DAB(+) in Hessen

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Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? » Mo 1. Okt 2018, 19:35

Natürlich wäre eine Rundstrahlende Antenne bzw eine die mit max 3 db Einzug nach Holland arbeitet auf Höhe der alten Band I Antenne die beste Alternative, für Bürger in NRW, nur so lange der Regiomux in D auf dem Papier steht wird das nichts und für Hessen, machen wir uns nichts vor, man kommt auch bei 205 Meter nicht um SFN Sender in Gießen und im Lahntal herum.
Die grundsätzliche Frage ist eher, warum die DAB so tief hängen und nicht direkt auf dieser Höhe montiert wurden?

und zum Kreuzberg, warum sollte der BR für Fremde Anstalten Geld in die Hand nehmen und sein eigenes UKW Angebot schwächen? Die Sender werden ARD intern zum günstigen Tarif abgewickelt, bei größeren Investitionen kann man auch direkt zum Heidelstein zur MB gehen, vlt tut man dies ja auch, wenn dort die Infrastruktur steht. Auf der anderen Seite hat der HR in Fulda immer noch einen eigenen Standort, den man wohl auch beim Kreuzberg benötigt und dann ist es eben eine Kostenfrage, was die bessere Alternative ist. Eine möglichkeit wäre natürlich die Antennen auf Höhe der alten UHF Kästchen zu setzen, aber ob das sich lohnt?

Thomas(Metal)
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Thomas(Metal) » Mo 1. Okt 2018, 20:11

PrismaPlayer hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 19:01
Zum Kreuzberg : Auf jeden Fall ist das ne gute Idee. Für den 8b bräuchte es dort nur ein Antennenfeld nach Nordost. Der hr bräuchte zusätzlich zum Nordost und Nordwest noch das Südwest Antennefeld um mehr Leistung in Rhön und Spessart zu erzielen.
Auf Anfrage beim hr teilte man aber mit, das das vorhandene Diagramm extra so verwendet wird um Eigeninterferenzen im hessischen Sendernetz zu reduzieren.
Der Kreuzberg sendet auf 7B aber doch in Richtung der Landkreise FD, VB und HEF mit voller ERP. Nur in Richtung MKK fällt die Leistung deutlich ab. Wo dort Eigeninterferenzen entstehen könnten erschließt sich mir nicht. Sicher, man würde in Richtung Frankfurt, dort teilweise sogar bei Sichtverbindung "ballern". Da man dort aber mit den Standorten Ffm-Fmt, Gr. Feldberg und MZ-Kastel eigentlich immer deutlilch mehr Pegel haben sollte als aus der Rhön kommt sollte das kein Problem darstellen. Das ist nicht mit Brotjacklriegel vs Wendelstein an den Alpen vergleichbar. Dort gibt es Gebiete wo die Ortssender schlecht ankommen was dann durch die Einstrahlung aus der Ferne zu Probleme führt(e).
Marc!? hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 19:35
[Biedenkopf]
Die grundsätzliche Frage ist eher, warum die DAB so tief hängen und nicht direkt auf dieser Höhe montiert wurden?
Weil die Band-I-Antenne dort noch aufgebaut und der Montageplatz nicht frei ist.
Marc!? hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 19:35
und zum Kreuzberg, warum sollte der BR für Fremde Anstalten Geld in die Hand nehmen und sein eigenes UKW Angebot schwächen? Die Sender werden ARD intern zum günstigen Tarif abgewickelt, bei größeren Investitionen kann man auch direkt zum Heidelstein zur MB gehen, vlt tut man dies ja auch, wenn dort die Infrastruktur steht. Auf der anderen Seite hat der HR in Fulda immer noch einen eigenen Standort, den man wohl auch beim Kreuzberg benötigt und dann ist es eben eine Kostenfrage, was die bessere Alternative ist. Eine möglichkeit wäre natürlich die Antennen auf Höhe der alten UHF Kästchen zu setzen, aber ob das sich lohnt?
Nein, es war nicht damit gemeint daß der BR einen Invest ausschließlich für die anderen tätigen soll. Ein Blick in die BNetzA: Sogar Brückenau soll schon ein DAB-Füllsender erhalten. Der Sender kommt in Bayern bisher nicht gut genug in tief eingegrabene Täler, 200 MHz lassen grüßen. Das war bei 55 MHz (ARD-Band-I) dort ganz anders... Aus diesem Grund halte ich jeden Meter höher für wünschenswert. Die BNetzA-Einträge für die bayerischen Programme sind übrigens auch auf 190m und nicht auf 142m. Sicherlich ist das für Thüringen und vor allem für Hessen noch gewichtiger, da man mit der Hauptstrahlrichtung direkt auf der anderen (Sinn-)talseite gegen praktisch gleichhohe Berge sendet.

Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? » Mo 1. Okt 2018, 20:21

Thomas(Metal) hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 20:11
Marc!? hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 19:35
[Biedenkopf]
Die grundsätzliche Frage ist eher, warum die DAB so tief hängen und nicht direkt auf dieser Höhe montiert wurden?
Weil die Band-I-Antenne dort noch aufgebaut und der Montageplatz nicht frei ist.
Ok, dann lass mich die Frage anders formulieren ...

Warum hängt die Band I Antenne noch dort und wurde nicht abmontiert bei der Installation der DAB Antennen?

Beim Kreuzberg liegt der Fall ja anders, die UHF Spitze ist ja neu und auch die UKW Antennen werden noch gebraucht, sodass damals nach dem Abbau der Band I Antennen nur dieser Platz möglich war.

Grundsätzlich mindert ja jedes zusätzlich Gramm am Mast die Lebensdauer, deshalb sollte der HR eigentlich auch ein Interesse haben, dass die großen Band I Elemente verschwinden.

Basic.Master
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Basic.Master » Fr 12. Okt 2018, 16:30

Während der hr weiterhin noch nicht einmal Albumcover in der Slideshow überträgt (sondern eine feste Auswahl von fertigen Slides), kommen bei der FFH-Gruppen zu den Albumcovern jetzt noch Wetter- und Verkehrsinfos dazu:
https://static.ffh.de/fileadmin/fm-dam/ ... f_DAB_.pdf
DAB(+) für Linux: DABlin | ODR-Senderkarte
DVB-S(2) Astra 19,2° Ost | DVB-C KDG | DVB-T(2) München | DAB+ München/Ingolstadt/Augsburg/Grünten

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