DAB in Bayern

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Saarländer (aus Elm)
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Saarländer (aus Elm) »

Bitte bleibt entspannt. Es geht hier doch um die Chillout Antenne. ;)

Da hat doch Bernd das Brot schon vor Jahren drüber genörgelt.
https://www.youtube.com/watch?v=ly7dfOwq1JY
Wildfux
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Wildfux »

Man kann durchaus längere Zeit zuhören, ohne mit den größten Hits aller Zeiten belästigt zu werden. :spos:
Jelvert
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Jelvert »

Jelvert hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 16:31 Überraschung:

Im Gegensatz zum BLM-Ausschuss für Aufsicht und Inhalteregulierung, hat sich der BLM-Medienrat NICHT für bigFM Bayern entscheiden, sondern für:

CHILLOUT ANTENNE
Neben „bigFM Bayern“ und „CHILLOUT ANTENNE“,
hatten sich auf die Auschreibung:
„NIUS – Das Radio“,
„RADIO BOLLERWAGEN“,
„Radio Galaxy Bayern“
und
„Sport Radio Bayern“
beworben.

Die Bewerbung von „Sport Radio Bayern“, ein Angebot der Radio Gong 2000 Programmanbieter GmbH & Co. Hörfunk für München KG, sei allerdings wieder zurückgezogen worden, sodass es nur noch fünf Bewerber im Verfahren gebe.
Der Ausschuss für Aufsicht und Inhalteregulierung habe diese Kriterien in der vergangenen Woche in Anwesenheit und unter Beteiligung der Mitglieder des Ausschusses für Medienkompetenz und Inhalte diskutiert. Abgestimmt hätten zuständigkeitshalber aber nur
die Mitglieder des zuständigen Ausschusses für Aufsicht und Inhalteregulierung.
Letztlich habe der Ausschuss festgestellt, dass alle Bewerber im Gesamtergebnis recht nah beieinander lägen. Deshalb habe bei der Abwägung eine Rolle gespielt, welche Auswahlkriterien, wie erfüllt wurden. Bei Betrachtung der einzelnen Kriterien habe es deutliche Unterschiede zwischen den Bewerbern gegeben, beispielsweise in Bezug darauf, obdie Musik besonders neu oder selten sei oder wie groß der Wortanteil sei.
Dies alles sei im Ausschuss intensiv abgewogen und diskutiert worden. Letztlich habesich herauskristallisiert, dass die Entscheidung zwischen „CHILLOUT ANTENNE“ und „bigFM Bayern“ zu treffen sei. Mit knapper Mehrheit habe sich der Ausschuss dann fürdas Angebot „bigFM Bayern“ entschieden. Ausschlaggebend sei gewesen, dass ein großer inhaltlicher Beitrag durch kulturelle, kirchliche, soziale und wirtschaftliche Themen vorgesehen sei. Das Programm sei mit seinem relativ hohen Wortanteil zielgruppengerecht und
aufwendig gestaltet, beispielsweise mit einer eigenen Job-Rubrik mit Bayernbezug. Letztlich hätten diese Facetten des Beitrags zur Meinungsvielfalt eine Mehrheit im Ausschuss
dazu bewogen, sich für dieses Angebot auszusprechen und dem Medienrat eine entsprechende Beschlussempfehlung zu geben.
Außerdem habe der Ausschuss vorgeschlagen, bei der Entscheidung auch die programmlichen Zusagen zur Auflage zu machen, mit Widerrufsvorbehalt im Bescheid, weil diese programmlichen Zusagen leitend für die Auswahlentscheidung gewesen seien.
Vorsitzender Walter Keilbart dankt für die Erläuterung sowie die Vorarbeit im Ausschuss.
Die gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Aufsicht und Inhalteregulierung sowie des Ausschusses für Medienkompetenz und Inhalte habe den Mitgliedern des Medienrates Gelegenheit gegeben, sich umfassend zu informieren. Auf die umfänglichen Sitzungsunterlagen habe Frau Völzow bereits hingewiesen.
Der Medienrat müsse sich nun nach pflichtgemäßem Ermessen für einen der Bewerber entscheiden. Dies sei kein Selbstläufer, sondern basiere auf der individuellen Entscheidung jedes einzelnen Mitglieds. Jeder Medienrat sei frei in seiner Entscheidung.
Artikel 27 BayMG und § 19 RfS gebe vor, welche sachgerechten Kriterien zu berücksichtigen seien. Frau Völzow habe diese genannt: u.a. die Vielfalt der Anbieter, die Vielfalt der Programmausrichtung, die Vielfalt der Musik. Der Beschlussvorschlag des Ausschusses sehe die Zuweisung der DAB-Kapazität an die
Audiotainment Süd-West GmbH & Co. KG mit dem Angebot „bigFM Bayern“ vor.
Katharina Geiger spricht sich gegen die Beschlussempfehlung des Ausschusses für Aufsicht und Inhalteregulierung aus und beantragt, die ausgeschriebene Kapazität dem Angebot „CHILLOUT ANTENNE“ zuzuweisen.
Zwar seien die vorgebrachten Argumente des Ausschusses für das Angebot „bigFM Bayern“ nachvollziehbar, unter anderem die Erhöhung der Anbietervielfalt, aber der örtliche Bezug sei ihres Erachtens wichtiger. Dieses Kriterium erfülle „CHILLOUT ANTENNE“ besser. Das Angebot „bigFM Bayern“ werde in Baden-Württemberg produziert und habe deshalb einen geringen Bezug zu Bayern. „CHILLOUT ANTENNE“ sitze in Bayern und habe einen großen Bezug zum gesamten Versorgungsgebiet.
Auch das Argument des Ausschusses, das Mehr an kulturellen, kirchlichen, sozialen und wirtschaftlichen Inhalten im linearen Programm mit hohem Wortanteil berücksichtigen zu wollen, sei nachvollziehbar. Aber die Zielgruppe des neuen Senders sei die Generation Streaming. „CHILLOUT ANTENNE“ denke Radio ihrer Meinung nach neu, mit einer innovativen Programmgestaltung. Außerdem bekämen Nachwuchskräfte der MEDIASCHOOL BAYERN hier einen großen Raum, und zwar fünf Stunden am Sonntag. Dies halte sie inAnbetracht der Forderungen der Audiostrategie der BLM für sehr wichtig.
Ein weiteres Kriterium, das für die Beschlussempfehlung des Ausschusses entscheidend
gewesen sei, sie persönlich aber anders gewichten würde, sei das Musikformat: Die sehr junge Zielgruppe von „bigFM Bayern“ werde bereits durch andere Sender in Bayern bedient: Mit „Radio Galaxy“ und „egoFM“ gebe es schon zwei landesweite junge Programme, denen es wirtschaftlich bekanntlich nicht besonders gut gehe. „egoFM“ habeeine Insolvenz hinter sich.
„CHILLOUT ANTENNE“ strebe mit einem noch nicht vorhandenen Musikformat mit Schwerpunkt Ambiente eine neue, urbanere Zielgruppe an und wäre eine Bereicherung.
...
Die private Rundfunklandschaft in Bayern sei wegen des Vorschlags, die ausgeschriebene Kapazität „bigFM Bayern“ zuzuweisen, in Aufruhr. Er spreche explizit für Oberfranken, wo die erfolgreichsten Lokalradios Bayerns zuhause seien. Aber auch Funkhäuser in Niederbayern hätten ihn kontaktiert. Der Tenor laute, dass „bigFM“ ein deutschlandweiter, großer Player sei, der insbesondere bei der jungen Zielgruppe die Hörer sehr stark binden werde. Den Rückmeldungen der zuständigen Verbände sei zu entnehmen, dass die Entscheidung für „bigFM Bayern“ weitreichende Konsequenzen für den gesamten privaten Rundfunk in Bayern haben würde, insbesondere für das gemeinsame Lokalfunkangebotim Jugendbereich. Explizit wolle er hier „Radio Galaxy“ nennen. Dessen Musikformat sei nahezu identisch. „
Anderenfalls ginge eine Entscheidung für „bigFM Bayern“ zulasten der Programmvielfalt.
Eine Entscheidung für „bigFM Bayern“ würde den gesamten Medienstandort Bayern schwächen, denn in der derzeitigen, wirtschaftlich extrem schwierigen Situation der Lokalsender würde dieser Wettbewerber sehr viele Marktanteile erobern, ohne einen einzigen Arbeitsplatz in Bayern zu schaffen, weil er von Mannheim aus Programm für Bayern machen würde[/b]
...
so das jetzt veröffentlichte Protokoll der BLM-Medienratssitzung vom 07.05.2026
https://www.blm.de/files/pdf2/260507_25 ... assung.pdf
MichaelKF
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von MichaelKF »

Es ist soweit: Laut BR Pressemitteilung geht am 20.7. der Senderstandort Kaufbeuren in Betrieb. Von hier senden dann BR Bayern 11D, BR Oberbayern/Schwaben 10A und BDR Allgäu-Donau-Iller 8B.

Ich bin insbesondere schon auf die Indoor-Versorgung vor Ort gespannt.
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FloG
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von FloG »

Kommt das dann von dem Mast in Mauerstetten wo jahrelang RSA auf der 88.2 gesendet hat?
MichaelKF
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von MichaelKF »

Soweit mir bekannt ist, liegt der Standort an der Hangkante oberhalb KF-Hirschzell. Dort ist ein Mobilfunk(?)-Mast auch von der B12 aus zu sehen.
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MichaelKF
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von MichaelKF »

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Re: DAB in Bayern

Beitrag von jkr 2 »

Kurze Info:


In Kallmünz tut sich immer noch nichts.
Frammersbach, wie schauts dort aus?

Nächste Aufschaltung dürfte dann wohl Ansbach sein.

Langsam bezweifle ich, dass es in Viechtach noch jemals was wird. Der geplante Standort dort ist so was von weit abgelegen und nicht leicht erreichbar. Sollte dort eine Stromversorgung neu verlegt werden müssen, wird das nicht billig.

Überfällig ist auch Wasserburg/Kobl für den 7A. War für dieses Jahr angekündigt, und bisher hat man für den 7A meist im Juli eingeschaltet.
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Nicoco
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Nicoco »

Wasserburg 7A wurde auch kürzlich im Update der Empfangsprognose hinzugefügt.
Dürfte also wirklich in Kürze aufgeschaltet werden.
DAB-Empfangsprognosen: DABplus.info
elchris
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von elchris »

Jelvert hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 16:46 so das jetzt veröffentlichte Protokoll der BLM-Medienratssitzung vom 07.05.2026
https://www.blm.de/files/pdf2/260507_25 ... assung.pdf
Korruption mit drei Buchstaben. In unserem Nachbarland gibt es dafür nun einen geflügelten Begriff: "Der Haselsteiner bekommt keinen Auftrag mehr"
Unterwegs auf Schiene und Straße.
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Winnie2 »

jkr 2 hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 08:50 Frammersbach, wie schauts dort aus?
Bin da Freitag vor einer Woche dort vorbei gekommen. Von der Straße (B276) aus habe ich keine neue DAB-Antenne am Masten erkennen können. Ich komme dort aber nur unregelmäßig vorbei, bzw. müsste dort absichtlich vorbei fahren.
MichaelKF
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von MichaelKF »

Gerade bin ich dazu gekommen, einen kleinen Indoor-Test zu machen. Hocherfreut kann ich vermelden, dass die drei Muxe nun bei mir indoor selbst im Erdgeschoß mit etwas Draht als Antenne funktionieren.

Der neue Senderstandort Kaufbeuren ist also bereits in Betrieb :spos:
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von FloG »

Ist der TI-Code bekannt?
MichaelKF
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von MichaelKF »

So, hier noch die TI-Codes für Kaufbeuren:

8B Allgäu-Donau-Iller 3108
10A Oberbayern/Schwaben 0303
11D Bayern 0303

Kann dann auch gleich noch in die Senderliste eingetragen werden ;)
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Ruhrwelle
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Re: DAB in Bayern

Beitrag von Ruhrwelle »

MichaelKF hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:26 Der neue Senderstandort Kaufbeuren ist also bereits in Betrieb :spos:
Foootooos :D Die Konstruktion an dem Minimasten würde mich brennend interessieren.
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