DAB(+) in NRW

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PrismaPlayer
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von PrismaPlayer »

WKUTNA hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 14:39 Kommt hier ohne Dachantenne bestens an.
Indoor perfekt mit Technisat Digitradio 1 und Teleskopantenne.
Wo ist hier? In der Marburger Innenstadt dürfte Hallenberg indoor nicht mehr gehn.
Ansonsten kommen die UKW Sender von dort ganz gut durch.
Marc!?
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Marc!? »

SeltenerBesucher hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 02:00
Nasowas! hat geschrieben: Di 16. Mär 2021, 16:12 Daß der WDR einen zweiten DAB Kanal in Betrieb nimmt, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Allein schon wegen der derzeitigen Beitragsdisskussion und der Sparmaßnahmen bei der ARD.
Der WDR müsste UKW-Sender abschalten, um eine zweite DAB+-Kette zu finanzieren. Der WDR müsste keine abgeschalteten Frequenzen zurückgeben, aber langfristig könnten die Privaten das von den Politikern fordern. Der beste Weg wäre, wenn der WDR und die LfM NRW im Westen NRWs gemeinsam die regionalen Multiplexe belegen würden. Im Osten gibt es freie Frequenzen für die Regionalmuxe, im Westen könnten WDR 2 und ein paar Lokalradios in die Muxe einziehen. In Städte wie Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Münster, Bielefeld, Siegen und Wuppertal gehören lokale Multiplexe hin. Für die Stadtradios würden diese reichen. Die lassen sich bestimmt leichter koordinieren als diese regionalen Kacheln.
Das Problem ist beim WDR hausgemacht. Die Datenraten sind einfach viel zu niedrig und ein ÖR Anstalt nicht würdig. Ein Programmliche Entzerrung (2 Slots pro Stunde) scheint nicht gewünscht zu sein, dabei könnte man so Rhein-Ruhr wieder trennen und das auch via UKW. Also muss DAB das ausbaden. Ein Pointer um außerhalb der Lokalzeiten eine entsprechende Qualität zu haben, scheint ebenfalls aufgrund der mangelnden Implementierung nicht das Ziel zu sein.
Ich halte nichts von 2 landesweiten Muxen, da es dafür zu wenig Programme sind, außer man regionalisiert auch wieder WDR4. Selbst ein Spielen mit dem Fehlerschutz bringt nicht wirklich etwas. Die Kosten wären auch als Gegenwert enorm. Nein der Schritt müsste eig 2 regionale Muxe sein und an der Nahstelle wo sie auch immer ist, eine Doppelausstrahlung. Das wäre die sinnvollste Möglichkeit
Habakukk
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Habakukk »

Ich finde es nach wie vor schade, die Datenraten so in den Keller zu fahren, nur um alle Regionalversionen landesweit ausstrahlen zu können. Es ist ganz nett, wenn man seine eigene Regionalversion auch außerhalb der Heimat hören kann, aber ist das wirklich notwendig? Um den Preis, dass alle Programme schlecht klingen? Dafür, dass in 99% der Zeit eh das gleiche kommt?
Nicoco
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Nicoco »

Es wäre so einfach, wenn die dynamische Verteilung der Kapazitäten zuverlässig auf allen Geräten funktionieren würde.
Marc!?
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Marc!? »

Nicoco hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 22:53 Es wäre so einfach, wenn die dynamische Verteilung der Kapazitäten zuverlässig auf allen Geräten funktionieren würde.
und selbst dann nervt mich noch, wenn die Station x-mal landesweit in der Senderliste steht. Hier müsste einfach jedes Radio eine Funktion haben, dass man sich nur eine Regionalkennung auswählen kann.
Für mich ist beim WDR auch im TV zum Teile Pseudoregionalisierung. Weniger Aufteilung und dafür im Radio auch regionale Auseinanderschaltung neben den Nachrichten wäre immo besser.
Man sieht es ja auch an UKW die kleine 2 kW "Funzel" aus Dortmund gegen Rhein-Ruhr. Wobei 8 ja eig noch ne gute Wahl ist im Gegensatz zu 11 Lokalzeiten und Streams im TV.
Nicoco
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Nicoco »

Marc!? hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 23:37und selbst dann nervt mich noch, wenn die Station x-mal landesweit in der Senderliste steht. Hier müsste einfach jedes Radio eine Funktion haben, dass man sich nur eine Regionalkennung auswählen kann.
Gut, das stört mich weniger. Auch weil die WDR-Programme in einer alphabetischen Liste sowieso immer relativ weit unten stehen.
RF_NWD
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von RF_NWD »

Marc!? hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 23:37

Für mich ist beim WDR auch im TV zum Teile Pseudoregionalisierung. Weniger Aufteilung und dafür im Radio auch regionale Auseinanderschaltung neben den Nachrichten wäre immo besser.
Sehe ich komplett anders. Die 3 westfälischen Lokalzeiten haben alle ihre eigene Berechtigung. Mit seinen Lokalzeiten erreicht der WDR sehr viele Zuschauer in diesen Regionen. Im Hörfunk, vor allem in den Grenzgebieten zu Niedersachsen nicht mehr. Die Hörer sind zum Lokalfunk und zum NDR gewandert.
QTH: 52,32 /9,21

UKW/DAB + : Panasonic RF D10
mobil: Sony XDR P10DBP / Sangean DPR 34
Marc!?
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Marc!? »

RF_NWD hat geschrieben: Do 18. Mär 2021, 00:03
Marc!? hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 23:37

Für mich ist beim WDR auch im TV zum Teile Pseudoregionalisierung. Weniger Aufteilung und dafür im Radio auch regionale Auseinanderschaltung neben den Nachrichten wäre immo besser.
Sehe ich komplett anders. Die 3 westfälischen Lokalzeiten haben alle ihre eigene Berechtigung. Mit seinen Lokalzeiten erreicht der WDR sehr viele Zuschauer in diesen Regionen. Im Hörfunk, vor allem in den Grenzgebieten zu Niedersachsen nicht mehr. Die Hörer sind zum Lokalfunk und zum NDR gewandert.
Die Inflation ist ja auch eher im rheinischen Landesteil zu beobachten.
Die Einteilung in Westfalen mit Münsterland, Ostwestfalen, Südwestfalen und Dortmund für den Pott ist absolut ok. 3 Regierungsbezirke und 4 Lokalzeiten ....
SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher »

Marc!? hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 20:25 Das Problem ist beim WDR hausgemacht. Die Datenraten sind einfach viel zu niedrig und ein ÖR Anstalt nicht würdig. Ein Programmliche Entzerrung (2 Slots pro Stunde) scheint nicht gewünscht zu sein, dabei könnte man so Rhein-Ruhr wieder trennen und das auch via UKW. Also muss DAB das ausbaden. Ein Pointer um außerhalb der Lokalzeiten eine entsprechende Qualität zu haben, scheint ebenfalls aufgrund der mangelnden Implementierung nicht das Ziel zu sein.
Ich halte nichts von 2 landesweiten Muxen, da es dafür zu wenig Programme sind, außer man regionalisiert auch wieder WDR4. Selbst ein Spielen mit dem Fehlerschutz bringt nicht wirklich etwas. Die Kosten wären auch als Gegenwert enorm. Nein der Schritt müsste eig 2 regionale Muxe sein und an der Nahstelle wo sie auch immer ist, eine Doppelausstrahlung. Das wäre die sinnvollste Möglichkeit
Ich sehe das mit dem Fehlerschutz ganz anders. Natürlich bringt der Fehlerschutz einiges. Aus dem 11 D sollten die WDR 2 Versionen Aachen, Köln, Münster und Rhein-Ruhr raus. Diese kommen in einem eigenen MUX unter, der nur über die folgenden Standorte verbreitet wird und der Fehlerschutz wird auf EEP 1-A eingestellt, womit man ein wenig Strahlungsleistung sparen könnte.
Aachen/Stolberg (WDR)
Bärbelkreuz (WDR)
Bonn/Venusberg (WDR)
Düsseldorf/Rheinturm (Deutsche Funkturm)
Gelsenkirchen-Scholven (WDR)
Ibbenbüren-Osterledde (WDR)
Kleve/Bresserberg (WDR)
Köln/Kölnturm (WDR)
Langenberg/Hordtberg (WDR)
Münster/Baumberge (WDR)
und falls nötig auch noch Osnabrück/Dörenberg (Grafensundern) oder Oelde für den Kreis Warendorf.

So spart man sich das ganze bergige Land, damit wird das Sendernetz des zweiten Muxes am Anfang günstiger. Man sichert sich die Überstrahlung in die Niederlande rechtszeitig zu und schafft Platz im 11 D. Wenn Platz noch übrigbleibt, könnte ein Offener Kanal oder der Unifunk mit rein. Das müsste die LfM NRW bezahlen, es wäre aber kein kommerzieller Privatfunk.
Marc!?
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Marc!? »

Hier wäre dann eine ungleichbehandlung zwischen den regionalen Inhalten, wobei wenn man den Bielstein noch mit dazu nimmt, wäre ein großteil auch Outdoor abgedeckt, abgesehen vom Sieger und Sauerland. Indoor sehe ich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs als nicht notwendig an.
In der Eifel müsste man natürlich nachbessern mit nur Bärbelkreuz und Stolberg wird man nicht auskommen, wenn man sich die aktuelle "Funzel Offensive" ansieht. Das wäre ja dann die Heimversion.

Soviele Versionen müssten ja auch nicht aus dem Mux raus. Außerdem könnte man via DAB durchaus Rhein und Ruhr trennen und hätte noch einen Mehrwert.
Der Ansatz mit der Rheinebene und den Versionen Köln sowie Rhein + Ruhr ist schon mal nicht schlecht. Münster passt auch von der Topographie dazu. Aber auch nur 2 Versionen würden schon 18 Päckchen a 8 kbit/s mehr Datenrate bringen, bei 3 wären es schon 27 Päckchen..

Wobei wäre das ganze wirklich so viel besser als 2 Regionalmuxe, sofern man Kanäle findet?
Netz 1: (AC, K, D-E, W)
Netz2: (DO, MS, BI, SI)
Doppelteausstrahlung: Langeberg, Nordhelle, Gelsenkirchen
planetradio
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von planetradio »

Nicoco
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Nicoco »

Badestadt
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Badestadt »

Ganz seltsam ist die Darstellung des 11D auf empfangsprognose.de, aktuell noch ohne den Bollerberg.
Was soll man damit anfangen? Mobil überall empfangbar :confused:
QTH: Bad Wildungen (400 m ü. NN)
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von planetradio »

Badestadt hat geschrieben: Do 18. Mär 2021, 09:25 Ganz seltsam ist die Darstellung des 11D auf empfangsprognose.de, aktuell noch ohne den Bollerberg.
Was soll man damit anfangen? Mobil überall empfangbar :confused:
Das ist hier bereits aufgefallen

Siehe von RF_NWD » Mi 10. Feb 2021, 16:58

viewtopic.php?t=55574&start=6450
Badestadt
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Badestadt »

Hatte vor längerer Zeit den Bollerberg schon mal solo berechnet.
bollerberg_11D.png
QTH: Bad Wildungen (400 m ü. NN)
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