vlotho, Bad Oeynhausen führen.
In Rinteln ist der 5C zumindest nördlich der Weser stärker als der 7A.
Vernünftige Antenne auf den Jakobsberg drauf und Bielefeld + Osnabrück auf 10 KW erhöhen, sind die bessere Alternative.
Seitdem der Köterberg mit 10 KW sendet , wird Stadthagen Richtung Südost nicht mehr benötigt, allenfalls als Füllsender.
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Hallenser
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Hallenser » So 10. Nov 2019, 18:49

Eine Erhöhung am Sender Osnabrück war ja mal im Gespräch und auch bei der Bundesnetzagentur ist der 5c mit 10 kw gelistet. In der Praxis ist da wohl bisher nichts passiert.

Eheimz
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Eheimz » So 10. Nov 2019, 20:46

Gibt es denn auf der A2 aktuell überhaupt Probleme mit dem K5C ? Ich nutze eine aktive Dachantenne, bin wohl da etwas bevorzugt, aber würde es überhaupt Sinn machen jetzt den K5C umzuzieh, wo sich eventuell Nutzer gerade mit der Situation angefreundet haben?

Zum K7A: Da sollte man mal beim NDR nachfragen. Wer weiß, ob nicht das gleiche Fiasko wie beim K6B / K11C am Brocken passiert ist.
Sporadic E Rekord 02.07.2019 93,5MHz Chaine-1 Djebel Meghriss (Algerien) 2076km
Sporadic E Rekord 28.05.2012 V-FM Ymittos (Greece) 1 932Km
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von RF_NWD » So 10. Nov 2019, 22:10

So krass wie beim Brocken ist es nicht.

Entlang der A 30 und nördlich davon können die 5 KW durchaus richtig sein, wenn man es in Relation zu den 10 KW von Grafensundern setzt. Südlich davon bin ich mir nicht sicher.
Nimmt man alte TV Versorgungskarten zum Vergleich ( laut Diagramm auch 5KW Richtung SW) gibt es
Ähnlichkeiten..*
Der Vergleich hinkt aber, da hier die Vergleichsrelation für Dachantennenempfang zur Schleptuper Egge mit 50 KW gezogen wird. Auf diesen Karten wird Stadthagen bis Melle Buer und noch im Raum Horn-Bad Meinberg als Empfehlung ausgegeben. Die Räume habe ich noch nicht untersucht. nach der Aufschaltung in Stadthagen.
Vergleichspunkt im Raum Lippe war der 5 C. Aber auch hier hinkt natürlich der Vergleich durch das SFN von etwa 3 gleich weit entfernten Sendern ,die mit bis 10 KW senden. Bei diesem Vergleich kam der 7A nicht gut weg.
Vielleicht gibt demnächst eine Versorgungskarte nur für den 7A auf empfangsprognose.de mehr Aufschluss dazu.

* farblich bearbeiteter Kartenausschnitt für die frühere ARD Versorgung im Anhang.
Dateianhänge
dvbt_ard_sth.png
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Marc!?
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Re: DAB in Norddeutschland

Beitrag von Marc!? » Mo 11. Nov 2019, 03:30

Hallenser hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 18:49
Eine Erhöhung am Sender Osnabrück war ja mal im Gespräch und auch bei der Bundesnetzagentur ist der 5c mit 10 kw gelistet. In der Praxis ist da wohl bisher nichts passiert.
Die DAB Antennen im GNS OS hängen ja relativ, ich glaube aus dem Kopf auf 160 m. Trotzdem ist der Standort südlich von OS, den der NDR nutzt der bessere für die Innenstadt, auch wenn man die Antennen am GNS höher hängen würde.

Ich sehe nicht wirklich einen Sinn für einen Wechsel des BM von Porta Westfalica zu Stadthagen, auch bei DVB-T nutzt man ja nun die Versorgung von dem Standort für NDS. Ein banales Argument, was dagegen spricht, sind auch die Empfangsbeobachtungen des NDR Muxes nach Westen. Denn ich denke wir sind uns einig, dass die 5 kW in diese Richtung nur auf dem Papier stehen und deshalb meiner Meinung unter der Haube "nur" die klassischen Dipole verbaut sind. Der BM bräuchte aber Rundstrahlung, was aber dann für den NDR bedeuten würde, dass man die Anlage so geplant hätte und auch diese Elemente mit einer leistungsspezifischen Ansteuerung nutzen könnte, was aber offensichtlich bei dem eigenen Mux nicht der Fall ist.

und bevor die Idee kommt, beide für den BM zu nutzen:
In der Republik gibt es sicherlich größere Baustellen, als eine Doppelausstrahlung an beiden Standorten rechtfertigen würden, auf der anderen Seite steht ja auch immer noch Hemmingen in Hannover in der BNetz Liste und das Gerücht hält sich hartnäckig.

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