Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

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Thomas(Metal)
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von Thomas(Metal) »

SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 22:54 In Tschechien wurden die Allotments einfach versteigert. Netzbetreiber haben die Frequenzen gekauft und suchen Programmveranstalter, die die Kapazitäten nutzen wollen. Es gibt Vorgaben zum Ausbau der Netze, die die meisten Netzbetreiber einhalten. Anscheinend lohnt sich der Betrieb auch mit drei Programmen.
Gedankenspiel: Die Übertragung kostet nichts. Könnten dann weiterhin viele praktisch gleiche Programme kostendeckend betrieben werden? Ich vermute nein, zumindest nicht in dem Umfang wie bisher.
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 22:54 Der erste Bundesmux hat auch eine längere Zeit gebraucht um anzukommen. Verfallen wir bitte nicht in Panik, Klagen gehört zum Handwerk.
Schon klar. Was läuft im 5C besonders gut wenn man die DLF-Programme außen vor läßt. Ich denke da an BOB, alles andere könnte dem gegenüber deutlich zurückhängen. Kostendeckender Betrieb jeweils dauerhaft gesichert?
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stefsch
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von stefsch »

_Yoshi_ hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 05:36
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 21:43
Das liegt an dem guten Nachbarschaftsverhältnis. Zwischen ihren Studios liegen :dx: 50 Meter. :dx:
Sind die etwa im einen Gebäude? :eek:
Wenn dem so ist, dann könnten die ja gleich Fusionieren und zu Antenne FFN werden. :joke:
Heute sind sie Nachbarn, aber ganz zu Anfang konnte man FFN bein Moderieren durch das offene Erdgeschoßfenster in der "Villa" in Isernhagen zugucken. Ganz zu Anfang heißt hier ab 31.12.86, also wird das frische neue Privatprogram auch schon 40 Jahre alt. Kaum zu glauben. Damals war FFN eines der ersten (landesweiten) Privatprogramme in D und (durch die gute Frequenaustattung) ein Platzhirsch in der gesamten Norddeutschen Tiefebene, bis weit in die DDR. Damals war das Programm auch nicht so durchformatiert, besonders beliebt war das Frühstyx-Radio am Sonntag. Von dem Ruhm zehrt man heute noch....
...ähnlich bei Antenne Niedersachsen. Bald 4 Jahrzehnte im Inventar, Niedersachsenbezug (nicht nur im Long-Label :xcool: )zuverlässige Tagesbegleitung speziell im Auto und am Arbeitsplatz. Empfangbar mit hohem Pegel in jedem Küchenbrüllwürfel. Und wenn einen eins von beiden PXen mal nervt kann man umschalten. MIt DAB hat man nun ungewollte Konkurenz.

Das ist vermutlich das "Erfolgsgeheimnis"!?

stefsch
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von stefsch »

stefsch hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 10:28
_Yoshi_ hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 05:36
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 21:43
Das liegt an dem guten Nachbarschaftsverhältnis. Zwischen ihren Studios liegen :dx: 50 Meter. :dx:
Sind die etwa im einen Gebäude? :eek:
Wenn dem so ist, dann könnten die ja gleich Fusionieren und zu Antenne FFN werden. :joke:
Heute sind sie Nachbarn, aber ganz zu Anfang konnte man FFN bein Moderieren durch das offene Erdgeschoßfenster in der "Villa" in Isernhagen zugucken. Ganz zu Anfang heißt hier ab 31.12.86, also wird das frische neue Privatprogram auch schon 40 Jahre alt. Kaum zu glauben. Damals war FFN eines der ersten (landesweiten) Privatprogramme in D und (durch die gute Frequenzausstattung) ein Platzhirsch in der gesamten Norddeutschen Tiefebene, bis weit in die DDR. Damals war das Programm auch nicht so durchformatiert, besonders beliebt war das Frühstyx-Radio am Sonntag. Von dem Ruhm zehrt man heute noch....
...ähnlich bei Antenne Niedersachsen. Bald 4 Jahrzehnte im Inventar, Niedersachsenbezug (nicht nur im Long-Label :xcool: )zuverlässige Tagesbegleitung speziell im Auto und am Arbeitsplatz. Empfangbar mit hohem Pegel in jedem Küchenbrüllwürfel. Und wenn einen eins von beiden PXen mal nervt kann man umschalten. MIt DAB hat man nun ungewollte Konkurenz.

Das ist vermutlich das "Erfolgsgeheimnis"!?

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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von SeltenerBesucher »

_Yoshi_ hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 05:36
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 21:43 Das liegt an dem guten Nachbarschaftsverhältnis. Zwischen ihren Studios liegen :dx: 50 Meter. :dx:
Sind die etwa im einen Gebäude? :eek:
Nein, eine Parkplatz liegt zwischen den Gebäuden.
shortwave hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 07:23
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 21:43 aber die BnetzA kann gar nicht, nur mit großer Verzögerung liefern oder mit Restriktionen. Das liegt an der mangelnden Transparenz dieser Behörde.
Die BnetzA intransparent? Gegenüber wem? Ich finde die VHF Runden in Mainz, wo Staatskanzleien, Sendenetzbetreiber, BnetzA, Landesrundfunkanstalten und Medienanstalten an einem Tisch sitzen eigentlich immer offen und aufschlussreich.
Genau, intransparent hoch drei. Andere Länder veröffentlichen u.a. solche Dokumente:

https://slks.dk/fileadmin/user_upload/S ... anmark.pdf

Im Grunde kann sich dort treffen wer will, wenn alle Bundesländer ihren Anteil an Frequenzen bekommen.
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von SeltenerBesucher »

Thomas(Metal) hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 07:42 Schon klar. Was läuft im 5C besonders gut wenn man die DLF-Programme außen vor läßt. Ich denke da an BOB, alles andere könnte dem gegenüber deutlich zurückhängen. Kostendeckender Betrieb jeweils dauerhaft gesichert?
VON ANFANG AN DABEI:
  • Absolut Radio (heute Absolut relax)
  • Energy
  • ERF Radio (heute ERF Plus)
  • Radio Horeb
  • Klassik Radio
  • Radio BOB!
  • Sunshine Live (seit November 2011 dabei)
RAUS
  • 90elf
  • Kiss FM
  • Lounge FM
NEU DABEI:
  • Schlagerparadies (seit 2014)
  • Schwarzwaldradio (seit 2016)
Eigentlich ein stabiles Ergebnis für 15 Jahre Betrieb.
transponder
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von transponder »

Bei den großen deutschen Privatradios scheint nun klar zu sein, dass eine UKW-Abschaltung nicht in Frage kommt. Man steigt eher aus DAB+ wieder aus. Wenn dies flächendeckend und als gemeinsame Initiative mehrerer Privatsender koordiniert stattfindet, wird bei der DAB+ Verbreitung der erste Sargnagel eingeschlagen.
Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise und rückläufiger Werbeeinnahmen ist fraglich, ob sich viele Veranstalter noch lange einen Simulcast aus UKW und DAB+ leisten können. Zumindest bei den großen Privatradios scheint es, als würde im Notfall bei der Terrestrik wieder alleine auf UKW als Verbreitungsweg gesetzt.
https://www.satellifax.de/mlesen.php?id ... ca0aab6944
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von frank.koriander »

Inzwisches ist es mir egal, denn die Welt hat sich ohnehin weitergedreht. Die Zukunft ist weder UKW noch DAB+. Schaut euch mal die ARD-PM zur Fußball-WM an, da ist fast nur noch von Audio, Online-Streaming, ARD Sounds, Podcasts usw. zur WM die Rede. Irgendwo ganz am Rand taucht da auch einmal das Wort "Radio" auf.

Der Privatfunk geht somit halt mitsamt seines heiß geliebten, alten Verbreitungswegs, den 10 Hits am Stück, dem geheimnisvollen Geräusch und dem kleinen Nils ins Grab und nimmt DAB+ gleich mit. Genau genommen ist das ganze doch schon heute überflüssig wie ein Kropf.
Veronica
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von Veronica »

frank.koriander hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 09:36 Der Privatfunk geht somit halt mitsamt seines heiß geliebten, alten Verbreitungswegs, den 10 Hits am Stück, dem geheimnisvollen Geräusch und dem kleinen Nils ins Grab und nimmt DAB+ gleich mit.
Das sehe ich nicht so negativ. Bei uns gibt es noch das alte Küchenradio, welches man gerne beim Kochen einschaltet. Und im Wohnzimmer schaltet man gerne auf DAB+, wenn mal wieder ein Server-Ausfall bei Airable ist. ;)
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von Spacelab »

WLAN Radios mit Portalzwang sind doch das erste Auslaufmodell das die Segel streichen wird. Die Programmmacher, und wenn man sich mal so die Downloadzahlen anschaut auch die Hörer, wollen alles in ihrer eigenen App. "Du willst gerade lieber Dance, Rock, oder 80er? Bleib in unserer App und wähle einfach einen anderen Stream aus!" Das einzelne Programm ist da vollkommen egal geworden. Die Hörer müssen lediglich im eigenen Ökosystem gehalten werden. Werbung kann punktgenau und quasi unendlich individuell platziert werden. Ein und dasselbe Programm, das sich von Bundesland zu Bundesland nur durch die Werbeblöcke unterscheidet, ist doch Schnee von gestern. sunshine live, 80s80s und sicher noch ganz viele andere Apps der Radiostationen, spielen mir unter anderem Werbung für das Möbelhaus zwei Ortschaften weiter aus während anderen Orts vielleicht ein Autohaus beworben wird. SO verkauft man heutzutage Werbeminuten.

Ich sehe es mittlerweile so wie frank.koriander. Außerdem bin ich mir sicher, rudern die Programmmacher zurück und streichen DAB+, dann war es das mit dem regulären Radio. Das ganze hat dann eine ordentliche Signalwirkung und Radio... ja das will sowieso so wirklich kein Anbieter mehr. Das mit der ARD und der WM ist da nur ein Beispiel von vielen. Ich bekomme ja berufsbedingt viel mit direkt aus den Funkhäusern und bin auch sehr sehr viel auf Messen und internen Veranstaltungen dabei. Da werden Reden geschwungen da legt man vor staunen die Ohren an. Hier machen wir und dort sowieso und das ist brandneu und dahinten sehen wir die Zukunft... Und wenn man dann eine Zwischenfrage mit dem Schlagwort "Radio" stellt wird man von der versammelten Mannschaft angeschaut als hätte man gerade laut gerülpst. Nicht selten ist dann der Sprecher vorne auf der Bühne für einen Moment irritiert. "Ach ja... Radio... Da war ja mal was..." :kopf:
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von SeltenerBesucher »

@Spacelab: Stimmt, das erste WLAN-Radio wurde schon bei uns entsorgt. Ich glaube nur nicht, dass Sender auf UKW zurückkehren können, die UKW verlassen haben. Wie soll 80s80s auf UKW zurückkehren?

@Veronica: Server-Ausfall bei Airable? Warten wir mal auf den nächsten Fehler bei der Denic und schon funktionieren alle Radios nicht mehr.
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von Spacelab »

Der vergleich hinkt etwas. :D Ausfälle der DNS Signatur (DNSSEC) sind extrem selten. Airable hingegen streicht regelmäßig die Segel. Auch wenn dort die längeren Ausfälle, beispielsweise die ganze Nacht oder gar das ganze Wochenende wie damals nicht unüblich, selten geworden sind.
SeltenerBesucher hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 15:31 Ich glaube nur nicht, dass Sender auf UKW zurückkehren können, die UKW verlassen haben. Wie soll 80s80s auf UKW zurückkehren?
Um solche Programme geht es ja auch gar nicht. Es geht um die Simulcast Programme die momentan noch auf UKW und DAB+ gleichzeitig senden.

Aber wenn wir es mal ganz nüchtern betrachten: DAB+ hat aber auch eine beachtliche Anzahl der seltsamsten Vögel unter ihrem Stein hervorgebracht. Mit denen könnte man ganze Bücher füllen. :D
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von strade »

Zurück zu DAB : Die RadioDABanbieter brauchen eine Medienlizenz, die sowieso total überteuert ist (ein Blatt Papier kostet keine 10 000 Euro) , aber anderes Thema. Da weisen sie nach, wie sich sich finanzieren werden . Das wird streng geprüft (oder nicht?) . Und wenn man aufgeschaltet wird, dann schwinden die Rücklagen und es kommt nichts nach ? Wer hat da vorher gelogen, wer hat da später durchgewunken ?
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von Spacelab »

Da gibt es doch diesen Radiomacher (aus verständlichen Gründen bitte keine Namen nennen) auf dessen halbe Familie schon Radioprogramme lizensiert waren und die alle krachend an die Wand gefahren wurden. Selbstverständlich wurden da auch immer andere in Mitleidenschaft gezogen. Fragt mal Christian (shortwave). Wenn ein neues Projekt angekündigt wurde dauerte es noch keinen halben Tag bis irgendwelche Forenuser zweifelsfrei identifizierten das mal wieder genau dieser "Spezialist" am Werke ist. Die (ich nenne sie mal allgemein) "Lizenzgeber" haben das aber trotz strenger Prüfungen nicht spitz gekriegt? :gruebel: Und von den abenteuerlichen bis kuriosen Finanzierungen seiner Projekte möchte ich gar nicht erst anfangen. :rolleyes: Ja das ganze hat mehr Geschmäckle als ein 2 Wochen alter Fisch in der Sonne.
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von SeltenerBesucher »

strade hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 17:07 Zurück zu DAB : Die RadioDABanbieter brauchen eine Medienlizenz, die sowieso total überteuert ist (ein Blatt Papier kostet keine 10 000 Euro) , aber anderes Thema.
Gold ist auch nur ein Klumpen, der in der Erde liegt. Völlig überteuert.
Die Kosten für die Zulassung in Deutschland:

Preise der MABB für Berlin und Brandenburg
  • Zulassung von Rundfunkprogrammen 100 – 10.000 EUR
  • Zuweisung drahtloser terrestrischer Übertragungskapazitäten 100 – 10.000 EUR
Preise der Medienanstalt NRW
  • Zulassung von Rundfunkprogrammen 300 – 50.000 EUR
  • Zuweisung drahtloser terrestrischer Übertragungskapazitäten 300 – 50.000 EUR
Preise der ZAK für bundesweite Rundfunkprogramme
  • Zulassung von Rundfunkprogrammen 500 - 100.000 EUR
  • Zuweisung von Übertragungskapazitäten 2.000 - 100.000 EUR
  • Zuweisung von Übertragungskapazitäten für ein Angebot aufgrund einer Auswahlentscheidung 2.000 – 40.000 EUR
Rijksinspectie Digitale Infrastructuur (RDI) Niederlande
  • Grand Prix Radio 1.378.811 Euro
  • GLXY Radio B.V. hat für seine drei Frequenzpakete (3 Pakete) 1.118.803 Euro
  • Radio Limburg 97FM (3 Pakete) 714.895 Euro
  • Regionale Radio Frequentie B.V. (8 Pakete) 666.039
https://www.rdi.nl/actueel/nieuws/2025/ ... iling-nlco

Landesweite Frequenzen wurden in der Niederlanden von 9 Anbietern für insgesamt 152.800.000,- Euro ersteigert.
https://www.rijksoverheid.nl/actueel/ni ... -uitzenden

Die Zulassung eines landesweiten Programms in Polen kostet
  • UKW: 19,6 Mio. PLN, entspricht etwa 4,6 Mio. Euro
  • DAB+: 9,8 Mio. PLN, entspricht etwa 2,3 Mio. Euro
https://www.gov.pl/web/krrit/oplaty-za- ... e-koncesji
DH0GHU
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Re: Werbekrise: Steigen Privatradios (temporär) wieder aus DAB+ aus?

Beitrag von DH0GHU »

Spacelab hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 16:10 Um solche Programme geht es ja auch gar nicht. Es geht um die Simulcast Programme die momentan noch auf UKW und DAB+ gleichzeitig senden.
Wobei das ja zumindest hier im Südosten nicht mal so viele sind. Im 5C eigentlich nur NRJ/Energy, die Lokalradios und Antenne Bayern. Theoretisch noch RockAntenne, mit den beiden Funzeln können die aber auch keinen Blumentopf gewinnen - und die Hörer würden vermutlich direkt zu BOB abwandern.
Bei den Lokalradios würde ich es freilich nachvollziehen können, wenn die auf DAB+ verzichten würden.
Baden-Württemberg ist da schon wesentlich problematischer: das sind ja fast alles Simulcast-Programme, die sich auf 11B tummeln. Womit der Verlust auch nicht so groß wäre, denn letztendlich sind die, von Lokalnachrichten einmal abgesehen, oftmals beliebig austauschbare Hitdudler...
QTH: Obersöchering/JN57OR, zeitweise Kehl/JN38VN
http://zitate.net/kritik-zitate
Lebe stets so, dass die fckAfD dagegen ist!
Sprach der König zum Priester: "Halte du sie dumm, ich halte sie arm."
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