DAB(+) in NRW

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B.Zwo
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von B.Zwo » Mi 23. Jan 2019, 01:19

Wann kommen denn eigentlich die geplanten Leistungserhöhungen und Neuaufschaltungen im 11D?

SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Mi 23. Jan 2019, 02:08

B.Zwo hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 01:19
Wann kommen denn eigentlich die geplanten Leistungserhöhungen und Neuaufschaltungen im 11D?
Frühstens im Dezember 2019, eher zum 1.1.2020. Das ganze Pilotprojekt muß abgewickelt werden. Warten wir doch mal ab, welche Kanäle für den WDR und die LfM NRW mit welcher Leistung bereitgestellt werden. Das sollte bis Mai über die Bühne gehen.

zerobase now
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von zerobase now » Do 24. Jan 2019, 09:28

Schade, dass es noch solange dauert. Es wird ja schon seit Jahren darauf gewartet. Hoffentlich klappt es dann wenigstens noch Ende 2019. Einziger Trost ist, dass der
WDR-Mux ja auch nicht soviel Mehrwert bietet wie z.B. in anderen Bundesländern.

SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Di 29. Jan 2019, 00:37

Medienanstalt:
Die Medienkomission der Landesanstalt für Medien NRW befasst sich während ihrer 40. Sitzung am Freitag (1.2.) mit dem Hörfunk in Deutschland und in NRW. Das Thema „Technik, Markt, Programm“ wird diskutiert. Es steht auch der Call for Interest für DAB+ auf Agenda, hier konkret die Anträge auf Zuordnung von DAB+-Übertragungskapazitäten gem. § 11 Abs. 3 LMG NRW.

Was ist damit gemeint?

§ 11 Zuordnungsverfahren
(3) Die Zuordnung von Übertragungskapazitäten erfolgt auf schriftlichen Antrag eines öffentlich-rechtlichen Veranstalters oder der LfM. In dem Antrag ist der konkrete Bedarf für die Übertragungskapazitäten, insbesondere das Versorgungsgebiet, die Übertragungstechnik, die Versorgungsqualität und der Zeitrahmen der beabsichtigten Nutzung, darzulegen.

Die Sitzung ist öffentlich, eine Voranameldung wegen der ausreichenden Bestuhlung erwünscht:
http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/user_up ... 19_VOE.pdf

Landtag:
Am Donnerstag eine Woche später (7.2.) beschäftigt sich der Ausschuss für Kultur und Medien mit dem Hörfunk, hier geht es um den Zweiundzwanzigsten Rundfunkänderungsstaatsvertrag und das 17. Rundfunkänderungsgesetz.

Ein weitere Tagespunkt ist: „Lokale Radiovielfalt in NRW erhalten – Die Landesregierung muss den technischen Einstieg des Lokalfunks in DAB+ finanziell fördern“, dazu liegt ein Antrag der SPD vor.

Interessant ist auch die „Studie zum gemeinnützigen Journalismus“.
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... 7-620.html

Habakukk
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Habakukk » Mi 6. Feb 2019, 11:02

SatelliFax schreibt:

radio NRW bekräftigt Interesse mit landesweiten Kanälen an DAB+
https://www.satellifax.de/mlesen.php?id ... 1b7c16804a

Daraus:
Voraussichtlich noch in diesem Jahr plant die Landesanstalt für Medien (LfM) die Ausschreibung von einem landesweiten und voraussichtlich auch sechs regionalen Bedeckungen (Kacheln). In der März-Sitzung soll die Antragstellung für die Bedeckungen zur Beschlussfassung eingebracht werden.
und
"Wir haben nach einstimmiger Entscheidung unserer Gesellschafter einen Bedarf für DAB+ Programme angemeldet", bestätigt radio-NRW-Programmchef Thomas Rump im Interview mit dem Branchendienst "Radioszene". "Als Rahmenprogrammanbieter und Dienstleister für 45 Lokalstationen wäre es fahrlässig, diesen Verbreitungsweg zu ignorieren, egal welche Chancen ihm der ein oder andere einräumt. Für uns ist aber auch klar, dass wir nicht einfach mit digital gespiegelten terrestrischen Programmen neue Nutzer gewinnen werden. Genau so klar ist, dass vor einer Umsetzung die Sicherung einer Finanzierung stehen muss."
Es geht tatsächlich vorwärts in NRW. Nicht zu fassen! :eek: :eek: :eek: :eek: :eek:

zerobase now
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von zerobase now » Mi 6. Feb 2019, 13:02

Seltsam, jahrelang wollte die Lokalradios von DAB nix wissen und jetzt wäre es "fahrlässig diesen Verbreitungsweg zu ignorieren". Hört, hört. :gruebel: ;)
Habakukk hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 11:02

Es geht tatsächlich vorwärts in NRW.
Gemach, gemach. Bisher ist ja außer Absichtserklärungen noch gar nichts passiert.

SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Mi 6. Feb 2019, 20:43

zerobase now hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 13:02
Seltsam, jahrelang wollte die Lokalradios von DAB nix wissen und jetzt wäre es "fahrlässig diesen Verbreitungsweg zu ignorieren". Hört, hört. :gruebel: ;)
Habakukk hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 11:02
Es geht tatsächlich vorwärts in NRW.
Gemach, gemach. Bisher ist ja außer Absichtserklärungen noch gar nichts passiert.
Vielleicht ist Dir entgangen, dass die Lizenzen der Lokalradios Vereine besitzen, die Mittellos sind. Es haben in NRW fünf Veranstaltergemeinschaften ihr Interesse bekundet. Ob ihre Betriebsgesellschaften bereit sind das Geld vorzustrecken ist ungewiss. Dabei sind:

Radio 91,2 -> Ruhr-Nachrichten / Funke Medien Gruppe / Stadtwerke Dortmund

Radio Bonn/Rhein-Sieg -> Stadtwerke Bonn, Stadt Siegbung, Rhein-Sieg-Kreis und RBR und Rundfunkbeteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg GmbH mit Sitz im Neven DuMont Haus in Köln

Radio Emscher Lippe -> Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH (Stadt Gelsenkirchen), Verleger-Holding Radio Emscher-Lippe GmbH & Co. KG (96,5% Funke Medien NRW und 3,5 % Ruhr-Nachrichten Verlag)

Radio Köln -> RRB Rheinische Rundfunkbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (100 % DuMont Funk und Fernsehen GmbH & Co. KG) und Stadtwerke Köln

Radio MK -> Märkischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, W. Jahn Verlag GmbH & Co. KG, Märkischer Kreis und Stadt Iserlohn

Radio NRW hat andere Gesellschafter hat als die Lokalradios.
59 % Pressefunk Nordrhein-Westfalen GmbH & Co. KG (21,7 % Funke Medien, 12,4 % Axel Springer, 9,0 % DuMont Funk und Fernsehen GmbH & Co. KG, 9,3 % PFD Pressefunk, 5,4 % Ruhr-Nachrichten usw…), 24,9 % Eigenbesitz und 16,1 % RTL Radio Deutschland

Die 24,9 % Eigenbesitz sind sehr interessant:
https://www.kek-online.de/medienkonzent ... r/dl-24094

Die Funke Medien sind auch über den ZEITUNGSVERLAG ISERLOHN Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) an Radio NRW beteiligt.

Es zeichnet sich ein Bild ab, dass bestimmte Gesellschafter der NRW-Lokalradios DAB+ nicht abgeneigt. Es bedeutete nicht, dass alle DAB+ wollen.

Veranstaltergemeinschaften der Lokalradios mit Beteiligung von Ippen, Aschendorf oder Neue Westfälische sind nicht dabei. Veranstaltergemeinschaften der Lokalradios mit Beteiligung von Lensing Wolf sind nur dabei, wo die Westfunk auch beteiligt ist und auch nicht überall. Das ist ein Stimmungsbild, das sich jeden Tag ändert. Es wird interessant wie das Landesmediengesetz angepasst wird. Momentan sieht alles danach auch, dass die Anpassung in der Form erfolgt, dass sich die Lokalradios nicht beteiligen wollen.

Sehr interessant ist diese Stellungnahme vom Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M. und Jan Christopher Kalbhenn, LL.M, beide vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster:
Die vorgesehene Vorrangregelung in § 14 Abs. 5 LMG-E ist verfehlt. Sie verkennt die Besonderheiten des in NRW bestehenden Zwei-Säulen-Modells und des Lokalfunks. Dieser ist nach § 53 Abs. 1 S. 1 LMG dem Gemeinwohl verpflichtetet. Mit der bestehenden Regelung haben lokale Hörfunkprogramme bei der Vergabe digital terrestrischer Übertragungskapazitäten Vorrang. Demgegenüber streicht die neue Regelung die lokalen Hörfunkprogramme aus der Zuweisungsregelung heraus. Vorrang sollen Anbieter mit flächendeckender landesweiter Verbreitung genießen. Damit wird die Regelung in ihr Gegenteil verkehrt. Nachrangig ist der Anteil lokaler, regionaler oder landesweiter journalistischer Inhalte zu berücksichtigen. Auch hier spielt der lokale Hörfunk keine Rolle mehr. Nach dem gleichen Muster missachtet § 54 LMG-E die Besonderheiten und die Wichtigkeit des lokalen Hörfunks. § 54 LMG enthält Regelungen zum Verbreitungsgebiet des lokalen Hörfunks. Mit der Gesetzesänderung wird der lokale Hörfunk auf die analog terrestrischen Verbreitungswege zurückgedrängt. Darüber kann auch nicht § 54 Abs. 4 LMGE hinwegtäuschen, in dem es heißt, dass eine digital terrestrische Verbreitung über die nach Abs. 1 festgelegten Verbreitungsgebiete hinaus nicht ausgeschlossen ist.

DH0GHU
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von DH0GHU » Mi 6. Feb 2019, 22:01

Man sieht nur, in welcher Welt diese Gruppierungen leben.

Es gibt doch letztendlich nur zwei Möglichkeiten:
- Man öffnet sich mit eigenen Regeln dem längst üblichen Fortschritt in Sachen Medienvielfalt.
- Man akzeptiert, dass die Hörer ins Internet, alternativ auch zu Bundesmux und ggf. Bundesmux 2, und hat wenig bis nichts mitzuregeln.

Der Hörer wird das Festhalten an einem Zweisäulenmodell, das die "Vielfalt" auf einen Dudelsender pro Region beschränkt, schlicht nicht ewig mitmachen. Natürlich bleiben die Einschalt"quoten" im UKW-Biotop für RadioNRW dann komfortabel - aber auf welcher Basis?
UKW-Hörfunk, wie er heute in NRW stattfindet, wird so oder so aussterben. Die Frage ist nur: Mit oder ohne Beteiligung nordrheinwestälischer Politik & Medien?
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
Funkamateur, DLF-Hörer, Multipler Musikgeschmack, DAB-Nutzer. Normal ist normalerweise langweilig.

SeltenerBesucher
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Mi 6. Feb 2019, 22:57

Schau mal bitte in die Goldmedia-Studie „Zukunft des Hörfunks NRW 2028“. Auf der Seite 6 gibt es vier Diagramme. Soweit ich mich nicht irre, lehnt die LfM NRW Szenarien 1 und 3 ab, also sind 2 und 4 möglich. Alle diese Szenarien zeigen, dass der Hörfunk auf UKW massiv an Hörern verlieren wird.
Auch wenn sich die Privatfunker in NRW wehren würden, kommt die Konkurrenz durch die Hintertür, spricht über den 2. Bundesmux.

Grafik 1: keine Veränderung der Verbreitungswege
Wenn sie nichts machen, gewinnt Internetradio. Schon heute gibt es in der vtuner-Übersicht etwa 5.400 deutschsprachige Angebote. UKW und DAB+ fallen unter 50 %.

Grafik 2: Transformation zu DAB+
Wenn die Programme zu DAB+ transformiert werden, verliert UKW stärker, aber zusammen mit DAB+ bleibt der Anteil bei 53 %.

Grafik 3: Transformation zum Internetradio
UKW und DAB+ verlieren am meisten, fallen weit unter 50 %. Internetradio hat den größten Anteil.

Grafik 4: Digitale- Transformation
Marktanteil Hörfunknutzung Internet vs UKW + DAB+ beleibt bei 49 % zu 51 %.

Ich glaube, dass man sich da etwas schön gerechnet hat und UKW noch stärker verlieren wird. Aber die LfM NRW kann nicht anders handeln, als die Frequenzen auszuschreiben. Grund dafür ist dieses Dokument:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... 6-4624.pdf

Marc!?
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von Marc!? » Mi 6. Feb 2019, 23:09

Ich verstehe die Lokalradios nicht. Man hat doch die journalistische Kompetenz vorort. Natürlich werdend ei Radios vlt flächen mäßig größer, aber man hätte die Chance neben Pop, auch Schlage, Rock und andere Musikfarben über DAB anzubieten.

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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Mi 6. Feb 2019, 23:31

Marc!? hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 23:09
Ich verstehe die Lokalradios nicht. Man hat doch die journalistische Kompetenz vorort. Natürlich werden die Radios vlt flächen mäßig größer, aber man hätte die Chance neben Pop, auch Schlage, Rock und andere Musikfarben über DAB anzubieten.
Nein, sie haben keine Möglichkeit das zu tun. Schon mal ins LMG geschaut? Die Veranstalter eines jeden Lokalradios sind Veranstaltergemeinschaften. Sie haben keinen Anspruch auf ein weiteres Programm.
Außerdem …
§ 33a Veranstaltung von und Beteiligung an Rundfunkprogrammen durch Presseunternehmen

(1) Unternehmen, die im Zeitungs- oder Zeitschriftenmarkt in einem Verbreitungsgebiet oder einem abgrenzbaren Teil des Verbreitungsgebietes eine marktbeherrschende Stellung entsprechend § 19 GWB innehaben, sowie mit diesen Unternehmen verbundene Unternehmen im Sinne des § 17 Aktiengesetz, dürfen
1. selbst keinen Rundfunk in diesem Verbreitungsgebiet veranstalten und sich an einem Unternehmen, das in diesem Verbreitungsgebiet Rundfunk veranstaltet, höchstens mit bis zu 25 vom Hundert der Kapital- oder Stimmrechtsanteile beteiligen
Weder die Veranstaltergemeinschaften noch ihre Betriebsgesellschaften dürfen sich an einem weiteren Programm beteiligen. Radio NRW ist also eine Notlösung. Alle Verleger beteiligen sich an allen Programmen und ihr Anteil bleibt klein.

Bevorzug bekommt das Unternehmen eine Lizenz, dessen Gesellschafter keine Lizenz in dem Gebiet besitzen. Deshalb bekam Metropol FM eine Lizenz und nicht dein.fm. Man sucht wohl noch nach einer Lösung für das Dilemma, um die lokalen Verleger zu stärken. Es sind zum Glück so viele Übertragungskapazitäten frei, dass man eine merkwürdige Gesellschafterstruktur strickt und noch ein paar Programme der Verleger auf Sendung gehen werden.

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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von DH0GHU » Do 7. Feb 2019, 08:11

Irgendwie besteht dieses ganze Bundesland nur aus dem Versuch, alte Strukturen vor Wandel zu bewahren, Pfründe zu sichern und ja nichts zu ändern.
War bei der Steinkohle und bei Stahl so, ist bei Braunkohle und Rundfunk nicht viel anders. Wie schlecht diese Taktik aufgeht, sieht man in älteren Beispielen.
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von SeltenerBesucher » Do 7. Feb 2019, 10:00

Dann frage ich mal anders, wie viele neue Programme von außerhalb Baden Württembergs sind im landesweiten DAB+ aufgeschaltet worden?
Das gleiche gilt für Bayern?
In Hessen sind es lulu.fm und Absolut HOT.

Im Saarland kein kommerzieller Multiplex.
In Rheinland-Pfalz kein kommerzieller Multiplex.
In Niedersachsen kein kommerzieller Multiplex.
In Thüringen kein kommerzieller Multiplex.
In Mecklenburg-Vorpommern kommerzieller Multiplex.

Dort wo es kommerzielle Multiplexe gibt:
Sachsen: zwei Sender mit lächerlich kleiner Leistung, keine Vollversorgung
Sachsen-Anhalt: nur wenig neue Programme von außerhalb

Die Situation ist nur anders in Berlin und Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen. Wenn man sich das genauer anschaut, kommen dort 2-3 Programme von außerhalb dazu.

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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von RF_NWD » So 10. Feb 2019, 14:26

Laut Tagesordnung des Ausschusses für Kultur und Medien soll die Diskussion über das neue Mediengesetz jetzt am 14.02. mit einer Auswertung der Anhörung vom 17.01. fortgesetzt werden.

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/G ... 17-645.jsp

Das ausführliche Protokoll der mündlichen Beiträge aus der Anhörung :
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... 17-512.pdf

Auch hier zeigt sich in den Beiträgen, dass die Beteiligten noch sehr unterschiedliche Ansichten über die Zukunft eines digitalen Rundfunks haben.
QTH: 52,32 /9,21

UKW/DAB + : Panasonic RF D10
mobil: Sony XDR P10DBP / Sangean DPR 34

DH0GHU
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Re: DAB(+) in NRW

Beitrag von DH0GHU » So 10. Feb 2019, 14:40

SeltenerBesucher hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 10:00
Die Situation ist nur anders in Berlin und Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen. Wenn man sich das genauer anschaut, kommen dort 2-3 Programme von außerhalb dazu.
Wo sollen sie auch her kommen. Aus Bundesländern, in denen sinnvolle Vielfalt eh nicht entstehen kann? Bringt ja nix, mit einem Angebot wie FFN oder Radio Herne nach Bayern zu expandieren ;)

Schau Dir die Angebote in anderen Ländern an, dann siehst Du, wie man erfolgreichen Kommerzfunk mit mehr als 3-4 Teilnehmern macht.
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
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