DAB(+) in Hessen

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Eckhard.
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Eckhard. »

PrismaPlayer hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 13:04.. Das braucht echt niemand :sneg: Wer hat da bloß die Zulassung erteilt....unmöglich :rolleyes:
Würde ich so nicht sagen. Das nicht (ganz) legale UKW-Programm von Personen derselben Betreibergruppe vor einigen Jahren war wohl recht erfolgreich und teilweise auch in deutsch moderiert.
Zuletzt geändert von Eckhard. am Di 20. Sep 2022, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
Eckhard.
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Eckhard. »

PrismaPlayer hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 13:06.. Richtig, ein reiner Rhein Main Mux für die NKLs,Radio Frankfurt, Antenne Mainz,Mega Radio und lulu wäre optimal. Aber nicht vom teuren Feldberg, sondern nur mit Kastel,Europaturm und Darmstadt. Das reicht völlig aus.
Dies habe ich schon seit fast zwei Jahren versucht der LPR-Hessen klarzumachen - OHNE ERFOLG. Man hat(te?) in Kassel bisher wohl Bedenken, dass dann auch andere Anbieter aus dem 12C Hessen-Sued aussteigen und in den kostengünstigeren "Rhein-Main-Mux" wechseln und man anschliessend (wenn auch die beiden NKL-PLätze wandern) die freiwerdenden Plätze im 12C Hessen-Sued nicht mehr vollständig belegt bekommt.
Zuletzt geändert von Eckhard. am Di 20. Sep 2022, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Eckhard. hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 13:56
PrismaPlayer hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 13:06.. Richtig, ein reiner Rhein Main Mux für die NKLs,Radio Frankfurt, Antenne Mainz,Mega Radio und lulu wäre optimal. Aber nicht vom teuren Feldberg, sondern nur mit Kastel,Europaturm und Darmstadt. Das reicht völlig aus.
Dies habe ich schon seit fast zwei Jahren versucht der LPR-Hessen klarzumachen - OHNE ERFOLG. Man hat(te?) in Kassel bisher wohl Bedenken, dass dann auch andere Anbieter aus dem 12C Hessen-Sued aussteigen und in den kostengünstigeren "Rhein-Main-Mux" wechseln und man anschliessen (wenn auch die beiden NKL-PLätze wandern) die freiwerdenden Plätze im 12C Hessen-Sued nicht mehr vollständig belegt bekommt.
Da bräuchte sich die LPR keine Sorgen machen, FFH bräuchte die Kapazitäten für die Regionaversionen und würde bestimmt auch gern planet black beatz und FFH Rock aufschalten. Dazu würde noch Radio Holiday kommen.
Auf Dauer geht das so zumindest nicht weiter.
Eckhard.
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Eckhard. »

Na ja, die Regionalversionen deckt FFH aus eigenen Kapazitäten ab, nur bei der LPR-Hessen sieht man bisher dann mögliche Wechselambitionen von den kleineren Anbietern wohl mit Bedenken.
Ruhrwelle
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Ruhrwelle »

Ist dann die Frage wie man das löst. Wenn man Hessen-Nord und Rhein-Main 2 koppelt wollen weniger kleine Sender mitmischen, bietet man Rhein-Main 2 alleine an kommen mehr Sender zusammen, aber evtl. verlassen manche Hessen-Nord.
patf6991
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von patf6991 »

Ruhrwelle hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:36 Ist dann die Frage wie man das löst. Wenn man Hessen-Nord und Rhein-Main 2 koppelt wollen weniger kleine Sender mitmischen, bietet man Rhein-Main 2 alleine an kommen mehr Sender zusammen, aber evtl. verlassen manche Hessen-Nord.
Ja die Oldie Antenne kann auf bm2 und ant by bleibt da wo sie hingehören :bruell: :joke: :rp:
Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? »

Man könnte seitens der LPR ja auch an der Leistung bei dem Lokal Mux sparen, sowie würde bei Standorten FFM (Europaturm), MZ-Kastel und Darmstadt ausreichen.

Konkret FEC 1A mit jeweils 2 kW aus FFM und MZ, sowie 1 kW aus Darmstadt. Ein weiterer Vorteil wäre, dass somit auch die Anzahl der Plätze im Lokalmux begrenzt wäre. 8 Programme passen bei 72 kbit/s in den Mux. 4 Plätze wären durch die NKL belegt, dazu Antenne MZ und Radio Frankfurt und somit nur noch 2 übrig für weitere Potentielle Bewerber bzw Wechsler aus dem Südhessen Mux.

Im Südhessen Mux wäre dann definitiv Platz für die FFH Regionalversionen und die beiden Zusatzprogrammen (Rock und Beat), sowie Anhebung auf 64 kbits als Mindestbitrate.

Das würde immo funktionieren. Es kann mir niemand erzählen, dass FFH froh darüber ist, dass man im bevölkerungsreichen Oberhessen die beiden Zusatzprogramme nicht sendet.
Man könnte sogar noch weitergehen, wenn man keine Wechsel möchte, dass die Zusatzprogramme von FFH die 2 Plätze im Lokalmux einnehmen, dann könnte kein anderer Anbieter als die lokalen aus dem Südhessenmux wechseln, aber ich denke, dass FFH durchaus den vollen Südhessen Mux finanzieren könnte und will, für diesen beiden Programme.
Carlsberger
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Carlsberger »

Oder man lässt den Nordhessen-Mux bis ins Rhein-Main-Gebiet überschneiden (z.B. Frankfurt und Gr. Feldberg mit geringerer Leistung dazu ?), da wären ja noch ausreichend Kapazitäten vorhanden (Zwar nicht für die NKLs, aber ehrlich gesagt glaube ich eh nicht mehr daran, dass diese mehr Kapazitäten bekommen, egal bei welcher Variante). Und Antenne Mainz zieht ja früher oder später nach RLP um.

Ich denke das wäre die kostengünstigste Variante und auch die Nordhessen würden von mehr Programmen profitieren.
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Thomas(Metal)
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Thomas(Metal) »

Marc!? hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 01:27 Konkret FEC 1A mit jeweils 2 kW aus FFM und MZ, sowie 1 kW aus Darmstadt. Ein weiterer Vorteil wäre, dass somit auch die Anzahl der Plätze im Lokalmux begrenzt wäre. 8 Programme passen bei 72 kbit/s in den Mux. 4 Plätze wären durch die NKL belegt, dazu Antenne MZ und Radio Frankfurt und somit nur noch 2 übrig für weitere Potentielle Bewerber bzw Wechsler aus dem Südhessen Mux.

Im Südhessen Mux wäre dann definitiv Platz für die FFH Regionalversionen und die beiden Zusatzprogrammen (Rock und Beat), sowie Anhebung auf 64 kbits als Mindestbitrate.

Das würde immo funktionieren. Es kann mir niemand erzählen, dass FFH froh darüber ist, dass man im bevölkerungsreichen Oberhessen die beiden Zusatzprogramme nicht sendet.
Echt nun? Leistung reduzieren, keinen Sender in Oberhessen haben und dann auch noch diese "bevölkerungsreiche" Region versorgen. :rolleyes:
...so als Tip: Einfach mal nach Oberhessen googeln ;-)
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Eckhard.
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Eckhard. »

Ich weiss, ich bin mal wieder der "Klugscheisser", aber trotzdem zur nochmaligen allgemeinen Klarstellung:
jeweils 2 kW aus FFM und MZ
- Dieser Senderstandort u.a. von 12C ist nicht MZ = RLP, sondern "Mainz-Kastel = Hessen (da Stadtteil von Wiesbaden)
im Südhessen Mux wäre dann definitiv Platz für die FFH Regionalversionen
- da braucht kein Platz mehr geschaffen zu werden, da FFH plant dafür die eigenen Kapazitäten zu nutzen, die während der Regionalfenster nach dem "90elf-Modell" verändert werden.
Marc!?
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Marc!? »

Main-Kastel oder MZ-Kastel, deshalb kann man die Abkürzung MZ durchaus verwenden. Auch wenn MZ-Kastel ein Stadtteil von Wiesbaden ist und somit zum Bundesland Hessen gehört.
PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Eine andere Überlegung wäre: Da der 12c für ganz Hessen koordiniert ist, könnte FFH den übernehmen und Schlagerradio, Oldie Antenne, joke und Teddy ,die die landesweit senden wollen mit reinnehmen. Für die anderen Programme könnte man auf 11c den Rhein Main Mux ohne Feldberg und Hardberg, dafür mit Darmstadt und Gelnhausen machen .In Nordhessen die Leistung vom 6a am Habichtswald, Meißner und Fulda vielleicht etwas reduzieren, Sackpfeife weg und dafür den Stadtsender Marburg für Radio Unerhört.
Hieße 6a bleibt bei der LPR,11c kommt als neuer Rhein Main Mux dazu und FFH führt mit 12c hessenweit einen eigenen Mux mit FEC 2A für die FFH Programme samt Regionalversionen. Das einigst schlechte daran wäre ,das man im Nordwesten gegen Holland NPO sendet und von der Sackpfeife, Driedorf, Willingen sehr stark ausgeblendet werden müsste.
Thomas(Metal)
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von Thomas(Metal) »

PrismaPlayer hat geschrieben: So 25. Sep 2022, 11:15 (...) ohne Feldberg und Hardberg, dafür mit Darmstadt und Gelnhausen machen .In Nordhessen die Leistung vom 6a am Habichtswald, Meißner und Fulda vielleicht etwas reduzieren, Sackpfeife weg (...)
Und was soll das grundsätzlich an erheblicher Kostenersparnis bringen:
"Leistung reduzieren" - Es ist hoffentlich schon klar daß die DAB-Sender im Gegensatz zu UKW-Sendern auch bei mehreren kW nur mit einigen 100W laufen. Die Kosten für Zuführung und Antennen bleiben damit praktisch gleich.
"teurer Feldberg" - Warum sollte gerade dieser Standort, betrieben von einer Landesrundfunkanstalt, so teuer sein? Dann stellt bitte zudem mal gegenüber was dieser exponierte Standort versorgt und wie das aussieht wenn man nur Stadtsender hat - geht dann überhaupt noch ein zusammenhängendes Netz?
"Hardberg" - Gut, wenn man Rhein-Neckar nicht versorgen will...

Ich vermute mal das ist eher Wunschdenken am Rande der Selbstkasteiung.
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PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von PrismaPlayer »

Nein kein Wunschdenken,sondern ein Beispiel wie es funktionieren könnte für FFH einen hessenweit zusammenhängenden Mux zu schaffen, der so gut wie der hr 7b ausgebaut werden kann und gleichzeitig eine Alternative für die NKLs und Programme wie FRK,Rundfunk Meißner, Radio Frankfurt oder lulu zu schaffen. Der 12c und 6a sollen weiter ausgebaut werden, die kleinen Programme sträuben sich,so gehts nicht voran. Und bei einem Ballungsraummux Rhein Main kommt man ohne den Feldberg aus,der halb Mittelhessen und Südhessen versorgt.
Es geht einfach darum in Nordhessen und Rhein Main 2 Muxe zu koordinieren,die die Städte versorgen und für die kleineren Programme bezahlbar sind und bleiben.
patf6991
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Re: DAB(+) in Hessen

Beitrag von patf6991 »

PrismaPlayer hat geschrieben: So 25. Sep 2022, 12:30 Nein kein Wunschdenken,sondern ein Beispiel wie es funktionieren könnte für FFH einen hessenweit zusammenhängenden Mux zu schaffen, der so gut wie der hr 7b ausgebaut werden kann und gleichzeitig eine Alternative für die NKLs und Programme wie FRK,Rundfunk Meißner, Radio Frankfurt oder lulu zu schaffen. Der 12c und 6a sollen weiter ausgebaut werden, die kleinen Programme sträuben sich,so gehts nicht voran. Und bei einem Ballungsraummux Rhein Main kommt man ohne den Feldberg aus,der halb Mittelhessen und Südhessen versorgt.
Es geht einfach darum in Nordhessen und Rhein Main 2 Muxe zu koordinieren,die die Städte versorgen und für die kleineren Programme bezahlbar sind und bleiben.
Sehr gute idee
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