DAB(+) in Hessen

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Eheimz
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Eheimz »

Trotz dessen, dass der Elsass beim K11C Einsprüche gegen den Hessen Süd Mux durchgesetzt hat? :gruebel:
Sporadic E Rekord 02.07.2019 93,5MHz Chaine-1 Djebel Meghriss (Algerien) 2076km
Sporadic E Rekord 28.05.2012 V-FM Ymittos (Greece) 1 932Km
180cm PFA 57°O-50°W C/KU Band

Manager
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Manager »

11C ist nur für Nordost BW (Reg.Bez. Stuttgart ohne die Region Ostwürttemberg) vorgesehen.
Das ist vom Oberelsaß (Dépt. 68), wo 11C in Betrieb ist, weit genug weg. Und der ganze Schwarzwald liegt auch noch dazwischen.

Für Nordwest BW (Reg.Bez. Karlsruhe) ist 9C geplant.

Radio Bose
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Radio Bose »

Eckhard. hat geschrieben:
Mo 28. Dez 2020, 16:09
@ Radio Bose: Die HDR ist nur ausführendes Organ, die Entscheidungen z.B. über die CUs und FEC trifft die LPR-Hessen in Verbindung mit den Programmveranstaltern (bei den NKLs die LPR allein, da WILL_SIE 72 CU / 72 kbps und gibt nur je zwei Programmplätze in Hessen-Sued und -Nord frei)
Ja dann ist dann halt die Landesmedienanstalt dafür verantwortlich. Entschuldigung dass ich mich da geirrt habe. Jedenfalls ist diese Art die CUs zu verteilen alles andere als normal. Denn es sollten eigentlich immer alle gleichberechtigt sein. In Hessen wird aber ganz klar FFH und die NKLs bevorzugt. Der Rest muss mit 56kbps leben und bekommt nur mehr, wenn auch was frei ist. Dabei sind doch bis zu 16 mal 72kbps wie gesagt möglich. Dann ist der Mux auch nicht mehr voll. Man sollte das auch bedenken. Das ist wie wenn ich mich über ein Zimmer beschwere, in dem unterschiedlich große Möbel drinstehen und mein neuer Schrank nicht mehr reinpasst, obwohl ich die Möbel so umbauen könnte, dass er reinpasst.

maroon6
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von maroon6 »

Radio Bose hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 12:23
Ja dann ist dann halt die Landesmedienanstalt dafür verantwortlich.
Quatsch. Jeder Veranstalter wählt selbst, mit wieviel CU er ausstrahlt. Antenne Mainz, Radio Frankfurt, ERF Pop und Co. haben ganz bewusst nur eine begrenzte Anzahl CUs gemietet. Anders als in bayern z.B. gibt es in Hessen keine Mindest-Datenrate. Wenn jemand mit 24 kbit/s und Mono senden will, darf er es in Hessen tun.

2021 wird diesbezügliuch nochmal spannender, das Sendernetz im Kanal 12C soll um drei, das im Kanal 6A um eine weitere Anlage aufgerüstet werden, wohl auf Drängen der FFH-Gruppe. Das heißt aber auch, dass die Programmveranstalter nochmals weit mehr zahlen müssen und für einige bedeutet dies 100% Streuverluste (z.B. Antenne Mainz), da sie nun schon weit mehr versorgen als ihr eigentliches Sendegebiet.

Mittelfristig wäre eine weitere Aufteilung der Muxe in vier Kanäle (Nord/Ost, Mitte, Rhein-Main und Süd) sicherlich von Vorteil.

Radio Bose
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Radio Bose »

Bestimmen die dann auch selbst ihre Fehlerschutzlevel? Denn aus 56kbps EEP 2A ließen sich problemlos 72kbps EEP 3A machen und man hätte sogar etwas eingespart.

Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? »

Radio Bose hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 19:51
Bestimmen die dann auch selbst ihre Fehlerschutzlevel? Denn aus 56kbps EEP 2A ließen sich problemlos 72kbps EEP 3A machen und man hätte sogar etwas eingespart.
Die Radioanbieter bezahlen ja nach CU und nicht nach Datenrate.

Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? »

maroon6 hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 12:33
Radio Bose hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 12:23
Ja dann ist dann halt die Landesmedienanstalt dafür verantwortlich.
Quatsch. Jeder Veranstalter wählt selbst, mit wieviel CU er ausstrahlt. Antenne Mainz, Radio Frankfurt, ERF Pop und Co. haben ganz bewusst nur eine begrenzte Anzahl CUs gemietet. Anders als in bayern z.B. gibt es in Hessen keine Mindest-Datenrate. Wenn jemand mit 24 kbit/s und Mono senden will, darf er es in Hessen tun.

2021 wird diesbezügliuch nochmal spannender, das Sendernetz im Kanal 12C soll um drei, das im Kanal 6A um eine weitere Anlage aufgerüstet werden, wohl auf Drängen der FFH-Gruppe. Das heißt aber auch, dass die Programmveranstalter nochmals weit mehr zahlen müssen und für einige bedeutet dies 100% Streuverluste (z.B. Antenne Mainz), da sie nun schon weit mehr versorgen als ihr eigentliches Sendegebiet.

Mittelfristig wäre eine weitere Aufteilung der Muxe in vier Kanäle (Nord/Ost, Mitte, Rhein-Main und Süd) sicherlich von Vorteil.
Man muss natürlich aufpassen, bei zu vielen Netzen gehen auch die SFN Effekte verloren und es gibt Überschneidungen. Im Prinzip wäre ein neuer reiner Ballungsraummux für Rhein-Main wohl die beste Wahl. (MZ-Kastel, FFM-Europaturm, Darmstadt)
Wenn ich raten müsste bezüglich der Sender-Standorte.

- Nord/Mitte: Rimberg
- Süd: Darmstadt, Gelnhausen und Würzberg

Auch wenn ich 2/2 bevorzugen würde, denn:
Eigentlich habe ich noch Gießen auf dem Zettel, nur sehe ich im Norden Rimberg als wichtiger an, aber theoretisch könnte der Standort Dünsberg ja auch im 12C kommen. Wie gut kommt dieser in Marburg an, da ROM ja noch angedacht war?
Kann es eigentlich sein, das in der Empfangsprognose die Privatmuxe mit 2A berechnet wurden?

PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Ich finde es ist mit Hessen Nord und Süd schon vernünftig geregelt. Wozu sollte man Nord,Mittel und Osthessen nochmal unterteilen ? Das wäre einzig für FFH mit seinen Regionalisierungen von Vorteil, aber es gibt sonst nicht viele Anbieter die in der Pampa senden wollen. Hessen ist ein recht kleines Bundesland, wo ein in 2 Hälften aufgeteilter Privatmux ausreicht,was man in RLP oder Thüringen genauso machen könnte,um die Regionaversionen der Privatsender vernünftig unterzubringen. Im Rhein Main Gebiet wäre ein zusätzlicher Mux gerchechtfertigt,um die NKLs ,Antenne Mainz,Radio Frankfurt, lulu und weitere kleinere Anbieter unterzubringen, die dann ein nicht so großes Sendegebiet ohne Feldberg,Hardberg und vielleicht später Würzberg besser bezahlen könnten.
Was die neuen Standorte angeht,tippe ich das der Dünsberg für den 6a kommt,um endlich den Großraum Gießen Wetzlar vernünftig mit dem Nordmux im SFN mit der Sackpfeife zu versorgen. 12c ist in Mittelhessen nicht zuständig und der 6a würde mit dem Dünsberg auch in Marburg besser zu empfangen sein. Der 6a hat mit nur der Sackpfeife dort Aussetzer im Stadtbereich,der 9b mit nur Dünsberg hingegen nicht. Dann könnte auch Radio Unerhört im 6a auf Sendung gehn.Der Rimberg wäre zwar auch sehr wichtig, aber mit dem Dünsberg sind mehr Hörer zu erreichen.
Für den 12c tippe ich auch auf Würzberg,Darmstadt und Gelnhausen, wobei hier der Kreuzberg mit dem 7b/8b Diagramm auch wichtig wäre,der im östlichen Mainz Kinzig Kreis noch gut versorgen würde.
Der 6a bräuchte natürlich auch den Kreuzberg ,um die osthessische Rhön und die Bereiche abzudecken, die mit Fulda Hummelskopf und irgendwann Rimberg nicht vernünftig erreicht werden.

Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? »

Es ist natürlich die Frage, wo ich die Grenze zwischen Nord und Süden ziehe. Gießen aktuell ist aktuell von beiden Muxen halb versorgt. Zu Zeiten als es den Regierungsbezirk Mittelhessen noch nicht gab, war zum Bsp Marburg-Biedenkopf dem Norden zu geordnet, während Gießen / Wetzlar etc dem Süden zugeordnet war. Der Einwand möchte nur bringen, da für den Süden ja drei Standorte vorgesehen sind, während es für den Nordmux nur einer ist.

Zum Kreuzberg glaube ich nicht an eine Doppelausstrahlung, hier müsste man sich auf einen Mux einigen und wenn kann es aufgrund des Richtdiagramms nur der Nordmux sein. Heidelstein und Rimberg wären natürlich die bessere Wahl, weil man dann wohl auf Fulda verzichten könnte. Es ist natürlich auch die Frage, ob man alle Privaten wenn Fulda on air bleibt mit dem Rimberg noch vom Kreuzberg überzeugen kann.

Aber FFH könnte den Mux theoretisch auch fast schon alleine betreiben mit den 3 Hauptprogrammen (FFH, Harmony, Planet) und den beiden Zusatzprogrammen (Rock und Black Beats). Man kreiert noch ein Schlager Programm unter der Marke Harmony und bei 6 Programmen mit 1-A FEC und 96 kbits wäre der Mux voll. Mit einem Datenkanal wären es immer noch mindestens 88 kbit/s und max 48 kbit/s für Daten. Man könnte sich auch noch einen Untermieter mit 2A suchen. Wäre sicherlich billiger als der ganze UKW Apparat. Hypothetisch gesprochen würden hierzu für eine Hessenweite Abdeckung die Sendeanlage mit je 4-5kW Gr. Feldberg, FFM-Europaturm, MZ-Kastel, Hardberg, Würzberg, Gießen, Biedenkopf, Rimberg, Gelnhausen, Fulda, Hoher Meissner, Habichtswald und Driedorf reichen. Dazu noch punktuelle Füllsender, wie Korbach.

PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Klar wäre das billiger als der UKW Apparat,aber wohl anscheinend doch zu aufwendig einen neuen Kanal zu finden oder ihn allein zu betreiben und zu verwalten....wie auch immer. FFH strebt an hessenweit genauso gut empfangbar zu sein wie auf UKW und das bedarf noch so einigen Standorten ,die mit den anderen Anbietern im Mux abgesprochen werden müssen. Rimberg, Kreuzberg,Driedorf, Dünsberg, Würzberg und Gelnhausen sind da auf jeden Fall noch nötig,sowie Füllsender in Diez für Limburg, Willingen/Upland und Höxter Neuhaus für Bad Karlshafen und Weserbergland.
Desweiteren wäre es für 6a und 7b sinnvoll nach Hessen gerichtet,die schlecht versorgte hessisch thüringische Grenzregion vom Inselsberg zu versorgen.
Man kann hoffen ,das der 6a mit dem 5c dann ab nächstes Jahr auch auf die neue Rundstrahlantenne an der Sackpfeife umzieht und die Leistung auf 10kw erhöht,das wäre echt notwendig.

Habakukk
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Habakukk »

Im UKW-Sendernetz gab's oder gibt's ja auch noch so Standorte wie Hohes Lohr, Vogelsberg, Alsfeld, Angelburg. Die wären doch sicherlich auch sinnvoll, oder?

PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Angelburg wird mit Sackpfeife und Driedorf überflüssig. Der wäre höchstens als Füllsender für Dillenburg/Herborn zu verwenden. Hohes Lohr wäre ebenfalls als Füllsender für den Bereich Korbach/Edersee zu gebrauchen,jedoch nicht für Willingen und das Upland,wo Bedarf besteht. Vogelsberg und Alsfeld sind mit Rimberg und Kreuzberg auch hinfällig und wären nur als Füllsender zu gebrauchen. Außerdem müsste bei all den Standorten erst eine DAB Infrastruktur aufgebaut werden. Da nimmt man vorzugsweise erst Sender,wo schon eine DAB Antenne vorhanden ist.

maroon6
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von maroon6 »

Was ich auch alternativ vorschlage, ist ein grenzüberschreitender Mux mit Rheinland-Pfalz, Standorte: Feldberg, Frankfurt, Kastel und Bad Kreuznach. Dort könnten dann die vier NKLs rein, Antenne Mainz, Antenne Bad Kreuznach, Radio Frankfurt, RPR und Rockland mit Regionalfenstern sowie einige, denen der Hessen-Süd-Mux nach weiterem Ausbau zu teuer wird, ich denke da z.B. an lulu.fm.

Badestadt
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Badestadt »

Zum Upland: Ich hatte das vor einiger Zeit schon mal berechnet. Der Ex-TV-Umsetzer am Hohen Eimberg würde Willingen, Stryck, Schwalefeld und Rattlar zuverlässig bedienen. Usseln ist schon grenzwertig, könnte aber dennoch im SFN mit dem Essigberg funktionieren. Für Eimelrod sieht es dagegen schlecht aus, ebenso Richtung Diemelsee.
Das Hohe Lohr kann man ausschließen, bringt im Upland gar nichts. Selbst für die Ederseeregion kein Gewinn, weil die Berge im Nationalpark im Weg stehen, die sind auch über 600 m hoch.
QTH: Bad Wildungen (400 m ü. NN)

PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Ich denke mit ordentlicher Leistung vom Eimberg kann man die Diemelregion mit dem Signal gut auffüllen. Oder man sendet zusätzlich vom Eisenberg bei Korbach,der zwar nicht all zu hoch ist aber den Diemelsee noch gut erreichen könnte.
Der Ettelsberg wäre natürlich die beste Lösung für Willingen, Upland und Diemelsee.

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