DAB über Satellit
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Staumelder
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Re: DAB über Satellit
Ein Großteil meines Tagesgeschäftes besteht daraus Wissen zu vermitteln. Dinge erklären, die mein Gegenüber noch nicht kennt. Dabei gibt es Typen die sehr schnell verstehen, andere waren bei der Hirnverteilung gerade auf der Toilette. Und der letzten Gruppe muss ich manche Dinge mehrfach erklären. Das ist für mich stellenweise eine große Herausforderung – gerade wenn es um Dinge geht, die für mich selbstverständlich sind. Dazu kommt so langsam das Thema „Generationsunterschied“. Für mich alten weißen Mann sind Dinge selbstverständlich, über die sich der junge weiße Mann stundenlang Gedanken macht (Work-Lfe-Balance etc.). Trotzdem bleibe ich stets nett und freundlich und versuche Themen so lange zu erklären, bis auch der Toilettengänger verstanden hat um was es geht. Natürlich geht es mir auf den S***, wenn ich das Thema drei Tage später nochmal erklären darf weil TikTok-Filmchen die Info überschrieben haben. Aber auch hier bleibe ich nett und freundlich.
Warum der Roman? Als Github in der Schule durchgenommen wurde, war ich krank. Daher verstehe ich das Prinzip nicht. Es ist auch – durch meine Brille betrachtet – scheisse erklärt. Ein „Da steht doch alles“ ins Forum rotzen hilft mir zumindest nicht weiter, anderen offensichtlich auch nicht. Daher würde ich mich über eine umfassende Erklärung mit vollständigen Sätzen - vielleicht einem Lächeln auf den Lippen geschrieben – freuen. GROSSBUCHSTABEN, „abonnier doch XYZ“ und arrogantes „Ich Programmierer, Du Idiot“-Geschreibsel sind eher kontraproduktiv. Selbst mein „Ich weiss nichts, bitte helfen Sie mir über die Straße“ wird mit Mist beantwortet. Alles wie geschrieben kontraproduktiv.
Das als kleiner Denkanstoß – sofern man nicht auf der Toilette war (siehe oben). Vielen Dank.
P.S.: Ich habe mich nach über 30 Jahren „Windows only“ an Linux herangetraut. Geholfen haben mir Youtube-Tutorials, Facebook-Gruppen und gelegentlich auch Reddit-Diskussionen (wobei ich die als grenzwertig empfinde). Finde ich sehr spannend, ist für mich aber noch relatives Neuland.
Warum der Roman? Als Github in der Schule durchgenommen wurde, war ich krank. Daher verstehe ich das Prinzip nicht. Es ist auch – durch meine Brille betrachtet – scheisse erklärt. Ein „Da steht doch alles“ ins Forum rotzen hilft mir zumindest nicht weiter, anderen offensichtlich auch nicht. Daher würde ich mich über eine umfassende Erklärung mit vollständigen Sätzen - vielleicht einem Lächeln auf den Lippen geschrieben – freuen. GROSSBUCHSTABEN, „abonnier doch XYZ“ und arrogantes „Ich Programmierer, Du Idiot“-Geschreibsel sind eher kontraproduktiv. Selbst mein „Ich weiss nichts, bitte helfen Sie mir über die Straße“ wird mit Mist beantwortet. Alles wie geschrieben kontraproduktiv.
Das als kleiner Denkanstoß – sofern man nicht auf der Toilette war (siehe oben). Vielen Dank.
P.S.: Ich habe mich nach über 30 Jahren „Windows only“ an Linux herangetraut. Geholfen haben mir Youtube-Tutorials, Facebook-Gruppen und gelegentlich auch Reddit-Diskussionen (wobei ich die als grenzwertig empfinde). Finde ich sehr spannend, ist für mich aber noch relatives Neuland.
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digitallah
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Re: DAB über Satellit
Ich denke es wird dir keiner erklären wollen , da das Signal nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist , was ich auch schade finde !
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Thomas(Metal)
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Re: DAB über Satellit
Ich bin auch gerne im, nennen wir es mal Schmalspur-Linux, unterwegs und bekenne mich ausdrücklich dazu. Ja, man kann Linux praktisch so betreiben wie Windows. Genau das mache ich bevorzugt. Hier wäre dann zu erklären: Es gibt Pakete der jeweiligen eigenen/aktiven linux-Distribution die man schlicht installiert. Einmal geht das schön aus der Desktop-GUI, ich beziehe mich mal auf xubuntu, wie bei Windows auch mittels Doppelklick auf das was man wünscht via Snap-Store, aber auch mit dem bekannten apt-get (...).Staumelder hat geschrieben: ↑So 1. Mär 2026, 10:02 Ich habe mich nach über 30 Jahren „Windows only“ an Linux herangetraut. Geholfen haben mir Youtube-Tutorials, Facebook-Gruppen und gelegentlich auch Reddit-Diskussionen (wobei ich die als grenzwertig empfinde). Finde ich sehr spannend, ist für mich aber noch relatives Neuland.
So wird man hier nicht weiterkommen, da man viel spezieller unterwegs ist. Was man in github findet sind Sources und keine Pakete. U. U. könnte man sowas noch beim Ersteller der Software selbst finden. Sie wären dann auf entsprechende Systeme zugeschnitten und nur genau dort einsetzbar. D. h. man wird die Sources ziehen (müssen), sie mit "make" auf dem eigenen System compilieren und dann schließlich mit einem wie auch immer in der Syntax gearteten install (...) flott machen.
Bei den Paketen sei auch noch angemerkt daß das was ein (ubuntu) Snap anbietet genau auf das System paßt und fast immer das System auch automatisch hochrüstet daß es paßt. Wo anders gezogene Pakete berücksichtigen dein System nicht zwingend. Damit kann es bei der Installation Fehlermeldungen regnen weil entsprechendes, z. B. in /usr/lib oder /usr/lib64, fehlt was dann zusätzlich nachzuinstallieren wäre. Auch daraus können sich weitere Abhängigkeiten ergeben - "dependency hell"
QTH: 911-69 (II: Körner 9.2, III: LPDA16), QTH-alt: 9354 (II: FUBA UKA-028)
Alle Postings sind als Privatmeinung anzusehen.
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Re: DAB über Satellit
Lieber Thomas, einen wunderschönen sonnigen Sonntagmorgen wünsche ich dir.Staumelder hat geschrieben: ↑So 1. Mär 2026, 10:02 Warum der Roman? Als Github in der Schule durchgenommen wurde, war ich krank. [...]
P.S.: Ich habe mich nach über 30 Jahren „Windows only“ an Linux herangetraut. Geholfen haben mir Youtube-Tutorials, Facebook-Gruppen und gelegentlich auch Reddit-Diskussionen (wobei ich die als grenzwertig empfinde). Finde ich sehr spannend, ist für mich aber noch relatives Neuland.
Ich bin zugegeben etwas schockiert was ich hier von dir lesen musste. So kenne ich dich nicht. Es liest sich (in meinen Augen) so als hättest du den Zustand "alter weißer Mann" bereits hinter dir gelassen und direkt weiter zum "stets missverstandenen meckernden/nörgelnden alten Opa dem man es nicht recht machen kann" mutiert bist.
Das du dir dein Wissen gerne via YT-Tutorials oder Facebook Gruppen aneignest ist, eine inzwischen überholte Variante. Ich kann dir wirklich nur ans Herz legen doch mal mit der ein oder anderen Künstlichen Intelligenz eine Chance zu geben. Die Frage was GitHub eigentlich ist, lässt sich damit wunderbar und in Bruchteilen von Sekunden klären. Anders als hier im Forum kannst du die KI auch gerne durchgehend beleidigen oder vermeintlich freundliche aber patzige nachfragen stellen, die wird dir nicht böse sein.
Es gibt inzwischen viele kostenlose Angebote die erstaunlich ausführliche Antworten auf die kompliziertesten und natürlich auch auf die simpelsten Fragen liefern:
- Gemini (Google)
- Grok (Twitter)
- CoPilot (Microsoft)
- ChatGPT (OpenAI)
- Mistral.ai (Mistral AI SAS)
Ich habe mal Grok für dich gefragt GitHub zu erklären:
Grok hat geschrieben:Das Prinzip von GitHub – ganz einfach erklärt
GitHub ist im Kern eine Cloud-Plattform, auf der man Computer-Code (und mittlerweile auch viele andere Dinge) speichert, versioniert und vor allem gemeinsam mit anderen bearbeitet.
Das grundlegende Prinzip lässt sich in 4 Sätzen zusammenfassen:
1. GitHub baut auf Git auf
Git ist ein Versionskontrollsystem → es macht Schnappschüsse („Commits“) von deinem Code und merkt sich jede Änderung für immer.
2. GitHub ist quasi Facebook/Instagram/Google Drive für Programmcode
Statt Fotos hochzuladen, lädst du hier deinen Code hoch (in sogenannten Repositories = Ordner mit Versionsgeschichte).
3. Das zentrale Arbeitsprinzip heißt „Fork → Branch → Pull Request“ (das Social-Coding-Prinzip)
- Fork – jemand findet dein Projekt cool → macht eine eigene Kopie
- Branch – arbeitet in seiner Kopie an einer neuen Funktion / Fehlerkorrektur (ohne dein Original zu zerstören)
- Pull Request – schickt dir seine Verbesserung als Vorschlag → du schaust drüber, diskutierst, lässt testen → und entscheidest, ob du es in dein Projekt übernimmst
4. Dadurch entsteht die Magie:
Tausende Menschen können gleichzeitig an einem Projekt mitarbeiten, ohne Chaos zu verursachen.
Kurz gesagt:
GitHub macht aus „Ich programmiere alleine“ → „Wir programmieren zusammen – sicher, übersichtlich und weltweit“.
Deshalb steht heute fast jede ernstzunehmende Open-Source-Software (Linux, VS Code, TensorFlow, React, …) auf GitHub.
Hast du schon ein bestimmtes GitHub-Thema im Kopf (z. B. wie man einen Pull Request macht, was Forks sind, GitHub Actions, …)? Dann kann ich da noch tiefer einsteigen
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andimik
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Re: DAB über Satellit
Nachdem hier keine Fragen mehr aufkommen, ist das Thema wohl gelöst.
Es ist schon genial, dass man mit einem einzigen Befehl, wie zB
den Bayern Mux hören kann.
Wofür man hier Programmierkenntnisse braucht, wüsste ich nicht.
Ich kann natürlich auch einen YouTube Link anbieten, aber man wird sofort feststellen, dass der Befehl der gleiche ist wie auf dem oben erwähnten GitHub Link
https://m.youtube.com/watch?v=3aQ2I3AEJBE
Es ist schon genial, dass man mit einem einzigen Befehl, wie zB
Code: Alles auswählen
dvbstream -f 12567000 -s 17015 101 -p V -o | fedi2eti 101 239.16.242.17 60017 | dablin_gtkWofür man hier Programmierkenntnisse braucht, wüsste ich nicht.
Ich kann natürlich auch einen YouTube Link anbieten, aber man wird sofort feststellen, dass der Befehl der gleiche ist wie auf dem oben erwähnten GitHub Link
https://m.youtube.com/watch?v=3aQ2I3AEJBE
Re: DAB über Satellit
Offenbar schweigt seit Anfang April das Paket "Salisbury" auf 10 Grad Ost. Ich habe dort keinerlei Signal mehr. Auch Digitalbitrate listet das letzte Signal am 31.03.
Osnabrück
DAB: 2×RTL‑TCP, 2×Ant (H/V), je 3H‑VHF‑16‑LogPer, drehbar
UKW: FM‑DX Webserver, NXP‑TEF6686 (H drehbar), 3H‑FM‑5‑Yagi
Mast 4,50 m, Rotor KR‑650XL
DAB‑Sat: Dreambox920 + drehb. Selfsat
DAB: 2×RTL‑TCP, 2×Ant (H/V), je 3H‑VHF‑16‑LogPer, drehbar
UKW: FM‑DX Webserver, NXP‑TEF6686 (H drehbar), 3H‑FM‑5‑Yagi
Mast 4,50 m, Rotor KR‑650XL
DAB‑Sat: Dreambox920 + drehb. Selfsat
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andimik
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Re: DAB über Satellit
Aha, deren Symbolrate wurde auf 24760 KS/s (DVB-S2 und 5/6 bleiben) reduziert. Danke jedenfalls für den (indirekten) Hinweis, ich hab das nun auch auf Github ausgebessert.
DAB Parameter bleiben die gleichen:
DAB Parameter bleiben die gleichen:
Code: Alles auswählen
fedi2eti 701 239.232.1.201 2048Code: Alles auswählen
(0xc1d8)
0 : Nation 70s (0xc2ed) Pri subch=15 start=412 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
1 : Nation 90s (0xc2fa) Pri subch=17 start=484 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
2 : Angel Vintage (0xcdc2) Pri subch= 5 start=108 CUs= 48 PL=eep-1a bitrate=32 DAB+
3 : BBC Radio Wilts (0xcc32) Pri subch=24 start=712 CUs= 48 PL=eep-3a bitrate=64 DAB+
4 : Nation 80s (0xc2ef) Pri subch=16 start=448 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
5 : Nation South (0xc485) Pri subch=11 start=298 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
6 : OUTREACH RADIO (0xc3ee) Pri subch= 8 start=250 CUs= 48 PL=eep-1a bitrate=32 DAB+
7 : AspenWaite Radio (0xccea) Pri subch=12 start=334 CUs= 18 PL=eep-3a bitrate=24 DAB+
8 : Nation Rocks (0xc2fb) Pri subch=21 start=604 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
9 : Nation Love (0xc2ec) Pri subch=23 start=676 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
10 : Nation Dance (0xc2e7) Pri subch=22 start=640 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
11 : Nation 00s (0xc2fd) Pri subch=14 start=376 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
12 : BFBS Beats (0xced6) Pri subch= 2 start= 36 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
13 : BFBS BestBritish (0xc9c4) Pri subch=13 start=352 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
14 : BFBS Edge (0xc4f1) Pri subch= 4 start= 84 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
15 : BFBS Gurkha (0xc2fc) Pri subch= 3 start= 60 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
16 : BFBS Rewind (0xc9c5) Pri subch=18 start=520 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
17 : BFBS Salisbury (0xc991) Pri subch= 1 start= 0 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
18 : Nation Easy (0xcbf2) Pri subch=19 start=544 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
19 : Grt Hits S'bury (0xc5f4) Pri subch= 7 start=192 CUs= 58 PL=uep 3 bitrate=80
20 : Nation 60s (0xccf1) Pri subch=20 start=580 CUs= 24 PL=eep-3a bitrate=32 DAB+
21 : Salisbury Radio (0xc2c1) Pri subch= 6 start=156 CUs= 36 PL=eep-3a bitrate=48 DAB+
[04/04/26 12:17:25] EDI: Unknown TAG statRe: DAB über Satellit
Ah prima, jetzt läuft es wieder! 
Re: DAB über Satellit
Vielleicht haben auch manche vor der Unfähigkeit des Autors kapituliert zu erkennen, dass nicht jeder andere seinen technischen Kenntnisstand hat. Der Autor sollte mal seiner Frau die kontextlosen Infos, die er hier gegeben hat, geben und sie versuchen lassen, damit zurechtzukommen. Ich hoffe nur, dass Du nie unterrichtest und nie Gebrauchsanweisungen für den Endverbraucher schreibst.andimik hat geschrieben: ↑So 1. Mär 2026, 13:42 Nachdem hier keine Fragen mehr aufkommen, ist das Thema wohl gelöst.![]()
Es ist schon genial, dass man mit einem einzigen Befehl, wie zB
den Bayern Mux hören kann.Code: Alles auswählen
dvbstream -f 12567000 -s 17015 101 -p V -o | fedi2eti 101 239.16.242.17 60017 | dablin_gtk
Wofür man hier Programmierkenntnisse braucht, wüsste ich nicht.
Ich kann natürlich auch einen YouTube Link anbieten, aber man wird sofort feststellen, dass der Befehl der gleiche ist wie auf dem oben erwähnten GitHub Link
https://m.youtube.com/watch?v=3aQ2I3AEJBE
Allein diese Selbstgerechtigkeit, dass doch alles ok ist, wenn keine Fragen mehr kommen, spricht Bände.
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Spacelab
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Re: DAB über Satellit
Jetzt bitte friedlich und freundlich bleiben. 
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Re: DAB über Satellit
andimik hat geschrieben: ↑So 1. Mär 2026, 13:42...Code: Alles auswählen
dvbstream -f 12567000 -s 17015 101 -p V -o | fedi2eti 101 239.16.242.17 60017 | dablin_gtk
Wofür man hier Programmierkenntnisse braucht, wüsste ich nicht.
Zur Erläuterung, um die mit "code"(!) gekennzeichete Zeile zu verstehen, müsste man eine Sprache verstehen, die nicht die deutsche Sprache ist. Der Laie könnte die Zeichenfolge als Sprache von Programmierern bezeichnen.
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Saarländer (aus Elm)
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Re: DAB über Satellit
Ich habe nun endlich auch mal den Empfang von DAB+ über Satellit ausprobiert und kann sagen, dass es bei mir funktioniert. 
Allerdings habe ich auch grundlegendes Linuxverständnis und schon vor fast 20 Jahren mit der Skystar 2, diversen DVB-Tools auf Kommandozeilenebene und Videowiedergabeprogrammen herumgespielt.
Dass es jetzt wieder so lange gedauert hat, lag daran, dass ich auf dem mittlerweile 13 Jahre alten Desktoprechner keine Installation von Linux parallel zu Windows drauf habe, sondern z.B. Linux Mint nur in Virtual Box installiert hatte und damit eine Nutzung der TBS 6903 PCI Express-Karte in der virtuellen Maschine nicht möglich war.
Mit dem seit letztem Jahr verfügbaren neuen Laptop und der passend angeschafften TBS 5927 geht die Nutzung der TV-Karte über USB auch unter Linux in der virtuellen Maschine.
Vorteil der virtuellen Maschine ist, dass ich auch relativ schnell wieder zu Windows wechseln konnte, um mit AltDVB die Drehantenne zu positionieren, ohne mich zunächst mit der Motorsteuerung unter Linux beschäftigen zu müssen.
Die TV-Kartentreiber hatte ich schon vor ein paar Tagen unter Linux installiert und die Karte ließ sich auch tunen und machte Suchläufe, auch wenn es mir noch nicht gelungen war, 'normale' Sat-Programme wiederzugeben.
Ich habe nun die Anleitung zur Installation der eti-Tools Schritt für Schritt befolgt und kann sagen, dass es (fast) problemlos funktioniert hat.
Nur der Clone-Befehl, der den Eti-Tools Ordner herunterladen sollte, funktionierte nicht, da ich eine Passwortabfrage von Github erhielt. Dort bin ich nicht registriert und wusste erst nicht weiter.
Aber zum Glück konnte man den Ordner auch gezippt herunterladen und manuell dort entpacken, wo er hinsollte.
Danach mit der Antenne auf den passenden Satellitenpositionen und den passenden Parametern aus den Tabellen bei Github funktionierte auch die oben erwähnte Befehlskette mit dvbstream etc. und der Audioausgabe mit dablin_gtk und ich konnte alle Muxe im EDI-Format ausprobieren.
Anschließend waren die britischen Programme an der Reihe, für die man mit ... na2ni | ni2out --list die Programme innerhalb eines Muxes anzeigen lassen kann.
Leider war in der Anleitung nicht eindeutig beschrieben, wie man sie dann wiedergeben kann.
Ich habs dann z.B. für BBC Radio 1 mit '... na2ni | ni2out --sid 0xc221 | mpv -' versucht und es hat funktioniert. Alternativ auch mit dem mplayer und mit vlc. Die entsprechenden Programme muss man natürlich installieren, wenn sie nicht auf dem Rechner sind.
Die Stereo-Wiedergabe der 32 kbit/s - Kanäle war mit mpv allerdings irgendwie stark linksseitig und blechern, während es sich mit dem vlc vernünftig angehört hat.
Anschließend waren die Muxe an der Reihe, für die das Tool tsniv2ni zum Konvertieren notwendig ist (Italien und Griechenland).
Das Tool musste separat bei Github heruntergeladen werden. Ich habe das gleiche Verfahren angewendet, wie beim Download der eti-tools und hier gab es keine Passwortabfrage.
Griechenland lief ohne Probleme, aber bei den italienischen Privat-Muxen lief mir mit mpv relativ schnell der Puffer leer und mit mplayer oder vlc war gar nichts zu hören. Hier werde ich wohl noch mit den Cache-Einstellungen rumspielen müssen.
Die RAI habe ich noch nicht ausprobiert, wegen MIS etc. und GSE Muxe sollen mit meiner TV-Karte gar nicht funktionieren.
Alles in allem bin ich positiv von den Möglichkeiten überrascht, so ganz ohne war die Sache aber dann doch nicht und ich habe seit gestern Abend auch mehrere Stunden mit Troubleshooting verbracht, was aber vornehmlich dem Zusammenspiel der Hardware mit Linux geschuldet war:
Dass zunächst überhaupt kein Audio und Video lief, lag daran, dass ich aus Kompatibilitätsgründen in Virtual Box nur USB 2.0 aktiviert hatte, weil die Karte auch nur USB2.0 unterstützt.
Man musste aber USB 3.0 emulieren, da ansonsten keine Videodaten und nur bruchstückhaftes Audio rüberkamen.
Dann hat mir die Aktualisierungsverwaltung vorgeschlagen, die neuesten Updates zu laden, was ich vor dem Schlafengehen noch gemacht habe. Heute Morgen wurde die TV-Karte nicht mehr erkannt und ich musste den Treiber nochmal neu installieren.
Diese wurde dann sporadisch auch nicht als adapter0, sondern als adapter1 erkannt, weswegen dvbstream die Karte mit den default-Werten nach manchem Wechsel zwischen Linux und Windows auch nicht mehr gefunden hat.
Und schließlich ging die Wiedergabe der britischen Kanäle nach mehreren erfolgreichen Versuchen plötzlich nicht mehr, wo dann nur noch ein Reboot half.
Bei Rechnern mit richtiger Linuxinstallation und ggf. interner Karte dürfte das eine oder andere Problem wahrscheinlich eher nicht auftreten.
Als DAU-sicher würde ich das gante Prozedere trotzdem nicht bezeichnen.
Beim nächsten Schlecht-Wetter-Wochenende schau ich mir dann den Noxon-Stick unter Linux an ....
Allerdings habe ich auch grundlegendes Linuxverständnis und schon vor fast 20 Jahren mit der Skystar 2, diversen DVB-Tools auf Kommandozeilenebene und Videowiedergabeprogrammen herumgespielt.
Dass es jetzt wieder so lange gedauert hat, lag daran, dass ich auf dem mittlerweile 13 Jahre alten Desktoprechner keine Installation von Linux parallel zu Windows drauf habe, sondern z.B. Linux Mint nur in Virtual Box installiert hatte und damit eine Nutzung der TBS 6903 PCI Express-Karte in der virtuellen Maschine nicht möglich war.
Mit dem seit letztem Jahr verfügbaren neuen Laptop und der passend angeschafften TBS 5927 geht die Nutzung der TV-Karte über USB auch unter Linux in der virtuellen Maschine.
Vorteil der virtuellen Maschine ist, dass ich auch relativ schnell wieder zu Windows wechseln konnte, um mit AltDVB die Drehantenne zu positionieren, ohne mich zunächst mit der Motorsteuerung unter Linux beschäftigen zu müssen.
Die TV-Kartentreiber hatte ich schon vor ein paar Tagen unter Linux installiert und die Karte ließ sich auch tunen und machte Suchläufe, auch wenn es mir noch nicht gelungen war, 'normale' Sat-Programme wiederzugeben.
Ich habe nun die Anleitung zur Installation der eti-Tools Schritt für Schritt befolgt und kann sagen, dass es (fast) problemlos funktioniert hat.
Nur der Clone-Befehl, der den Eti-Tools Ordner herunterladen sollte, funktionierte nicht, da ich eine Passwortabfrage von Github erhielt. Dort bin ich nicht registriert und wusste erst nicht weiter.
Aber zum Glück konnte man den Ordner auch gezippt herunterladen und manuell dort entpacken, wo er hinsollte.
Danach mit der Antenne auf den passenden Satellitenpositionen und den passenden Parametern aus den Tabellen bei Github funktionierte auch die oben erwähnte Befehlskette mit dvbstream etc. und der Audioausgabe mit dablin_gtk und ich konnte alle Muxe im EDI-Format ausprobieren.
Anschließend waren die britischen Programme an der Reihe, für die man mit ... na2ni | ni2out --list die Programme innerhalb eines Muxes anzeigen lassen kann.
Leider war in der Anleitung nicht eindeutig beschrieben, wie man sie dann wiedergeben kann.
Ich habs dann z.B. für BBC Radio 1 mit '... na2ni | ni2out --sid 0xc221 | mpv -' versucht und es hat funktioniert. Alternativ auch mit dem mplayer und mit vlc. Die entsprechenden Programme muss man natürlich installieren, wenn sie nicht auf dem Rechner sind.
Die Stereo-Wiedergabe der 32 kbit/s - Kanäle war mit mpv allerdings irgendwie stark linksseitig und blechern, während es sich mit dem vlc vernünftig angehört hat.
Anschließend waren die Muxe an der Reihe, für die das Tool tsniv2ni zum Konvertieren notwendig ist (Italien und Griechenland).
Das Tool musste separat bei Github heruntergeladen werden. Ich habe das gleiche Verfahren angewendet, wie beim Download der eti-tools und hier gab es keine Passwortabfrage.
Griechenland lief ohne Probleme, aber bei den italienischen Privat-Muxen lief mir mit mpv relativ schnell der Puffer leer und mit mplayer oder vlc war gar nichts zu hören. Hier werde ich wohl noch mit den Cache-Einstellungen rumspielen müssen.
Die RAI habe ich noch nicht ausprobiert, wegen MIS etc. und GSE Muxe sollen mit meiner TV-Karte gar nicht funktionieren.
Alles in allem bin ich positiv von den Möglichkeiten überrascht, so ganz ohne war die Sache aber dann doch nicht und ich habe seit gestern Abend auch mehrere Stunden mit Troubleshooting verbracht, was aber vornehmlich dem Zusammenspiel der Hardware mit Linux geschuldet war:
Dass zunächst überhaupt kein Audio und Video lief, lag daran, dass ich aus Kompatibilitätsgründen in Virtual Box nur USB 2.0 aktiviert hatte, weil die Karte auch nur USB2.0 unterstützt.
Man musste aber USB 3.0 emulieren, da ansonsten keine Videodaten und nur bruchstückhaftes Audio rüberkamen.
Dann hat mir die Aktualisierungsverwaltung vorgeschlagen, die neuesten Updates zu laden, was ich vor dem Schlafengehen noch gemacht habe. Heute Morgen wurde die TV-Karte nicht mehr erkannt und ich musste den Treiber nochmal neu installieren.
Diese wurde dann sporadisch auch nicht als adapter0, sondern als adapter1 erkannt, weswegen dvbstream die Karte mit den default-Werten nach manchem Wechsel zwischen Linux und Windows auch nicht mehr gefunden hat.
Und schließlich ging die Wiedergabe der britischen Kanäle nach mehreren erfolgreichen Versuchen plötzlich nicht mehr, wo dann nur noch ein Reboot half.
Bei Rechnern mit richtiger Linuxinstallation und ggf. interner Karte dürfte das eine oder andere Problem wahrscheinlich eher nicht auftreten.
Als DAU-sicher würde ich das gante Prozedere trotzdem nicht bezeichnen.
Beim nächsten Schlecht-Wetter-Wochenende schau ich mir dann den Noxon-Stick unter Linux an ....
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andimik
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Re: DAB über Satellit
Oh danke für deine Tests. Eine Passwortabfrage? Aha, dem werde ich nachgehen.
Linux (in einer Virtuellen Maschine oder als Subsystem) braucht gar keinen Hardwarezugriff. Hier hast du eine Fleißaufgabe gemacht, die gar nicht nötig ist.
Du brauchst nur unter Windows die gewünschte PID zu streamen und dann in Linux mit wget holen.
Ich schreibe dir später die Befehle zusammen.
Linux (in einer Virtuellen Maschine oder als Subsystem) braucht gar keinen Hardwarezugriff. Hier hast du eine Fleißaufgabe gemacht, die gar nicht nötig ist.
Du brauchst nur unter Windows die gewünschte PID zu streamen und dann in Linux mit wget holen.
Ich schreibe dir später die Befehle zusammen.
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Saarländer (aus Elm)
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Re: DAB über Satellit
Danke.
Das probier ich später dann auch mal aus.
Bislang habe ich noch kaum mit Datenaustausch zwischen virtuellen Maschinen und dem Hostsystem experimentiert.
Der Aufwand, alles komplett unter Linux zu machen, ist aber dennoch nicht umsonst.
So weiß ich schon mal, was mich erwartet, wenn ich später mal meinen alten Desktop-PC nur noch mit Linux laufen lasse.
Zuletzt ist der mit den üblichen Workarounds noch auf Windows 11 hochgezogen worden, aber das wird wahrscheinlich auch nicht ewig unterstützt.
Mein Interesse ist natürlich auch, den 'normalen' Sat-TV- und -Radio-Empfang unter Linux nutzen zu können.
Ich hatte mir damals zu Zeiten der Skystar 2 eine Open-Office-Tabelle erstellt mit den Inhalten der Channels.conf und dann die verschiedenen Tools zum Tunen und zur Wiedergabe per Open Office Makro gestartet.
Das ging dann soweit, dass ich den Statusbalken von Open Office als Signalstärkeanzeige verwenden konnte.
Mal schauen, ob ich das wieder zum Laufen bekomme.
Das probier ich später dann auch mal aus.
Bislang habe ich noch kaum mit Datenaustausch zwischen virtuellen Maschinen und dem Hostsystem experimentiert.
Der Aufwand, alles komplett unter Linux zu machen, ist aber dennoch nicht umsonst.
So weiß ich schon mal, was mich erwartet, wenn ich später mal meinen alten Desktop-PC nur noch mit Linux laufen lasse.
Zuletzt ist der mit den üblichen Workarounds noch auf Windows 11 hochgezogen worden, aber das wird wahrscheinlich auch nicht ewig unterstützt.
Mein Interesse ist natürlich auch, den 'normalen' Sat-TV- und -Radio-Empfang unter Linux nutzen zu können.
Ich hatte mir damals zu Zeiten der Skystar 2 eine Open-Office-Tabelle erstellt mit den Inhalten der Channels.conf und dann die verschiedenen Tools zum Tunen und zur Wiedergabe per Open Office Makro gestartet.
Das ging dann soweit, dass ich den Statusbalken von Open Office als Signalstärkeanzeige verwenden konnte.
Mal schauen, ob ich das wieder zum Laufen bekomme.
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andimik
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Re: DAB über Satellit
https://digitalbitrate.com/dtv.php?mux= ... 61&lang=en
Die beiden deutschen Bundesmuxe sind nun auch auf 19 Ost.
Die beiden deutschen Bundesmuxe sind nun auch auf 19 Ost.